kleine Werbepause
Anzeige

Anacondas: Die Jagd auf die Blut-Orchidee

Anacondas: Die Jagd auf die Blut-Orchidee
horror-action , usa 2004
original
anacondas
regie
dwight little
drehbuch
daniel zelman, john clafin, michael miner, eu neumeier
cast
matthew marsden,
salli richardson,
johnny messner,
kadee strickland, u.a.
spielzeit
98 Minuten
kinostart
9. Dezember 2004
homepage
bewertung

2 von 10 Augen

Die sagenumwobene Blut-Orchidee in den Wäldern Borneos soll einen Wirkstoff enthalten, der lebensverlängernd wirkt. Die Vertreter eines Pharmakonzerns in New York hören schon profitlüstern die Kassen klingeln und schicken ein Expeditionsteam in den Dschungel. Doch sie haben die Rechnung ohne die todbringende Fauna der grünen Hölle gemacht. Riesige Anakondas sind hier gerade in Paarungsstimmung und entwickeln dabei einen Mordsappetit. Ehe sich's die Orchideenjäger versehen, werden sie zu Gejagten und kämpfen um ihr nacktes Überleben ... 

 Fortsetzungen an sich sind häufig ein prekäres Thema und erreichen selten die Qualität der Vorgängerfilme. Im vorliegenden Fall jedoch kann man nur noch den Kopf schütteln und sich darüber wundern, dass das filmische Trash-Juwel "Anaconda" von 1997, in dem Jennifer Lopez zu bewundern war, tatsächlich noch zur Ehre eines Sequels kommt. Eine Fortsetzung, die übrigens keine ist, denn inhaltlich haben beide Filme nur den Dschungel und Riesenschlangen gemeinsam. Aber weil die Fortsetzung von "Alien" ja auch "Aliens" hieß, nannte man dieses fragwürdige Werk eben "Anacondas".

Im Gegensatz zum ersten Dschungel-Abenteuer sucht man hier Stars (die dringend Kohle brauchen) vergebens - selbst J-Lo war sich hierfür zu schade - aber immerhin sorgte man mit Salli Richardson für eine Art Gesichtsdouble. Letzte verbindende Elemente zwischen den beiden Filmen sind die nicht gerade überzeugenden Computereffekte, eine äußerst dürftige, in diesem Fall sogar vollkommen hanebüchene Story, und Produzentin Verna Harrah.

 

Da interessiert es am Ende auch keinen mehr, dass man auf Borneo weder Tiger noch Anakondas vorfinden wird, die Riesenschlangen leben nämlich ausschließlich in Südamerika.

Kurz und knapp: Unfreiwillig amüsanter Horror-Trash in ansprechender Optik und exotischem Setting (gedreht wurde auf den Fidschi-Inseln), der in der Videothek deutlich besser aufgehoben ist. Auf alle Fälle ein ganz heißer Anwärter auf die Flop 5 des Jahres.

Sascha Sass

Kommentar hinzufügen

Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
 
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
6 + 2 =
Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.