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Kampf der Titanen

Kampf der Titanen
fantasy-action , usa 2010
original
clash of the titans
regie
louis leterrier
drehbuch
travis beacham, phil hay, matt manfredi
cast
gemma arterton,
mads mikkelsen,
liam neeson,
sam worthington,
ralph fiennes, u.a.
spielzeit
118 Minuten
kinostart
8. April 2010
homepage
http://www.kampfdertitanen-derfilm.de
bewertung

4 von 10 Augen

"Das neue große Fantasy-Spektakel in 3D" verkündet uns die Werbung, nur um dann ganz unten auf dem Filmplakat fast verschämt hinzuzufügen "auch in 2D". Und das ist bereits eine feine, wenn auch wohl unfreiwillige Andeutung darauf, dass es eventuell doch nicht ganz so weit her ist mit der Dreidimensionalität. Angelegt als zwar aufwändige, aber doch in konventioneller Aufnahmetechnik gefilmte Großprojektion sind die "Titanen" letztendlich ein Opfer des gigantischen Erfolges von James Camerons Kinowunder "Avatar" geworden, dem als Kollateralschaden nun noch hektisch eine 3D-Ummantelung verpasst werden musste. Die allerdings ist dann, abgesehen von ein paar netten Effekten ganz zu Beginn, derart spartanisch und unauffällig geraten, dass sich das Aufsetzen der Brille kaum lohnt.
Da eben diese Brille außerdem das Geschehen auf der Leinwand grundsätzlich immer etwas dunkler erscheinen lässt und Regisseur Louis Leterrier dem Stil mit schummrig-düsteren Bildern aus seinem "Unglaublicher Hulk"-Film treu geblieben ist, führt das dann zu einem im wahrsten Sinne des Wortes eher "getrübten" Vergnügen. Vom Erwerb des teureren Tickets für die nicht wirklich aufgepeppte Version kann man in diesem Fall also getrost abraten und es stellt sich die Frage, wann denn auch das zur Zeit noch in Scharen strömende Publikum merkt, dass eben längst nicht alles - oder sogar überhaupt nichts - von dem, was ihm aktuell (siehe auch "Alice im Wunderland") als tolles 3D-Festival verkauft wird, mit der jahrelang entwickelten und wohl vorbereiteten Tiefenwirkung der Filme eines James Cameron mithalten kann.
Auch in der zweidimensionalen Fassung gibt es aber leider noch jede Menge weitere Gründe, um die erwähnte Empfehlung für den "Kampf der Titanen" weiterhin zu verweigern. Die von den altgriechischen Sagen vorgegebene Handlung ist dafür aber nicht in erster Linie verantwortlich, so albern sie auch ist.

Da sie für den sinnlosen Tod seiner Familie verantwortlich sind, ist Perseus (Sam Worthington) nicht gut auf die Götter zu sprechen und daher auch nur mäßig begeistert, als er erfährt, selbst ein Sohn von Zeus (Liam Neeson) und damit ein Halbgott zu sein. Besagter Göttervater hat sich von seinem in Ungnade gefallenen Bruder Hades (Ralph Fiennes) gerade den Floh ins Ohr setzen lassen, doch die aufmüpfigen Menschen mal etwas härter an die Kandare zu nehmen und lässt den Herrn der Unterwelt daher freie Hand bei seinem Plan, den gewaltigen "Kraken" frei zu lassen, der die Stadt Argos ganz zweifellos vernichten wird. Was der offenbar nicht so allwissende Zeus allerdings nicht ahnt, ist Hades wahre Absicht, ihn anschließend zu entmachten. Auch Perseus weiß Einiges nicht so genau, zum Beispiel warum er sich eigentlich auf den Weg macht die Menschen zu retten und den Kraken zu besiegen. Aber wenn man eh keinen Sinn mehr im Leben sieht, kann man sich auch ja genauso gut mit ein paar Hexen, dem mutierten Ungeheuer Calibos und der unwiderstehlichen Medusa herumbalgen.

Räumen wir zunächst einmal mit einer in diesen Tagen immer wieder zu lesenden Behauptung auf, die wohl immer noch davon ausgeht, dass jedes Werk, dem die Ehre einer Neuverfilmung widerfährt, demnach automatisch ein echter Klassiker sein muss, am Besten noch mit dem Begriff "Kult" davor. Für den "Kampf der Titanen" von 1981 gilt das jedoch nur sehr bedingt, denn der war zu seiner Entstehungszeit eher ein aus der Zeit gefallener Anachronismus. Kurz nachdem "Star Wars" und auch "Superman" die Tricktechnik revolutioniert hatten, wirkte die vor allem in den späten 50er und frühen 60er Jahren bei Filmen wie "Sindbads 7. Reise" oder "Jason und die Argonauten" noch so faszinierende Stop-Motion-Tricktechnik bereits hoffnungslos veraltet. Daher war der Film dann auch kein großer Erfolg an den Kinokassen mehr und setzte folgerichtig den Schlusspunkt unter die Karriere des Trick-Zauberers Ray Harryhausen. Wer heute über diesen Film spricht, denkt vermutlich zuerst an einen der unfreiwillig komischsten Spezialeffekte überhaupt, in Form der unglaublich schlecht und billig animierten mechanischen Eule "Bubu".
Dass eben diese nun in der Neuverfilmung einen kurzen Gastauftritt hat, bevor sie achtlos wieder zurück in die Requisiten-Truhe geworfen wird, ist schon fast der beste Gag in einer ansonsten mit erstaunlichem Ernst vorgetragenen Geschichte, der jegliche Form von Leichtigkeit oder Selbstironie abgeht, wo sie doch so dringend notwendig gewesen wäre. Stattdessen grimmig dreinschauende Recken (unter ihnen auch ein optisch stark verfremdeter Mads Mikkelsen), die kurze Sätze und One-Liner ausstoßen, angesichts deren Niveau man sich fragt ob denn die drei(!) verantwortlichen so genannten Drehbuchautoren nicht vielleicht doch nur eine Liste mit technischen Anweisungen eingereicht und die Charakterbeschreibung dabei gleich ganz weg gelassen haben.
Wild chargierend auch die beiden prominenten Gaststars Ralph Fiennes und Liam Neeson als zerstrittenstes Brüderpaar seit Scar und Mufasa. Wobei die Szenen zwischen dem mit Fistelstimme säuselnden Hades und dem vom einer glitzernden Götteraura umgebenem Zeus trotzdem noch zu den amüsantesten gehören in einem Film über die griechische Mythen-Welt, in der die Protagonisten oft nur mit Mühe ihren britischen oder australischen Akzent unterdrücken können. Womit wir dann also auch bei Sam Worthington wären, der aktuellen Allzweckwaffe für männliche Heldenbesetzungen, der seinen kantigen militärischen Kurzhaarschnitt gleich aus "Avatar" mit rüber gebracht hat und auch sonst eher wie eine lebende Action-Figur anmutet. In dieser Rolle lebt der Australier fast ausschließlich von seiner Physis, über seine schauspielerische Leistung gibt es daher vor allem deshalb nichts zu sagen, weil sie hier gar nicht gefordert wird.
Eintagsfliege Harry Hamlin hatte da im alten Film schon etwas mehr zu sagen und konnte zudem auch mit wallendem Haupthaar auftrumpfen. Womit wir einen der augenfälligsten, fraglos dem jeweiligen Zeitgeist geschuldeten Unterschiede der beiden Umsetzungen antiker Mythen identifiziert hätten. Der andere ist ebenfalls visueller Natur und liegt natürlich in der deutlich weiterentwickelten Tricktechnik von drei Jahrzehnten, letztendlich der Hauptgrund für diese Neuverfilmung und ihr stärkstes Verkaufsargument. Erwartungsgemäß lässt man sich dann in diesem Bereich nicht lumpen, setzt gleich zu Beginn mit dem tosenden Sturm ein Ausrufezeichen, bei den hervorragend gelungenen Riesenskorpionen einen weiteren Höhepunkt und selbstverständlich serviert man auch noch ein pompöses Finale.
Aber auch hier geht es nicht ganz ohne Abstriche, denn nicht alles ist Gold was sich da dem tapferen Perseus in den Weg stellt. Der Kampf mit dem gefallenen König und zur Bestie mutierten Calibos gerät recht unspektakulär und angesichts der kurzen Auseinandersetzung mit der computeranimierten Medusa muss man ja schon fast Abbitte leisten beim Kollegen "Percy Jackson", der sich da erst vor kurzem ein wesentlich unterhaltsameres Scharmützel mit Uma Thurman in der gleichen Rolle lieferte.
Womit übergreifend festgestellt werden darf, dass es anscheinend nicht möglich ist, sich mit diesen alten Sagen auf der Leinwand zu beschäftigen ohne dabei einem doch recht hohen "Trash"-Faktor zu frönen. Was den neuen Film zusätzlich runter reißt sind aber diverse Längen zwischen den wenigen Höhepunkten, die das Ganze endgültig zu einer reichlich zähen Angelegenheit werden lassen, bis es dann endlich "Befreit den Kraken!" heißt.

Das Gesamtergebnis ist dann halt eine arg fade Angelegenheit, mitunter langatmig und unfreiwillig komisch, gefüllt mit Figuren die wirken wie aus einem Bastelbogen ausgeschnitten. Nicht nur aufgrund des 3D-Etikettenschwindels verbirgt sich daher hinter diesen "Titanen" und dem ersten groß angekündigten Event-Movie des Jahres am Ende nicht mehr als eine Mücke von Film.

Volker Robrahn

Schade, dass niemand es schafft auch nur eine der vielen griechischen Sagen zu verfilmen. Von Troja, Odysseus, über die Argonauten bis zum Titanenkampf, scheitern reihenweise Drehbuchautoren, Regisseure und Produzenten. Der Stoff ist schlichtweg nicht verfilmbar. Man kann sich ihn nur durch Lesen erschließen. Denn hier rotiert ständig gut und böse, die Motive der Götter sind oft nur sadistischer Natur und dann wieder edel. Zeus ist überwiegend herrisch, streng und böse fast jede Göttin eitel ohne Ende, und die Halbgötter wie Perseus von Geburt aus schizophren und alles nur damit das Gesamtsystem der Welt im Gleichgewicht verbleibt. Was will man da verfilmen? Das würde, schon im Ansatz, jeden Kinobesucher überfordern.
Bleibt da das größte Spektakel der griechischen Mythologie, der Titanenkampf zur krankhaft aberwitzigen Effektverwertung fürs Kino.

Auch wenn in den USA der Film die Kinokassen sprengt: von mir aus möge dieses geldgeile Produzentenpack Zeus' Blitze treffen!

Bin mal gespannt ob der Film tatsächlich so schlecht ist wie es überall zu lesen ist....

Würde ich mir nicht mal anschauen wenn ich das Kinoticket geschenkt bekomme!

An Georg:
Ich muss leider wiedersprechen!
Ein einziger Film macht, bei den Griechischen Sagen, die ultimative Ausnahme...
Und das ist 300!

Die Surrealität in diesem Film gründet tiefgründig darauf, die Geschichte so rüber zu bringen, wie man sich das früher am Lagerfeuer erzählt hat.
Da werden Nashörner oder Elefanten zu riesigen Monstern, Molotow Cocktails zu Zauberei und Asiaten Fighter zu Geistern mit gruseligen Masken.

Man stelle sich Odyseus, Archilles & Co "Troja" im Kino vor.
Abgesehen davon, dass Troja komplett falsch erzählt wird, denn im Original sind die Tojaner die Bösen und die Angreifer die Guten.
Sie wären eingeschlafen! Bei 300 hätte es von Ihnen Aplaus gehagelt!

6

und wieder 2 Antworten von Leuten die den Film selbst noch gar nicht gesehen haben....

Bitte erst ins Kino, dann posten. DANKE

An sich ist der Film übrigens wie das Original. Ein Effektfilm ohne besondere Handlungsreize. Er ist halt eher was fürs Auge, oder auch nicht, denn dieses Pseudo-3D ist wiklich armselig.
Übrigens, andere finden das gerade der Film in 3D schärfer ist.
Ich selbst, bin kein Fan der 3D Brille und finde den Film eher durch die Brille unscharf.

3

Manche Filme schaut man sich mit der Gewissheit an, dass sie wohl großer Mist sind, aber dennoch irgendwie sehenswert sein könnten - so habe ich in diesem Fall darauf gehofft, trashig-unterhaltsames Gekloppe zwischen altgiechischen Helden und Göttern beobachten zu können, wie es vom stampfenden Trailer suggeriert wird.

Fehlanzeige. "Kampf der Titanen" ist ein katastrophal schlechter Pseudo-Blockbuster, aber nicht unbedingt deshalb, weil er genauso blöd ist wie man es von ihm erwartet hat: Nein, hier passt einfach gar nichts. Der Film hat weder einen einigermaßen brauchbaren Spannungsbogen, noch versteht er es im Ansatz, die einzelnen Elemente zu einem halbwegs stringenten Ganzen zusammenzuführen: Er ist einfach nur...schlecht. Zwischen den Actionsequenzen herrscht gähnende Langeweile, die mit dämlichen Dialogen angereichert ist - und erstere wissen auch keinesfalls zu überzeugen, da hektisch, lustlos und mit erstaunlich schlechten CGI-Effekten inszeniert. Die "großen" Actionszenen verpuffen absolut wirkungslos (Beispiel: "Kraken")und lohnen den Kinogang wirklich überhaupt nicht. Dreist auch, wie beim Design der Skorpionreiter 1:1 bei den Haradrim aus "Herr der Ringe" geklaut wurde.

An der Darstellerfront sieht es dann ganz düster aus: Sam Worthington's Perseus hat eigentlich nichts wichtiges zu sagen und wirkt mit Army-Bürstenschnitt wie ein Fremdkörper, Fiennes und Neeson chargieren peinlich durch billig wirkende Olymp-Kulissen und Gemma Arterton dient letztlich nur als Eyecandy, tut aber ansonsten nichts, was ihre Rolle rechtfertigen könnte. Unfreiwillig komisch auch der seltsame Holzkohlemensch, der hin- und wieder Chewbaccamäßig brüllen darf.

Obwohl vorgewarnt, habe ich es selten so bereut, Geld für einen Kinobesuch ausgegeben zu haben, obwohl ich das Ganze nicht in teurerem 3D geschaut habe.
Ich kann daher nur davon abraten, sich diesen dümmlich-belanglosen, äußerst langweiligen und grottig inszenierten Fastfood-Film anzusehen.

4

Muss der Kritik in allen Punkten zustimmen. Und dabei mag ich das Original sehr und hatte mich richtig auf die Neuverfilmung gefreut. Man muss anmerken, dass Worthington wirklich ein richtig schlechter Schauspieler ist und nach Avatar und Terminator erneut absolut talentfrei agiert.

Da der Film recht kindgerecht konzipiert ist, werden chancenreiche Horrorelemente bei den Hexen und Medusa schon im Keim erstickt. Die Designs einiger Kreaturen wie z.B. Dschinns, Hexen und auch leider Medusa sind überraschend langweilig und teilweise richtig schlecht und billig gemacht. Die 3D-Brille habe ich nach einer Dreiviertelstunde von der Nase genommen, weil sie schlichtweg unnötig war und das Geschehen nur störend verdunkelte.

1

@ Ich

Ähm, gehts noch?
Entweder hast du den Film von 1981 nicht gesehen oder halt das Remake...aber über andere meckern was?
Von wegen "an sich ist der Film übrigens wie das Original"
Schwarzer Pegasus? Riesenkrake?Wo sind die Zweiköpfigen Hunde/Wölfe vor Medusas Tempel? Wieso hat Bubo nur son kurzen und lächerlichen Auftritt?und und und...so viele Sachen anders bzw. gar nicht umgesetzt und dann kommst du mit deinem Kommentar...Hier sollten eigentlich nur Leute bewerten, die auch die 81er Version gesehen haben...Oldie but Goldie sag ich nur...komm gerad aus dem Kino, war ne Riesenenttäuschung...

6

Wer vor langer Zeit den alten Film mochte, wird hier ähnlich urteilen.

Es war ein netter Film für einen kurzweiligen Kinoabend, aber auch nicht mehr. An sich zu finster und unlustig gehalten, ist er für jüngere nicht so geeignet wie der alte Film.
Immer wieder hat man das Gefühl die Schauspieler nehmen sich zu ernst.
Am schlimmsten war Hades (Ralph Fiennes). Sein dümmliches Schauspiel machte es einem schwer an einen guten Kinofilm zu glauben.
Auch wurde die Story lieblos abgespult und für eine tiefere Bindung zu dem einen oder anderen Charakter war keine Zeit - es war sowieso egal, da die meisten nicht lange genug lebten.

Ich habe den Film übrigens in 2D gesehen, da ich zu viele Warnungen bezüglich der traurigen 3D Qualität gelesen hatte.

Schwarzer Pegasus? Riesenkrake?Wo sind die Zweiköpfigen Hunde/Wölfe vor Medusas Tempel?

Der Film hält sich größtenteils ans Original, du Pfeife.
Bubu hat zwar nur einen "Gastauftritt", aber die mechanische Eule war ohnehin nur ein Tribut an R2D2 aus Star Wars, und Pegasus war im Original weiß. Und der zweiköpfige Hund (es war ein Hund, kein Wolf und auch nicht mehrere Hunde) war eine abgewandelte Form von Cerberus, dem DREIköpfigen Hund und Bewacher der Unterwelt Hades und kommt in der Herkules/Herakles-Sage vor, als eine von zwölf Aufgaben des Herkules/Herakles.

Aber Harryhausen-Filme sind immer schon sehr, sehr frei mit Märchen und Sagen umgegangen.

In Jason und die Argonauten wird das Goldene Vliess von der Hydra bewacht. Die Hydra ist ein mehrköpfiges drachenähnliches Ungeheuer, dem statt eines abgetrennten Kopfes zwei nachwachsen. Es entstammt ebenfalls der Herkules-Sage als eine von den zwölf Aufgaben.
Im "Original" wird das Vliess von einem "normalen" Drachen bewacht.
Und aus den Zähnen der Hydra wachsen dort auch keine Skelett-Krieger, sondern Riesen. In Sindbads siebente Reise zum Beispiel tauchen Zyklopen aus der Odysseussage der griechischen Mythologie auf; ebenso aber auch die Wunderlampge und der Flaschengeist aus Aladin etc.

Bestimmt gibt es in der Perseussage im Orginal auch keine Riesenskorpione, die in der Verfilmung von 81 noch so groß wie Schöferhunde waren, und hier fast so groß sind wie Häuser.

Aber den Kranken gab es im Original auch schon, wenn auch nur mit vier Armen und einfach "Seeungeheuer" genannt.

Und Perseus war weniger "komplex" und gespalten, sondern einfach ein geleckter Held.

Und alles war leichter und kindlich-naiver etc.

Aber ansonsten folgt man dem Original doch haargenau, sodass das Remake imho überflüssig ist.

8

Ich hab das Gefühl dieser Film wird vereint von der Presse verrissen. Einer fing an ihn schlecht zu machen und nun müssen alle nachziehen. Was bitte ist denn so schlecht an dem Streifen? Er bietet genau das was ein Titel wie "Clash Of The Titans" vermuten lässt. Furioses Action-Spektakel mit coolen Monstern und einer straighten Story. Ein wenig mehr Tiefe hätte klar an der einen oder anderen Stelle nicht geschadet aber hey - es soll ja bald noch ein Director's Cut kommen. Also ich kann ihn absolut empfehlen - nicht zuletzt wegen einem extrem coolen Mads Mikkelsen!

4

nun ja.

r. fiennes wurde fast vollständig weg "CGI-ed", liam neeson sieht aus wie ne promenadenmischung aus ben hur, moses, merlin und gandalf in jungen jahren und hat zwischendurch auch mal nen starlight express anzug an.schauspielervergeudung
und das war jetz hoffentlich kein spoiler...
jedenfalls sollte nicht jeder schauspieler in einer rolle mit gewand und fake bart rumlaufen in seiner karriere.
glaube selbst christopher lee hätte nen besseren zeus abgegeben.
wer das " original " nicht kennt wird feststellen, dies alles schon oft besser gesehen zu haben,wobei man dem original movie von "einst" zugute halten kann, dass einige regisseure sich haben davon inspirieren lassen.
zumindest was die chrakterzeichnungen angeht.

*************************
SPOILER ON:
die 3 hexen zusammengefasst geben fast nen 1:1 rohschnitt des " gollum " charakters, wie ihn peter jackson darstellt.

SPOILER OF:

+++++++++++++++++++++++++

alles in allem kann ich mich der hier geäusserten kritik nur anschliessen- die 3D effekte kann man getrost vergessen, so das ich mir zwichendurch gewünscht habe, den film lieber in 2 d gesehen zu haben.

da is ja die tagesschau plastischer - auf gar keinen fall lohnt es sich dafür 2 std die nerd brille aufzusetzen.

ein weiteres manko war, dass man sich nur schwer mit dem hauptdarsteller und der motivation seiner handlungen identifizieren konnte so, das man oft einfach nur dachte "was ein depp"- ohne mitzufiebern und zu hoffen, dass alles gut geht;)
die ersten minuten wird einem in fast vollständiger dunkelheit eine familiengeschichte aufs auge gedrückt- die einfach nicht die emotionale zündkraft besitzt die es gebraucht hätte um auf der seite der guten zu sein und die bösen zu verdammen.

wenn man im kino von der abentuerfilm erwartung abstand nimmt und den trash einfach passieren lässt, war es ab und an schon lustig anzusehen und die skorpione sind wirklich gelungen.

manch andere charaktere hätte man auch in ner neuverfilmung voin " he man" besser plazieren können.

griechische mythologie hin oder her.

alles in allem war der film wie ein fast food gericht wo man zwar schon vorher weiß, dass es nur fast food ist, aber auf dem bild im restaurant sieht es eigentlich gut aus
nur was man am ende bekommt ist dann doch oft pampe....
aber irgendwie schmeckt es einem ja doch.

4

Ziemlich schlechter Film.

Lieber den Trailer ansehen. Da sind alle guten Szenen drin und wie die Geschichte endet ist einem eigentlich nach 30 Minuten klar. Alles vorhersehbar und Spannung kommt nicht wirklich auf.

Wieder mal ein Trailer, der super gelungen ist und richtig Lust macht den Film anzusehen und dann ist der Film eine einzige Enttäuschung.

@ kanYe

gehts bei DIR noch ?

Ich habe bezugnehmend zu "Ein Effektfilm ohne besondere Handlungsreize" gemeint er ist wie das Original.
Ich HABE den Film damals im Kino gesehen und vor kurzem nochmal auf Sky.

Und der alte Film war genauso Blutarm wie der neue. DAS meinte ich mit wie das Original und nichts anderes.
Übrigens sich an Kinderkram wie "Mimimi, der Pegasus war aber schwarz" hochzuziehen zeugt von der gesamten Unreife des Postings.

Also: flame jemand anderes und lern erst mal lesen (und das gelesene zu verstehen)

4

Kann der Kritik nur zustimmen, bis auf das Sam Worthington den Film vor Avatar gemacht hat. Ich fand sein Spiel gar nicht so schlecht. Mehr hat das Drehbuch einfach nicht her gegeben. Zu dem sind ca. 25 min. des Films auf dem Boden des Schneideraums gelandet und mit diversen Nachdrehs hat man den Film dann wohl eher nur noch verschlimmbessert. Das der Film 2 Entgegengesetzte Richtungen hat und die Protagonisten deswegen total unlogisch handeln merkt man dem Film einfach genau so an wie dem letzten Terminator. Die Effekte sind bis auf die Medusa gut gelungen. Die 3D Umsetzung hätte man sich auch Sparen können da sie wie schon in Allice eher als nettes Gimmick war genommen wird, falls überhaupt. Mit dem Original hat der Film übrigens wirklich nur noch wenig gemein. Das Original war Schlüssig und glaubhaft, die Charaktere haben überwiegend logisch gehandelt und wirkten nie so Schizophren wie in der neuen Fassung.

Fazit: Wenn man ihn nicht gesehen hat, hat man nichts verpasst. Mit gutem gewissen kann man ihn nicht Empfehlen.

GLG

2

Hat irgendwie mit griechischen Sagen westentlich weniger zu tun als mit den momentanen Versuchen den Menschen Religion unschmackhaft zu machen - die Götter sind nicht extrapolierte Ausdrücke menschlicher Verhaltensweisen, sondern eigentlich nur als egozentrische, eingebildete und eitle Fatzkes, genau wie sich dasa eingefleischte Atheisten so vorstellen.
Auf diese Weise werden griechische Sagen nicht lebendig - aber ist wohl eine dem Zeitgeist entsprechende Fehldarstellung.
Obendrein ziemlich langweilig.
Leeres Gequatsche von Charakteren für die man (außer Übelkeit) keinerlei Gefühl entwickelt, und am Ende ist es doch blos so daß mal wieder der Macho-Männer gegen die Super-Monster antreten, wie das in Computerspielen eben so sein muß.
Wohl typisch für den Müll der grad so aus Hollywood kommt.

7

Also ich weiß nicht was die Leute alle haben,hat irgendjemand bei diesem Film wirklich Anspruch und schauspielerische Glanzleistungen erwartet????Das ist nun mal ein Hau Drauf Film wo die Spezialeffekte die Hauptrolle spielen!!!Wenn ich nen anspruchsvollen Film sehn will schau ich mir nicht Kampf der Titanen an!!!!Ich fand ihn sehr unterhaltsam,nicht mehr und nicht weniger!

7

Ich fand den Film ziemlich gut. Meine Erwartungen an den Streifen hielten sich in Grenzen, und das was ich erwartet hatte, wurde mir geliefert. Die 3D-Nachbearbeitung hätte man sich schenken können, alles in allem aber ein netter und unterhaltsamer, wenn auch sinnfreier Popcorn-Scheiß ohne Tiefe und geschliffene Dialoge.

7

Also ich verstehe nicht, wieso auf einmal der 3D-Faktor so ein anscheinend hohes Gewicht in der Bewertung des Filmes bekommt....
Bei "Oben" hats doch auch niemanden interessiert, dass die 3D-Effekte kaum über billiges Ich-schmeiß-mal-was-in-Richtung-Kamera-Gedöns hinaus kamen...
Wenn man sich mal ein wenig umhört/umschaut, dann bekommt man schnell mit, dass alle Filme bis auf Avatar nur nachträglich für 3D bearbeitet wurden....also geh ich erst wieder zu nem "echten" 3D-Film ins Kuppelkino und reg mich nich vorher bei jedem Film, den ich sowieso schon nich gut bewertet hab, künstlich darüber auf...
Manchmal täte Filmszene ein wenig mehr Objektivität ganz gut....rein subjektiv Filme bewerten kann schließlich jeder.

Alles in Allem fand ich den Streifen gelungen...typische Leterrier Handschrift und bis auf Medusa, die wirklich grauenhaft künstlich aussah waren die Effekte sehr Ordentlich.
Da ich in den Film gegangen bin, um Monsterkloppereien zu bewundern, war ich auch von der kaum vorhandenen Story sowie den unlogischen Handlungen der Personen nicht enttäuscht. Habe mit solchen Mankos halt von vornherein gerechnet und bei dieser Art von Film stört mich das nicht.
*SPOILER*
Was mich allerdings geärgert hat, war der ja angeblich so epische Endkampf gegen den Kraken, der im Film leider praktisch nicht stattgefunden hat...ein kurzer FLug um das Ungetüm und schon erstarrt es zu Stein. Da hätte wirklich 1-2 Minuten länger was passieren können.
*SPOILER-Ende*
Nunja, warten wir mal den Director's Cut ab, vielleicht bekommt man da noch etwas mehr zu sehen.

2

Magst du richtigen Trash?

Gefallen dir Effekte, die grossartig nicht zum Inhalt beitragen, sondern lediglich visuell sind und echt nichts besonderes?

Gefallen dir Filme ohne Inhalt?

Ist 3d das Wichtigste fuer dich?

Gefallen dir ein Haufen Charaktere ohne irgendwelche Tiefe und Bedeutung, die aber Toeten koennen?

Dann ist der Film fuer dich! Viel Spass

4

Dudludu!!

Bluiblublu. Huihui. Krrrrks!!
Titudeltui! Tidaldeldu!
...Hrks...lululudidu!
Brrps.

Quitsch...Wirrks!!!

4

Ich versteh das was Bubu da sagt und übersetze mal.
Also er meint:
"Ich fine den Film Katastrophal!
Ich hätte den Film retten können aber die Schöpfer haben mich gleich wieder in die Requisite verfrachtet! Schweinerei! Tja das haben sie jetz davon!"

@Bubu: Du hast vollkommen recht, so seh ich das auch. Da wär weitaus mehr drin gewesen als dieses seelenlose Gemetzel. Es fehlt so ziemlich alles was einen göttlichen Film ausmacht!

7

Guter filmchen, schon eimal früher gesehen vor jahren in einer andere fasung !!

5

Also ich finde es lächerlich wie hier in der Rezession über das original gesprochen wird. Erst einmal IST dieser film KULT , es gibt keinen Stop-Motion-Fan auf der Welt der den Film nicht kennt und der bei seinen effekten anfängt zu sabbern. Und die Eule Bubu ist keinem menschen als SCHLECHTER effekt in Erinnerung. Denn der kurze nennen wir es Cameo im Film ist das Ergebnis der Tatsache wie beliebt der Charakter aus dem Original war...

pff dilletanten...

7

Ich fande ihn recht gut. Spannend und genau das was man von so einer Art Film erwarten kann. Man hätte allerdings mehr draus machen können. Einem 3 Stunden Epos war der Regisseur aber wohl nicht gewachsen.
Die Götter waren ein wenig plump. Aber wer weiß. Vielleicht standen die ja wirklich so blöd in der Gegend rum auf dem Olymp damals. Außerdem hätte ich mir einen besseren Charakter Hauptdarsteller gewünscht.

5

Nimmt man mal die beiden peinlichen und völlig deplazierten Faschingskrapfen Zeus und Hades beiseite, kriegt man genau das was man erwartet: gute Effekte, eine Handvoll Fabelwesen und maximal 7 Minuten Verschnaufspause bis zum nächsten Kampf. Für Freunde guter Spezialeffekte also durchaus sehenswert. Nicht mehr, nicht weniger.

1

ein kothaufen von film, sinnlosestes remake des jahres!!! ekelhafte schlecht gemachte cgi-kacke, null story einfach die szenen aus dem original genommen und aneinander geklatscht!

mit wem hat sam worthington eigentlich gepennt das er in jedem verdammten blockbuster mitspielen darf?!

ein punkt für den kraken.

Nur ganz kurz: Wer hat eigentlich gesagt, dass dieser Sam ein guter Schauspieler ist? Wer hat ihn eigentlich für den Film entdeckt? Ja, ich weiß, Avatar und so! Aber schnell weiter: Wer stoppt eigentlich Ralph Fiennes und seiner zunehmend peinlicher werdenden Heiser-ich-bin-so-böse-Monologe? Da war die Synchronstimme ja noch um Längen besser!! Ist wohl der Harry-ich-darf-mich-selbst-nicht-mehr-nennen-Effekt, oder so ähnlich! Und dann als Letztes: Warum glaubt man in Hollywood, dass man einen atmosphärischen Film über die antike Mythologie der Griechen, damit des europäischen Abendlandes hinbekommen könnte, wenn man offenbar gar nicht verstanden hat, dass Mythologie kein Synonym für Transformers-Reloaded ist. Ich verstehe das alles nicht und habe mich schrecklich gelangweilt, oweh! Da nehm ich mir das nächste Mal meine Hörspiel-CDs vom Europa-Verlag und horche verzückt und gespannt die Geschichten über Perseus, Persephone, Zeus, Hades, Poseidon, Odysseus. Das wird ein Spaß, der mir hoffentlich auch über das Trauma hingematschter Filme hinweghelfen wird. Welch ein Schmerz in meinen Augen und Ohren ... Ich muss weg!!

4

Aus dem filmm hätte man mehr machen können, dank der äleren vorlage! Ganz nette zenen aber im großen und ganzen durchnitt.Zum langweiligen Nachmittag überbrücken ok.

Mein Zwillingsbruder dokumentiert eindrucksvoll, was an einem langweiligen Nachmittag alles passieren kann, wenn man sich diesen Film ansieht und nix Böses dabei denkt!! Hier der korrekte Text: Aus dem Film hätte man mehr machen können, dank der älteren Vorlage! Ganz nette Szenen, aber im Großen und Ganzen Durchschnitt. Zur langweiligen Nachmittagsüberbrückung ok.
Findet die Fehler ... und vergesst den Film; ich widme mich ja auch lieber anderen Dingen, wie ihr seht!!

Percy Jacksons Kampf mit der

7

Percy Jacksons Kampf mit der Medusa war ja nun wirklich das Allerletzte. Mit dem in diesem Film gar nicht zu vergleichen.

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