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Spotlight

Nippon Connection 2008

Bereits zum achten Mal bot das Frankfurter "Nippon Connection"-Festival im April dieses Jahres Gelegenheit, sich mit aktuellen japanischen Filmproduktionen und vielen weiteren Aspekten der dortigen Kultur vertraut zu machen. Dass ein Event dieser Größenordnung nach wie vor rein ehrenamtlich organisiert wird, nötigt gerade dem regelmäßigen Besucher immer noch höchsten Respekt ab, allerdings verspürte der Filmszene-Korrespondent bei seinem inzwischen siebten Aufenthalt doch deutlich weniger Begeisterung für die von ihm gesichteten Beiträge als in der Vergangenheit.

Andreas Berger

Berlinale 2008

 

Special: Das Filmszene-Tagebuch zu den 58. Internationalen Filmfestspielen von Berlin

Patrick Wellinski

Britspotting 2007

 

Von illegalen Existenzen und missglückten Fahrstunden - Das Britspotting-Festival 2007

Patrick Wellinski

Nippon Connection 2007

Wenn man sich an einem Aprilmorgen in einem Frankfurter Hotel auf den Weg zum Frühstück macht und im Foyer Shinya Tsukamoto sitzen sieht, ist wahrscheinlich wieder mal "Nippon Connection". Dass man dort mittlerweile derart hochkarätige Gäste präsentieren kann - neben Takeshi Kitano, Takashi Miike und Hayao Miyazaki gehört Tsukamoto gewiss zu den in der westlichen Welt bekanntesten japanischen Regisseuren der letzten 15 Jahre - untermauert den Status eines Festivals, das sich mit berechtigtem Stolz als "größte Plattform für japanisches Kino außerhalb Japans" bezeichnen kann.

Andreas Berger

Der deutsche Filmpreis "Lola" 2007

 

 Die Lola rennt wieder - Nominierte & Favoriten für den deutschen Filmpreis 2007

Patrick Wellinski

"... und machten sich die Erde untertan": Die lange Geschichte des Planeten der Affen

Fragt man heute nach den erfolgreichsten Science-Fiction-Kinoserien, fallen als erstes die Namen "Star Wars" und "Star Trek". Bevor jedoch George Lucas mit seinem Weltraummärchen einen neuen SF-Boom auslöste, ging dieses Prädikat an den "Planet der Affen": Fünf Kinofilme, zwei Fernsehserien sowie eine für die damalige Zeit beeindruckende Menge an Merchandising-Artikeln zeugen von der Popularität der Serie.

Volker Robrahn

Happy Birthday, Wim Wenders - Eine Retrospektive zum 60. Geburtstag

Am Sonntag, den 14. August 2005 wurde einer der international berühmtesten deutschen Regisseure 60 Jahre alt. Dies allein wäre schon eine kleine Würdigung wert, aber Wim Wenders, dem 2005 bei den Filmfestspielen in Locarno ein Preis für sein Lebenswerk verliehen wurde, beschert uns dieser Tage auch noch mit "Don't Come Knocking" (Bundesstart: 25. August) eine kleine filmische Perle über einen gealterten Western-Schauspieler (Sam Shepard). Nach dem Post-9/11-Meisterstück "Land of Plenty" aus dem letzten Jahr beweist Wenders, dass er auch weiterhin einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Autorenfilms bleibt.

Margarete Prowe

Horror als Sinnerfahrung - Das Kino des Dario Argento

Zwei Worte fassen die Emotionen des Zuschauers eines Films von Italiens Horrormeister Dario Argento zusammen: Faszination und Frustration. Kaum ein anderer Regisseur stimuliert die Sinne seiner Zuschauer wie Argento, gleichzeitig frustriert er ihren Intellekt mit absurden Plots, bizarren Dialogen und hölzernen Darstellern. Argento ist in erster Linie ein visueller und auraler Regisseur, dem Bildkompositionen, Musikuntermalung und Gesamtstimmung wichtiger sind als kohärente Geschichten oder tiefsinnige (oder auch nur sinnige) Dialoge.

Simon Staake

"Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, werden die Toten auf der Erde wandern" - George A. Romeros Zombie-Trilogie

Als 1968 etwas außerhalb von Pittsburgh der junge George A. Romero mit Bekannten und Investoren als Schauspieler seinen ultra-low budget-Film "The Flesh-Eaters" drehte, war keinem der Beteiligten klar, was Romeros Werk lostrat. Umbenannt in "Die Nacht der lebenden Toten" ("Night of the Living Dead") - der ursprünglich geplante Name war glücklicherweise schon vergeben - wurde dieser Schwarz-Weiß-Alptraum zum heiligen Gral des modernen Horrorfilms.

Simon Staake

Freddy und Jason: Eine kurze Geschichte des Slasher-Films

Die erste Hälfte der 80er war die Blütezeit des Slasherfilms, der Mitte der 90er dank "Scream" in postmoderner, selbstironischer Aufmachung ein Comeback feierte. Und um das willige Teeniepublikum reichlich mit Blutigem zu versorgen, gingen diverse dieser ewig denselben Schemata folgenden Filme in Serie.

Simon Staake