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Rogue One: A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story
scifi-abenteuer , usa 2016
original
star wars: rogue one
regie
gareth edwards
drehbuch
chris weitz, tony gilroy
cast
felicity jones,
diego luna,
alan tudyk,
ben mendelsohn,
mads mikkelsen,
donnie yen, u.a.
spielzeit
133 Minuten
kinostart
15. Dezember 2016
homepage
http://www.starwars.de
bewertung

7 von 10 Augen
Rogue One - Poster

Rogue OneWer eine Vier-Milliarden-Dollar-Investition tätigt, der setzt natürlich eine Menge in Gang, damit dieses Geld auch wieder reinkommt und sich der Deal gelohnt hat. Da ist es also nicht wenig verwunderlich, dass der Disney-Konzern nach seiner spektakulären Übernahme von Lucasfilm und den Urheberrechten an "Star Wars" nicht nur eine Fortsetzung der legendären Sternensaga anschob, die mit "Das Erwachen der Macht" letztes Jahr dann auch gleich zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten mutierte, sondern dazu auch noch eine ganze Reihe weiterer Filme aus dem Star-Wars-Universum ankündigte, die nicht Bestandteil der zentralen Saga sein würden. Den Anfang macht nun also "Rogue One", der erste "Star Wars"-Film, in dem nicht ein einziges Mal der Name Skywalker fällt, und der auch nicht mit der üblichen Fanfare und dem Logo vor Sternenhimmel eröffnet wird (das ist wohl das Abgrenzungsmerkmal zwischen Haupt- und Nebenfilmen). Die Herausforderungen für die Macher waren wie schon bei "Das Erwachen der Macht" ziemlich groß, hier vielleicht sogar noch größer. Schließlich galt es, die Fans zufrieden zu stellen und einen weiteren "Star Wars"-Film zu machen, dabei aber auch so etwas wie einen eigenen Stil und Ton zu setzen, um sich eben von den zentralen Filmen abzusetzen. Ein Drahtseilakt, der zum Glück halbwegs gut geklappt hat. Ein Meisterwerk sollte man hier allerdings trotzdem nicht erwarten. 

Rogue One"Rogue One" erzählt eine Geschichte, von der jeder "Star Wars"-Fan weiß, dass sie passiert ist, nur nicht genau wie, weil sie im legendären ersten Film (Episode IV) nur mit ein paar dürren Worten erwähnt wurde: Dass es nämlich ein paar mutigen Rebellenkämpfern unter Aufopferung ihres eigenen Lebens gelungen ist, dem Imperium die genauen Konstruktionspläne des Todessterns zu stehlen. Im Zentrum von "Rogue One" steht nun die Rebellen-Soldatin Jyn Erso (Felicity Jones, tough und noch charismatischer als "Rey" Daisy Ridley in "Erwachen der Macht"), leibliche Tochter des genialen Waffenkonstrukteurs Galen Erso (Mads Mikkelsen), der vom Imperium verschleppt wurde, als Jyn noch ein kleines Mädchen war. Jyn bekommt nun vom Rebellen-Oberkommando den Befehl, zusammen mit dem wenig zimperlichen Cassian Andor (Diego Luna) ihren Ziehvater Saw Gerrera (Forest Whitaker) zur Zusammenarbeit zu überreden. Denn Gerrera führt so etwas wie seinen eigenen radikalen Zweig innerhalb der Widerstandsbewegung und hält den gemeuterten imperialen Piloten Bodhi Rook (Riz Ahmed) gefangen, der behauptet, dass das Imperium eine furchterregende Waffe konstruiert hat, einen Planeten-Killer in Form einer Raumstation. Die Behauptung stößt auf einige Skepsis unter den Rebellen: Kann man diese Geschichte wirklich glauben? Gibt es dafür Beweise? Und wenn ja: Wie in Gottes Namen soll man gegen solche eine Waffe irgendetwas ausrichten können?

Rogue OneDer Film hat natürlich ein entscheidendes Handicap, mit dem jedes Prequel zu kämpfen hat: So ziemlich jeder Zuschauer weiß schon vorher, wie die Geschichte ausgehen wird, was für die Erzeugung effektiver Spannung natürlich tödlich ist. Mit dieser Krux muss auch "Rogue One" irgendwie umgehen, und versucht sich dadurch zu helfen, dass er einen emotionalen Bogen zu seinem Zentrum macht - nämlich Jyns Bemühen herauszufinden, was mit ihrem Vater geschehen ist, was er mit dem Todesstern zu tun hat und was ihre Rolle in dieser ganzen Geschichte ist. Dass am Ende der Handlung zwingend eben jene Selbstmordmission steht, dem Imperium die Todesstern-Pläne zu stehlen, macht aus "Rogue One" zugleich so eine Art "Das dreckige Dutzend light": Die Gruppe um Jyn wächst sich nach und nach immerhin zu einem halben Dutzend Figuren aus, die sich schließlich gemeinsam todesmutig auf das Himmelfahrtskommando aufmachen. 

"Dreckig" ist dabei in der Tat eine treffende Beschreibung, denn so schmutzig hat ein "Star Wars"-Film noch nie ausgesehen. Es geht hier eine ganze Spur rauer zu, als man dass sonst vom Sternenkrieger-Universum gewohnt ist. Gerade die Figur des Cassian Andor steht sinnbildlich dafür, dass auch die vermeintlich edlen Rebellen so einige Drecksarbeit zu erledigen haben, um die sich irgendjemand kümmern muss, und in einem Krieg keine Seite wirklich sauber bleibt. Selbst die sonst immer so strahlend weißen Sturmtruppen-Uniformen kriegen hier mal was ab. "Star Wars als dreckiger Kriegsfilm", das scheint das Mantra zu sein, mit dem man sich hier von seinen überlebensgroßen Vorgängern abzugrenzen versucht, während man aber gleichzeitig genug Wiedererkennungswerte schafft, als dass das Fan-Herz ständig höher schlagen darf. Hier ist vor allem die Ausstattung gefragt, da "Rogue One" chronologisch ja in den Tagen direkt vor "Episode IV" spielt, und in dieser Hinsicht wird auch sehr gute Arbeit geleistet: Von den Getränkebehältnissen bis hin zu den Displays in den Kampffliegern atmet hier alles den authentischen "Episode IV"-Charme.

Rogue OneEin paar Aha-Momente durch das Auftreten bekannter Figuren gönnt man sich natürlich auch, die aus der Geschichte heraus aber auch vollkommen Sinn machen. Ein eigener Subplot innerhalb den Rängen des Imperiums dreht sich zum Beispiel um den Machtkampf zwischen Orson Krennic (Ben Mendelsohn), der die Konstruktion des Todessterns geleitet hat, und Wilhuff Tarkin, der das militärische Kommando über die neue Station innehat. Tarkin nun kennt man als "Star Wars"-Fan sehr gut aus "Episode IV", und statt das sehr prägnante Gesicht des damaligen (und 1994 verstorbenen) Darstellers Peter Cushing durch ein neues zu ersetzen, entschied man sich für die trickteschnische Lösung. Wir haben es also mit einem komplett computergenerierten Tarkin zu tun - und es spricht für die Qualität der Animationen, dass dessen Künstlichkeit kaum auffällt. Auch anderswo verlässt man sich auf klassische "Star Wars"-Stärken: Der Android als Comic-Relief-Figur leistet auch hier hervorragende Dienste. Diesmal heißt er K-2SO, ist ein gekaperter Imperiums-Droid und redet seit seiner Neuprogrammierung etwas mehr, als er sollte. Das ist in seiner furztrockenen Präsentation meistens sehr witzig und ein klares Highlight des Films. 

Rogue OneDas alles funktioniert sehr gut, doch trotzdem bewahrt es "Rogue One" nicht davor, ziemlich lange zu brauchen, bis er wirklich in Schwung kommt. Gerade die erste Stunde zieht sich ganz schön und ist auch etwas verwirrend, da man dem Publikum erstmal eine Menge Exposition um die Ohren haut, ständig an einen neuen Ort springt und haufenweise Charaktere einführt. Da kann man sich als Zuschauer schon ein wenig verloren vorkommen, wenn man nicht ganz genau aufpasst. "Rogue One" muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass seine Geschichte unnötig überkompliziert geworden ist. Auch wenn das vermutlich ein Versuch war, für das offensichtliche Ende zu kompensieren: So richtig aufgehen tut diese Rechnung nicht, der Film fühlt sich deutlich länger an, als er sein müsste, und eines der zentralen Plot-Elemente - das Zaudern im Rebellen-Hauptquartier, ob man den Gerüchten um diesen Todesstern nun wirklich glauben soll - wirkt so konstruiert, dass man jeder Szene dort anmerkt, wie sehr damit die Dramaturgie des Films gestreckt werden soll.  

Für die langatmigen Passagen wird man dann allerdings mehr als entschädigt durch den ausgiebigen Showdown, denn der ist in seiner verschachtelten Konstruktion paralleler Ereignisse, der technischen Umsetzung und Inszenierung nahezu makellos und ein wahres Fest von einem Leinwand-Spektakel. Und als alter "Star Wars"-Fan kann man dann sowieso kaum anders als zu jubeln, wenn die letzten Szenen hier den Bogen zurück zu den ersten Szenen von "Episode IV" schlagen, zurück zum Anfang von allem. Das ist zwar total berechenbar, aber trotzdem großartig. Und so geht man dann doch zufrieden und milde gestimmt aus diesem Film heraus. Die Welt und das "Star Wars"-Universum hat "Rogue One" zwar sicher nicht gebraucht. Schaden tut er aber ganz sicher auch nicht. 

Frank-Michael Helmke

Ich kann mich dem Review

3

Ich kann mich dem Review leider nicht anschließen. War schon Episode 7 ein ziemlich müder Aufguss, wirkt Rouge One nochmals deutlich weniger inspiriert. Die Schauwerte sind nett (aber auch nicht besser als in Episode 1-3), aber das war es dann schon fast. Die Story zieht sich extrem und oftmals hat man den Eindruck das Autorenteam hat sich gewisse Versatzstücke geradezu aus den Rippen leiern müssen. Also storytechnisch der bis dato mit weitem Abstand (!) schlechteste Star Wars-Film. Geradezu erschrocken war ich über die schlechte Schauspielerung von Felicity Jones. Frau Jones ist leider eine totale Fehlbesetzung für Star Wars. Sie passt gar nicht in dieses Franchise. Schade, schade. Ein Star Wars, den man nicht gesehen haben muss.

Für mich hat sich die

7

Für mich hat sich die Mitternachtsvorstellung durchaus gelohnt.
Allerdings muß ich zuerst der Rezension zustimmen, dass der Film sehr unter den üblichen Problemen eines Prequel leidet und dass er spürbar "ein Star Wars Film, aber eben nicht ganz" ist. Mich persönlich hat auch die Eröffnung etwas enttäuscht.
Zudem sind die heute leider unausweichlichen Nostalgie-In-Jokes nur wenig subtiler als bei Episode 7 ausgefallen. Tarkin (CGI geht grade so in Ordnung) und Vader (erst meh, zum Ende stark) werden zum Glück wohldosiert eingesetzt.

Der Anfang des Films ist mit den kürzeren Aufenthalten an unterschiedlichen Handlungsorten auch etwas holprig geraten. Die Menge an Exposition finde ich dabei noch OK und glücklicherweise gilt meistens show, don't tell.
Nach einem dramatischen Moment kommt alles ordentlich in Schwung und die Spannung steigert sich bis zu einer Star Wars-würdigen Schlacht an parallelen Orten, die man derart dreckig (und schön) noch nicht gesehen hat. Daß die letzten Momente sogar noch eins draufsetzen, hätte ich auch nicht mehr gedacht.
War insgesamt sehr zufrieden mit dem Plot, der die recht dünne Grundstory wenigstens gut aussehen lässt.

Bis auf eine viel zu zweckdienliche Entwicklung von Jyn, und eine ad-hoc Entscheidung die erst keinen interessiert aber dann alle umstimmt. Etwas zu convenient.

Egal, die Figuren sind interessant bis witzig und bis auf 1-2 kommt keiner zu kurz. Zum Glück sind Jyn, Cassian und K2 ein klasse Gespann. Grade Jones und Luna sind zusammen äußerst gut. Beide haben ihre Badass-Momente und genug emotionale Glaubwürdigkeit.

Insgesamt erinnert der Film stark an ältere Himmelfahrtskommando-Filme. Dass er dabei keine Trilogie-Menge an Story aufbringt war allerdings klar und durchaus Sinn der ganzen Sache.
Ein Star Wars, den man tatsächlich nicht gesehen haben muß, aber gesehen haben sollte. Ich halte das Anthology-Experiment für geglückt und freu mich auf den Han Solo Film.

Im Gegensatz zu Episode 7

9

Im Gegensatz zu Episode 7 verdient dieser Film das "STAR WARS" im Titel.
Eines der Highlights des Kinojahres

Für mich der beste Teil seit

9

Für mich der beste Teil seit Episode V. Düster, schmutzig und vor allem nicht kitschig. Rogue One hält sich konsequent an den Stil der alten Teile, was man von Episode 1-3 ja nicht behaupten kann. Der Film wirkt einfach reifer und ernster. So wünsche ich mir jede Star Wars Fortsetzung.

Ungewohnt brutal für einen

6

Ungewohnt brutal für einen Disney Weihnachtsfilm. "Rogue One" mag im direkten Vergleich mit Star Wars 7 zwei Klassen schlechter sein, betreibt weniger Recycling und bedient weniger die Nostalgiegefühle was vermutlich gerade den Hardcore-Fans nicht gefallen dürfte, doch der Film macht auch einiges richtig. Nach einem holprigen Start kommt Film ab der ersten Schlacht in Fahrt. Felicity Jones versprüht Charisma und sie kann als Hauptdarstellerin einen Film tragen. Genauso gut funktioniert jeder Auftritt der Figur K-2. Seine Punchlines sitzen jedes Mal und so avanciert der Druide zum absoluten Scene-Stealer. Ausuferne Schlachten und ein schöner Auftritt von Darth Vader zum Schluss runden die Sache dann ab.

Die Rezension trifft es sehr

7

Die Rezension trifft es sehr gut. Nach der ersten Stunde (und Pause im Kino) war ich unschlüssig, was ich von Rogue One halten soll - Begeisterung stellte sich nicht direkt ein. Die zweite Hälfte dagegen nimmt gewaltig Fahrt auf, und ist für einen Star Wars Film wirklich überraschend düster - da ist nichts mehr mit Sternen-Märchen, sondern Krieg. Selbst Darth Vader (den ich sonst immer zu zaghaft dargestellt finde) bekommt einen Auftritt, der dem konsequent Rechnung trägt.
Letzten Endes freue ich mich, Rogue One im Kino genossen zu haben.

Mit "Star Wars" ist es wie

7

Mit "Star Wars" ist es wie mit James Bond: die Filme sind jeweils eine Welt für sich und lassen sich eigentlich nur untereinander sinnvoll vergleichen. Die alten Episoden fand ich (als Kind/Jugendlicher) alle toll. Von den neueren dreien hatte ich mir nur den ersten im Kino angeschaut und war ziemlich enttäuscht. Die anderen (II und III) habe ich dann auch geschenkt - und wenn ich Sie heute mal im Fernsehen in Teilen mitschaue, weil mein Sohn (9 Jahre) sie mittlerweile guckt, finde ich sie immer noch peinlich schlecht gemacht. Hanbüchene Stories, schlechte Schauspieler, miese Regie...
Den Teil VII letztes Jahr habe ich dann wieder im Kino gesehen (mit Sohn) und... ja, hatte Spaß. Witzig, natürlich die ganzen alten Schauspieler, aber auch eine gute Story, mal ein bischen dramatisch - das hat gepasst.

Bei Rogue One bin ich sehr zweigeteilt: Selbst - quasi als altes Kind - fand ich Ihn noch eine ganze Strecke filmisch besser als den 7. Teil. Härter, wirklich dreckiger, auch in den Emotionen um einiges glaubhafter. Gut, außerhalb der Star Wars Reihe wäre das zwar schön anzuschauen, aber von der Story jetzt auch nicht der Überflieger.
Als Vater muss ich allerdings sagen, dass ich meinen Sohn hätte lieber zu Hause lassen sollen. Den 7. Teil fand ich völlig okay für ihn (und da war er 8): paar Kämpfe, paar Schlachten, aber alles ziemlich abstrakt und dann immer wieder von witzigen Szenen (Roboter, Han Solo usw) gefolgt. Bei Rogue One musste ich schon mehrmals zur Seite schauen, ob es ihm gut geht - was aber offenbar der Fall war.

Kurzum: Alleine gesehen ein schönes Kinoereignis, bei Kindern/Jungs unter 12 wäre ich hier etwas vorsichtig.

Sehr runde Sache, fand ich.

8

Sehr runde Sache, fand ich. Auch Episode VII hatte mir schon gut gefallen (und wie den meisten wieder viiiiel besser als Episode I - III), aber auch Rogue One funktioniert für mich wirklich gut und macht als erster Kino Spinoff definitiv Appetit auf mehr.
Wie bei 90% aller Sciene Fiction (!) Filme geht das Drehbuch sicher nicht ins Rennen um die Oscars, aber der Verlauf hat mich gefesselt und durch die neuen Charaktere wurde Star Wars für mich auch mal wieder frischer.
Ich war zudem auch sehr angetan, dass es einige emotionale Momente gab, die mich für Star Wars Verhältnisse doch berührt haben. Etwas, dass George Lucas nie wirklich hinbekommen hat, besonders nicht in den sehr hölzernen neuen Episoden.
Produktionswerte, Action, Geschichte, ... alles im satt-grünen Bereich.

Eine klare Empfehlung für einen netten Kinoabend. Und gern mehr Spinoffs ...

Irgendwie ist die Luft raus

5

Irgendwie ist die Luft raus bei mir.Hat sich finde ich ausgelutscht,alles nicht mehr originell.Das war der letzte Teil den ich mir angeschaut habe.

Schon lustig, wie sich die

9

Schon lustig, wie sich die Meinungen unterscheiden!
Für mich ist der Film gleichauf mit den geliebten Originalfilmen.
Ich finde auch die Handlung nicht kompliziert und den Vorwurf, das
kurzzeitige Zaudern der Rebellen sei nur da um den Film zu strecken...
das scheint mir äußerst subjektiv, da hat der Rezensent wohl keine Geduld
gehabt beim Kucken. Tatsächlich halte ich den Handlungsbogen für sehr
geschickt erzählt, insbesondere da die Verwundbarkeit des Todessterns eine
plausible Erklärung bekommt. Auch die Motivation der Heldin wird in kurzer
Zeit doch schlüssig dargestellt. Und die letzten 50 (?) Minuten schlagen an
Epik, Tempo und musikalischer Untermalung alles andere aus dem SW-Universum.
Allgemein ist die Musik überragend.

Ich kann aber auch Kritik verstehen, denn sicher sind die Helden nicht so
genial wie in den Originalen und Forest Whitaker wirkt irgendwie deplatziert
(vor allem die Synchro), aber sooo schlecht wird der Film damit auch nicht.

Naja, das wäre dann meine bescheidene Meinung (;

super Film ! anschauen

8

super Film ! anschauen ...im KINO natürlich !! Peter Cushing animiert ..wer es nicht weiss ..erkennt es nicht ! toll gemacht.

Darth Vader noch mal kämpfen zu sehen .( wenn auch nur kurz )...wie geil ist DAS denn !!!!

Sowohl Episode VII als auch

9

Sowohl Episode VII als auch dieser Film sind wieder wie die original Filme. Keine "Midi-Chlorianer" (Schreibweise unbekannt) , Jar Jar Binks oderer anderer dämlicher Mumpiz.
Gut gegen Böse mit fies aussehenden Bösewichten und tollen Bildern. Geil, was will man mehr von einem Sternenmärchen.

Ich kann die allgemeine

6

Ich kann die allgemeine Begeisterung für diesen Film nicht teilen ("Der beste Teil seit,... s.o.) und auch nicht nachvollziehen. Ich vermute, dass es pubertierende Call-Of-Duty-Fans sind, die den Film so lobhudeln. Die Optik der Kampfszenen erinnert mich auch stark an Ego-Shooter-Szenarien (was wohl auch Absicht der Produzenten ist).

Okay, die letzten 10 Minuten sind wirklich gut und dafür hat es sich gelohnt ins Kino zu gehen. Aber es fehlt einfach noch so viel, was einen richtig guten Film ausmacht. Episode IV - VII sind von einem spirituellen Hauch umhüllt, der den Zuschauer in den Bann zieht ("Die Macht ist in allem, was dich umgibt. Im Baum. Im Stein. Du musst sie spüren"). Hier wird einfach nur drauf losgemetzelt.

Und was ist mit Chirrut Imwe (der Blinde)? Soll das ein Jedi sein? Was für einer? Es gibt Jedi-Meister und Jedi-Ritter, aber einer der sich bibbernd an seine Waffe festklammert und sich ständig als autogenes Training "Die Macht ist mit mir" verängstigt zuspricht, ist gar nix. Forest Whitaker - sonst ein von mir gern gesehener Schauspieler - wirkte auch deplaziert. Ganz zu schweigen von den Leia und Wilhuff Tarkin als auffällige CGI. Da hätten kurze Andeutungen auch gereicht.

Okay, es gibt keine konstruierte Liebesstory, das ist auch mal gut. Ich hab auch keine Probleme mit düsteren und schmutzigen Szenarien (ich finde "Das Imperium schlägt zurück" nach wie vor den besten von allen), aber hier fehlt etwas. Und das können auch nicht die kurz sichtbaren Charaktere aus den Alt-Filmen ausgleichen.

Schade auch, dass die krasse Szene vom Trailer, in der Felicity Jones (die ürbigens hinreissend aussieht) auf dem Steg auf den TIE-Jäger zugeht, nicht im Film war. Das war eine krasse Kamera-Einstellung. Und richtig über K2SO-Sprüche wurde bei mir in der Vorstellung nicht gelacht (das Kino war voll bis zur ersten Reihe). Außerdem wurde bei E.IV gesagt, dass die Superwaffe des Todesterns noch nicht getestet wurde und Aldaran dafür herhalten muss. Und da Rouge One zeitlich vor E.IV spielt, ist die Aussage ja auch Quatsch.

Ich finde, dass JJ Abrahms mit E.VII auf einem guten Weg war. Auch wenn die Story nicht neu war, so überzeugten mich ein Bösewicht mit Wutanfällen, eine Schrottsammlerin die kein Selbstbewusstsein hat und quasi therapeutisch aufgepäppelt werden muss, ein ungelöstes Rätsel (wer ist diese Rey?) usw. Ich war im Kino mehrmals ergriffen. Bei "Rouge One" kein einziges Mal.

Auf der anderen Seite, ist es ein "Spin-Off" und der "Schaden" an der Original-Saga ist dadurch gering. Man kann nur hoffe, dass für E.VIII der roten Faden von E.VII wieder aufgenommen wird.

6 Augen hierfür.

Wer seinen Text mit

Wer seinen Text mit "pubertierenden Call-of-Duty-Spielern" eröffnet, landet bei mir gleich noch eine Schublade weiter unten. Ich sehe hier auch keine Hype-Zehnerwertung und der User, der diesen Teil als "den besten seit..." bewertet hat, bezieht sich genau auf den Film, den du wiederum als den besten aller Filme der Reihe bezeichnest - Episode V, "Das Imperium schlägt zurück". So what? Ansonsten hast du ja auch nicht viel zu sagen, außer, dass dir der Film irgendwie nicht gefallen und du nicht ergriffen warst.

Rogue One war für mich einer

9

Rogue One war für mich einer der besten Star Wars Stories überhaupt in der letzten Zeit.
Kurzweilig, sicher!
Die Story dünn, klar!
Und dreckig, schmutzig, ... wie ein Bürgerkrieg halt so ist.
Aber die Optischen Werte und der rasant ansteigende Spannungsbogen machen die Schwächen locker wieder wett.
Und auch die Reminiszenz an die alten Star Wars Episoden war gut eingespielt.
Episode 7 fand ich hingegen zu dieser Geschichte, als nur einen müden Aufguss.
Ich hoffe, es kommen mehr solch kleiner Star Wars Geschichten in Zukunft, damit sich ein Kinoabend wieder lohnen kann.

Ein sehr mittelmässiger

6

Ein sehr mittelmässiger SW-Film ohne interessante Charaktere, ohne interessante Story, ohne emotionale Verbundenheit. Den Chrakteren wird nicht genug Zeit gegeben um sich zu entwickeln, die Hauptdarstellerin ist nicht wirklich gut und keine der angeblich emotionalen Szenen kann mich auch nur ansatzweise berühren.

Austauschbar, dünn und ausser guter Effekte nichts an Substanz zu holen.

War aber zu erwarten. Wenn ein müder Aufgus von Ep4 schon Begeisterungsstürme bei den SW-Fans hervorruft, wissen JJ&Co dass sie nur weiter mittelmässigen Kram produzieren müssen. SW-Fans schlucken einfach alles.

Ganz ehrlich liebe SW-Fans, wenn ihr gute Filme wollt, beschwert euch und boykottiert, ansonsten geht es so weiter mit dem dünnen, sterilen Mittelmaß.

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