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Godzilla

Godzilla
fantasy-action , usa 2014
original
godzilla
regie
gareth edwards
drehbuch
david s. goyer, dave callaham, max borenstein
cast
aaron taylor-johnson,
ken watanabe,
elizabeth olsen,
bryan cranston,
sally hawkins,
juliette binoche,
david strathairn, u.a.
spielzeit
123 Minuten
kinostart
15. Mai 2014
homepage
http://film.info/godzilla/
bewertung

7 von 10 Augen

godzilla 1Gut anderthalb Jahrzehnte nachdem sich der bis dahin durchgehend erfolgsverwöhnte Roland Emmerich mit seiner Interpretation des traditionsreichen japanischen Monsters verhob und bei vielen Fans für regelrechte Empörung sorgte, wagt sich Hollywood erneut an einen „Godzilla“-Film. Unter der Regie des - seit seinem passenderweise „Monsters“ betitelten Film - mit dem Genre vertrauten Gareth Edwards wurde eine deutlich ernsthaftere und vor allem werkgetreue Adaption angekündigt. Das klang durchaus spannend und vielversprechend, hatte sich Edwards doch mit seinem Debut als starker Geschichtenerzähler eingeführt. Spannend aber auch deshalb, weil dieser „Low Budget“-Film noch keinerlei Rückschlüsse darauf zuließ, wie der Regisseur mit einem deutlich größeren Etat umgehen und eine echte Blockbuster-Produktion umsetzen würde. Das Ergebnis  zeigt nun, dass er damit keinerlei Schwierigkeiten, sondern im Gegenteil sehr wohl ein Händchen für aufwändige Actionszenen hat. Allerdings leidet der neue „Godzilla“ wie andere Genrefilme der letzten Jahre auch schon fast an einem Übermaß der Gigantomanie und erstickt damit zum Ende hin seine eigentlich interessant aufgezogene Story.
 

godzilla 2Fünfzehn Jahre nachdem der Amerikaner Joe Brody (Bryan „Breaking Bad“ Cranston) seine Frau (Juliette Binoche) bei einer Explosion im japanischen Kraftwerk von Janjira verloren hat, jagen ihn noch immer die Dämonen der Vergangenheit. Brody und seine Frau hatten damals in der Atomanlage gearbeitet und noch immer ist der verbitterte Mann auf der Suche nach Antworten, was genau zu der Katastrophe geführt hat. Seine Nachforschungen auf eigene Faust bringen ihn immer wieder in Schwierigkeiten, so dass sich sein mittlerweile erwachsener Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nicht zum ersten Mal auf den Weg machen muss, um seinen störrischen Vater rauszuhauen. In Japan angekommen landen beide schließlich in einer abgesperrten Anlage, in welcher der Wissenschaftler Serizawa (Ken Watanabe) mit seiner Assistentin Dr Wates (Sally Hawkins) offensichtlich seit Jahren ein geheimnisvolles Wesen gefangen hält. Doch die Situation gerät außer Kontrolle und das Wesen namens „Muto“ kämpft sich frei, nicht ohne eine Schneise der Verwüstung zu hinterlassen. Während die Versuche des Militärs, die Kreatur auf ihrem Weg Richtung Amerika zu stoppen, zunächst fruchtlos bleiben, tauchen im Rest der Welt weitere ähnliche Wesen auf. Ford Brody wird auf dem Weg zu seiner in San Francisco wartenden Frau nicht nur immer wieder mit „Muto“ in Kontakt geraten, sondern auch dem noch gewaltigeren Monstrum begegnen, dass sich plötzlich aus dem Meer erhebt und anscheinend das gleiche Ziel hat. Eine Kreatur, die man in Japan unter dem Namen „Godzilla“ kennt.
 

godzilla 3Schon im Vorspann nimmt der Film mit grobkörnigen alten Wochenschaubildern direkten Bezug auf den „Ur“-Godzilla aus den fünfziger Jahren und zeigt, wie dieser nur vermeintlich vom japanischen Militär besiegt wurde und im Meer verschwand. Zweifellos ein cleverer Schachzug um die skeptischen Fans der Franchise auf seine Seite zu ziehen und deutlich zu betonen „Seht her, wir sind uns der Historie dieser Figur sehr wohl bewusst“. Die Entscheidung, einen Großteil der Handlung in Japan spielen zu lassen, sorgt zusätzlich dafür, eine Art „So ist es richtig“-Gefühl zu erzeugen und damit schon mal den Kardinalfehler der eher berüchtigten als berühmten Emmerich-Version zu vermeiden.

Auch wenn man trotzdem die Mehrzahl der Hauptrollen mit US-Schauspielern besetzt hat, so ist die Geschichte doch jederzeit fest in der japanischen Mythologie verankert, welche diese dort „Gojira“ genannte Figur ganz klar mit dem Trauma der Atombombenabwürfe auf Japan und den anschließenden Atomtests im Pazifik verknüpft. Ein weiteres Merkmal der sich in den sechziger und siebziger Jahren dann immer mehr zur eher harmlosen Familienunterhaltung entwickelnden „Godzilla“-Filme war dessen Wandlung zu einer nicht mehr prinzipiell rein „bösen“ Figur, die schließlich immer öfter der Menschheit gegen andere Feinde zu Hilfe kam. Auch daran knüpft man nun an, indem die deutlich größere Bedrohung andere Monster darstellen. Den Auftritt der Titelfigur zögert man dagegen nach alter Schule geschickt hinaus und zeigt sie erst spät in ihrer vollen Größe und ganzen Pracht.

godzilla 4Das Design darf dabei allemal als gelungen bezeichnet werden, auch wenn man schon einige Veränderungen zum ganz klassischen Aussehen vorgenommen hat. Bei der Umsetzung der Monster und auch bei deren Kämpfen untereinander oder gegen das geballte Waffenarsenal der Armee gibt sich der Film keine Blöße und bewegt sich visuell und tricktechnisch auf hohem Niveau. Im weiteren Verlauf geraten dabei allerdings die zu Beginn noch dominanten menschlichen Figuren immer weiter in den Hintergrund und die Kampf- und Schlachtszenen übernehmen irgendwann eindeutig das Kommando. So bleibt dann auch nicht mehr viel Raum für bewegende emotionale Szenen, wie sie dieser Regisseur noch in „Monsters“ gerade zum Ende hin zu setzen vermochte. Solche Momente gibt  es hier nur zu Beginn, wobei vor allem Bryan Cranston in seiner Rolle als verzweifelter und getriebener Witwer zu beeindrucken weiß. Der eigentliche Hauptdarsteller Aaron Taylor-Johnson konnte in „Kick-Ass“ und vor allem Oliver Stones „Savages“ zwar schon sein Talent nachweisen, hier ereilt aber auch ihn das typische Schicksal einer im Action-Blockbuster lediglich von hier nach dort getriebenen, rein funktionalen Figur – was natürlich für seine hauptsächlich wartende und dann bedrohte Frau daheim genauso gilt und damit hätten wir auch bereits alles über die „weibliche Hauptrolle“ von Elizabeth Olsen gesagt.

So hübsch das alles umgesetzt und anzuschauen ist – bei der endlosen Materialschlacht im letzten Drittel des Filmes stellen sich einfach irgendwann Ermüdungserscheinungen ein, auch wenn man versucht den Monstern tatsächlich so etwas wie „Charakter“ zu verleihen. Letztlich unterschiedet sich das Getöse beim Showdown aber dann doch nicht allzu sehr von den Kollegen aus „Pacific Rim“ oder „Transformers“ und es stellt sich schon die Frage, wie oft man das denn noch in bombastischem 3D haben muss, selbst wenn es jedes Mal technisch noch einen Tick besser aussieht. Das ist aber letztlich auch eine Geschmacksfrage, denn dieser neue „Godzilla“ macht eben ohne Frage Vieles richtig und zeitweilig auch richtig Spaß. Dieser Figur hat man jedenfalls schon deutlich Schlimmeres angetan.  

Volker Robrahn

Sehr gute Rezession, fair

8

Sehr gute Rezession, fair geschrieben und Korrekt.

Ich habe Gestern Abend Gozilla gesehen.
Bildgewaltig und echtes 3D.
Ich hoffe das es schon bald die Blu Ray geben wird.
Jeder Schauspieler egal welcher Bekanntheit verblasst bei dem Anblick von dem Herrn aller Monster.

10 Augen bezogen auf Monster Film
7 Augen bezogen auf Schauspielleistung
9 wegen Perfektem 3 D und Sound
9 wegen dem Schluss ohne zu Spoilern sage ich nur ****Hammer****

Ich verstehe nicht warum

4

Ich verstehe nicht warum dieser Film besser sein soll als der von 1998. Das einzige was daran besser ist ist dass der Godzilla im aktuellen Film sich deutlich an die Originalvorlage gehalten hat wohingegen der von Emmerich eine richtige Neuinterpretation ist. Schön und gut, der neue Godzilla sieht fantastish aus und ist originalgetreu ABER allein diese Tasache macht Godzilla 2014 nicht zu einem besseren Film. Im Gegensatz zum Film von 1998 hat das aktuelle Remake nämlich nicht ansatzweise eine interessante, nachvollziehbare und - am schlimmsten - spannende Handlung.

Alles was nicht Godzilla zeigt ist einfach nur da um den Film irgendwie auf eine Laufzeit von 2 Std zu bringen - mit Handlung hatte diese diffuse und langweilige Ansammlung von Szenen mal rein gar nichts zu tun. Ich war so enttäuscht dass mich nicht mal die fantastischen Monsterszenen davon ablenken konnten, denn ständig musste man sich langweilige, klischeehafte und völlig belanglose Szenen mit den menschlichen Darstellern über sich ergehen lassen.

Spoiler

Und spätestens nach dem dritten Mal als Godzilla in all seiner epischen größe präsentiert wurde nur um dann schnell wieder zu einer andern Szene zu springen weil man die ganze Kohle ja nur in die Finalszene stecken konnte kam ich mir schon etwas vereiert vor.
Was mich aber am meiste, gestört hat war, dass alle total cool damit waren, dass Godzilla existiert. Achja, son riesiges Monster ist doch cool, immerhin bekämpft er andere Monster. Ich bin mir sicher das ist 100% die Reaktion, die man in so einer Situation von speziell den Amerikanern aber auch der ganzen Welt erwarten könnte. Godzilla wurde hier deutlich zu weiß gemalt - er ist und bleibt ein Monster der selbst eine ganze Stadt zerstören und tausende Menschen töten kann. Er ist ein Anti- Held und nicht unsere kleine putzige Bestie die zu Hilfe kommt wenn uns Monster bedrohen.

Mal ganz zu schweigen davon dass die Thematisierung von Gefahren durch Atomkraft und Waffen in meinen Augen auch überhaupt nicht statt fand.

Meinetwegen hätten sie den Film auf eine halbe Stunde Godzilla pur zusammenschneiden können, ich hätte ihn mir trotzdem angeguckt und deutlich mehr Spaß gehabt.
So war es einfach so langweilig, dass mich auch die Action Szenen nicht mehr aufheitern konnten.

Puh, was für eine

4

Puh, was für eine Enttäuschung. Gestern den Film voller Vorfreude gesehen, dann kam der Abspann und ich dachte nur, an der Emmerich-Version hatte man definitiv mehr Spaß.

Godzilla verkommt in diesem Film zu einer Mini-Nebenrolle, es geht letzendlich ja nur um die Bedrohung dieser total schlecht und hässlich umgesetzten Mutos, zwei seltsame Kreaturen, die ich in keinster Weise faszinierend oder angsteinflößend fand. Aber hauptsache, es gibt noch den lieben Godzille, der dann direkt auf seinem Weg nach Amerika von mehreren Flugzeugträgern und Militärschiffen eskortiert wird, als wenn man sich vorab mit ihm geeinigt hätte, Hand in Hand zusammenzuarbeiten.

Dann diese ständigen Logikfehler... Ich meine, gut, in einem Monsterfilm von Logik zu sprechen mag paradox vorkommen, aber mich hat es tierisch aufgeregt.
Oh, das Muto hat einen rieeeesigen Krater erschaffen, um dort seine Eier abzulegen. Trotzdem waren die Soldaten innerhalb 5 Minuten runtergekraxelt, haben sich eine Tonnenschwere Bombe geschnappt und sind damit wieder hochgeklettert....

Neee, es war nicht mein Film.
Erst diese Enttäuschung

SPOILER

, dass die charismatischten Schauspieler bereits nach wenigen Minuten sich aus dem Film verabschieden ( Der Cranston hats richtig gemacht, war nur solange am Leben, wie der Film gut war).
Dann hofft man, jetzt, jetzt kommt er endlich. Und dann erscheint nur dieses seltsame Muto-Viech.

SPOILER ENDE

Zum Schluss waren diese ständigen Monster-Kämpfe nur noch ermüdend. Mir war völlig egal, wer hier noch am Ende übrig bleibt.

Die Rollen von Olsen und vor allem Hawkings waren völlig irrelevant für den Film, auch Watanabe hatte nicht wirklich etwas zu tun.

Nee, ich schau mir da lieber nochmal die Emmerich-Zerstörungsorgie an, da werd ich wenigstens unterhalten.

Die Emmerich-Version gehört

Die Emmerich-Version gehört offiziell verboten und für tot erklärt!

Also ich muß auch sagen, ich

4

Also ich muß auch sagen, ich habe gerade ziemlich gelangweilt.
Ich habe selten einen Monsterfilm gesehen, der so wenig Monster hatte.
Der Film ging eindeutig ums das amerikanische Militär. Wieso hat man nicht einfach einen Fun Film gemacht :(

Also erstes mal nach gefühlten 2 Stunden endlich mal der erste Kampf sich anzeichnete, blendet die Kamera weg und zeigt wieder die Soldaten. Ich habe noch so Gedacht, als der Vater starb, naja ok wenn jetzt sagen wir noch ne Stunde richtig Monsterkampf kommt. Aber nein, das Gequatsche geht weiter.
Manche Zuschauer sind recht oft Bier holen gegangen. Es war einfach langweilig.

Und wer sich den Film in 3D anschaut hat noch locker Geld raus geworfen.
Schade Schade

Welch eine Enttäuschung. Der

3

Welch eine Enttäuschung. Der Film war größtenteils einfach nur langatmig und
augeblasen. Selten kam wirkliche Beklemmung oder etwas in der Art auf.

Die vielen Logiklöcher machten den Film auch nicht besser und so einige Schau-
spieler waren einfach nur Lückenfüller. Der Gesamte Anfang zum Beispiel wäre in
einer 2 Minuten Sequenz genauso effektiv gewesen. Mal abgesehen davon, das man
so etwas nicht verstecken könnte. Heute kommt zu jedem Atomunfall ein Heer von
Spezialisten die den Vorfall untersuchen. Aber egal, ist ja Godzilla.

Aber wenn er schon solche Fehler hat, sollte er wenigstens unterhalten.

Und da versagt er auf ganzer Linie.

Die Emmerich Version ist da um LÄNGEN besser und alle die das nicht einsehen,
gehören eh der ewig gestrigen Generation an die die rosa Godzilla-Brille nicht
absetzen möchten.

Für mich waren das hier auf jeden Fall 12 Euro zum Fenster raus. Und das 3D -
kein Kommentar. Einfach nur noch ärgerlich das man dafür 2 Euro mehr zahlt.

Hallo Leute, Ich habe den

8

Hallo Leute,

Ich habe den Film gestern zusammen mit meiner Freundin gesehen und muss mich angesichts der vielen Verrisse des Films, hier und in anderen Foren, und vor allem im Bezug auf die Art und Weise mit welcher diese mal wieder vorgetragen werden, doch mal zu Wort melden.

Ich denke, dass wir uns alle darüber einich sind, dass der Film sicherlich nicht perfekt ist. Einiges der angesprochenen Kritik, wie zum Beispiel die Tatsache, dass die meisten Figuren, darunter vor allem die von Aaron Taylor-Johnson und Elizabeth Olsen, leider meist nur zu simplen Stichwortgebern verkommen und nur wenig Tiefe jenseits der allseits „beliebten“ Hollywood-Klischees erlangen, sind aus meiner Sicht leider sehr zutreffend. Auch ist es richtig, dass die Logik des Plots immer wieder auf sehr wackeligen Füßen steht. Ob und wie weit letzterer Punkt bei einem Monster-Film tatsächlich von Belang ist, ist wohl eine Frage mit äußerst subjektivem Charakter und muss wohl jeder für sich selbst beantworten, ebenso wie die Frage, ob das Design von Godzilla oder den anderen Monstern nun überzeugen kann oder nicht. ABER...

…offen gestanden geht es mir ganz schön auf die Nerven, dass hier mal wieder einfach mit zweierlei Maß gemessen wird, indem man Argumente hervorhebt, welche grade mal solange von Belang sind, wie sie die Meinung des jeweiligen Rezensenten unterstützen, diese aber ihre Gültigkeit vollkommen verlieren bzw. einfach ignoriert werden, sobald es der Argumentation nicht mehr zuträglich ist. So wird beispielsweise (meines Erachtens auch zu Recht) die Logik des Films in Frage gestellt, jedoch im selben Text (und Kontext) hervorgehoben, dass die Emmerich-Adaption der weitaus bessere Film sei. Was hierbei wirkliche Logikfehler aufweist, ist diese Art der Argumentation. Dass man nicht in einen Godzilla-Film geht um eines logischen und greifbaren Handlungsablaufs Zeuge zu werden, dürfte ja wohl jedem einleuchten, der alt genug ist einen eben solchen zu sehen. Eine Tatsache, die der Film von `98 nicht nur bestätigt, sondern fast schon im Alleingang untermauert, da es sich hierbei um einen der blödsinnigsten Storylines handelt, die mir je untergekommen ist. Der Film hat Spaß gemacht, doch selbst mit meinen süßen 15 Jahren war mir damals schon klar, dass die Logik hier nicht nur aufs Äußerste strapaziert wurde, es gab schlicht und ergreifend keine. Der Sinn darin, die Logik einens Stoffes in Frage zu stellen, hängt vermutlich von seiner Handlung ab und dem Anspruch, welche sich die Macher an eben diese gesetzt haben, aber es ist dennoch immer legitim. Nur wenn man es tut, dann doch bitte mit gleichen kritischen Maßstäben. Es ist völlig okay zu sagen, dass man den Emmerich-Film besser fand, weil er witziger, spaßiger und kurzweiliger war und die immensen Logiklöcher unter diesen Gesichtspunkten nicht sonderlich ins Gewicht fielen, jedoch heute ein Element zu kritisieren, das vor 16 Jahren gar nicht vorhanden war, empfinde ich als äußerst befremdlich. Godzilla 2014 versucht zu keinem Zeitpunkt, realistisch zu sein, die grundsätzliche Stimmung ist nur wesentlich düsterer und ernsthafter und bemüht sich um mehr Intensität und Glaubwürdigkeit, und das, meines Erachtens oftmals mit Erfolg.
Ebenso wird sich gern darüber aufgeregt, dass der Film die ersten zwei Drittel zu ruhig ist um sich einer schwachen Geschichte zu widmen, nur um sich dann im letzten Teil darüber zu beschweren, dass die Action einfach nur noch ermüdend sei. Entschuldigung? Ja was denn nun? Hier beschleicht mich dann doch stark das Gefühl, dass die jeweiligen Personen hier in einen Film geraten sind, welcher ihnen nich bereits in seiner ersten halben Stunde das gegeben hat, was sie wollten und erwartet hatten, um ihn dann, wenn es denn „endlich“ soweit ist, mit verschränkten Armen im Kinosessel zu sitzen und mit eingeschnapter Miene „jetzt mag ich auch nicht mehr“ hervorzustoßen.

Zum Film selbst kann ich sagen, dass er mir und meiner Freundin ziemlich gut gefallen hat. Er beginnt mit einem inszenatorischen, aber vor allem emotionalen Knall, fährt dann die Intensität und Geschwindigkeit zugunsten der leider ziemlich klischeehaften Figurenzeichnung deutlich runter und fügt über die nächste Stunde nach und nach die verschieden Bestandteile der Geschichte sorgfältig aneinander, um den Weg für einen pompösen und tricktechnisch brillianten Showdown zu bereiten. Ist das alles realistisch? Nein, natürlich nicht. Ist das trotz vieler kleiner und auch großer Logiklöcher und immer wieder eingesreuter Klischees Interressant? Ja, wenn mann bereit ist sich darauf einzulassen. Denn trotz der genannten Probleme versteht es Gareth Edwards diesem Film seinen eigenen Stempel aufzudrücken und ganz nebenbei immer wieder Szenen von fantastischer Intensität, Spannung und visueller Brillianz zu erzeugen. Hier wird nicht einfach nur alles in Schutt und Asche gelegt. Immer wieder gibt es Szenen, welche mir vor Augen führten, dass das Blockbuster-Genre in kreativer Hinsicht eben doch noch nicht tot ist. Edwards taucht die wichtigen Momente des Films in schaurige Finsternis, hüllt die „echten“ Hauptfiguren in gigantische Rauchschwaden und erzeugt darin immer wieder fesselnde Momente voller morbider Ästhetik. So hat mir ein gewisser Moment auf einer Brücke einen ziemlich heftigen Schauer über den Rücken gejagt und ein fast vollkommen tonloser Fallschirmsprung aus der Egoperspektive war einfach atemberaubend. Diese und andere Momente klammerten sich zumindest aus meinen Sehgewohnheiten deutlich aus und gaben mir das Gefühl endlich mal wieder etwas zu sehen, das ich so noch nicht gesehen hatte.
Was mir auch sehr positiv auffiel, war die Überschaubarkeit des Geschehens. Die Kamera fängt dieses zu jeder Zeit sauber und meist ruhig ein und zu meiner Überraschung vermied es der Cutter die Action vollkommen zu zerschneiden, wie es heutzutage leider zu einer schlechten Angewohnheit geworden ist, weil zu viele Filmemacher Verwirrung mit Stil verwechseln.

Leider lässt sich das im Bezug auf die Story als ganzes nicht so deutlich sagen. Oftmals wird das Geschehen etwas abrupt unterbrochen oder die emotionale Stärke zweier Szenen wird teilweise zerstörrt, weil man sie aus unerfindlichen Gründen wechselweise durcheinander geschnitten hat, was mir besonders in den finalen beiden Szenen auffiel.

Alles im allem fällt es etwas schwer eine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen, da es einiges zu kritisieren gibt, aber, so hat es angesichts der vielen negativen Äußerungen zumindest den Anschein, die Gewichtung dieser problematischen Elemente äußerst subjektiv zu bewerten ist. Ich für meinen Teil konnte über die Kontras meistens ziemlich locker hinwegsehen, da die Pros so atmosphärisch, visuell eindrucksvoll und kreativ das Wesen ( kleiner Wortwitz :) ) dieses Films bestimmen. Jeder der bereit ist sich einen Blockbuster anzusehen, der sich Zeit lässt die Action auf nicht immer perfektes aber dennoch stabiles Fundament aufzubauen und auch Mainstream-Unterhaltung abseits ausgetrampelter Städte ( okay der war doof :) ) etwas abgewinnen kann, der dürfte hier gut unterhalten werden. Allerdings soltet ihr euch falls möglich, das Geld für den wirdermal vollkommen überflüssigen 3D-Effekt sparen.

Ganz schlecht war er nicht -

6

Ganz schlecht war er nicht - ich glaube aber man muß sich den Film wenn schon im IMAX in 3D ankucken.

Auf der Plus-Seite war ganz klar der Versuch die Monster an die Originalfilme anzulehnen und einfach nur "besser" aussehen zu lassen, ihnen aber die jeweiligen typisch "unbeholfenen" eigenschaften zu lassen.

Auch die Botschaft dass die Menschen trotz aller heroischer Bemührungen letztlich der Natur machtlos ausgeliefert sind (einschließlich des amerik. Militärs) ist ja schonmal lobenswert.

Ich fand auch die Art wie die alten Gozilla (und auch King Kong) Filme zitiert wurden recht geschickt!

Am Ende fand ich die "intmen Szenen" mit Godzilla und den Flugmostern gut... wie direkt aus einem Alptraum :)

Was ich aber trotzdem komisch fand ist wie kalt mich das alles letztendlich lies. Ich weiß noch wie der King Kong Film von 1938 mir als Kind Alpträume gemacht hat, oder was für eine Schreckensgestalt Gozilla war.
Obwohl man in dem Film dauernd massenweise Leute abkratzen sieht und alle Großkatastrophen der letzten 60 Jahre irgendwie in den Film hineingepackt wurden hat mich das alles total kalt gelassen.

**milder spoiler**
Die Familiengeschichte am Anfang berührt einen ja schon, aber ihre Fortsetzung in der 2. Hälfte hat dann einfach zu viele Lücken um noch zu ziehen,
Auch dass man die Trailer einfach 1-zu-1 im Film wiederfindet fand ich etwas billig, obwohl das 2001-Zitat von Ligeti zugegebenermaßen auch hier eine ziemlich tolle Atmosphäre erzeugt.
**spoiler ende**

Da ist auch eine seltsame Disharmonie zu spühren zwischen den teilweise ausgedehnten Dialogszenen einerseits und den teilweise etwas zu kurz gekommenen Einblendungen der Monster:
Einer der besten Momente - und von daher leider ein wenig die größte Enttäuschung - war die kurz zu sehene Verwüstung von Las Vegas. Passt einfach zu perfekt!

Daß der Film sich so sehr ums amerikanische Militär dreht wurde ja schon gesagt.
In dieser Hinsicht steht er "Independence Day" um fast nichts nach - vielleicht ein paar rethorische Reden weniger, der Präsident tritt auch nicht selbst auf.
Weiterer Punkt ist dass man, wenn man den Film sieht, durchaus auf die Idee verfallen könnte Japan wäre ein amerikanischer Bundesstaat so intim sind die militärischen Verhältnisse hier.

Ich habe ihn in einem normalen 3D Kino gesehen - daß 3D ist ordentlich, nicht zu aufdringlich aber trotzdem effektiv eingesetzt.
Allerdings war das Bild teilweise mal wieder zu dunkel - gegen Ende spielen einige Szenen bei Nacht.

Ich glaube man muss sich diesen Film im IMAX 3D mit einer gut eingemessenen Tonanlage anschauen, dann kommt er bestimmt super toll, z.B. wenn Godzilla die ganze Leinwand füllt und losbrüllt! :)

Dem Original sehr nah - aber

8

Dem Original sehr nah - aber doch besser?

Ich habe den Film am wochenende gesehen - in 3D.
Und ich war von den 3 D Effekten sehr enttäuscht. Eur. 16,00 finde ich für den Film viel zu teuer.
Wieso muss jeder Actionfilm in 3D produziert werden?

Aber ich soll hier ja meine Meinung über den Film erzählen.
Also: Die Optik des Godzilla 2014 hat mir besser als der Godzilla 1998 gefallen.
Das kommt aber, weil ich ein riesiger Godzilla Fan bin.
Godzilla 2014 sah nicht nur so aus wie der japanische Godzilla, er hatte auch seine Fähigkeiten.

Die Story an sich ist gelungen - der menschliche Cast aber irgentwie lieblos hingeknallt.
Man hätte viel mehr draus machen können.
Spoiler: hätte mich mehr gefreut, wenn der "Sohn" gestorben wäre, anstatt der Vater.
Wäre viel gewinnbringender für die Story geworden.

so, mehr will ich auch nicht sagen, meine Vorredner haben schon alles gesagt.
8 von 10 Punkten
Ein Kinobesuch lohnt sich: aber am Wochenende wird man arm!!!
Am Kinotag oder wenn DVD raus ist.

Also ich fand den Film echt

6

Also ich fand den Film echt gut gemacht.Auf jeden Fall besser als der Emmerich versuch.Story hin oder her,ernsthaft mal hier gibts einfach gutes Monstergekloppe!Genau das will ich bei Godzilla sehen!

Der Film ist nicht komplett

5

Der Film ist nicht komplett mies, die Effekte sind ausgezeichnet und die Atmosphäre auch.
Die Story ist Banane und ohne Logik, gut das sind alle Godzilla Filme. Aber und genau deswegen war der 1998er Godzilla ein Klasse Film, es fehlt Selbstironie, Witz und Charme und ein bisschen Mut zur Innovation.
Der Film ist ein Bierernstes, steifes Remake der alten Godzilla Streifen, die ich als Kind mit meinem Vater angeschaut hab. Dafür brauch ich keine 12€vergeuden, da kauf ich mir leiber Bier und schau mir die alten Dinger auf Videokassette an,
Emmerich hat versucht etwas neues zu schaffen, es war zwar nicht perfekt aber sehr unterhaltsam, der jetzige Film ist einfach quälend langweilig und Leid als Freud zum ansehen. Lieber abwarten und nen Fernsehabend damit machen in 4 Jahren, wenn er bei Prosieben läuft.

Viele beschweren sich hier

Viele beschweren sich hier über den Preis. Einige haben sogar 16 !!!! Euro
für den Kram berappt.
Mal abgesehen von den 3,50 für das Getränk und 3,90 fürs Popcorn.

Mein erster Godzilla im Kino hat 2 ! Mark Eintritt gekostet. Ok, Nachmittags-
vorstellunf und grottiges Kino. (Ja, ich bin was älter ^^)

Aber wenn einer aus der Zukunft gekommen wäre und hätte mit gesagt:" Geniess
es, im Jahr 2014 zahlst du um die 30-40 Mark" dann hätte ich ihn für verrückt
erklärt.

Und trotzdem rennen wir alle in diese überteuerten Kinos. (und werden in letzter
Zeit zu oft enttäuscht)

Heute wo Fernsehserien teilweise ein höheres Niveau als die angebotenen Kinofilme
haben, sollte das zu denken geben.

Ich für meinen Teil werde einige Filme dieses Jahr auslassen.
(unter anderem auch der auf FSK 12 kastrierte "A Million Days to die in the West")

In Wahrheit Inception

4

In Wahrheit Inception 2??

Puuuh, echt schwach.
Ich versuch mal nur Sachen zu sagen, die noch nicht in epischer Breite kritisiert wurden.

++++ Große Spoiler zur Handlungsabfolge folgen ++++
Wieso muss eigentlich jeder Film der in Amerika gedreht wird auch dort spielen. Finde es schon recht nervig, dass statt in Japan zu bleiben sich wieder alles in the good old USA verlagern muss. Es fehlte eigentlich nur, dass nach dem finalen Siegesschrei Godzillas Jemand laut U-S-A, U-S-A brüllt und nach den End Credits eine Szene kommt in der Obama Godzilla zum Amerikaner erklärt.

Weiterhin nervt es mich ungemein das immer auf die obskursten Verzweigungen eigentlich unbeteiligte Personen in die Haupthandlung sämtlicher Action Filme versetzt werden um den Zuschauer auch ja das Gefühl zu geben selbst irgendwann mal zum Held werden zu können. Das ist irgendwie auch so eine generelle Unsitte.

Hier erwähne ich das deshalb, weil in diesem Film wieder unheimlich viele Zufälle dafür sorgen die Hauptperson immer wieder in die Handlung zu verweben. Ich sehe aber ein, dass das bewusst durch die Regisseure gemacht wurde denn:

++++ Achtung ++++
+++ jetzt der MEEEEEGA Spoiler++++++
Ich bin sicher, der Film ist nur eine Fortsetzung von Inception und Saito ist immer noch im Limbus ist.
Warum wird am Beispiel der Hauptperson deutlich, an der scheinbar eine Extraktion vorgenommen werden soll.
Nicht nur das ausgerechnet seine Eltern schon in den alten Unfall verwickelt sind und tragischerweise seine Mutter stirbt nein er selber ist zufällig genau mit seinem Vater vor Ort als das Monster zum Leben erwacht.
Soweit so gut.

Dann wird er mitgenommen und befragt weil sein Vater ja wusste das jetzt ein EMP kommt? Konnten die das nicht in 15 Jahren rausfinden?? Gut dann wird er weiter befragt und kann sich grade noch erinnern was von Echo und Kommunikation gehört zu haben.

Ich persönlich hab mich sofort gefragt wieso eigentlich keiner die Antwortsignale in USA bei dem Weibchen gehört hat, das müssen doch auch riesige Erdbebenschwingungen in der Atomlagerstätte gewesen sein 
Gut jetzt war Aaron aber dann auch an sich raus aus der Handlung und wurde ja auch nicht mehr gebraucht.
Weiter geht’s er befindet sich in einer U-Bahn in der zufällig ein Junge gerät und seine Eltern verliert. Kein Japaner kümmert sich um ihn, nein da brauchst wieder den herzensguten allerweltsamerikaner, der obwohl er der Sprache wohl nicht mächtig ist (zumindest antwortet der Junge ihm nie) um sich dem Jungen anzunehmen während die Japaner nur unbeteiligt da sitzen.

Jene U-Bahn ist dann auch genau der einzige Zug weit und breit der sich zufällig genau auf den Schienen befindet die auf das Monster zuführen und springt auch zufällig wieder an als der passende Moment eintritt. (ich dachte immer bei so einem EMP ist die Elektronik dampfender Schrott weil sämtliche Schaltkreise durch sind)
Gut zufällig überlebt er und zufällig trifft der Junge irgendwo seine Eltern wieder.

Ab nach Ami Land wo ja nun die Monster los sind und zufällig genau in der Stadt aus der er stammt und wo seine Frau und Kind sich noch unmittelbar im Gefahrengebiet aufhalten.

Das riesige Monster aus der Atomlagerstätte hat scheinbar noch keiner bemerkt als die Soldaten dort eindringen, was ich nicht verstanden habe ist warum die Mutter sich nicht sofort mit dem dort gelagerten Atommüll über beide Ohren eingegraben hat aber ok die war scheinbar läufig und hatte erstmal nur Hunger auf was anderes.

Zufällig trifft er dann genau den Zug der die Atomwaffen transportieren soll und weil man bei den größten Sprengsätzen welche die Menschheit gebaut hat keine adäquaten Techniker und Feuerwerker mitschickt sind ihm irgendwelche fremden Soldaten nur zu bereit ihn einfach so mitzunehmen. So funktioniert ja auch immer die Befehlskette der Streitkräfte, hach meine Frau ist da und die muss ich retten, könnt ihr mich mal mitnehmen ich pass dann auf eure Bomben auf und bin eh zufällig derjenige, der sich damit am meisten auskennt.

Die Bomben überhaupt dahin zu transportieren wo die Monster sind is natürlich schon völlig albern, es dann noch per Zug zu tun, obwohl später deutlich zu sehen ist, dass dafür ein Chinook absolut ausreichend ist, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Aaron scheint dann aufgrund seines Dienstgrades dann auch mal direkt das Kommando über die Bombentruppe zu übernehmen was ja auch klar ist weil ihr wisst schon, seine Eltern, seine frau, Durchschnittstyp, unbeteiligt etc.  und gibt denen Anweisungen wer wo zu kundschaften hat etc.

Er überlebt natürlich einen 40 Meter sturz etc. aber sowas will ich Helden auch nicht absprechen, zufällig findet ihn dann der Hubschrauber, weil er ja sonst auch blöderweise gar nicht mehr in der Handlung wäre.

Und schon wird er zufälligerweise ohne irgendwelchen vernünftigen Gründe nun auch wieder dem Trupp zugeteilt der die Bombe hinbringen muss, achne ich vergaß er war ja zufällig der einzige der mit der Bombe umgehen kann, der seine Mutter verloren hat, der seinen Vater noch rächen muss, der nen kleinen Jungen in der U-Bahn gerettet hat, der wusste das die Monster kommunizieren und dessen Frau und Kind in unmittelbarer Gefahr sind.

Gut also weiter ab ins Flugzeug und nen Halo Sprung ins Gefahrengebiet. Zufällig is die Bombe noch nicht durch nen EMP zu schaden gekommen und kann auch noch geortet werden, also hin und 80 Meter den Krater runter und zufällig is Aaron wieder der einzige der an die Bombe rankommt und dann noch das Glück hat von der Mutter auf 10 cm gesehen aber nicht getötet zu werden.

Dann war er ansich schon mal wieder raus aus der Handlung aber das geht ja nicht weil außer ihm keiner die Bombe entschärfen kann und seine Frau und Kind sind doch in Gefahr!!!

Also zufällig ab zu den Stegen wo alle anderen Soldaten passgenau verfühstückt werden, so dass es ihm gelingt alleine mit der Bombe auf ein Boot zu kommen und diese aufs Meer zu steuern. (hier merkt man auch ganz klar die Hommage an Nolans anderen Film „The Dark Knight Rises“)

Zufällig findet ihn dann im letzten Moment noch ein Huschrauber und das Fischerboot ist weit weg genug von der Küste oder hatte ich das Gefühl, dass es dem zwischendurch mal gezeigten Diagramm unmöglich reichen könnte und die halbe Westküste der USA verseucht sein sollte? Naja egal U-S-A, U-S-A!!!

Jetzt noch schnell zufällig Frau und Sohn gesucht und fürs Familien Happy End Foto posiert. Der Kaiju namens Kermit würde sagen: applaus, applaus, applaus!!
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Also die permanente verfolgungsaktionen und Verwicklung der Hauptfigur zeigt eindeutig, dass es sich dabei um eine Traumsequenz handelt. So viele wirre Zufälle geben eindeutigen Rückschluss, dass es gar nicht anders sein kann. Der Verlust von den Eltern und auch die einbrigung weiterer Verlustängste von Frau und Sohn zeigen deutlich einen ödipalen Komplex, der sich nun in diesen Träumen wiederspigelt.

Da hat uns der gute Nolan echt gut an der Nase rumführen wollen aber ich lasse mich nicht linken!
Was nun also der Gegenstand sei, der extrahiert werden sollte kann in Foren weiter diskutiert sein ich nehme an, entweder die Disketten oder die Spielzeugfigur des Soldaten, diese könnte auch ein Totem gewesen sein.

PS: 3D geht langsam überhaupt gar nicht mehr, da war kein!!! 3D, absolute Frechheit, nicht ein kino in meiner Nähe zeigt solche Filme noch als alternativ 2D, echt mies!

Danke, Asfariel! :) Bei einem

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Danke, Asfariel! :) Bei einem derart bierernstem Film erwarte ich zumindest eine halbwegs glaubwürdige und nachvollziehbare Handlung - Deine detaillierte Schilderung zeigt aber eindeutig, dass das Drehbuch stark radioaktiv kontaminiert war. Selbst der viel zu dunkel gehaltene Endkampf war völlig unplausibel: problemlos übersteht das Muto einen kräftigen Kopfbiss von Godzilla, geht aber k.o., sobald es in ein Gebäude geworfen wird. Lediglich das überzeugende Re-Design Godzillas, dass sich stark an die Originalvorlage hielt ohne lächerlich zu wirken, konnte hundertprozentig überzeugen.

Ich war auch eher enttäuscht.

5

Ich war auch eher enttäuscht. Richtig schlecht ist nichts, richtig gut allerdings auch nichts.

Viele Sachen wären ja mit der Begründung Monsterfilm leicht zu schlucken gewesen. Das Skript muss Purzelbäume schlagen, damit Joe Jedermann in der Handlung bleiben kann.
Die Monster machen ohrenbetäubenden Lärm nur beim Atmen, können aber trotzdem überraschend aus dem Nichts auftauchen, gut für die Spannung. Das Militär bemerkt nicht, dass bei ihrem Atommülllager DER HALBE BERG FEHLT, macht aber eine tolle Einstellung. Personen tauchen in der Handlung auf und verschwinden wieder, nur damit man kurz eine andere Perspektive zeigen kann. Was sollten die Kinder am Flughafen und am Strand und auf der Brücke? Nur billige Werkzeuge, um beim Zuschauer mitfiebern einzufordern, am Strand muss es sogar ein Kind UND ein Hund sein.

Ein schlimmes Problem dagegen waren die Logiklücken, die sich der Film ohne Not selbst schafft. Eine kleine Aufzählung:
- Die Soldaten TRAGEN eine Atombombe zum rettenden Schiff. Vielleicht ist das ja eine dieser neuartigen Kofferatombomben oder so. Nein, vorher musste die auf einem Güterzug transportiert werden und auch die Fantastilliardentonnen Sprengkraft müssen erwähnt werden. Auch der große Sprengradius wird extra gezeigt, nur um ihn dann im Finale zu vergessen.
- Die Monster bauen ein richtig großes tiefes Nest, Soldaten steigen aber mal locker runter und mit der Bombe im Schlepptau wieder hoch. Warum musste man dann so ein großes Loch zeigen?
- Godzilla verursacht einen Tsunami beim ersten auftauchen, sieht super aus. Danach aber nicht mehr, das hätte ja auch Hauptpersonen getötet. Herrgott, dann lasst ihn keinen Tsunami verursachen.
- Schulbusse mit Kindern stehen spannungsfördernd auf einer Brücke im Stau, die Monster sind im Anmarsch. Allerdings fährt der Bus einfach weiter,
sobald die Kiddies richtig in Gefahr sind, ohne dass sich irgendwas an der Situation auf der Brücke verändert hätte.
- Da wird gar nicht so blöd erklärt, warum das Militär die Monster nicht dauerbombardieren kann und sich deswegen Flugzeuge zurückziehen. Nur um dann jedes Mal zu zeigen, wie die Jets vom Himmel purzeln, sobald die Monster ihren Special Move machen. Sieht eben beklemmend aus.

Was mich aber am meisten gestört hat:
Für einen Monsterfilm gibt es schlicht zu wenig Monsteraction. Beim ersten Anzeichen von Zerstörungsspaß wird gleich weggeblendet. Das ist beim ersten Mal noch ganz witzig, nach dem dritten Mal fühlt man sich veräppelt. Entweder man sieht nur die Zerstörung danach oder die Action passiert hinter dem Horizont.
Vollkommen unverständlich, wieso man nicht mehr Militär vs. Monster gezeigt wird. War das dem realen US Militär, das sicher gerne wieder ihr Spielzeug bereitgestellt hat bei der positiven Darstellung, zu schlechte PR?
Das Finale reißt einiges wieder raus, insgesamt gibt es aber zuwenig.

Ich trau mich es fast nicht zu sagen:

Pacific Rim ist bei weitem der bessere Godzilla.

Indeed! Pacific Rim IST der

Indeed! Pacific Rim IST der weitaus bessere Godzilla!

@Asfariel: Genial! :-D Der

3

@Asfariel: Genial! :-D

Der Film ist einfach nur schlecht. Alles wird zerstört wie schon xmal irgendwo anders gesehen...meine Güte ist das langweilig. Wo ist eigentlich Roland Emmerich wenn man ihn braucht? ;-)

Ohne Wertung, da noch nicht

Ohne Wertung, da noch nicht gesehen.

Zitat Major Lazur: "[...]Emmerich hat versucht etwas neues zu schaffen, es war zwar nicht perfekt aber sehr unterhaltsam[...]"

Danke dafür, ich hab die Emmerich Version über die Jahre schon einige Male gesehen und sie ist immer wieder gut. Was soll eigentlich hier ein Vergleich mit Emmerich? Er hat den ersten Godzilla Film gemacht, der lustig, unterhaltsam, aber nicht lächerlich ist. Im Gegensatz zu allen anderen davor, die nicht mal die VHS Kassette wert waren.

Eins vorweg: Ich fand den in

5

Eins vorweg: Ich fand den in vielen Belangen in der knappen Story ähnlichen "Pacific Rim" wesentlich besser...
Ganz schlecht war der Film hier auch nicht, konnte sich aber nicht wirklich abheben von Emmerich's Machwerk, welches seinerzeit durch seine sich durch den ganzen Film ziehende, nervige Ex-Beziehungs-Kiste, ziemlich nervig auf mich wirkte.
Dieser Streifen hier wollte sich am Gummi-Monster-Original gänzlich durch Old-School glänzen - klar bis auf die heute bessere Technik; jüngere Zuschauer des Films werden dies allerdings nur teilweise verstehen.
Was hier eindeutig fehlte, war der erzählerische Pepp - sprich die Spannung. Somit hebt der Film sich nicht aus dem B-Movie Segment hervor, wie damals Emmerich's massentauglichere Godzilla Version, sondern wirkt wie eine auf modern gepimpte Version des japanischen Ur-Godzilla, mit all seinen erzählerischen Schwächen. Vielleich mit Absicht, vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht.
Apropos Technik: Wenn ich schon einen Film mit CGI und 3D und all dem ganzen modernen Geraffel produziere, dann sollten die spärlichen 3D-Effekte nicht völlig für Arsch sein, wie hier...

Für mich war "Cloverfield"

Für mich war "Cloverfield" der bessere Godzilla. Mich hat der Film ebenenfalls enttäuscht. Ne solide 5 von 10.

Eine strunzlangweilige

3

Eine strunzlangweilige Mogelpackung allererster Güte ist dieses NICHTS von einem Godzilla-Film. Wer immer nur das End-Ergebnis von irgendwelchen Schlachten zwischen Godzilla und wer weiß wem sehen möchte, NIEMALS aber die Kämpfe selber, und wenn dann nur, wenn es stockdunkel ist, so dass man eh nix sieht, der ist hier bestens aufgehoben. Wer sich als Breaking-Bad-Fan ins Kino locken lässt, weil Bryan Cranston ja angeblich eine der Hauptrollen spielt, obwohl seine Figur ********ACHTUNG SPOILER********* nach sage und schreibe knapp 30 Minuten das Zeitliche segnet .... immer hereinspaziert in dieses krude Machwerk. Ich fand Emmerich's Godzilla von 1998 damals eigentlich nur mittelprächtig, der ist aber immer noch 10x besser als dieser auf 2 Stunden Laufzeit aufgeblasene ausgemachte Firlefanz ohne Sinn und Verstand.

@ Asfariel Das Beste an dem

@ Asfariel
Das Beste an dem Film ist Deine Rezension, nicht schlecht..

Mich persönlich hat der Film

4

Mich persönlich hat der Film sehr enttäuscht, einige Kommentare kann ich sehr gut, die Filmszene-Rezension weniger gut nachvollziehen. Der Beginn ist furios, wenngleich Cranstons Rolle - leider, leider - nahezu nicht der Rede wert ist.

Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, dass Godzilla nunmehr eben nicht wie ein T-Rex aussieht und ausschließlich böse ist (vgl. Emmerichs Godzilla), aber bitteschön müssen dessen Opponenten solche lieblos dreinblickenden und völlig einfallslos designten Mutanten sein?

Dieser negative Aspekt ist gewichtig, da das Schauspieler-Ensemble blaß und klischeebehaftet bleibt (Transformers ist demgegenüber nachgerade tiefgründig...) und die Endkämpfe zeit- und raumfüllend sind.
Ein wirklich enttäuschender Godizilla-Aufguss, von dem ich mir, auch aufgrund dieser Rezension, so viel mehr erhofft hatte. Eine im ersten Drittel solide, danach aber abflachende und einfallslose Materialschlacht. Chance vertan!

Das Problem ist, dass ich den

3

Das Problem ist, dass ich den Film im Flugzeug gesehen habe. Da kommen Effekte und Monster nicht herüber. Umso schlimmer wirkt dann die Story, die aus altbekannten und unlogischen Versatzstücken besteht sowie einer abgrundtief schlechten Leistung der Darsteller. Die Größen aus Hollywood sind brutal unterfordert und der Hauptdarsteller ist für mich Prinz Valium in Person. Die Ironie des Ganzen ist jedoch, dass dieser Film mehr dümmliches "Emmerich" ist, als der Vorgänger von Emmerich selber.

Ich habe Godzilla (2014) eben

7

Ich habe Godzilla (2014) eben erst auf DVD gesehen und fand ihn gar nicht so schlecht, aber ich fand auch meinen letzten Godzilla (Emmerich 1998) ganz gut.

Zum aktuellen Godzilla:
Ist niemanden aufgefallen, dass es am Schluss von Godzilla (2014) 2 Godzilla(s) waren? Zuerst besiegt Godzilla den männlichen Muto, indem er den gegen einen Wolkenkratzer klatscht, das Hochhaus zusammenbricht und Godzilla unter sich begrabt.
Dann taucht (ein weiterer) Godzilla auf und totet den weiblichen Muto am Meer.
Am Tag erwacht der am Hochhaus zusammengebrochene Godzilla und schreitet zum Meer. Also für mich waren das 2 Godzilla(s).

Kurz und knapp... das ist der

2

Kurz und knapp... das ist der langweiligste film ever.. hab den nicht mal bis zum ende geguckt. bin 2 mal eingeschlafen :D

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