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Jurassic World

Jurassic World
abenteuer-action , usa 2015
original
jurassic world
regie
colin trevorrow
drehbuch
colin trevorrow, derek conolly
cast
chris pratt,
bryce dallas howard,
vincent d'onofrio,
irrfan khan,
ty simpkins,
nick robinson,
b.d. wong, u.a.
spielzeit
124 Minuten
kinostart
11. Juni 2015
homepage
http://www.jurassicworld.com
bewertung

7 von 10 Augen
Jurassic World - Poster

j world 1Im Grunde war die Luft bereits raus aus den Sauriern bevor Regisseur Joe Johnston die „Jurassic Park“-Reihe mit dem eher lustlos und deutlich billiger produzierten dritten Teil dann vorläufig zu Grabe trug. Zuvor hatte jedoch Steven Spielberg mit zwei sehr aufwändigen Filmen und einer damals in den 90er Jahren revolutionären Tricktechnik dafür gesorgt, dass der gemeine Dinosaurier gut 65 Millionen Jahre nach seinem Aussterben plötzlich zu einem festen Bestandteil der modernen Popkultur wurde. Seitdem dürfte kaum ein Kinderzimmer ohne Dino-Spielzeug ausgestattet sein und die manchmal gutmütigen, gelegentlich aber auch sehr gefährlichen Urzeitviecher sind vor allem in Zeichentrick- und Comicserien allgegenwärtig. Es ist daher keine einfache Aufgabe, dem Betrachter allein mit der Präsentation von Sauriern noch ein großes Staunen zu entlocken. Doch nach fast 20 Jahren Pause sind nicht nur die Möglichkeiten, was man auf der Leinwand zeigen kann, weiter vorangeschritten, auch der Hunger nach neuen Erlebnissen im von kuriosem Getier bevölkerten Park ist womöglich wieder erwacht. Und deshalb betreten wir nun nach einer langen und wechselvollen Produktionsgeschichte also tatsächlich die „Jurassic World“.

j world 2Die trägt diesen Namen vollkommen zurecht, hat sich doch nach vielen Jahren der (Wieder)aufbauarbeit auf der Isla Nublar doch noch der Traum des einstigen Park-Gründers John Hammond erfüllt. Ein riesiger Themenpark bietet seinen Besuchern wissenschaftliche Darbietungen, holografische Demonstrationen und eben auch eine Vielzahl echter, genetisch gezüchteter Urzeittiere. Doch so prächtig und beeindruckend dieses Angebot daherkommt, bei der Firmenleitung um den milliardenschweren Simon Masrani (Irrfan Khan) geht die Sorge um, dass die klassischen Saurier irgendwann nicht mehr genügen werden um das verwöhnte Publikum anzulocken. So verfällt man auf die riskante Idee, unter der Leitung des Wissensachaftlers Wu (B.D. Wong als einziger "Überlebender" des Ursprungsfilms) einen aus genetischem Material verschiedener Saurierarten bestehenden „Indominus Rex“ zu züchten. Doch was zur größten Attraktion der „Jurassic World“ weden soll, entwickelt sich zu deren größter Bedrohung, als der gewaltige Saurier aus seiner Gefangenschaft ausbricht und beginnt eine Schneise der Verwüstung über die Insel zu ziehen. Während der skrupellose Sicherheitsbeauftragte Hoskins (Vincent D'Onofrio) wenig dazu beiträgt die Situation zu deeskalieren, setzt man bald alle Hoffnung auf den ehemaligen Militärexperten Owen (Chris Pratt), der eine Gruppe junger Raptoren abgerichtet und zu ihnen eine Art persönliche Beziehung aufgebaut hat. Gemeinsam gilt es nun, das Ungetüm zu stoppen bevor es die Touristengebiete erreicht.

j world 3Was es den anscheinend naturgegebenen Blockbustergesetzen nach auch noch geben muss: Ein paar zu rettende Kinder, um deren familiäre Situation es gerade nicht zum Besten steht. Und so konzentriert sich ein Großteil des Geschehens auf das Brüderpaar Zach (Nick Robinson) und Ty (Gray Mitchell) Simpkins, die sich doch eigentlich in der sicheren Obhut ihrer Tante Claire (Bryce Dallas Howard) befinden sollten. Da die aber nur sehr wenig Zeit und Emotion in irgendetwas abseits ihrer Karriere investieren mag und ihre diesbezügliche Lektion erst noch lernen muss, schweben die Jungen also fortwährend in Gefahr. Auch wenn wir es hier mit einem schon dutzendfach variierten Plotelement zu tun haben, so ist es doch insgesamt gar keine so üble Story, für die man sich nach vielen Jahren, die das Skript zu „Jurassic World“ in der berüchtigten „Development Hell“ verbracht hat, letztendlich entschieden hat.

Denn die Weiterentwicklung zu einem kompletten Themenpark mit wissenschaftlichem Anstrich ist eine logische Entwicklung und sogar die Begründung für das Experimentieren mit neuen Attraktionen wirkt zumindest im Ansatz plausibel, auch wenn man es natürlich aus Erfahrung besser wissen sollte. Aber mit der Sorge, dass einfache Saurier fürs Publikum nicht mehr interessant genug sind, spiegelt man ja auf einer Meta-Ebene praktisch genau die Sorgen wieder, die sich wohl auch die Produzenten des Films machen. Mit der (zurückhaltenden) Domestizierung der kleinen Raptoren bringt man ein interessantes Element ein ohne dabei den Pfad des noch halbwegs Glaubwürdigen zu verlassen. Zwar bewegen sich Aufbau und Verlauf der Geschichte in recht vorhersehbaren Bahnen, wenn z.B. die Kinder nach der ersten Rettung doch immer wieder unnötigerweise erneut in Gefahr geraten. Aber insgesamt präsentiert man doch eine recht frische und neue Story, die sich von denen der drei Vorgängerfilme unterscheidet.

Verantwortlich sowohl für das Skript (welches er zusammen mit seinem Partner Derek Conolly entwarf), als auch für die Regie zeichnet dabei ein Mann namens Colin Trevorrow, und das ist durchaus bemerkenswert, hat der doch in seiner Filmographie bisher nur einen einzigen kleinen Kinofilm vorzuweisen, nämlich die fantasievolle Zeitreise-Geschichte „Safety not guaranteed“, die bei uns lediglich auf DVD unter dem unpassenden deutschen Titel „Journey of Love“ veröffentlicht wurde und die zudem auch fast ganz ohne Spezialeffekte auskommt. Wenn man bedenkt, dass Mr. Trevorrow zeitweilig sogar als Regisseur des neuen „Star Wars“-Films im Gespräch war, ist es schon erstaunlich welch große Aufgaben man dem Newcomer offenbar anzuvertrauen bereit ist. Mit „Jurassic World“ hat der dieses Vertrauen aber gleich mal gerechtfertigt, denn die große Blockbuster-Produktion gleitet ihm nie aus den Händen und überzeugt auch in handwerklicher Richtung komplett.

j world 4Denn was es zusehen und zu bestaunen gibt ist gewaltig, schon die erste Kamerafahrt vom Wasser auf die Insel zu weckt den Appetit sich die einzelnen Attraktionen genauer anzusehen, und es folgen gut zehn weitere Minuten "Wow"-Effekt, wenn wir den animierten Urzeittieren, den Holografien oder auch einem gigantischen Wassersaurier begegnen. Die spektakulärsten Actionszenen werden anschließend hübsch über die zwei Stunden Laufzeit verteilt, dazu zählen die Attacke eines Schwarms von Flugsauriern sowie eine Verfolgungsjagd durch den Wald bei der Chris Pratt versucht mit seinem Motorrad mit den flinken Raptoren mitzuhalten. Keinesfalls harmlos ist allerdings der Bodycount, denn dem Terror der um sich schlagenden und beißenden Tiere fallen nicht nur ein paar namenlose Schergen der Wachmannschaft, sondern auch der eine oder andere Handlungsträger zum Opfer und dies auf meist recht brutale Art und Weise. In diesem Punkt geht es dann doch ganz klar ein bis zwei Nummern heftiger zu als noch beim in Sachen Körper-Zerstückelung eher zurückhaltenden Familienfilmer Spielberg. Der baute zwar einst auch die Spannungskurve etwas subtiler und langsamer auf, doch in Sachen Action und Schauwerte übertrifft diese neue Inkarnation erwartungsgemäß sämtliche Vorgänger deutlich.

j world 5Schauspielerisch gibt es dagegen nicht viel zu melden für den Großteil der Darstellerriege, auch nicht für eine Bryce Dallas Howard, deren Figur doch ein wenig zu übertrieben pedantisch daherkommt. Neben dem frisch und hemdsärmelig aufspielenden Chris Pratt (mit dem wir genauso im Interview sprachen wie mit Regisseur Trevorrow) hat lediglich der immer gute Vincent D'Onofrio Gelegenheit seinen Schmierlappen von Sicherheitschef schön hassenswert anzulegen. Aber letztlich sind die menschlichen Darsteller halt doch ein wenig zweitrangig, wenn es derart viele Massen an anderen phantastischen Wesen zu bestaunen gilt. Als reines Action- und Popcornkino kann die Reinkarnation der "Jurassic"-Reihe dabei wesentlich mehr überzeugen als etwa der gleichzeitig laufende Katastrophenfilm "San Andreas", denn obwohl dessen Erdbeben-Szenario uns eigentlich näher gehen sollte als eine der Phantasie entsprungene Saurier-Welt, ist letztere erstaunlicherweise ein gutes Stück realistischer und glaubwürdiger geraten, was zweifellos zu ihrem großen Unterhaltungswert beiträgt. Das lange Warten auf die "Jurassic World" hat sich also tatsächlich gelohnt.    

Volker Robrahn

Kein einziges Wort darüber,

Kein einziges Wort darüber, ob das 3D dem Aufpreis wert ist!

Schön! Freu mich mal wieder

Schön! Freu mich mal wieder auf Popcorn Kino! Teil eins und zwei kann man immer noch gucken.

Ich stimme dem ersten

Ich stimme dem ersten Kommentar zu!
Es wäre wünschenswert, wenn bei den Rezensionen kurz auf die 3D-Qualität eingegangen wird.

Wer hätte das gedacht? Hat

8

Wer hätte das gedacht? Hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, die Action ist gut verteilt, die Klischees sind überschaubar (und werden teilweise durch eine angenehme Portion Selbstironie umschifft) und es gab einige mitreißende Szenen, die man so noch nicht gesehen hat.

Der erste Teil ist allein wegen seiner damaligen Einzigartigkeit unübertroffen, der zweite hatte aus heutiger Sicht schon einige Logiklöcher und hat es mit der Steigerung zu gut gemeint, aus Teil 3 kann man nicht viel mitnehmen - außer vielleicht den Witz, denn wenigstens hat der sich nicht allzu ernst genommen. "Jurassic World" ordnet sich also weiter vorne ein und folgt nicht dem "mit jedem Teil schlechter"-Prinzip. Klar sind einem die früheren Charaktere ans Herz gewachsen und die vermisst man etwas, aber vor allem Chris Pratt ist einfach sympathisch und hat genau die richtige Rolle.

Mir gefiel der Ansatzpunkt, dass die Geschehnisse des ersten Teils mit eingebunden wurden, als wäre das Ganze wirklich 20 Jahre her, womit die Entwicklung der Forschung und der Wiederaufbau des Parks erklärt werden.

Dass "Jurassic World" unter den typischen Problemen heutiger Actionfilme leidet, war natürlich vorhersehbar: Die Effekte sind gut, aber man sieht es einfach trotzdem. Man merkt, dass alles dem Computer entspringt, was wirklich schade ist - denn nach wie vor sah ein Dino nie wieder so gut aus wie damals. Mich stört zusätzlich, dass auch Außenansichten des Parks etc. sehr künstlich daherkommen, aber irgendwie scheinen die Sehgewohnheiten von heute das zu akzeptieren.

Vor allem im Vergleich zum letzten Kinomonster, das ich gesehen habe (Godzilla) gewinnen die Saurier durch eine sehr viel bessere, weil weniger aufgesetzte Charaktere drumherum und eine schöne Ausgewogenheit der Szenen.

Ich weiß zwar nicht, ob es für einen neuen Teil reichen würde, denn so langsam gibt es beim besten Willen keinen Grund mehr für irgendjemanden, Dinos zu erschaffen oder einen Fuß auf diese Inseln zu setzen, aber wer weiß - zumindest das war beim dritten Teil ja anders und zumindest innerhalb des Films logisch erklärt.

Ach ja: Der 3D-Effekt ist wie so oft nicht der Rede wert.

Ich freu mich auch wie ein

Ich freu mich auch wie ein Schnitzel. ^^

Der 3D Zuschlag ist NIE das Geld wert, da 3D immer Müll ist.
Zum Glück gibt es bei uns ein Kino das in 2D zeigt.

Aber in anderen Foren bzw. Websites haben sie das 3D gelobt.

Stimme Lauch in allen Punkten

8

Stimme Lauch in allen Punkten zu. (Vielleicht weil ich im Sessel neben ihr gesessen hab:)

Die Klischees, welche auch dieser Film zweifelsohne hat (Kids zerstrittener Eltern, Selbstgefällige Militäranhänger oder die unvermeidliche Liebesgeschichte) werden überraschend gut und größtenteils sympathisch eingeflochten, sodass sie einem kaum auf den Wecker fallen. Darüber hinaus spielen die Macher sogar des öfteren mit dieser Erwartungshaltung des Zuschauers, kündigen ein Klischee überdeutlich an, um es einem dann mit überraschendem Ausgang und viel Selbstironie um die Ohren zu werfen. Stichwort „Kussszene“.

Die Effekte sind gut, können aber ihre rein digitale Herkunft, wie im Grunde alle CGI gestützten Blockbuster der vergangenen Jahre, zu keinem Zeitpunkt verbergen. Diese Art der Effekte haben sich in den vergangenen zehn Jahren im Kino etabliert und entsprechen daher vor allem den Sehgewohnheiten jüngeren Besucher, da diese in der Regel nichts anderes kennen. Auf mich, der den ersten zwar noch nicht im Kino sehen durfte (ich war damals 11 Jahre alt, verdammt!) aber eben noch mit größtenteils handgemachten Effekten großgeworden ist, wirkt das nach wie vor sehr befremdlich. Was bringt es einem, wenn theoretisch visuell alles machbar ist, ich die Illusion aber zu keinem Augenblick schlucken kann bzw. will. Die Intensität, welche der Erste Teil erreichte (zumindest mit den Teilen, welche Roboter und CGI auf kongeniale Weise miteinander verbanden) kann hier jedenfalls nichts mithalten.
Dass so etwas heute nach wie vor noch funktionieren kann, zeigt der wirklich fantastische MAD MAX, der nur im absoluten Notfall auf rein digitale Bilder setzt.

Sehr positiv fällt hingegen auf, dass Regisseur Colin Trevorrow, trotz seiner verhältnismäßig jungen Jahre, scheinbar ein Filmemacher alter Schule ist, der im Gegensatz zu seinen Collegen Bay, Emmerich und Co. um die Bedeutung der gründlichen und behutsamen Exposition seiner Figuren als auch eines gelungen Spannungsaufbaus weis, auch und vor allem in einem Spaßfilm ohne Anspruch auf Tiefgang. So wird sich zeit gelassen die verschiedenen Figuren zu etablieren und ihre Intensionen zu transportieren (was vermutlich auch der Grund dafür ist, dass sie, trotz der Klischees nur selten zu Karikaturen verkommen). Und die Action wird in mehreren, gut dosierten und sich stetig steigernden Dosen abgegeben und verkommt daher nie zu einer nicht enden wollenden vollkommen ermüdenden Materialschlacht, wie sie mich die vergangenen Jahre in so vielen Blockbustern aus den Häusern Marvel, DC, oder den sich scheinbar mehr und mehr lösenden Synapsen eines Michael Bay, zu Tode langweilte. Außerdem haben es die Schreiben geschafft, jeder neuen Actionsequenz Eigenständigkeit zu geben und den repetitiven Aufbau, eben erwähnter Filmschmieden zu vermeiden. Hier wurde der Computer nicht nur rein technisch, sondern auch kreativ genutzt. Das wirkt alles ziemlich rund und sympathisch.

Ebenso wie die Schauspieler. Zwar muss nicht einer des hier auflaufenden Casts sonderlich viel Facettenreichtum an den Tag legen, jedoch scheinen alle Beteiligten mit viel Spaß bei der Sache gewesen zu sein, was sich, zumindest auf mich, schnell übertrug.

Jurassic World ist ein Film, der es einem überraschend einfach macht ihn zu mögen, was umso eindrucksvoller ist, wenn man bedenkt, welches schwere Erbe er zu tragen hat. Jüngere Kinogänger (mein Gott, ich klinge wie ein alter Mann) werden dass vielleicht nicht nachvollziehen können, aber jeder, der die damalige Zeit mitbekommen hat, weiß sicher noch um die unglaublichen Wellen, welche Spielbergs Werk damals schlug. Und ich glaube grade meine Generation hat die Ankündigung eines vierten Teils mindestens ebenso kritisch und mit dunklen Befürchtungen erfüllt, wie mit nostalgisch geprägter Vorfreude. Daher ist es umso erfreulicher, jedem, der sich an ein Paar Klischees und der üblichen blank polierten Computer-Optik nicht so sehr stört, den Kinobesuch bedenkenlos empfehlen zu können. Wenn man sich drauf einlässt, hat man hier ne Menge Spaß und um nichts anderes geht es doch wohl bei einem Film wie diesem.

P.S.: Nein, der 3D-Effekt lohnt sich nicht. Das tut er doch nie, mit der einen grandiosen Ausnahme, welche ja schließlich die Regel bestätigen muss: Gravity.

Danke an die fleißige

Danke an die fleißige Community für die Infos zur 3D-Thematik. Bei mir in der Nähe gibt es ein brandneues Cineplex mit 4K-Wiedergabe im größten Kinosaal (durfte dort auch schon Mad Max vergöttern^^). Da der Sound in diesem Kinosaal genial ist (richtig laut, inklusive flatternde Hosenbeine), werde ich wohl in den sauren 3D-Apfel beißen müssen ;-)

Bin total enttäuscht! Zu

6

Bin total enttäuscht! Zu wenig Mut für neue Ideen. Zu wenig (zudem schlecht abgefilmte) Action. Zuviele, blödsinnige Dialoge. Vorhersehbare Handlung und überhaupt kam keine richtige "Dino-Grusel-Stimmung" auf. Aber wahrscheinlich liegt es auch daran das der erste Teil immer noch ein unerreichbar geiler Film ist.

Ich habe ihn mir in 2D

6

Ich habe ihn mir in 2D angeschaut, konnte aber bis auf 2 oder 3 Ausnahmen keine Szenengestaltung erkennen, die in 3D eine bessere oder überwältigendere Wirkung hätte haben können.

Die in der Rezension angesprochene Brutalität empfand ich ehrlich gesagt als wesentlich harmloser (weil allzu oft klar CGI-erzeugt), als es bei JP 1 & 2 der Fall war.
Ja, es sterben deutlich mehr Menschen als in den Vorgängern, allerdings geht es immer rasend schnell, sodass man kaum etwas tatsächlich sehen kann und es läuft - zumindest bei den menschlichen Opfern - meist ohne Blut ab.
Von in der Rezension angedeuteter Zerstückelung kann erst recht keine Rede sein, da gab es in Teil 1 & 2 definitiv anderes zu sehen.
Alles in allem ist FSK 12 für diesen Streifen durchaus gerechtfertigt und als empirischen Beweis hatte ich vor mir eine Gruppe 13jähriger sitzen, die 80% der Laufzeit gekichert haben und auch nach dem Film nicht gerade einen verstörten oder traumatisierten Eindruck machten...

Von mir 6 Punkte, da Jurassic World zwar kein schlechter Film ist, mich aber leider zu keinem Zeitpunkt visuell oder dramaturgisch vom Hocker hauen konnte.
Der Spannungsbogen ist eher eine Spannungsbodenwelle und es fehlt dem Film auch durch die allzu offensichtlichen CGI-Effekte das gewisse Etwas.
Spielbergs Animatronics konnten und können nach wie vor eine sehr viel direktere Physis und spürbare Bedrohung und erzeugen.

Ich kann der Rezension von

7

Ich kann der Rezension von Filmszene nur zustimmen. Der Film bietet perfektes Popcorn-Entertainment. Nur das 2,5 D war mal wieder dreistete Abzocke. Das Bild war teilweise etwas weichgezeichnet, da man deutlich am feinen Filmkorn erkennen konnte, das hier mit Analogkameras gedreht wurde. Andererseits bot das einen sehr guten Filmlook wie im ersten Jurassic Park.
Auf jeden Fall kann ich mir einen Chris Pratt sehr gut als zukünftigen Indiana Jones vorstellen. Er hat den Film mit seiner Anwesenheit bereichert und machte einen sehr guten Job. Der Showdown war mal überraschend anders und fand die Idee gar nicht mal so schlecht. Der Sound war herrlich brachial und hatte bei den großen Dinoauftritten ein sattes Fundament. Das machte richtig Spaß. Auf jedenfall für die große Leinwand wie geschaffen.
Trotzdem wird mein diesjähriges Highlight Fury Road nicht mehr übertroffen werden. Das ist Fakt!

Fantasielos – schlecht

4

Fantasielos – schlecht geschriebenes Drehbuch – geklaute/nachgemachte/reinkopierte Handlungselemente –
gut, es gibt hier und da ein paar mehr Details auf den Dinos, ein wenig 3D, etc.

Mich hat der Film am ehesten an eine Vergnügungspark-Attraktion erinnert, nur dass eben die Special effects – der Wackelnde Stuhl, die Luftstöße oder was sonst noch so alles geht – eben nicht da sind.

Die Figuren werden zu keiner Zeit glaubhaft und sind bis an die Oberkannte reine Clicheegeburten.
Chris Pratt ist lustig anzuschauen und hat offensichtlich Spass an seiner Rolle, sonst scheinen die Schauspieler alle zu Tode gelangweilt, inklusive der Kinder.

Der Quotenschwarze darf diesmal überleben, aber nur weil sein weisser "Kolonialherr"/Arbeitgeber/Vorgesetzter im letzten Moment den Raptor zurückpfeift.
Ansonsten Sterben alle Nicht-Weissen Figuren wie es so im Blockbuster-Bilderbuch steht.

Andauernd merkt man genau welche Szene aus dem originalen Jurassic Park Film jetzt gerade nachbebildet werden soll – es sind aber ausschließlich die normalen+fantasieloseren.

Ich habe den Film in "IMAX Real3D Experience" gesehen und muss sagen dass ich doch ziemlich oft auf dem Hocker geblieben bin.

Nach dem Film hatte ich mal wieder Kopfschmerzen wegen der ganzen unlogischen Plotelemente.
Warum z.B. gehen denn Owen und Betty nun zusammen in diesem ungepanzerten SUV auf diese Kinder-Rettungsexpedition?
Und warum ist der ... ach.. ach was keine Lust mehr nachzufragen.
Aber auch diese ganzen Szenen wo man irgendwie fühlt hier sollte wohl die Tränendrüse angeworfen werden, aber sorry da isses grad doch recht trocken (sterbender Brontosaurus / sich wegen irgendwas wieder versöhnende Brüder / etc. p.p.). Andererseits geht dann an anderen Stellen der Sadismus mit dem Film durch, wenn man die Leute erstmal weinen sieht und dann werden sich doch aufgefressen, oder die Arme Frau die von den Flugsaurieren hin- und herjongliert und dann doch zermampft wird.

Blos schnell nach dem Kino was anderes machen damit man garnicht erst zu viel ins Nachdenken kommt.
Nächstes mal was anderes anschauen damit nicht noch mehr von dem Blödsinn produziert wird.

Kein Geld verschenken – auf die Videopremiere warten!

So, war auch drin. Eine

8

So, war auch drin.

Eine gute Fortsetzung, die sich sehen lassen kann. Nur die angesprochenen
CGI Probleme der heutigen Zeit nerven. Der Park sah in der totalen sehr
künstlich aus. Selbst ein Matte-Painting der 70 Jahre war besser.
Auch hatte mir selbst ein wenig mehr "Tempo raus" und mehr Story gewünscht.

In den 2 Stunden war ja nicht einmal Langeweile drin, sieht man mal von der
überflüssigen Kinderstory am Anfang ab. Die Kinder kamen leider trotzdem später
im Film zu kurz. Eigentlich waren sie nur noch Pausenfüller und als Bezugspunkt
für das Zielpublikum da.
Trotz allem, der Film hat unglaublich viel Spaß gemacht und einem endlich mal
wieder das Gefühl gegeben, dass Teil eins und zwei in einem geweckt hatten.

Wohliges gruseln und genug Spaß und Spannung.

Nur als ich heute morgen gelesen habe, dass es eine Fortsetzung gibt...

...da gruselte es mich gleich nochmal. Das wird dann wohl eher Müll.

Atmosphäre: 7/10 Story:

5

Atmosphäre: 7/10
Story: 2/10
Schauspieler: 7/10

Für 3D Dino Fetischisten Fürs

Für 3D Dino Fetischisten

Fürs Kino ganz nett, aber wer den Film einmal gesehen hat, wird ihn wohl kaum "für die Sammlung" kaufen!

Der Film wirkte zeitweise wie ein Theaterstück mit Dinos.
Alle Schauspieler leiden unter "Over-Acting", was wohl der Tatsache geschuldet ist, dass Sie permanent vor "unsichtbaren" Monstern wegrennen. So liegt "die Tante/Frau" mitten in einer Dino-Prügelei auf dem Boden, man merkt allerding sehr, dass Sie sich der Situatioun zu keinster Zeit bewusst ist.
Auch Chris Pratt ist stilisiert wie eine Actionfigur und wirkt sehr unauthentisch.

Einen Oscar für den besten Nebendarsteller allerding verdient: MERCEDES BENZ!
Das war seit Transporter 3 wohl das extremste Product-Placement der Filmgeschichte.

Insgesamt ein sehr zusammen gestückelter Film, teilweise ist "die Frau" nassgeschwitzt, dann wieder nicht. Und sie rennt den gesamten Film in High Heel rum, alle Figuren sind immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort...
Ein sehr unerwachsener Film - und verschenkt an dieser Stelle die Chance, z.B. die Größe der Insel als Problem dar zu stellen, die Figuren zu isolieren und somit Spannung zu erzeugen.
Stattdessen liefert MERCEDES eine Verkaufschow mit möglichst vielen verschiedenen Jeeps, die mit AMG Felgen wie auf einer Landstraße querfeld-ein durch den Jungel düsen.

Früher haben die Kinder sich die Namen gemerkt und die Dinos bestaunt, heute prangert der Film eine Art Sensationsgeilheit an, und verdient selber mit "Raptor-Saurus-Mini-Godzilla" den besten Filmstart aller Zeiten.

Die Dinos sind TOP animiert, leider fehlt völlig die übliche Jurassic Park Atmosphäre (Regen, Erschütterungen, angstvolle Schauspieler)

@Joshomatic: Mercedes und

@Joshomatic: Mercedes und Samsung! ;)

Was für eine Enttäuschung.

3

Was für eine Enttäuschung. Den Kinobesuch kann man sich getrost sparen. Weder 3D noch Handlung kann begeistern.
Ich habe wahrscheinlich schon zu viel Film(geschichte) gesehen und wollte mich während des Films immer damit motivieren, dass ich wohl zu hohe Erwartungen an eine derartige Fortsetzung hatte und einfach nur Gehirn abschalten und die Bilder wirken lassen sollte. Bei den Dialogen konnte man nicht wirklich hinhören, das ganze Vergnügungspark-Konzept war löchrig ohne Ende, die Schauspieler wirkten künstlich und gelangweilt, haufenweise Regiefehler (für wie dumm hält man den Zuschauer?) und die Szenerie in der CGI war teilweise so schlecht, dass man den BlueScreen durchgesehen hat. 3 Augen dafür, dass ich für gefühlte 10 Minuten im Kinosessel vor Spannung gefesselt war. Ich streiche den Film einfach und behalte Irrfan Khan aus Lunchbox sowie Vincent D'Onofrio aus Full Metal Jacket in guter Erinnerung. Hier waren sie jedenfalls fehl am Platz.

Mir grauts schon vor der Star Wars Fortsetzung.

Unterhaltsamer, dafür aber

6

Unterhaltsamer, dafür aber auch superflacher Hollywood-Mainstream. Die Charaktere sind allesamt eindimensionale Abziehbilder, ein Plot ist allenfalls rudimentär vorhanden. Wen das nicht stört, der bekommt coole und spektakuläre Dino-Action serviert. Sogar der Humor kommt nicht zu kurz. Alles in allem sollte man keine all zu hohen Erwartungen haben, dann lohnt ein Blick auf "Jurassic World". Ich habe ihn in 3D gesehen, das muss man aber nicht unbedingt, da "In-Your-Face-Effekte" eher selten zu sehen sind.

Da sitzen hunderte von

5

Da sitzen hunderte von CGI-FX-Leuten daran, mich vom Stuhl zu hauen... die Musik will mich nostalgisch machen für das tolle Erlebnis des allerersten "Jurassic Parc"... die Soundeffekte ziehen einem die Schuhe aus... die Drehbuchschreiber bauen Hints und Winks ein, wo es nur geht, damit auch jeder kapiert dass hier Leute am Werk waren, die das Original verstanden haben...
und ich?
Bin einigermaßen nett unterhalten worden.
Mehr nicht, sorry. Irrsinnsgeile Spezialeffekte sind heutzutage Standard im Blockbusterkino, da bräuchte es mal etwas mehr fesselnde Charaktere, um mich mitzureissen. Ist aber nicht drin. Der Film spielt nicht nur in einem Themepark, er ist auch einer. Seht, staunt, seid schockiert... und in Wirklichkeit ist das alles wirklich nichts mehr als billige Attraktionen mit ganz viel Effekthascherei.
Chris Pratt hat momentan einen echten Run, ich freue mich auf seine nächsten Projekte.
Der Film an sich? Werde ich in spätestens 4 Monaten vergessen haben, wenn das nächste Effektgewitter in den Kinosaal stürmt.

Ein seelenloser Film mit

2

Ein seelenloser Film mit altbekannter Story, hirnverbrannten Charakteren, dümmlichsten Dialogen und vielen logikfreien Szenen. Das Staunen und Mitfiebern aus Teil 1 ist nun der vollkommenen Teilnahmslosigkeit gewichen. Hiernach erscheinen die Teile 2 und 3 gar nicht mal so schlecht.

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