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Shutter Island

Shutter Island
psycho-thriller , usa 2010
original
shutter island
regie
martin scorsese
drehbuch
laeta kalogridis
cast
ben kingsley,
leonardo dicaprio,
mark ruffalo,
emily mortimer,
michelle williams, u.a.
spielzeit
138 Minuten
kinostart
25. Februar 2010
homepage
http://www.shutter-island.de
bewertung

7 von 10 Augen

Bereits seit einem guten halben Jahr schaut uns Leonardo DiCaprio nun schon vom gelungenen Filmplakat entgegen und so mancher mag sich gefragt haben, wann denn dieser lange angekündigte Film nun endlich anläuft. Zumindest hat diese nicht von Anfang an so geplante Strategie die Spannung und Aufmerksamkeit noch ein wenig erhöht, gleichzeitig in der auf derartige Verschiebungen immer sehr sensibel reagierenden Branche aber auch die Befürchtung genährt, es hier eventuell mit einer leicht aus dem Ruder gelaufenen oder gar misslungenen Produktion zu tun zu haben - wobei ein allgemein als kompletter künstlerischer Fehlschlag angesehener Film von einem Regisseur wie Martin Scorsese ja auch schon mal einen grundsätzlichen Sensationswert hätte. Doch schon nach wenigen Minuten auf "Shutter Island" kann Entwarnung gegeben werden: Dies ist keinesfalls ein schlechter Scorsese, es ist lediglich ein ganz neuer und anderer Scorsese.

Im Jahre 1954 besucht der US-Marshal Teddy Daniels (DiCaprio) gemeinsam mit seinem neuen Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) die Gefängnisinsel "Shutter Island", in der mehr oder weniger geistesgestörte Verbrecher verwahrt werden. Ihr Auftrag: Das rational nicht zu erklärende Verschwinden der Insassin Rachel Solando zu untersuchen. Da man die Insel nicht anders als über die offizielle Fähre verlassen kann, muss die Geflohene sich eigentlich noch dort aufhalten, wenn sie sich nicht selbstmörderisch in die Fluten gestürzt hat. Vor Ort erhalten die beiden Agenten jedoch nur wenig Unterstützung. Es scheint, als hätten die verantwortlichen Leiter der Anstalt, unter ihnen der Chefarzt Dr. Cawley (Ben Kingsley), nur wenig Interesse an der Aufklärung des Falles, zumal diese die Bewohner der Anstalt eher als Patienten denn als kriminelle Gefangene betrachten. Der behandelnde Arzt ist nicht zu sprechen, die Akteneinsicht und Befragung der Angestellten nur sehr eingeschränkt möglich. Daniels wird misstrauisch, wobei bald klar wird, dass er sowieso nicht zufällig an diesem Ort gelandet ist, sondern sich ganz gezielt um den Auftrag bemüht hat. Denn Daniels trägt seine eigenen Dämonen mit sich und sucht auf Shutter Island die Antwort auf einige Fragen….

Die Erwartung an einen Martin Scorsese-Film ist selbstverständlich hoch, und wenn er sich nach Clint Eastwoods überragendem "Mystic River" nun ebenfalls an die Adaption einer Romanvorlage von Dennis Lehane macht, wird die Erwartung nicht eben kleiner. Allerdings haben wir es diesmal nicht so sehr mit einer vielschichtigen Charakterstudie zu tun als vielmehr mit einem lupenreinen Psycho-Thriller, der sich noch am ehesten mit Scorseses "Bringing out the Dead" vergleichen lässt, vom Thema her aber auch in die Hochphase eines Alfred Hitchcock gepasst hätte, so etwa zu Zeiten von "Marnie" oder "Vertigo". Denn das Entscheidende spielt sich hier in den Köpfen der Charaktere ab und der Zuschauer ist dabei aufgefordert, mittels genauer Betrachtung zu entschlüsseln, wessen Darstellungen wohl real und glaubwürdig sind und welche vermutlich nicht.
Dass es dabei dann schlussendlich nicht auf eine simple "Guter Cop gegen finstere, an Menschen herum experimentierende ehemalige Naziärzte" herauslaufen wird scheint wahrscheinlich, aber doch nicht einhundertprozentig gewiss. Apropos "Nazis" - die spielen auch in den immer wieder eingestreuten Rückblenden eine nicht unwesentliche Rolle, denn Agent Daniels schleppt gleich mehrere traumatische Erfahrungen mit sich herum, zu denen die Befreiung eines Konzentrationslagers in seiner Zeit als Soldat des Zweiten Weltkriegs gehört, vor allem aber auch der tragische, durch einen psychopathischen Brandstifter verursachte Tod seiner Frau Dolores (Michelle Williams). Die stilisierte Umsetzung dieser Rückblenden streift dabei mit ihren farbintensiven Bildern von wie zu Kunstwerken aufgetürmten Leichenbergen oder wie magisch durch die Luft gleitenden Papierseiten beinahe schon die Grenze zur Fantasy und sorgt ein wenig für Staunen bei einem Regisseur, von dem man so etwas bisher nicht kannte.
Eine auffällige Künstlichkeit umgibt das Geschehen aber bereits von Anfang an, sei es DiCaprio mit einem Agenten-Outfit und Gestus der ein wenig an alte Pulp Stories erinnert oder das fast schon karikaturhaft überzeichnete, mindestens aber gängigen Horrorfilm-Klischees entsprechende äußerliche Erscheinungsbild der "gestörten" Insassen der Anstalt. Man rechnet daher quasi minütlich damit, dass jetzt gleich auch noch Jack Nicholson mit der Axt in der Hand um die Ecke kommt. Auch wenn diese Art der Inszenierung erst einmal für ein leichtes Stirnrunzeln sorgt, so ist sie aber kein echter Kritikpunkt, denn sie passt schließlich zur erzählten Geschichte und rechtfertigt sich zudem im Nachhinein durch deren Entwicklung. Oder anders formuliert: Man fragt sich lange Zeit, womit man es denn hier eigentlich genau zu tun hat und bekommt darauf am Ende auch eine Antwort, die so manches in einem anderen Licht erscheinen lässt, inklusive dem Künstlichen.

Auf dem Weg dahin kommen allerdings nicht nur unsere mutigen Ermittler, sondern auch Regie und Drehbuch hin und wieder vom Wege ab, wenn sie sich ein paar ausführliche Rückblenden zuviel leisten und sich in Begegnungen mit etwas zu vielen und zu verrückten Gestalten aufhalten. Vor allem im Mittelteil verliert die bis dahin unheimlich fesselnde Erzählung etwas ihren Fokus, wird mitunter zur einer leicht anstrengenden und wirren reinen "Kopfsache". Sie findet dann aber erfreulicherweise doch wieder zurück und die Auflösung selbst ist dann eminent wichtig für die Wirkung des Films und die Beurteilung des vorher Gesehenen, so dass wir sie hier nicht ganz außen vor lassen können.
Die schließlich präsentierte Erklärung kommt sicher nicht komplett unerwartet, ist aber andererseits auch mit einiger Erfahrung nicht von vornherein absolut klar und offensichtlich. Es ist einfach eine von mehreren denkbaren Möglichkeiten, über die man anschließend diskutieren, mit der man aber letztendlich doch ganz gut leben kann.

Der Cast ist überragend und selbst bis in kleine Nebenrollen an der Grenze zum Cameo-Auftritt (Patricia Clarkson, Max von Sydow, Jackie Earle Haley, Michelle Williams) mit absoluten Könnern besetzt. Allzweckwaffe Mark Ruffalo überzeugt in seiner Rolle als schnoddriger und etwas einfach gestrickter Agent wieder mal als zweite Geige und Ben Kingsley wird beruhigenderweise auch nach viel zu vielen Gastspielen in fragwürdigen B-Pictures (und das ging runter bis zu Uwe Bolls "Bloodrayne") doch immer mal wieder für starke Charakterrollen besetzt. Getragen wird das ganze Konstrukt aber unzweifelhaft von Leonardo DiCaprio, seit einigen Jahren und nun bereits zum vierten Male in Folge der Leading Man in einem Scorsese-Spielfilm und mittlerweile wohl auch ziemlich unbestritten einer der führenden Schauspieler seiner Generation. Auch als getriebener Kämpfer mit äußeren und inneren Dämonen gibt er sich keine Blöße, und dafür, dass die seltsamen Erlebnisse des Teddy Daniels mit einem nicht ganz so bekannten Gesicht vielleicht noch etwas wirkungsvoller gewesen wären, kann ja schließlich DiCaprio nichts.

Martin Scorsese ist diesmal kein absolut herausragender Film gelungen und er liefert auch keines seiner Jahrzehnte umspannenden großen Epen ab, sondern in der Tat nicht mehr als einen sehr stimmungsvollen und herausragend gespielten Thriller mit ein paar Längen und kleinen Schwächen. Vielleicht war es ja der Wunsch nach etwas Entspannung im Anschluss an die endlich erfolgreich abgeschlossene Jagd auf den Regie-Oscar, aber was auch immer den Meister nun an der Schauermär um "Shutter Island" gereizt haben mag - das Ergebnis ist allemal lohnend und erfreulich genug.

Volker Robrahn

2

Riesenenttäuschung!
Das Kino war ausverkauft, die Reihen haben sich während des Films sogar etwas geleert. Kein Zuschauer war begeistert!

Zum Film:
- nach einem guten Start bestand der Film nur noch aus Längen
- nicht wirklich gruselig oder spannend
- das Ende war absolut vorhersehbar, ohne weitere Wendung
- die Rückblenden (Nazizeit) waren im Kontext dieser blöden Geschichte wirklich unangemessen

Natürlich war der Film handwerklich in Ordnung, aber was nützt das bei Langeweile mit Überlänge und einer Enttäuschung nach der anderen?

8

@ benjamin b

schonmal Vertigo / Marnie oder The Shining gesehen....??? Die meisten Leute gehen in diesen Film, ohne vorher sich genau zu informieren, das hier kein üblicher Scorsese ablaufen wird, sondern eben mal was anderes..bekommt man zu selten zu gesicht...und das in Blockbuster Kinos das Niveaupotential recht niedrig ist, ist vollkommen klar, woher sich die leerenden Reihen erklären...war übrigens in meinem Kino nicht so...also...perfekte Musik, schneller Schnitt..passende Dramaturgie und mal ein anderer DiCaprio...good job Marty !!!

9

Ganz klar ein neues Scorsese Meisterwerk!

Vom unheimlichen Setting (von der Umwelt abgeschiedenes Eiland), brilliante Darsteller, die allesamt mehrdimensional Charaktere verkörpern dürfen, bizarre Rückblenden, atmosphärische Bilder und Musik (die Pianostücke haben schon beinahe Kubrick-Charme á la Eyes White Shut), und zu guter Letzt, eine fesselnde Handlung, bei der auch der eigene Denkapparat gefragt ist, stimmt hier einfach alles für einen Film dieses Generes!

Die Auflösung ist genial und definitiv nicht vorhersehbar. Auch taucht sie rückblickende die eine oder andere schwächere Szene in ein ganz anderes Licht und fügt auch diese "Längen" auf den zweiten Blick perfekt in die Gesamtkomposition ein.

Ein Wort noch zum Trailer: dieser trifft meiner Meinung nach nicht annähernd die Grundstimmung des Filmes! Man erwartet eher ein Shocker-Movie mit vielen Schreckmomenten, als diesen intelligenten, fast schon leisen Film!

Wer einen klassischen Horror-/Mystery-Streifen erwartet, wird vielleicht enttäuscht - wer aber auf starke Atmosphäre und den gewissen Miträtselfaktor steht sollte sofort eine Karte im Kino um die Ecke lösen!

7

Ich finde es hier immer wahnsinnig faszinierend, wie jemand die Stimmung eines jeden Besuchers im Kino erfasst haben will. Wie macht man das nur? Vielleicht war es ja ein Dorfkino mit 20 Plätzen... Und mit anderen Meinungen zu argumentieren, schwächt die eigene Meinung eher, als dass sie diese bestärkt. Was interessiert mich schon die breite Masse?

Egal, der Film war spannend (gruselig wollte er gar nicht sein) und interessant. Vorhersehbarkeit war bedingt vorhanden, dass es nun das Ende war, konnte man nie sicher wissen. Die Inszenierung insgesamt genial, die Schauspieler super. Muss ich mir um der Logik willen nochmal anschauen.

7

Also ich fand den gut.
Nicht mehr und nicht weniger als ein scharmant- klassischer Psycho-Thriller auf Hitchcock-Niveau.

9

Zuhöchst seltsamer Film bei dem man wirklich nicht weiß was man von ihm halten soll!
Einerseits diese oberflächliche und unrealistische B-Film Dramaturgie und Handlung, dann aber diese Handungselemente die ganz elementare menschliche Erfahrungen attackieren.
Zwischendrin ultrabrutale Nazi-Bilder - Bilder die in ihrer Interpretation existenziell maximal ambivalent sind.
Es scheint ein wenig so als ob Scorcese zunächst eigentlich lachen wollte, aber dann doch im Ultra-Ernst stecken bleibt.
Oberflächlich ein gruseliger Film a-la "Green Mile", aber dann wird der Zuschauer doch gezwungen die Ebene zu wechseln und alles von ganz ganz außen zu betrachten.
Da kommen die filmischen Verdauungssäfte doch ordentlich durcheinander, und dazu gibt es noch einige Längen, die rein dem Stil dienen und die Handlung nicht voran bringen. Kein Wunder daß es vielen Leuten nicht gefällt.
Scheint faßt so als ob der Regisseur es darauf angelegt hat vom Publikum gehaßt zu werden.
Ich fand den Film eine faszinierende Erfahrung, die auch an der Perspektive auf das eigene Leben rüttelt.
Hängt sehr von der Perspektive des Betrachters ab.
Für mich war es eine sehr sehenswerte Herausforderung.

1

Benjamin B hat vollkommen recht,hätte lieber essen gehen sollen als den Dreck anzuschauen!!

@Benjamin B. : Wenn ich das schon lese... Ich finde es auch herrlich, wie einige Leute hier immer wieder behauapten, dass bei diesem oder jenem Film die Leute das Kino früher verlassen hätten. Ich war schon 1000 mal in Kino und bei mir ist so etwas noch nie vorgekomme, geschweige denn bei Bekannten oder Freunden von mir. Also wenn euch ein Film nicht gefallen hat dann argumentiert das mal richtig aus aber behauptet bitte nicht so´n scheiß.

@ Thommy: Es kommt darauf an, wann man ins Kino geht. Natürlich verlässt bei einer Vorstellung in der Woche oder am Sonntagabend keiner das Kino. Bei einer 18:00-Vorstellung am Samsatgabend allerdings schon, wenn sich die Leute denken "lass doch noch was anderes in der Stadt unternehmen" Habe ich durchaus schon erlebt.

9

Ich muß sagen, mich hat der Film sehr gefesselt.
Is ja immer ne supjektive Sache, aber er hatte Spannung. Man konnte nicht 100% sagen wie ist die Story bzw. er läßt auch viel Raum für änderen.
Kann ich nur empfehlen

9

Ich habe diesen Film am 26.02.2010 im Herzog Theater in Geldern gesehen.

Erstmal eins vorab: wer auf etwas oldschool-mäßige Thrillerunterhaltung steht, wird diesen Film höchst wahrscheinlich sehr mögen.

Ich hab mir den Film nachdem ich die Trailer gesehen hatte, mit großen Erwartungen angeschaut, die weitestgehend erfüllt wurden. Ich bin weder großer DiCaprio-Fan, noch besonderer Scorsese-Liebhaber, muss allerdings sagen, dass die beiden eine regelrechte Meisterleistung abgeliefert haben.

Der Film beginnt mit einer surrealistischen Szene auf einer kleinen Fähre und steigert sich nach und nach bis zum genialen Schlusstwist immer mehr in einen Psychothriller, der seines gleichen sucht. Die gesamte Handlung findet auf der Insel „Shutter Island“ statt, bei der es sich um eine Gefängnis-Psychiatrie handelt, aus der auf unerklärliche Weise eine Patientin verschwunden ist. Was die Güteklasse dieses Films angeht, würde ich sagen, dass ich seit "Zimmer 1408" oder "The Ring" kaum einen so guten Psychothriller gesehen habe. Und auch wenn beide Filme sicherlich für viele Leute strittig sind, so sind sie doch überaus gut gemachte Psychothriller mit einem sehr guten Spannungsaufbau und aufgrund ihrer Art mit der menschlichen Wahrnehmung und Psyche zu spielen, durchaus vergleichbar mit Shutter Island.

Der Film bewegt sich immer wieder auf der Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion, Vernunft und Wahnsinn, Wirklichkeit und Traum. Man weiß nie so recht, was man glauben kann oder soll. Und das macht zweifelsohne den Reiz dieses Films aus. Womit wir bei den Schauspielern wären, die dieses Gerüst zu tragen haben:

- Leonardo DiCaprio, der meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler seiner Generation ist und sich im Laufe der letzten Jahre zur absoluten Weltelite hochgespielt hat, spielt hier wundervoll und äußerst vielseitig den geistig immer instabiler werdenden Marshall Teddie Daniels.

- Mark Ruffalo spielt seinen Marshall Chuck Aule ebenfalls überzeugend, darf allerdings selten mehr den als Stichwortgeber für DiCaprio geben, dann allerdings überaus gut.

- Ben Kingsley, von Haus aus ein genialer Schauspieler, spielt seinen Dr. John Cawley überaus überzeugend und man weiß nie genau, wann man ihm glauben schenken sollte und wo er einfach nur seine Einrichtung schützen will. Seine Figur lässt einen regelmäßig an der Facette der Nervenheilanstalt zweifeln.

- Auffällig ist noch die Max von Sydow, der wie immer pointiert und subtil genial spielt und trotz seiner kleinen Rolle den Dr. Jeremiah Naehring im Gedächtnis bleiben lässt. Zudem deutet seine Figur auf eins der denkbaren Enden hin und lässt den aufmerksamen Zuschauer daher ohnehin aufhorchen.

- Die stärkste cameo-artige Kleinstsrolle hat allerdings Jackie Earle Haley, der nach seinem großartigen "Rohrschach" aus "Watchmen" erneut den psychisch labilen mimen darf und in seiner kurzen Szene den George Noyce trotzdem überaus nuanciert und pointiert im Gedächtnis des Zuschauers festspielt.

- Insgesamt agiert allerdings auch der gesamte restliche Cast vollkommen überzeugend und ohne nennenswerte Ausfälle.

Kommen wir noch einmal zum grandiosen Finale:
Es lässt sich ohne zu spoilern nur eins dazu sagen: Es ist eines der Enden, die der Zuschauer während des Sehens zwar für möglich halten mag, allerdings sind die Hinweise, die einen zu diesem Ende führen so vieldeutig, dass man sie erst nachdem man das Ende gesehen kann, diesem zuordnen wird. Das verschafft diesem Film auf jeden Fall einen Mehrwert und verleitet einen dazu, ihn sich mehrfach anzuschauen und die vielen versteckten und offenen Hinweise auf das Ende herauszusuchen.
Zudem ist das Ende weiterhin so vieldeutig, dass der Film danach in jedem Fall noch Diskussionsstoff liefert.

Negativ fällt eigentlich nur auf, dass der Film im Mittelteil leichte Längen besitzt und einige der Rückblenden vielleicht zu viel des guten waren und den Film nicht weiterbringen.

Also wie bewerten wir diesen genialen Psychothriller?

8 Sternchen für das klasse Handwerk, den guten Spannungsaufbau und wundervolle Kameraeinstellungen.
+1 Sternchen für den bis in die kleinsten Nebenrollen klasse aufspielenden Cast.
und
+1 letzen Stern für den genialen Schlusstwist, der dem gesamten Film einen enormen Mehrwert verleiht.
-1 Stern, wegen der leichten Längen im Mittelteil.
Damit wären wir bei 9/10 Punkten.

Fazit: Anschauen, mitdenken, mitreißen lassen und einfach genießen. Scorsese und sein Cast sind in Höchstform und der Film ist für jeden Cineasten ein Fest.

4

Also ich muss auch sagen das ich schon bessere Martin Scorsese Filme gesehen habe. Es ist kein Film den ich mir nocheinmal ansehen würde, ich empfand ihn auch unötig in die Länge gezogen. Sagen wir mal der Film war keine Zeitverschwendung aber auch kein Lottogewinn!

@ Markus K

Nein garantiert nicht. Heutzutage sind die Leute so gierig geworden da keiner vorher das Kino verlässt. Egal zu welcher Zeit oder an welchem Tag ich im Kino war, ich habe es noch nie erlbet das jemand das Kino vorher verlassen hat. Ganz einfach Blödsinn

8

Wie scheibchenweise die Realität in dem der Protagonist zu leben scheint, und auch die des Zuschauers zertrümmert wird, ist faszinierend und gut umgesetzt.
Der Film erinnerte mich tatsächlich an die alten Hitchcock-Klassiker...
Ich habe den Film nahezu zeitgleich mit dem hochgelobten "Book of Eli" gesehen und finde diesen hier wesentlich spannender erzählt.

6

Ha. Da hat der gute Marty doch tatsächlich ein reines B-Movie gemacht, mit allem, was so dazu gehört - naja, es sei ihm vergönnt, da er seinen Oscar ja zuletzt endlich mal kassiert hat. "Shutter Island" strahlt von Beginn an ein derart überzogenes "Pulp"-Flair aus, dass man meinen könnte, hier wäre 50er-Jahre-Schundliteratur mit bombastischen Mitteln verfilmt worden. Da donnert der pompös-gewaltige, Unheil verheißende Score zur grusligen Szenerie, durch die Leo DiCaprio im herrlich karikativen Raymond Chandler-Gedächtnis-Look wandelt und auf allerhand bizarre Insassen und noch seltsamere Ärzte trifft. Das ist eine Stunde lang irgendwie ziemlich großartig und wunderbar unterhaltsam - dann läuft sich die Handlung langsam an einem toten Punkt fest und die effektheischenden Hui-Buu-Effekte beginnen etwas zu ermüden. Der vermeintlich große Twist der Story ist so groß dann doch nicht, im Gegenteil, ich halte ihn für äußerst lahm und schlicht enttäuschend - aber das ist Ansichtssache. Am Ende bleibt aber dennoch die Frage, was das Ganze eigentlich sollte, vielmehr noch, was es sein wollte: Noir-Thriller? Dafür nimmt die Story einen falschen Verlauf. Psychogramm eines langsam in den Wahnsinn Abdriftenden? Hierfür ist die schicksalhafte Vergangenheit des Protagonisten völlig überzogen, schlicht "Over the top", um glaubwürdig zu wirken. Oder will der Film doch der geniale, mit den Wahrnehmungsebenen spielende Mindfuck sein? In dieser Beziehung versagt "Shutter Island" meiner Meinung nach, denn dem aufmerksamen Zuschauer fällt recht bald auf, dass hier irgenwas nicht stimmen kann und an Glaubwürdigkeit mangelt es dem Ganzen noch dazu. Es bleibt ein unausgegorener, unfokussierter, aber absolut unterhaltsamer Thriller im trashigen B-Movie-Stil ohne Subtext, der zwar mit einer Vielzahl von Motiven spielt (Nazi- und Bürgerkriegsästhetik, Menschenexperimente, Wasserstoffbomben, "das Dunkle im Menschen") diese aber zu keinem Zeitpunkt vertieft. Auch wenn man sich an brillanten Darstellern, herrlichen Bildern und toller Atmosphäre erfreuen kann und schlicht zufrieden damit sein könnte, ordentlich unterhalten worden zu sein: Letztlich saß hier immer noch ein Marty Scorsese hinter dem Regiestuhl - und da erwarte ich dann doch etwas mehr also nur oberflächlich-solide Thrillerware ohne Tiefgang, auch wenn sie noch so hübsch als Pulpliteratur-Hommage daherkommt.

----Spoiler---
falsche Fährten gehören heute ja eher zu Standart, gibt ja kaum noch einen Film, der ohne "überraschendes" Ende auskommt. Daher absolut vorhersehbar und deshalb langweilig. Meine Meinung.

8

Ein beeindruckender Film, ich denke ich muss mir das aber nochmal anschauen, um die ganzen versteckten Hinweise zu begreifen.

Trotzdem, sehr intensiv und beeindruckend!

8

Am Anfang dachte ich, na ja, aber wenn man sich auf den Film einlässt, gerät man in einen Sog und ich glaube, genau das will der Film erreichen, mit richtig gut agierenden Schauspielern. Mich hat der Film sehr beeindruckt, vor allem regt er zu Diskussionen an, gerade auch das Ende. Gut gemacht, kann ich nur sagen, tolle düstere Stimmung, klasse Bilder, ein richtig guter PSYCHO/THRILLER!

6

"Wer Hitchcock kennt hat nix verpennt!"

Trotzdem ganz netter Film.

:D

Was mich überrascht ist, dass von vielen die "Längen" im Mittelteil kritisiert werden. Während dem Kinobesuch empfand ich das ähnlich, in der retroperspektive muss ich jedoch sagen, dass jeder Szene schlussendlich eine Funktion zugeordnet werden kann. Sehenswerter Film mit viel Liebe zum Detail!

2

Leider kann ich diesen Film nicht empfehlen.Das ewige hin-und her gespringe zwischen Realität, Phantasie, Gegenwart und Vergangenheit ist einfach sehr anstrengend und viele Szenen sind einfach überflüssig lang.
Schade ansonsten ist Scarcese ja super.
Die Musik fand ich auch monoton und die ewigen Erschreck-Lautstärke-Attacken sind auch nervig.
Allein die Bilder fand ich schön. Kunstvolle düstere Kameragestaltung. Echt unheimlich

5

Ordentliche Enttäuschung dieser Film...das Ende ist absolut vorhersehbar...genau dieses Ende hab ich mir schon nach Sehen des Trailers gedacht, hab echt gehofft, dass da noch nen Twist kommt am Ende, war echt wütend über die Story.

Musik am Anfang total nervtötend, der ganze Kinosaal wirkte genervt...später dann aber gut.

Naja, nette Bilder, gut gespielt, belanglose 08/15 Story, schade ...

8

Ich habe mir den film gestern angeschaut und finde ihn wirklich sehr gelungen. Ich finde das es darauf ankommt was man für ein kinogänger bzw filmliebhaber is. da gibt es ja große unterschiede. viele menschen bewerten filme zu oberflächlich. sie achten nicht auf die details sondern sitzen ur im kino und sagen:"langweilig" oder ähnliches. meistens wollen diese personen dann nur auffallen. dabei sollte man sich vorher etwas über einen film informieren bevor man den sich im kino anguckt. wenn man schon filmgenres oder schauspieler nich mag, dann brauch man sich den film auch nich angucken. klar das solche menschen dann sagen der film is scheiße. für jemand der wie ich ein bekennder filmfreak is, sind auch die kleinen details in einem film sehr wichtig. diese machen es auch teilweise aus, einen film besser zu verstehn. vielleicht ist es ja einigen leuten aufgefallen:

achtung
spoiler-----------------

wo dicaprio und sein kollege die "patienten" befragen, möchte eine patientin ein glas wasser. als sie es trinkt, hat sie aber keins in der hand.
solche szenen gab es öfters, wo einem im nachhinein auch einiges klar wird warum es so ist und dies kein filmfehelr war.

oder auch am filmende. denkt mal drüber nach was einer der gründe war warum dicaprio auf die insel ging. (gehirnaufschneiden der patienten). und jetz denkt an das film ende was da passierte und was der eine wärter in der hand hatte.
so lässt sich doch darüber nachdenken ob der film wirklich so endet wie einige es hier aufgefasst haben.;)

spoiler ende------------------------------

ich hoffe man kann es bisschen verstehn wie ich das meine. :) mir hat der film gefallen und auch wenn ich mir mitten im film das ende dachte, so war es doch nur eine von vielen möglichkeiten wie ich dachte, wie der film ausgeht. und das kann man dem film nicht ankreiden. und da es eine buchverfilmung is, kann man ja auch kein anderes ende inszenierung, weil dann würden sich die leute die das buch gelesen haben, auch aufregen.

für mich hat sich der kinobesuch gelohnt, da ich im nachhinein sehr viel über den film nachdenke und mit meinen freunden drüber rede. und das ist es doch was einen guten film ausmacht.;)

10

Ich muss sagen, dass ich geschockt bin nachdem ich so viel Negativbewertungen gelesen habe und mich gerade selbst frage, warum ich so ein komplett anderes Empfinden habe.. egal, ich fand den film überragend, bis zur letzen Minute fand ich es spannend, prima Schauspielleistungen und ein überraschend, super krasses Ende. Ich würde jedem empfehlen, diesen Film anzuschauen. Es lohnt sich !! Der beste Film, den ich seit langem im Kino gesehen habe..

10

Dieser Film ist in jeder Hinsicht ein Meisterwerk. Ich war zutiefst beeindruckt, lange hat mich ein Film nicht mehr so gefesselt. Alle Leute, die hier 2 oder 3 Augen vergeben, haben definitiv keine Ahnung, wenn es um die objektive Beurteilung derart guter Streifen geht. Und selbst wenn der Film den subjektiven Geschmack Einzelner nicht trifft, was in keinster Weise verwerflich ist! Dann möge man bitte sagen "es war nicht mein Geschmack". Für alle anderen hier, die meinen, derart schlechte Bewertungen abgeben zu müssen mit ellenlangen Kommentaren, die jeglicher fachlicher Grundlage entbehren, denen rate ich zu angemessener Kost wie "fast and the furious" oder dergleichen...:-))

10

Ich kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen. Ein meisterhafter Thriller. Ich konnte keine Schwächen erkennen. Alles machte im nachhinein Sinn. Wer den Film allerdings auf eine im Trailer propagierte Aussage reduziert, und ihn als Gefängnisthriller im Sinne von „Flucht von Alcatraz“ versteht, mag am Ende enttäuscht sein. Man sollte sich klar sein, dass „Shutter Island“ ein reiner Psychothriller ist. Der Film soll also nicht auf der Ebene von WAS geschieht am Ende überraschen, sondern für das WARUM geschah das alles am Ende die schlüssige Erklärung liefern. Und hier überzeugt der Film voll und ganz und liefert für die Ermittlungstätigkeit der US-Marshalls auf der Insel eine Erklärung, die niemand erwarten konnte und die ein echter Clou ist.
Also von wegen „08/15-Story“. Die traumatischen Erlebnisse um den Tod der Kinder, die Ermordung von Daniels Ehefrau, die Kriegserlebnisse und das Rätsel um den Brandstifter Leaddis und die verschwundene Rachel Solando, all das ist geschickt mit der Person Daniels verknüpft und kunstvoll in dessen Recherche auf der Insel eingebettet. Dass sich die Story ein brillanter Krimiautor wie der hoch dekorierte Dennis Lehane ausgedacht hat, war dem Film anzumerken.
Fazit: ein perfekter, hochgradig intelligenter Psychothriller.

7

Ich habe keine ahnung ob ich mittlerweile zu viele Filme gesehen habe aber als ich vor etwas mehr als nem Halben Jahr den ersten Trailer gesehen habe wusste ich wie der Film endet. Er ist ein Typischer Martin Scorsese Film. Mich konnte das ende also nicht überraschen.

Handwerklich ist der Film Soliede Arbeit. Für mich etwas wundersam waren nur einige kleine Filmfehler, da diese mir sofort auffiehlen. Schauspielerisch hat sich aber keiner eine Schwäche geleistet. Allen voran wohl Leonardo DiCaprio der damit wohl ein für alle mal sein Teenie Image ablegen konnte.

Fazit: Guter Thriller mit guter umsetzung. Aber kein Meisterwerk.

10

also ich ahbe den Film innerhalb von 5 Tagen 2 mal gesehen... % bevor man diesen Film nicht 2 mal gesehen hat soll man besser nicht denken seine endgültige meinung drüber erstellt zu haben!
Beim zweiten Hingucken, mit der Kenntnis nach nach dem Ausgang fallen einem viele Details wie Blicke ins Auge die auf das letzendliche Ende schon während des Films hindeuten, man allerdings trotzdem nicht das Ende durchschaute...

ich bitte euch, wenn einige sagen dieser Film ist nicht gut & Zeitverschwendung, gut es gibt Meinungen & Geschmäcker, usw. aber zu sagen er wäre ZEITVERSCHWENDUNG, ist völlig subjektiv und in ganz einfach höchstwahrscheinlich die Meinung eines Filmscharlatans der kein Auge für Klassiker hat! Dann wart ihr ganz einfach nicht auf den Film fokussiert, so siehts aus und nicht anders (fragt euch mal selber!)

1

zu beginn OK . ab dem esten drittel zo der Film sich wie ein alter Kaugummi. Ich fande ihn langweilig. Bin bei dem Film eingeschlafen (das ist kein WITZ).

4

ich bin großer scorsese fan und mag eigentlich auch seine weniger gelobten filme sehr gerne. aber bei shutter island muss ich leider ehrlich zu mir selber sein und einfach zugeben das der film nicht gut ist. erstmal zum positiven. handwerklich ist natürlich alles top, der film sieht einfach gut aus und hat auch atmosphäre. dicaprio ist souverän wie immer genauso wie der restliche cast. die erste halbe stunde macht auch richtig neugierig. doch dann geht es bergab. der film verliert sich in unnötige rückblenden, zieht sich in die länge und lässt ein mögliches ende schon recht bald erahnen. richtig sauer aufstossen können einem dabei die KZ Rückblenden wenn man sie im kontext betrachtet wie schon bejamin B hier angebracht hat. im großen und ganzen habe ich die selben kritikpunkte wie er anzubringen. als dann wirklich das mehr als lasche ende so eingetreten ist wie man es vermutet hat war die enttäuschung bei mir und meinen kumpels groß. fazit: außen hui, innen ganz schön pfui!

9

Super fesselnder Thriller! Meisterhaft !

10

Genial! Konnte keine Längen feststellen. War super spannend!Und gruselig war er allemal. Vorhersehbar war er für mich überhaupt nicht. Das Ende hat mich richtig überrascht. Komisch, ich fand alles gut, was Benjamin B angekreidet hat. Tja, manchmal ist es doch schön, wenn man einen Film subjektiv aufnimmt, statt zu zählen, wie häufig kleine Fehler vorkommen.

4

A Beautiful Mind - diesmal mit Dicaprio!!

9

Super guter Film einfach Genial !

10

Ein Psychothriller der Extraklasse.
Hier ging es nicht um Grusel oder ähnliches, sondern die
Reise in die Tiefe des menschlichen Gehirns und die Vererbeitung der extremen Erlebnise des Hauptdarstellers. Das geniale Ende für die meisten Zuschauer nicht zu erahnen. Ich persönlich war sehr überrascht davon. Es sei denn man heißt Benjamin B und kann schon im Laufe das Films das Ende ahnen :-)

9

Also der Film ist definitiv zu empfehlen!!
Jeder der hier reinschreibt, dass Shutter Island schlecht ist hat ihn nur nicht kapiert oder steht auf andere Filmgenre!
Dieser Film ist ein wahnsinns Psycho-thriller, wer horror Scenen oder pure Action erwartet hätte sich besser vor ab informieren sollen!

@ Benjamin B. Schau mal auf verschiedene Foren, bei denen das Ende diskutiert wird! Es ist eben nicht klar! Auf imdb.com hat der Film einen Schnitt von 8/10 Punkte erreicht bei fast 100.000 votes (nur soviel zu deinen 2 augen vergabe). einfach nur lächerlich :)

1

1 punkte für kamera, tricks und dicaprio

ansonsten pure langeweile

wenn man die auflösung kennt, möchte man am liebsten sein zeit zurückhaben

muss man nicht mal auf dvd gesehen haben

einer der schwächsten scorseses, der nur durch die vielen millionen marketing aufgeblasen wurde

ich habe mich so auf den film gefreut und wurde bitter enttäuscht

10

Diesen Film Sollte man schon gesehen haben !!

3

Der Film nervt einfach nur tierisch. Das ist jetzt innerhalb kürzer Zeit der zweite Film, indem Leonardo diCaprio als grimmiges Arschloch in einem von Logikfehlern verseuchten Mindfuck-Versuch seiner toten Frau nachtrauert, während er Erinnerungen an seine Kinder nicht aus dem Kopf bekommt. Beide Filme waren gleich mies, und in beiden saß ich demnach auch gleich angeödet drinnen. Und wenn jemandem die unzähligen Logikfehler nicht auffallen, gibt's von mir nur noch mein Beileid. Das gleiche wurde schon so oft so unvergleichlich viel besser gemacht, daß es sich mehr lohnt, "Fight Club"/ "The Cell"/ "The Matrix"/ "Open your Eyes"/ "Existenz"/ "The Thirteenth Floor"/ "Total Recall"/ "Waltz with Bashir"/ "Waking Life"/ "Cargo"/ etc. etc. nochmal anzusehen.

10

Ich finde den Film ja mal richtig gut - sollte man wirklich gesehen haben.

Leonardo hat seine Rolle sehr gut gespielt und auch die weiteren Charaktere waren gut besetzt!

Die Story war mal total was neues für mich mit den emotionalen Rückblenden dazwischen.

Shutter Island ist ein top film, genauso wie Inception wo DICaprio mitwirkt.

3

Selten war ich bei einem Film schon nach einer Minute angenervt. Dass sich die beiden Ermittler auf Deck der kleinen Fähre zum ersten mal über den Weg laufen, ist derart unlogisch, dass sich der Anfangsverdacht sofort bestätigt. Fünf Minuten später gibt Daniels zum Besten, dass der Sicherheitszaun unter Strom steht. "Woher weisst Du das?" fragt Aule und erntet geheimnisvolles Schweigen. Kann man den Möchtegernplot eigentlich noch offensichtlicher vorwegnehmen? Und dann startet die große Langeweile gnadenlos durch. Nicht einmal die wunderschönen Bilder können darüber hinweg trösten, dass der Film einen für blöd verkaufen will und nichts mit dem klaustrophobischen Setting anzufangen weiss.

10

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum der Film hier teils so negativ bewertet wird.
Ich habe ihn erst gestern gesehen und bin hellauf begeistert!
Das Ende ist meiner Meinung nach NICHT vorhersehbar und auch keinesfalls eindeutig. Nicht nur in meinem Freundeskreis wurde heftig darüber diskutiert, was nun eigentlich Realität und was Fiktion ist.
Ich gucke ihn mir jetzt gleich nochmal an! :-)

6

Mich hat der Film nicht wirklich angesprochen. Das hab ich alles schonmal besser verfilmt gesehen. Und Leonardo war meiner Meinung nach in dem Film furchtbar.

10

Also...ich habe mir den film nur wegen meines freundes angesehen...
ganz ehrlich war ich von psychthrillern zuvor ziemlich endtäuscht worden wegen des niedrigen niveaus...außerdem war die kritik wirklich schlecht!!!
doch der film war echt genial...allein schon wegen der schauspielerischen glanzleistung von leonardo dicaprio!!!!!
das "psycho"-niveau ist den ganzen film über verhanden, nicht übertrieben hoch und selbst der schluss bleibt spannend...
das ende lässt die verschiedensten interpretationen zu und regt zum nachdenken an...
top film mit klasse handlung!!!!!!! (und guten schauspielern...)

10

Ich verstehe die schlechte Kritik auch nicht, Shutter Island war einer der besten Filme die ich je gesehen habe. Ich denke auch die, die ihn negativ bewerten haben ihn wohl nicht ganz verstanden. Ich habe ihn jetzt 4 mal gesehen und muss sagen es ist immer noch nicht klar was nun eigentlich wirklich das Ende ist, man kann es einfach verschieden interpretieren aber genau das macht diesen tollen Film aus

Der Film ist absolut

9

Der Film ist absolut überragend, sowohl was die Handlung, die Schauspieler, als auch das Ambiente und die Kameraführung betrifft. Ich kann nicht verstehen, wie man einen oder zwei Punkte geben kann.

Ich war total übermüdet und

10

Ich war total übermüdet und hab auf der Couch gelegen, als ich diesen Film sah und habe es trotzdem geschafft, den Film komplett zu verfolgen. Normalerweise, schafae ich in solchen Situationen nach 10 Minuten ein, aber der Film fesselte mich bis zum Schluss. Eine andere Person fragte, ob ich den Film verstanden habe. Deshlab schilderte ich ihr meine Interpretation vom Ende. Sie war der Ansicht, dass ich falsch liege und hat sich furchtbar darüber aufgeregt, dass ich den Film falsch verstanden habe. Sie war sich zu 100% sicher, dass DiCaprio...

!! {vom Administrator gelöscht, bitte keine Spoiler, wir wollen anderen Zuschauern nicht das Ende vorwegnehmen}!!

Fazit:
Ich fand den Film schon auf Grund dieser verschiedenen Sichtweisen genial.

Sau gut

10

Sau gut

Die Kritik ist perfekt, sagt

7

Die Kritik ist perfekt, sagt alles über diesen Film was es zu sagen gibt.
Sollte man sich also auf jeden Fall ansehen, Fans von Suspense werden zu schätzen wissen was man ihnen da vorsetzt. Rundum solides Handwerk, packende Story, gutes Ding das!

Habe gerade den Film wieder

9

Habe gerade den Film wieder gesehen und daraufhin hier meinen Kommentar von 2010 nochmal gelesen – kann jetzt nicht mehr richtig nachvollziehen was genau mir damals durch den Kopf ging.
Der Film ist atmosphärisch dicht und auch wenn man das Ende ein wenig absehen kann spitzt er sich doch wie ich finde mit beeindruckender Gemächlichkeit kontinuierlich zu.
Handwerklich exzellent gemacht, jede Szene offensichtlich genau storyboardmäßig durchgeplant, exzellent geschauspielert, jeder Dialog sitzt.
Eine Menge Stoff zum Nachdenken dabei!
Einen Punkt würde ich vielleicht abziehen weil es tatsächlich ein paar Szenen gibt die einem zu viel Vorkauen, zu lang sind und einen dabei seltsam unberührt lassen, gerade bei der Auflösung der Geschichte.

Mit der existentialistisch-demprimierenden Thematik nicht für jeden Betrachter/jede Gelegenheit das Richtige, aber prinzipiell definitiv sehenswert!

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