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Man of Steel

Man of Steel
scifi-action , usa 2013
original
man of steel
regie
zack snyder
drehbuch
david s. goyer, christopher nolan
cast
henry cavill,
amy adams,
michael shannon,
russel crowe,
diane lane,
kevin costner, u.a.
spielzeit
141 Minuten
kinostart
20. Juni 2013
homepage
http://wwws.warnerbros.de/manofsteel/index.html?home
bewertung

7 von 10 Augen

steel 1Trotz der immens erfolgreichen „Dark Knight“-Filme eines Christopher Nolan läuft es nach wie vor nicht so richtig rund in Sachen Kino-Adaptionen der DC-Comic-Superhelden. Obwohl man doch mit den Warner Studios einen der mächtigsten Produzenten quasi im eigenen Hause hat, hechelt man den mittlerweile praktisch im Halbjahresrhythmus aufschlagenden Filmen des Erzkonkurrenten Marvel deutlich hinterher. Eine „Green Lantern“-Fortsetzung ist mehr als ungewiss, von einer schlagkräftigen Franchise wie den „Avengers“ ist man weit entfernt und auch das potentielle Flaggschiff „Superman“ erweist sich seit längerem als eine Art Problembär. Der Urvater aller Comichelden mit Superkräften gilt bei vielen als etwas langweilig und aus der Mode gekommen, zu mächtig seine Kräfte, zu glatt und uninteressant seine Persönlichkeit. Der letzte Versuch einer Neuinterpretation namens „Superman returns“ ist erst wenige Jahre her, konnte aber auch deshalb bei Kritik und Publikum nicht so richtig punkten, weil er sich letztlich nur wenig vom Stil der Verfilmungen aus den 70er und 80er Jahren entfernte und kaum neue Reize setzte.

Deshalb folgt nun also mit „Man of Steel“ die Radikalkur, eine Art „letzter Schuss“, der sitzen muss. Zu diesem Zweck hat man dann sogar zwei Künstler zusammengeführt, deren Herangehensweise unterschiedlicher kaum sein könnte. Hier der Bilderzauberer Zack Snyder, der gerne vorgegebene Geschichten adaptiert um sich vor allem visuell an ihnen auszutoben (in den Fällen „300“ und „Watchmen“ auch durchaus mit Erfolg), dort der erklärte Geschichtenerzähler Christopher Nolan, für den ein möglichst realistischer und wirklichkeitsnaher Stil über alles geht. Nolan fungiert hier erstmalig nur als Autor und Produzent, bei der Story assistierte ihm noch der bewährte David S. Goyer und das Gesamtergebnis ist durchaus bemerkenswert.
 

steel 2An der vertrauten Grundkonstellation wird dabei rein formell kaum gerüttelt: Wieder beginnt alles mit der bevorstehenden Zerstörung des Planeten Krypton, wo der vorausschauende Jor-El (Russell Crowe) sein neugeborenes Baby mittels einer Rakete zur Erde und damit in Sicherheit bringen will. Auch der Konflikt mit dem radikalen General Zod (Michael Shannon) sowie dessen Verbannung in die Phantomzone dürfte den Comic-Kennern bekannt sein, allerdings gibt Jor-El seinem Sprössling hier einen genetischen Code mit auf den Weg, der das Fortbestehen der kryptonischen Rasse sichern soll und welcher der Hauptgrund dafür ist, dass sich Zod später auf die Suche nach Kal-El (Henry Cavill) machen wird. Auf der Erde angekommen wird der nun Clark getaufte Junge jedoch von dem Ehepaar Kent (Kevin Costner und Diane Lane) großgezogen und vor allem sein Vater beharrt darauf, dass es sicherer sei wenn Clark seine unter der irdischen Sonne auftretenden besonderen Kräfte besser nicht einsetzt. Der Mann vom fernen Planeten fügt sich schließlich diesem Wunsch und bemüht sich auch bei gelegentlichen Rettungseinsätzen unerkannt zu bleiben. Doch als schließlich Zod auf der Erde auftaucht und die Auslieferung von Kal-El fordert, muss dieser eine endgültige Entscheidung treffen.


steel 3Abgesehen davon, dass Clark Kent seine Lois Lane (gespielt von Amy Adams) hier nicht als angehender Reporter kennenlernt, bleibt die klassische Origin-Story des „Superman“ also intakt. Die Nennung dieses bekannten, heutzutage aber vielleicht etwas albern klingenden Helden-Namens nicht nur im Filmtitel sondern auch sonst möglichst lange zu vermeiden, entwickelt sich zu einem Running Gag des Films und damit zu etwas Besonderem. Denn der Humor, der bisher doch immer ein fester Bestandteil der „Superman“-Filme war, spielt hier ansonsten so gut wie keine Rolle, von der Leichtigkeit früherer Adaptionen ist nichts mehr zu spüren. Clark/Kal-El trägt schwer an seinem Schicksal und verspürt nur wenig Lust als strahlender, bunt kostümierter Held durch die Häuserschluchten zu eilen. Dementsprechend ist das Kostüm, das er schließlich trotzdem anlegt, dann auch nicht farbenfroh sondern eher matt, und so entpuppt sich „Grau“ als die bestimmende Farbe des gesamten Films.

Nicht nur wenn die Handlung im arktischen Eis spielt wirkt die Umgebung äußerst kühl, auch sonst fängt die dynamische Kamera eine sehr raue und ungemütliche Umgebung ein, in der selbst die aparte Amy Adams als Lois Lane blass und spröde wirkt. Dies allerdings nur äußerlich, denn Adams verleiht ihrer Figur deutlich mehr Power und Eigenständigkeit als es ihren Vorgängerinnen gestattet war. Auch wenn ihre plötzliche große Bedeutung für die Invasoren von Krypton storytechnisch etwas konstruiert wirkt. Doch selbst die erste intensive Begegnung zwischen Lois und Clark verläuft wenig romantisch, für irgendwelches Liebesgeplänkel ist wenig Raum vorhanden.

 

steel 4Henry Cavill, dem Publikum am ehesten aus dem Fantasy-Film „Immortals – Krieg der Götter“ bekannt, ist ebenfalls ein großer Schritt weg vom klassischen Stil eines Christopher Reeve, verkörpert den mit sich hadernden, oft aber auch aggressiven und wütenden Mann jedoch äußerst wirkungsvoll und überzeugend. Michael Shannon ist ein solider Bösewicht, aber auch nicht mehr und die Auftritte von Kevin Costner und Diane Lane sind dann erfreulicherweise doch nicht so kurz wie es zunächst scheint. Denn die Kindheit und Jugend des Clark Kent wird diesmal nicht chronologisch sondern in Rückblenden erzählt, was auch sehr gut funktioniert, wenn der sich in bestimmten Situationen an prägende Momente der Vergangenheit erinnert. Die Szene in der sich Clark für oder gegen die Rettung seines Adoptiv-Vaters entscheiden muss, ist dann emotional gesehen vielleicht sogar die bewegendste des gesamten Films. Und wer hat eigentlich behauptet, dass Superhelden niemals bewusst jemanden töten? Auch von solch edlen, aber offensichtlich nicht mehr zeitgemäßen Idealen gilt es sich nun zu verabschieden.


steel 5Der betont raue Look ist sicherlich Geschmackssache, passt aber grundsätzlich zur ernsthaften Herangehensweise an die Geschichte. Was die rein technische Umsetzung betrifft gibt es ansonsten aber nichts zu meckern, sondern vielmehr Einiges zu bestaunen. Das beginnt bei einem so noch nicht gesehenen Planeten Krypton, der hier von riesigen Vögeln und saurierartigen Wesen bevölkert wird. Hier und auch in den gewaltigen Actiongewittern der zweiten Filmhälfte bekommt Zack Snyder die Möglichkeit sich visuell so richtig auszutoben, die Flugszenen und Prügeleien spielen sich hier in einem geradezu wahnwitzigen Tempo ab. Das alles in ordentlichem, aber auch in diesem Falle eigentlich nicht zwingend notwendigem 3D - da hatte der erklärte Gegner dieses Gimmicks Nolan dann wohl nicht mitzureden.

Auch wenn das Ganze zum Ende hin in einer der mittlerweile üblichen Materialschlachten ausartet und dabei vielleicht etwas zuviel des Guten ist, so muss man doch konstatieren, dass diese Kombination aus der Arbeit eines bildgewaltigen Regisseurs und eines sehr geerdeten Erzählers doch insgesamt gut funktioniert. Unser guter alter „Superman“ als düster-schwermütige und wenig fröhliche Angelegenheit? Doch, das kann man so machen. Und musste man vielleicht sogar genau so angehen, um dieser mittlerweile rund 75 Jahre alten Figur wieder eine neue Relevanz zu geben.

Volker Robrahn

Unabhängig davon, ob man den

7

Unabhängig davon, ob man den Film mag oder nicht, muss man Warner diesmal zugestehen, dass sie diesmal nichts dem Zufall überlassen und eine starke Marketingkampagne gefahren haben. Dadurch sind im Vorfeld ein Hype und Erwartungshaltung entstanden, denen der Film nicht ganz standhält bzw. auch nicht wirklich standhalten konnte.

Optisch ist der Film absolut großartig und auch die Effekte sind mehr als gelungen. Alle Figuren sind ideal gecastet worden und Cavill macht in der Tat einen super Job. Besonders punkten kann Kevin Costner in einer kleinen aber feinen Rolle als Jonathan Kent. Michael Shannon als Zod spielt einen glaubwürdigen Schurken, dessen Motive nachvollziehbar sind. Strenggenommen handelt er nur seiner genetischen Programmierung zufolge und unternimmt alles zum Schutz und Erhaltung seines Volkes. Dies macht ihn als Gegenspieler interessant und verleiht dem Charakter mehr Tiefe als man es sonst aus Comicverfilmungen gewöhnt ist.

Nachteilig wirkt sich die Entscheidung aus, Supermans Jugend in zwischenzeitlich eingeblendeten Flachbacks zu erzählen, da dies zu Tempobrüchen führt und vom deutlich interessanteren Geschehen in der Gegenwart ablenkt. Ich hätte hier eindeutig eine chronologische Erzählweise bevorzugt.

So sehr ich Russel Crowe auch als Jor El mag, räumt ihm das Drehbuch mehr Screentime und auch aktive Rolle innerhalb der Origin ein, als es Figur und Story gut tun. Abstriche gibt es auch bei der Synchronisation, denn wenn Coster im Original mit tränenerstickter Stimme "You are my son" sagt, wirkt das auf Deutsch vergleichsweise ziemlich emotionslos. Desgleichen bei Michael Shannons "I`ll will find him" und dessen Videobotschaft.

Was ich wirklich gut finde, ist der Status, dass die Menschheit sich im Klaren darüber ist, dass sie nicht alleine im Universum sind. Dies eröffnet für Sequels kreative Perspektiven, denn ich würde Superman sehr gerne schwerpunktmässig als Behüter vor kosmischen und weniger irdischen Bedrohungen sehen. Ich hoffe sehr, dass Kal El in einem Superman- oder JLA-Film auf Darkseid trifft. Bitte vorerst kein Kryponit und auch kein Lex Luthor als Hauptschurke. Als Drahtzieher, um für Darkseid eine Invasion vorzubereiten, könnte ich ihn mir allerdings gut vorstellen.

Das Potential ist da und das Feld bestellt, auch wenn erzählerisch noch Luft nach oben besteht.

Entschuldigen Sie Herr

2

Entschuldigen Sie Herr Robrahn, ich respektiere Sie und Ihre Arbeit, aber als Filmszene-Mitarbeiter wäre es meiner Meinung nach Ihre Pflicht gewesen diesen vollständig zu zerreissen. Stand diese Seite doch einmal für einen gewissen Anspruch, sei es nun in Sachen Arthouse, Independentfilm oder Blockbusterkino.

Was "Man of Steel" betrifft, ich habe wirklich noch niemals einen Film gesehen, der so wenig Timing und Rhythmus besitzt wie dieser. Es gibt hier keine Exposition, keine Figur wird auch nur ein bißchen liebevoll eingeführt, Szenen werden einfach lieblos aneinander geklatscht. Zu behaupten (wie in dieser Rezension zu lesen), dass die Rückblenden funktionieren, macht sprachlos.

Die Folge ist, dass man sich keinen Deut um die Figuren schert, sei es nun Lois Lane, alle anderen oder Superman selber. Weil man sie einfach nicht kennt. Aus diesem Grund ist auch diese 60-minütige, an Dummheit nicht zu überbietende und sich ständig wiederholende Materialschlacht gegen Ende noch unerträglicher als sie ohnehin schon wäre. Weil einem alle Figuren in diesem Chaos egal sind. Noch dazu ist sie nichtmal gut inszeniert. Wie häufig kann man eine Figur noch von einer anderen aus dem Bild rammen lassen. Wie häufig kann man die Kamera sinnlos wackeln lassen, rein- und rauszoomen und in dem Zwang einen einheitlichen Look zu erzeugen, diesen Effekt sogar in die ruhigen Szenen übertragen. Ich hoffe für Christopher Nolan, dass er mit der letztendlichen Fertigung des Films nichts mehr zu tun hatte.

Natürlich wird es 10- bis 16-jährige Jungs geben, die diesen Film abfeiern werden. Aber wenn Filmszene diesem lieblosen Etwas von Film 7 Augen gibt, dann verliert die Seite für mich ihre Existenzberechtigung. Dann kann ich mich gleich auf cinema.de über die neuesten Filmstarts informieren.

Ein trauriger, langjähriger Fan von Filmszene.de

Als langjähriger und

Als langjähriger und eingefleischter Supie - Fan seit 1973 mit groß angelegter Comic Sammlung verließ ich dann nach 45 Minuten traurig das Kino und fuhr weinend nach Hause. Das sollte der neue tolle Superman Film sein von 2013 ??

@ E. W. Laut IMDb beurteilen

8

@ E. W.

Laut IMDb beurteilen die 30-44jährigen Kinogänger "Man of Steel" im Schnitt mit 7,8 Punkten, also höher als Filmszene und auch die über 45jährigen geben durchschnittlich noch eine 7,3.

0,7% aller Seher beurteilen den Film mit 2 Punkten.

Sie gehören also zu einer absoluten Minderheit mit ihrer negativen Beurteilung des Films.

Der Film war eine Mischung

Der Film war eine Mischung aus Superman II - Allein gegen alle (die Kampfszenen in Smalville zwischen Superman und Zod, Antje Traue und dem dritten Gehilfen (keine Ahnung war der jetzt heißt) und dem Militär), Avatar (die Anfangsszenen auf Krypton, vor allem mit den Flugmonstern), Independece Day (als die Kampfjets das Raumschiff beschießen) und Transformers 3 (einstürzende Hochhäuser).

Ich würde gerne mal wissen, ob ich der einzige bin, dem die ganzen Materialschlachten in Hollywood-Blockbustern kaum noch beeindrucken können.
Nach den ganzen Transformers-und Avengers-Zerstörungsorgien frage ich mich wie kommende Blockbuster wie Pacific Rim, Avengers 2, Man of Steel 2, Transformers 4, Justice League etc. das noch toppen wollen, ohne sich dabei in endlosen Wiederholungen zu erschöpfen.

Was E.W. sagt. Ich bin von

1

Was E.W. sagt. Ich bin von Filmszene.de enttäuschter als vom Film.

Guten Tag Hab den Film

5

Guten Tag

Hab den Film gestern im Kino angeschaut. Fand die erste Hälfte schön packend, die Rückblenden funktionieren ziemlich gut, allerding bleibt Kevin Kostner - zumindest in der deutschen Synchro - eher substanzlos, weil ausstauschbar...auch sein - ACHTUNG SPOLIER,ACHTUNG SPOLIER,ACHTUNG SPOLIER - Ableben, als Folge, den Köter zu retten, ist wenig glaubhaft.

Der zweite Teil des Films ist Unsinn, sich ständig wiederholende Actionszenen; außerdem waren die Effekte weit hinter Transformer, gerade bei den Nahaufnahmen sah man schon extrem, dass die alles aus dem Rechenknecht stammte...

Ansonsten poitiv: Kents Mutter, Superman selbst, der anfangs mit Bart und struppig ungemein cool rüberkommt, Russel Crowe, Loise Lane mit Abstrichen (sie ist bei weitem keine Hollywood-Schönheit, was irgendwie mal was anderes ist - auch trägt sie ganz nornmale Klamotten)
Negativ: CGI-Overkill, Militär-Szenen, Soundtrack

Drei Dinge: 1. Zum Film: Ich

7

Drei Dinge:

1. Zum Film: Ich empfand ihn auch nicht als Offenbarung, aber er war ansehbar. Der Rhythmus stimmte tatsächlich nicht, Costner hatte zu wenig Leinwandzeit, Crowe dagegen zu viel. Und dass es keine gute Exposition gab, ist auch richtig. Aber er war trotzdem recht unterhaltsam, die Action krachte richtig, und letztendlich hat man jede Form von Prügelei und Katastrophenszenario doch schon mal gesehen. "Man of Steel" hat das Rad echt nicht neu erfunden, aber was es zu sehen gab, war nicht mehr und nicht weniger als eine gutgemachte Achterbahnfahrt. Falls es eine Fortsetzung gibt, erhoffe ich auch mehr Story, aber die Saat ist gesät. Ich war nicht glücklich, aber zufrieden.

2. Wer den Film nach 45 Minuten verlässt, kann keine fundierte Meinung abgeben.

3. Wer von filmszene.de enttäuscht ist, ist offensichtlich unfähig zum kritischen Diskurs, weil er den Sinn von Filmkritik nicht verstanden hat.

Ich muss sagen, dass ich von

8

Ich muss sagen, dass ich von vorne herein große Erwartungen an den neuen Superman-Film, v.a. da der letzte eine große Enttäuschung war. Die Filme mit Christopher Reeve (ich kenne nur die ersten 2 !) fand ich vor 10-15 Jahren noch gut, wenn man sie mit den heutigen Superhelden-Filmen vergleicht, wirken sie jedoch etwas altbacken.

Deswegen war ich von der Bewertung hier etwas ernüchternd, auch wenn ich finde, dass die Kritik nicht dazu passt (sie klingt eher, als hätte der Film 8 oder 9 Augen...)

Nun habe ich den Film gerade gesehen und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Ich habe an Filme an erster Stelle die Erwartung mich zu unterhalten, und dass kann MAN of STEEL ziemlich gut.

An der Handlung habe ich kaum was auszusetzen, bin da aber auch nicht anspruchsvoll.

Bei den Darstellern bieten die Darsteller von Superman/C. Kent, L. Lane und G. Zod die besten Leistungen, die anderen bieten allenfalls Durchschnitt (also was ich zumindest erwarte).

Die Effekte sind natürlich top, wenn auch die Zerstörungsorgie am Ende etwas ausartet, aber geschenkt.

Mein Fazit: unbedingt reingehen, aber nicht zwingend in 3-D (bin aber auch kein Fan davon).

War extrem enttäuscht von Man

War extrem enttäuscht von Man of Steel. Hatte mich auf Grund der Kritiken schon auf relativ wenig eingestellt, aber das was dann kam...
Für mich fehlt dem Film völlig die Seele. Insgesamt wirkt es als wären Blockbuster der letzten Jahre zusammengemixed worden: Ein bisschen Krieg der Welten, etwas Independence Day, dazu noch Transformers und einen (im Grunde beliebigen) Superhelden. Man kann mit den Figuren kaum mitfühlen und so kommt auch keine echte Spannung oder Sympathie auf.
Mir ist klar wie wichtig heutzutage Effekte sind, aber es kann doch nicht sein, dass die Großen Studios scheinbar 90% ihrer Mittel darauf (und auf das Marketing) verwenden. Ich will im Kino doch in aller erster Linie eine gute Geschichte, wenn möglich mit wenig Logikfehlern:
SPOILER!
Ich meine was soll das?
Jonathan Kent "opfert" sich für einen Hund und Clark lässt in sterben?
Lois führt 5 Interviews und steht dann bei Familie Kent vor der Haustüre?

Und wenn ich einen Superman Film machen, dann muss ich doch als Autor nur darauf achten, dass sich Superman IMMER moralisch richtig verhält. Der bricht seinen Gegnern nicht das Genick! Er würde immer an das Gute in ihnen glauben!

Ich jedenfalls habe schon Angst vor Star Wars VII. Mit Sicherheit in 3D und Wahnsinnseffekten, dafür aber eine hirnlose Sorry ohne Charme und Seele.

Der Film ist sicherlich kein

6

Der Film ist sicherlich kein Meisterwerk und liegt definitiv mehr im Ähnlichkeitsbereich von Tranformers 3 als von The Dark Knight (wo er ja anscheinend eher liegen will), aber unterhalten hat er. Ich stimme der Kritik weitgehend zu, denke aber auch, dass er das erzählerische Element, worauf ja im Vorfeld von Beteiligtenseite immer wieder verwiesen wird, etwas zu sehr in den Hintergrund rückt. Zum Beispiel wird der Beziehung zu Lois Lane viel zu wenig Raum gegeben, dafür, dass sie zum einzig wirklichen Bezugspunkt neben seiner Mutter wird.

Ich finde außerdem, dass man sich so einen Quatsch bezüglich persönlicher Enttäuschungen über irgendwelche, nie formulierten Grundsätze bei einer Rezensionsseite sparen sollte. Das nervt, zumal die angegebenen Kritikpunkte zum Film fundiert dargelegt werden. So sollte es ja auch sein, aber immer gleich die Integrität der Kritiker in Frage stellen, als habe er ein Versprechen gebrochen...

Abgesehen von dem übertrieben

8

Abgesehen von dem übertrieben langgezogenen Ende und wieder jeder Menge Logikfehlern großes Action/SciFi-3D-Kino des 21. Jahrhunderts. Ich war einfach nur gefesselt und mitten drin im Geschehen. ... und ich bin kein Superman-Fan. Ein Muss für's Kino.

PS: Oh Mann, an den altbekannten zerknitterten Schauspielern (Kevin Costner, Onkel Morpheus) merkt man erst mal, wie alt man selbst schon ist;-)

"Man of Steel" hat viel! Viel

5

"Man of Steel" hat viel! Viel zu viel Action. Ein viel zu pompöser Soundtrack und große Darsteller. Nur leider fehlt eine spannende Geschichte.

Was füre ein peinlicher

1

Was füre ein peinlicher Scheissfilm!

Der Tinnitus erzeugende Dauerlärm und die durchaus ansprechenden visuellen Ideen von Snyder können schlecht kaschieren, dass sich Nolan inzwischen im Stadium der fortgeschrittenen Demenz befindet, was sich ja mit den Gurken "Inception" und "The Dark Knight rises" deutlich angekündigt hat, aber hier völlig ausartet.

Die Zahl der Absurditäten und Logiklöcher liegt irgendwo im vierstelligen Bereich.

Dieses dümmliche Machwerk lässt selbst Transformers und Independence Day (offensichtlich die Vorbilder) wie tiefsinniges Arthouse erscheinen.

Dazu noch jede Menge Militärpropaganda und Patriotie, hirnleerer Krawall und schmalzige Musik, lächerlicher Pathos und alle erdenklichen Klischees.

Spoiler sind nicht möglich, da hier nichts uninteressanter ist als die Handlung.

Rausgeschmissenes Geld für eine Verhunzung irgendwo zwischen Alien vs. Predator und Uwe Boll.

(IMAX OV)

Bin eben aus dem Kino

7

Bin eben aus dem Kino raus.
In meinen Augen die bisher unterhaltsamste Superman-Verfilmung überhaupt.
Russel Crowe und Kevin Kostner als prägende Väter waren sehr gut ausgewählt. Diane Lane war eine glaubwürdige Mutter.
Superman wurde endlich einmal als das interpretiert was er eigentlich ist. Ein "Alien", ein gefühlter Fremdkörper auf der Erde.
Auch entspannend war das auf den üblichen "Jar Jar Binks" - Sidekick oder Lex Luthor verzichtet wurde.
General Zod hat mir als Gegenspieler sehr gut gefallen und Antje Traues böser Blick jagte einem den Schauer über den Rücken.
Lois Lane war zwar unspektakulär gespielt, hat aber nicht genervt wie die bisherigen Darstellerinnen.
Ok, einziges Manko die etwas zu lange "Michael Bay" Materialschlacht, die aber in 3D sehr gut optisch rüberkam.

Mein persönliches Fazit:
Zack Snyder hat mich wieder einmal nicht enttäuscht. Ich war 140min bestens unterhalten.
Mehr erwarte ich von einer "Comic"-Verfilmung nicht.

Hm der Unterhaltungswert ist

6

Hm der Unterhaltungswert ist hoch. Feine Actionsequenzen und ein deftiger Soundtrack. Tja Pathos ohne Ende gibts dafür leider auch. hat mich bei the Dark Knight Rises schon genervt(obwohl der film eigtl gut war).

Aber es ist halt Superman. Ein ähnlich langweiliger und aalglatter Superheld wie Cpatain America mit einem ebenso lächerlichen Kostüm.
Christopher reeves passte besser ls cavill, auch wenn dieser ok ist. Aber auch die Filme damals waren eigtl auch Schund aller erster Güte.

Superman ist und bleibt was er ist. Oder wie tarantino es einst formulierte. Clark Kent ist die Karikatur der menschlichen Spezies und Supermans alter ego. Der eigentliche Held Clark wird hier aber nicht ausgearbeitet. zurück bleibt die glatte stählerene Figur von Superman über.

Fazit: Der Film ist zugeschnitten auf das US Publikum. Jede Menge wir retten die Welt Scheiße und Gutmenschentum, gepaart mit einer Materialschlacht. Es uneterhält, aber es ist ohne Anspruch.

Eine interessante Neuauflage

7

Eine interessante Neuauflage nach dem eher mäßigen 'Superman Returns' von 2006. Der Film lässt es zunächst einigermaßen ruhig angehen, verhaspelt sich hier und da im Umgang mit verschiedenen Zeitebenen und Rückblenden und weiss in der ersten Hälfte nicht so recht, in welche Richtung es gehen soll. Die zweite Hälfte entschädigt allerdings für alles, denn hier gibt es so richtig superman-mäßig auf die Mütze: Bombast-Action gepaart mit einem Special-Effects-Gewitter, das seinesgleichen sucht. Mutet zwar an wie eine Mischung aus 'Independence Day' und 'Transformers', aber egal, hauptsache es knallt an allen Ecken und Enden. Auch die Darsteller kann man loben, denn sowohl Henry Cavill als auch besonders Michael Shannon überzeugen als Superman und General Zod auf der ganzen Linie. Warum sich hier Leute teilweise über die zweite action-lastige Hälfte so aufregen, kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn das ist es doch eigentlich, was man sehen möchte, wenn man sich einen Superman-Film reinzieht, oder nicht :P ?

Das Ganze schreit jedenfalls nach einer Fortsetzung, bitte mehr davon !

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