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Akte X: Jenseits der Wahrheit

Akte X: Jenseits der Wahrheit
mystery-thriller , usa 2008
original
x-files: i want to believe
regie
chris carter
drehbuch
chris carter, frank spotnitz
cast
david duchovny,
gillian anderson,
amanda peet,
xzibit,
billy connolly, u.a.
spielzeit
105 Minuten
kinostart
24. Juli 2008
homepage
http://www.aktex-jenseitsderwahrheit.de
bewertung

4 von 10 Augen

Als eine FBI-Agentin verschwindet und nur ein wenig vertrauenswürdiger Mann mit besonderen Fähigkeiten "spürt", dass diese noch irgendwo am Leben sei, sehen sich die Verantwortlichen gezwungen, zu ungewöhnlichen Maßnahmen zu greifen. Die wieder als Ärztin praktizierende Dana Scully (Gillian Anderson) wird gebeten mit ihrem ehemaligen Partner Fox Mulder (David Duchovny) Kontakt aufzunehmen und um seine Mithilfe zu bitten. Nur widerwillig lässt sich Mulder zunächst dazu bewegen, findet dann jedoch zunehmend Interesse an den Visionen von Father Joseph (Billy Conolly), welche die Agenten schließlich zu grausamen Funden von menschlichen Körperteilen führen. Anscheinend entführt eine skrupellose Organisation gezielt Menschen für ihre mysteriösen Experimente.

Und dass die Inhaltsangabe hier bereits abbricht, hat noch nicht mal etwas mit rücksichtsvoller Erhaltung der Spannung zu tun. Nein, mehr steckt tatsächlich nicht dahinter. Eine Erkenntnis, die man lange Zeit kaum akzeptieren mag. Denn nicht nur jede halb so lange Fernsehfolge der erfolgreichsten Serien-Franchise der 90er Jahre bot doch fast immer ein wesentlich komplexeres Konstrukt. Und dies ist schließlich auch der große neue "Akte X"-Kinofilm, um den im Vorfeld ein Geheimnis gemacht wurde wie es sonst selbst bei absoluten Blockbuster-Produktionen nur selten der Fall ist. Pressevorführungen nur ganz kurz vor dem Start und selbst im Presseheft dann keinerlei Angaben über die Handlung. 
Nun gut, aus Marketingsicht mag so ein Vorgehen ja sogar als clever zu bewerten sein, wirkte es doch zumindest ein wenig dem weit verbreiteten "Wer will das denn jetzt noch sehen"-Eindruck entgegen, der sich zunächst als natürlicher Reflex einstellte als deutlich wurde, dass es nun wirklich ernst würde mit einem zweiten Spielfilm. Zehn Jahre nach dem ersten und immerhin sechs nach dem Ende der Serie, welches zudem ein recht Unwürdiges war. Den Zeitpunkt für den rechtzeitigen Abschluss verpassend, molk man die einstige Goldkuh "Akte X" auch dann noch weiter, als selbst die beiden unverzichtbaren Hauptdarsteller sich schon Stück für Stück zurückgezogen hatten. Mit neuen Gesichtern und immer abstruseren Geschichten fand der ehemalige Straßenfeger schließlich nach neun Staffeln doch noch ein Ende. Das war mindestens zwei Jahre zu spät und das Ende zudem auch noch ein höchst unbefriedigendes (jedenfalls für die Wenigen, die da überhaupt noch zugesehen haben).

Aber trotzdem: Die "guten Jahre" der X-Files haben ihren Eindruck hinterlassen und bleiben bei Vielen unvergessen. Wenn man es also auch nur verschämt zugeben mochte, so stellte sich langsam bei dem Einen oder Anderen eben doch ein wenig Vorfreude ein. Auf ein Wiedersehen mit vertrauten Bekannten und vielleicht ein neues, aufregendes Abenteuer im Geist der besten alten Folgen. Doch das Ergebnis ist genauso ernüchternd wie enttäuschend. Denn hinter all dem PR-Getöse mit Sätzen wie "Wir wollen dem Zuschauer eine Heidenangst machen und schöpfen dabei die Möglichkeiten des modernen Kinos in Sachen Ausstattung, Größe und Effekte voll aus" verbirgt sich leider nicht mehr als eine überlange und wenig aufregende, allerhöchstens durchschnittliche TV-Episode. Die schöpft nicht nur die Möglichkeiten des Kinos überhaupt nicht aus, sondern gehört im Grunde nicht mal dort hin. 
Wer sich schon im Vorfeld fragte, wie es Chris Carter denn überhaupt gelungen sei noch mal einen großen Kinofilm für sein Lieblingsbaby genehmigt zu bekommen, der muss jetzt erkennen, dass hier eben nichts "groß" ist und man von Seiten des Studios doch nur ein zurückhaltendes Budget zur Verfügung stellte. Im Bezug auf Action und Effekte kommt hier alles mindestens zwei Nummern kleiner daher als noch beim ersten Leinwandausflug und es scheint, als sei der Entschluss diesmal auf eine spektakuläre Aliengeschichte zu verzichten somit auch aus der Not geboren. Dabei macht es ja durchaus Sinn, eine möglichst für jeden zugängliche Story zu präsentieren, um ein breiteres Kinopublikum als nur eingefleischte Serienfans zu erreichen. Doch wirkt diese oft mehr wie eine notwendige Rahmenhandlung, während es hier hauptsächlich um die Charakterentwicklung der beiden Hauptfiguren geht - womit man alle, die deren Vorgeschichte nicht kennen, dann eben doch wieder außen vor lässt.
Zumindest in diesem Punkt erfüllt Carter aber sein Versprechen und führt die Beziehung Mulder/Scully tatsächlich ein Stück weiter. Die besten und einzig wirklich gelungenen Momente des Films ergeben sich aus dem Zusammenspiel der Beiden, aus ihren Dialogen und oft leicht selbstironischen und witzigen Kommentaren. Aber auch hier: Was wurde da angekündigt nach dem Motto "Mulder und Scully haben in der Zwischenzeit einiges durchgemacht". Wenn dem so war, so sieht und erfährt man davon allerdings nichts. Denn die Situation "sechs Jahre später" ist erstmal genauso unspektakulär wie einfallslos: Scully arbeitet wieder als Ärztin und Mulder hat sich noch tiefer in seinen Schreibtisch vergraben. Um diese nerdige Besessenheit zu verdeutlichen greift man dann zum offensichtlichsten aller Mittel und verpasst ihm halt einen ungepflegten Rauschebart, mit dem der gute David Duchovny dann das erste Filmdrittel über herumlaufen muss. 

Im Anschluss bleibt Scully dann wieder skeptisch, während ihr Gegenstück natürlich nur allzu gern bereit ist, den seherischen Fähigkeiten des Father Joe zu vertrauen. Mit dieser zwielichtigen Figur samt dunkler Vergangenheit hat Bill Conolly den, außer den beiden Protagonisten, einzig interessanten Charakter abgegriffen, denn die beiden zusätzlichen, von Amanda Peet und Rapper Xzibit verkörperten Agenten bleiben genauso farblos wie überflüssig. Es ist fast zum Verzweifeln, denn nicht einmal der Bösewicht sprüht hier auch nur den Ansatz von Faszination aus und das ist angesichts der prächtigen Schurkengallerie aus Serienzeiten fast schon unverzeihlich. 
Eine schlicht belanglose Geschichte ohne irgendeinen nennenswerten größeren Hintergrund bekommen wir hier serviert, die schon im TV-Format nicht wirklich überzeugt hätte. Ausgewalzt auf gefühlte zwei Stunden (tatsächlich ist der Film deutlich kürzer) ist das alles aber einfach nur unsäglich öde und schleppt sich zeitweise wie Blei dahin, wovon auch die zahlreichen hübschen Schneebilder der kanadischen Drehkulisse irgendwann nicht mehr ablenken können. Trotzdem ist die schön eingefangene düstere Atmosphäre noch einer der wenigen Pluspunkte des Films.

Aufgrund der offensichtlich geringen Produktionskosten und der effizienten Werbekampagne mag sich "Akte X - Jenseits der Wahrheit" am Ende sogar als profitables Projekt entpuppen. Aber es ist zu vermuten, dass es jede Menge von Vorfreude auf Enttäuschung wechselnde Gesichter geben wird, die das Gefühl beschleichen dürfte hier einer ganz gewaltigen Mogelpackung aufgesessen zu sein. Und die sich dann wohl wünschen werden, diesen Film lieber dort gesehen zu haben wo er definitiv hingehört. Nämlich als Videopremiere vor dem heimischen Fernseher.

Volker Robrahn

3

Akte X - Jenseits des guten Geschmacks

oder

Der letzte Dolchstoß für eine einst große Serie.

Ich komme gerade aus der Premieren-Vorstellung des zweiten Akte X Streifens und muss leider sagen dass ich (als eingefleischter X-Files-Fan) grob enttäuscht wurde. Man könnte auch sagen: Das ist die schlechteste Doppelfolge die es je gab. Die Story ist sehr dünn, ein Spannungsbogen wird nicht aufgebaut und gekrönt wird das ganze von der neuen sehr ungewohnten und meiner Meinung nach ziemlich unpassenden Synchronstimme von David Duchovny.
Hier gilt auch für Fans: FINGER WEG!

5

kann die kritik ohne weiteres unterschreiben. unfassbar "leer", belanglos und völlig uninspiriert sind die worte die mir zu dem film einfallen. ich habe den ganzen film über darauf gewartet, dass der hauptplot endlich anfängt. plötzlich war's vorbei.
was für ne peinliche vorstellung. die punkte gibt's für die doch ganz coole atmosphäre und david duchovny. aber eigentlich sind 5 augen zu viel....

1

Ja, man hofft immer wieder, dass Schauspieler, Regisseure, Produzenten, Drehbuchschreiber, Synchronsprecher etc. doch ein Funken künstlerische Ambition oder ein Minimum an Respekt gegenüber den Fans haben. Aber man wird halt mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach so einem Erlebnis fühlt man sich wie ein kleiner dummer Junge, dem gerade beim Hütchenspielen das Geld abgezockt wurde. Und alle lachen, weil man es doch eigentlich wusste und weil man der Einzige ist, der doch wieder darauf reingefallen ist. Am meisten ärgert mich, dass Duchovny nach 7+x Staffeln für diesen Film eine neue Synchronstimme erhalten hat (Gehaltsverhandlungen gescheitert...). Das geht in diesem Fall gar nicht. ****** auf die Atmosphäre, der Film ist eine Verarschung und Beleidigung für alle Fans/Zuschauer.

6

Ich fand ihn ganz ok. Die Story ist eigentlich recht spannend. Leider durch zu viel Gelaber verwässert. Aber immer noch besser ein halbwegs guter Thriller auf Fernsehniveau als der Mist, der sonst momentan so läuft. Wirklich gute Filme haben ja leider Seltenheitswert. Kein Wunder, dass die Zuschauerzahlen in den Kinos zurück gegehen.

7

Hmmm, also ich muss zuerst einmal sagen, dass ich Filmszene.de schon seit Jahren verfolge und ich immer einer Meinung war mit den Kritikern hier.

HIer jedoch muss ich sagen, dass ich der Kritik nicht wirklich zustimmen kann, ja sie (bzw Hr. bzw. Fr. Robrahn) sich in ein Detail verschießt und somit den ganzen Film eine nicht gerechtfertigte schlechte Note verprasst.
Wovon ich spreche, ist das Fehlen der Rahmenhandlung, mit der Akte X berühmt geworden ist. Es geht in diesem Film wirklich nicht um Aliens, Regierungsverschwörungen, seine entführte Schwester oder dergleichen, es ist einfach ein neue X-Akte. Dieses Detail jedoch zu verwenden, um den gesamten Film eine 4-Augen-Note zu verpassen wie "The Happening" (man erinnere sich an die schlechte Darstellerleistung, völlig fehlenden PLot und Herz ), finde ich ziemlich daneben.

Meiner Ansicht nach erhält der Film seine Spannung bis zum Schluss aufrecht, das Geheimnis hinter den Toden der Frauen wird erst zum Schluss gelüftet (was bei vielen anderen - nebenbei bemerkt: hier besser bewerteten - Filmen nicht geschafft wird, sondern schon gleich nach der Hälfte klar ist).
Ein weiterer Pluspunkt, finde ich, ist die Charakterentwicklung von Dana Scully. Sie hat sich nämlich völlig losreißen können von der Arbeit beim FBI und hat andere Sorgen, die viele andere Menschen auch teilen und zum nachdenken anregen (Stichwort: Warum lässt Gott ein Kind auf die Welt kommen und dann mit 6 Jahren sterben). Auch hier verstehe ich die negative Kritik nicht, dass die "6 Jahre danach-Geschichte" inhaltslos sei.
Auch auf die Selbstironie bzw den Humor wurde gänzlich in der Kritik vergessen (Stichwort: Rasur von Mulder, George W. Bush).

Dem Rest (platte Nebencharaktere etc) kann ich zustimmen, jedoch war das in der Serie nie anders.

Ich frage mich also schlussendlich, wieso so ein gelungener Film, der bei weitem mehr Spannung, Unterhaltungswert, Humor, Tiefgang etc bietet, mit zb dem aktuellen The Happening gleich gesetzt wird. Da stimmt etwas in der Wertigkeit der Augenvergabe nicht.

4

Habe den Film grade im Kino gesehen.
"Tja, das war wohl nix" waren meine Worte als der Abspann anfing. Als Fan der Serie habe ich mir einen tollen Akte X Film erhofft, der erste Kinofilm erfüllte alle meine Erwartungen und daher bin ich nun über den zweiten Film sehr entäuscht.
Auch wenn es mal wieder schön war Mulder und Scully und auch Skinner zu sehen so war der Film leider kein typischer Ake X Film ... naja im nachhinein sagt das auch der Titel "Jenseits der Wahrheit" aus ....

Die Story ansich ist ok aber sehr oberflächlich aber statt den Akte X Charakteren hätten auch beliebig andere Darsteller von FBI Agenten die Hauptrollen spielen können.

Viele Szenen wurden mit unötigen Dialogen in die Länge gezogen, die Zeit hätte man besser nutzen können um für etwas mehr Aufklärung innerhalb der Story zu sorgen.

Ich geb 2 Augen für die Darsteller plus 2 Augen für die Story, sehr schade aber mehr ist nicht drin.

4

Was für ein Debakel! Keinerlei echte Suspensemomente, Dialoge, die sich im Kreis drehen und ein Showdown, den man bestenfalls als lachhaft bezeichnen kann. Aber auch echten X-Files-Fans wird nichts geboten. Die paar netten Mulder/Scully-Momente und der Gastauftritt von Mitch Pileggi reichen einfach nicht aus. Ich glaube ja, die Leute von Fox sagten zu Chris Carter: "OK Chris, das Drehbuch ist Mist. Aber das ist egal. Akte X ist eine Marke mit vielen Fans, den werden sich so oder so viele ansehen. Dein Drehbuch bietet auch keine großen Schauwerte, also wird das eine günstige Produktion. Vielleicht so günstig, das wir das Budget am Startwochenende wieder reingeholt haben. Denn am zweiten Wochenende will den bestimmt keiner mehr sehen."
Das alles wird aber noch getoppt, von dieser unfassbaren Peinlichkeit, nach dem Abspann. Akte X ist tot. Ruhe in Frieden.

3

Also wenn man Akte X wiederbeleben will, dann bitte richtig. Aber Kinoformat hatte das nicht. Mir fallen auch zahlreiche TV-Folgen der Serie ein, die wirklich besser waren. Spannung? Nein. Der Fall wurde bei allem Geplänkel um diese bizarre Beziehung zwischen Mulder und Scully sowie der Geschichte um das kranke Kind (zu dessen Heilung sie sich hingooglet) zur Nebensache und diese wurde dann leider ohne jede Spur eines spektakulären Showdowns aufgeklärt. Gähn. Sollte man das Projekt nochmas angreifen, dann bitte mit einer superben Idee zur Rahmenhandlung der gesamten Akte X-Serie mit epochalem Ausmaß.

5

Der Film hatte echt überhaupt nichtsmehr mit Akte X zu tun.
Es ging ja eigentlich nur darum einen Mörder zu fangen.
Was mich außerdem genervt hat, war dass die beiden sich ständig mit Scully und Mulder angesprochen haben, dann aber geduzt und auchnoch zusammen gewesen sind...total unnatürlich.
Ich kann allerdings auch nicht sagen dass es ein "schlechter" Streifen gewesen ist...

Die Tatsache, dass Fox Mulder eine völlig neue Synchronstimme haben soll, ist für mich der Hauptgrund mir den Film nicht anzusehen. Dadurch ist es nicht mehr Fox Mulder, sondern jemand, der ihm nur ähnlich sieht.
Die Verantwortlichen sind völlige Ignoranten.

7

Ich fand den Film ehrlichgesagt auch nicht sooo schlecht.
Klar, sehr viel über eine der 10 millionen schon existierenden Folgen geht es nicht hinaus, special-effects sind etwa = 0 aber das vorgesetzte Netzwerk aus Erklährungsmodellen in der aktuelle Ereignisse widersprüchlich bewertet werden - (bspw. Pädophilie, katholische Priester, medizinische Forschung...) es ist nicht ganz leicht da was zu spoilern, die Zusammenhänge sind mal wieder angenehm komplex.
Die Winterbilder kommen zur falschen Jahreszeit (was vielleicht sogar Absicht sein mag)
Mir hat der Film insgesamt gar nicht so schlecht gefallen -
Akte X ist deswegen so erfolgreich weil im Rahmen dieser Geschichten eigentlich ALLES passieren kann... und diesmal sinds eben keine Außerirdischen oder globale Bedrohungen, sondern innere Konflikte der Figuren, die doch teilweise ganz gut rübergebracht sind.

5

Der Film ist nicht einfach zu bewerten, da er schlichtweg eine Mogelpackung ist.

Als gewöhnlicher Mystery-Thriller funktioniert er schon mal durchschnittlich gut, nur eben auf TV-Serien Niveau. Dafür immerhin mit großartig zusammen funktionierenden Schauspielern und Figuren. Die Story ist allerdings nur Massenware, und leider merkt man zu oft, wie viel Ballast die Serie für die Figuren mitgebracht hat. Allein die Beziehung Mulder/Scully hat zu viel Material für so eine dünne Storyline, was sich auch in einigen abwechselnd langatmigen und langweiligen Dialogen widerspiegelt.

Als eine Fortsetzung einer der erfolgreichsten Serien der letzten Zeit funktioniert der Film nun allerdings gar kein Bißchen mehr. Eine Enttäuschung ist gerechtfertigt, denn man muß sich mal vor Augen führen, wie die Serie endet, und was nun daraus gemacht wird:
Mulder kennt das Datum einer außerirdischen Invasion, und in diesem Film jagt er einem x-beliebigen (man beachte das Wortspiel!) Mörder hinterher. Wo ist da der Sinn?
Das Drehbuch macht den Eindruck, eine früher abgelehnte Standardfolge gewesen zu sein, die nun mit blassen Nebenfiguren und einer kleinen Sinnkrise-Sidestory auf Spielfilmlänge aufgebläht worden ist.

Als Mystery-Thriller-Kinobesucher bin ich nun von der Mittelmäßigkeit des Filmes enttäuscht, und als Akte-X-Fan von seiner Belanglosigkeit.

Ich befürchte, daß es bis Weihnachten 2012 (das Datum an dem E.T. den Tannebaum anzünden will) noch weitere Akte-X Filme geben wird, doch hoffe ich, daß diese an den roten Faden und die Größe des ersten Filmes und der Serie anknüpfen können.

Ich werde diesem Film in jedem Fall fern bleiben.

Wer am falschen Ende spart und den Syncronsprecher ersetzt, sollte auf keinen Fall auch noch belohnt werden.

Vielleicht haben die Verantwortlichen ja noch ein Einsehen und bringen auf DVD eine Special Edition raus mit neuer Syncro.

Wenn nicht, werde ich diesen Film halt nie sehen. Auch nicht schlimm.

10

Einfach super!!

4

Was ein schlechter Film.
Der Film fühlt sich an, wie eine sehr mittelmässige Akte-X-Folge.
Die Romanze zwischen Scully&Mulder ist unglaubwürdig, kommt nicht in Gang, und hat jedes Feuer verloren.

Die schlechten Dialoge, der nervige Plot, alles in allem mit die schlechteste "Folge" der ganzen Serie.

Das Geld kann man sich echt sparen, und in Dark Knight gehen.

1

Die Scene, wo der schwule Priester zum Tatort geschleppt wird ist der Hammer! Er steigt aus, guckt sich das Haus an und sagt nö, ihr habt mich zum Falschen Haus gebracht!
Ich dachte, jetzt steigt er wieder ein und sie fahren ihn zum richtigen Haus.
Stattdessen diskutieren sie darüber, wie er das hätte wissen können, wärenddessen unser Blutauge "5"!!! Meter über die Straße zum mördermäßig abtrassierten Haus schlendert. Wie hätter er das NICHT übersehen können!

2

Für akte x fan´s (wie ich Mmal einer war) eine Katastrphe.
für x file´s noobs und spontan kinogänger vermutlich ganz ok.

Der langeweiligste Film, den ich jemals gesehen habe.

5

na ja ich war sowieso noch nie sooo der x-file junkie,
weil es immer das gleiche war. so gesehen fand ich
das "downgrading" fast angenehm. endlich keine blöden ufos.
insgesamt ein "normaler" krimi, am ende recht spannend,
aber über die gesamte spielzeit auch irgendwie
ermüdend. und gillian anderson ist leider auch
überhaupt nicht sexy.
wenig repräsentativ für die serie, aber geht
gerade noch so durch - wegen dem winterlichen ambiente ;-)

6

Ich bin froh das der Film so schlecht kritisiert wurde. Ich war nämlich angenehm überrascht und fand ihn spannend. Vieles was hier kritisiert wurde könnte man durchaus auch als positiv betrachten. Ich kenne fast alle Folgen der Serie und war dankbar das die Story mal was anderes war. Ich finde auch das Mulder und Scully wieder ein super Schauspieler Duo abgaben. Ich habe allerdings die erweiterte Fassung gesehen und nicht die Kinofassung. Nett fand ich die kleinen Anekdoten wie das I want to believe-Plakat und die Bleistifte in Mulders Bürodecke... Alles in allem sehr unterhaltsam für einen DVD Abend.
Allein 2 Punkte Abzug, weil Mulder nicht seine Original-Synchron-Stimme hat. Da wurde wirklich am falschen Ende gespart.

7

empfehlenswert!

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