kleine Werbepause
Anzeige

Prinzessin Mononoke

Prinzessin Mononoke
fantasy-anime , japan 1997
original
mononoke hime
regie
hayao miyazaki
drehbuch
hayao miyazaki
cast
claire danes,
minnie driver,
billy bob thornton,
billy cudrup, u.a.
spielzeit
133 Minuten
kinostart
19. April 2001
homepage
bewertung

10 von 10 Augen

Wenn man über diesen Film spricht, kommt man ohne Superlative einfach nicht aus. "Prinzessin Mononoke" war zum Zeitpunkt seines Entstehens nicht nur der mit Abstand aufwendigste und kostspieligste Animationsfilm Japans, sondern wurde in seiner Heimat auch prompt zum kommerziell erfolgreichsten Film aller Zeiten, zumindest bis die "Titanic" das Inselreich ansteuerte. Da hier aber auch jenseits aller derart bezifferbaren Rekorde ein absolutes Ausnahmewerk zu preisen ist, erscheint der bereits mehrfach angekündigte und ebenso häufig wieder verschobene Deutschlandstart dieses berauschenden Fantasy-Epos mehr als überfällig.
Die Geschichte spielt im alten Japan, zu einer Zeit, in der das Land von dichten Wäldern bedeckt war und die Tiergötter noch auf Erden weilten. Als der junge Ashitaka ein Monster tötet, das sein Dorf attackiert hatte, stellt sich heraus, daß es sich bei dem Angreifer um einen riesigen Eber handelt, der offenbar mit einem Fluch belegt war. Da sich Ashitaka bei der Auseinandersetzung mit der Krankheit des Tieres infiziert zu haben scheint, verläßt er seine Heimat, um ein Heilmittel zu finden. Seine Reise führt ihn zu einer Siedlung, deren Arbeiter unter der Leitung ihrer Anführerin Lady Eboshi die Wälder abholzen und in den Bergen nach Eisenerz schürfen. Die Bewohner des Waldes, insbesondere die Wolfsgöttin Moro und ihre menschliche Adoptivtochter San, leisten jedoch erbitterten Widerstand gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes, und Ashitaka findet sich plötzlich zwischen den Fronten eines Krieges, bei dem es letztendlich nur Verlierer geben kann...

Dem von seinen zahlreichen Bewunderern schon beinahe gottgleich verehrten Altmeister des japanischen Zeichentricks Hayao Miyazaki ist es ernst mit dem Thema seines Films. Der Konflikt zwischen Mensch und Natur dient hier keineswegs nur als politisch korrektes Alibi, um guten Gewissens möglichst viele Stofftiere und Lunch-Boxes verkaufen zu können. "Prinzessin Mononoke" entwickelt seine durchaus komplexe Geschichte ohne peinlichen Öko-Kitsch und geht dementsprechend auch nicht so schematisch vor, einfach die fiesen, skrupellosen Menschen den niedlichen, herzensguten Tieren gegenüberzustellen. Stattdessen findet man hier auf beiden Seiten differenzierte Charaktere, deren Motivation durchgängig nachvollziehbar bleibt. Man spürt jederzeit die tiefe Zuneigung, die Miyazaki all seinen Figuren entgegenbringt, so wie der ganze Film in seinen besten Momenten - und das sind nicht gerade wenige - fast schon spirituell zu nennende Qualitäten aufweist.
Der inhaltliche Reichtum von "Prinzessin Mononoke" droht beim ersten Sehen allerdings fast von seiner visuellen Pracht überstrahlt zu werden, denn die Poesie und Detailversessenheit, mit der die in diesem Film dargestellte Welt dem Zuschauer präsentiert wird, ist stellenweise ebenso atemberaubend wie die Kinetik der Kampfszenen, mit der die meisten Realfilme des Actiongenres kaum mithalten können. Überhaupt ist die Animation mit ihren absolut flüssigen Bewegungsabläufen in ihrer gesamten Inszenierung, bei der nur gelegentlich und ohne erkennbare stilistische Brüche auf Computerunterstützung zurückgegriffen wurde, von allerhöchster Qualität und setzt nicht nur im Anime-Bereich Maßstäbe. Unbedingt erwähnenswert ist auch der majestätische aber keineswegs erschlagende Score von Joe Hisaishi, der sich hierzulande besonders als Stammkomponist Takeshi Kitanos einen Namen machen konnte. Seine Musik ist das i-Tüpfelchen auf einem Film, der mit seinen betörend schönen Landschaften und seinen fantastischen Kreaturen selbst dem erwachsenen Betrachter wieder ein kindliches Staunen ermöglichen kann.

Auch wenn vielen westlichen Zuschauern das eine oder andere Detail zunächst etwas fremdartig erscheinen mag und der Schluß des Films - ähnlich wie bei "Akira" knapp zehn Jahre zuvor - in puncto Bombast und Reizüberflutung den Bogen beinahe überspannt: "Prinzessin Mononoke" ist ein in jeder Hinsicht gewaltiges Fantasy-Märchen, eine wahre Sternstunde des Animationsfilms und ganz einfach großes Kino, dem man nur wünschen kann, daß es auch jenseits der Anime-Spezialisten den ihm gebührenden Zuspruch finden wird.

Andreas Berger

10

Ich liebe alle Filme von Hayao Myazaki. Z.b. Chihiros Reise ins Zauberland!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

10

einfach
klasse

10

dieser Film is der absolute Hammer...

Mein absoluter lieblingsfilm habe ihn schon sehr sehr häufig gesehen , habe die spezialedition im KaDeWe gekauft und 4 poster...
Am besten Finde ich San...^^

ICh liebe diesen Film...

7

Ich schließe mich Polarwolf (die einzige Bewertung mit 5 Augen ;-) ) an. Die Bildgewaltigkeit und Gesamtqualität ist phänomenal, deshalb die 7 Augen. Aber der erhobene Zeigefinger ging mir auch ganz gehörig auf die Nerven.

Vielleicht war mein Fehle, zuerst Chihiro gesehen zu haben...

10

Ich war 10 Jahrre alt als ich den Film das erste mal sah
(danke an meine Eltern)Erwar sofortmein Lieblingsfilm überhaupt.
Heute auch noch obwohl ich auch noch andere Filme von Miyazaki gesehen habe. (die stehen an Zweiter b.z.w.3er, 4er usw. stelle)
Mein Vater hat mir denSound auf CD gebrannt,ich kann ihn auswendig

Beschwerden gab es...

...das Ashitaka und San sich nicht küssen.Dazu kann ich nur sagen, wer Kussszenen haben will, sollte sich das wandelnde Schloss ansehen, da küssen sie sich.

...dass es keine Fort setzung gibt.
Dazu:Miyazaki macht nie Fortsetzungen.Und was soll im zweiten Teilpassieren, ausser dass sie sich Küssen?

...dass der ganze Film kacke ist.Dazu: Solche Leute gehn mir am Arsch vorbei.

Tschuldigung, das war ein bisschen viel, aber es musste raus.

Noch mal ein ganz großes Lob an den Film, und an Miyazaki er lebe hoch!

Der Film ist Wahnsinnig gut!

10

ich finde den film einfach superleute. er wirkt irgendwie so,so lebendig. ich wuenschte ich waere an der stelle von prinzessin mononoke............ sie ist voll huebsch,stark und so mutig.dieser film ist und bleibt auch immer mein aller aller aller lieblingsfilm

10

das ist der absolute Höhepunkt aller Ghibli-Filme, die ich gesehen hab. da geht nichts drüber.

10

Der Film ist und bleibt der absolut beste Film, den Hayao Myazaki erschaffen hat.

10

ich finde dieser Film ist für jeder man[frau natürlich net ausgeschlossen ;) ein muss, ob groß oder klein denn dieses Film geht einem wirklich unter die haut. Er steck voller Emotionen !!!

lg ^_^

10

ich finde diesen film voll cool besonders wann ichitaka mit seinem fluch am rechten arm prinzessin mononoke und die herrin ibochi aufhalt indem er sie festhält und dann diese lila farbe vom fluch am arm erscheint voll cool.

10

Super Film echt sehenswert ^^

10

Ein großartiger Film. Auf jeden Fall der beste Anime der 90er!
Was mich ein bisschen nervt ist dieses "vergesst Disney" gelabere. Als ob Disney keine guten Filme hätte....

10

der beste film seit meiner geburt!!!also....ich sags euch doch!!Die Japaner sind die besten!!!!!!

8

Der Film besticht durch seine ausgezeichnete Zeichenqualität. Man merkt hier waren wahre Meister am Werk. Auch die Bewegungen sind gut umgesetzt und wirken weder abgehackt noch unharmonisch. Technisch also top. Storytechnisch ist der Film auch nachvollziehbar. Die Motive sind alle realistisch und die Charaktere weit davon entfernt nur gut und nur böse zu sein. Dass am Ende des Films alle zur Vernunft kommen sehe ich nicht als klassisches Happy End an. Beim klassischen Happy End gewinnt immer das Gute über das Böse.

10

der film war und wird auch immer der hammer sein

10

der film ist der beste film denn ich je in meinem leben geshen habe

10

Für mich ist dieser Film der beste aller Zeiten.

10

schade das es keine fortsetzung dafon gibt der film is der beste Anime/Fantasy film den ich bis jetzt je gesehen habe

ich sag nur "I LOVE FANTASY"

Wenn der Myasaki Avatar

10

Wenn der Myasaki Avatar gedreht hätte, da hätte etwas wirklich tolles rauskommen können... das hab ich mir gedacht als ich Prinzessin Mononoke vor einem Jahr wieder mal sah.
Einfach perfekt wie Myasaki alle Figuren immer ambivalent anlegt und hinter seinen Geschichten ganz tiefe Mytologien auftauchen die die ganze Welt in sich aufsaugen.
Avatar ist dagegen nur doofer Hippie Mist gepaart mit Militärfetischismus.
Muss man definitiv gesehen haben.
Meine anderen Lieblingsfilme sind "Chihiro's Reise ins Zauberland" und auch das etwas ruhigere "Mein Nachbahr Totoro", beide etwas Kinder-kompatibler (Prinzessin Mononoke ist stellenweise recht brutal).

Im vergleich bspw. zu "Akira" ist Myasaki immer viel masshaltender, hoffnungsvoller und weniger aggressiv, von der epischen Breite her aber durchaus vergleichbar.
<3

Hätte ich diesem Film vor

8

Hätte ich diesem Film vor drei Jahren noch 10/10 Augen gegeben, sind es nunmehr 8/10 - einfach, weil sich mein Geschmack mehr in Richtung der hintergründigeren und ruhigeren Ghibli-Filme entwickelt hat (z.B. Chihiro, Wie der Wind sich hebt) - Prinzessin Mononoke ist mir heute zu laut und aggressiv.
Dennoch ist er wg. einiger Aspekte sehenswert: optisch ansprechend bis wunderschön (v.a. die Waldszenen), die Musik episch, die Charakterzeichnung gut gelungen (wenn sie auch noch etwas feinschichtiger hätte sein können), reichlich Humor (durch die Figur des Jigo), spektakuläre Actionszenen (die, durch die Herstellungsart des Film bedingt, alles übertreffen, was ich je im Realfilm gesehen habe) - lange Jahre war dies deswegen mein Lieblingsfilm. Nun bevorzuge ich Chihiro, das ruhiger ist und weniger Kampfgetümmel beinhaltet - aber einen Abend mit beiden Filmen, chronologisch gezeigt, würde ich jederzeit begrüßen.

Kommentar hinzufügen

Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
 
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
4 + 6 =
Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.