Interviews

Unsere gesammelten Interviews mit Schauspielern und Regisseuren.
Mit „Yesterday“ hat sich der vielseitige Regisseur Danny Boyle in den Bereich der romantischen Komödie begeben und sich dafür mit Richard Curtis, dem britischen Spezialisten für dieses Genre zusammengetan. Einen Film über die Musik der „Beatles“ in Hamburg vorzustellen ergibt dabei natürlich Sinn, und so sprach Filmszene mit Boyle über diese Zusammenarbeit sowie seine eigenen musikalischen Vorlieben. Und zumindest eine kurze Nachfrage in Sachen „James Bond“ durfte natürlich auch nicht fehlen.
Nach Rollen in deutschen TV-Serien wie „Charité“ oder dem Kinofilm „Jugend ohne Gott“ spielt Jannik Schümann nun mit „Niemandsland“ in seinem ersten internationalen Spielfilm und drehte auch gerade schon eine Hollywood-Produktion. Ob sein Karriere-Weg damit vorgezeichnet ist und welche besondere Bedeutung das Thema seines aktuellen Filmes für den gebürtigen Hamburger hat, darüber sprach Filmszene mit Jannik Schümann bei der Präsentation von „Niemandsland".
Mit dem neuen „Halloween“-Film schließt sich ein Kreis für Jamie Lee Curtis, war der Erstling von John Carpenter doch einst ihre Eintrittskarte ins Kino-Geschäft. Seitdem feierte sie auch in anderen Genres Erfolge, mit Komödien wie „Ein Fisch namens Wanda“ oder „Die Glücksritter“, aber auch in Action-Filmen wie „Blue Steel“ oder „True Lies“. Doch dazwischen immer wieder: „Halloween“. Bei der Vorstellung des Films auf dem Filmfest Hamburg sprach Filmszene mit der Schauspielerin über die Faszination des schwarzen Mannes und andere Themen.
Wer schon live vor einem Milliardenpublikum aufgetreten ist, den bringt so leicht nichts mehr aus der Ruhe. Entsprechend entspannt und in sich ruhend präsentierte sich Rowan Atkinson daher auch im Hamburger Hotel an der Alster, wo er seinen neuen „Johnny English“-Film vorstellte. Ein noch größeres Publikum erreichte er zwar einst mit seiner Figur „Mr. Bean“ (in die er zuletzt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London geschlüpft ist), doch als unerwartet zeitlos erweist sich nun der etwas andere Agent ihrer Majestät, der Atkinson auch schon seit fünfzehn Jahren begleitet.
Spike Lee ist zweifellos ein Filmemacher, der etwas zu sagen hat und gerade in Verbindung mit gesellschaftspolitischen Themen und denen die vor allem die schwarze Bevölkerung betreffen, hat er dies im Verlauf seiner rund 30jährigen Karriere auch immer wieder getan. Nach einigen TV- und dokumentarischen Arbeiten kehrt er nun mit „BlacKkKlansmen“ wieder auf die Kinoleinwand zurück, erzählt dabei zwar eine Geschichte aus dem 70er Jahren, verpasst dieser aber auch einen nicht zu übersehenden Bezug zur aktuellen Trump-Ära.
Wenn die Präsentation eines großen Kinofilms mal nicht in Berlin sondern in Hamburg stattfindet, dann ist das schon fast etwas Besonderes, ergibt aber im Falle „Mamma Mia!“ durchaus Sinn. Schließlich feierte die Musical-Vorlage zum Film ihre Deutschland-Premiere einst in der Hansestadt und lief dort dann Jahre lang sehr erfolgreich. Wenn man dann noch ein gerade erst frisch an der Alster eröffnetes Hotel für die Veranstaltung auswählt ist das tatsächlich auch für die Hollywood-Stars mal etwas Neues.
Es sind ein paar Jahre vergangen, seit Jada Pinkett-Smith mit ihren Rollen in den „Matrix“-Filmen oder an der Seite von Tom Cruise in „Collateral“ für Aufmerksamkeit sorgte und in den letzten Jahren hatte sich die Ehefrau von Will Smith – abgesehen von einer wiederkehrenden Rolle in der TV-Serie „Gotham“ - ziemlich vom Filmgeschäft zurückgezogen, nicht zuletzt um sich der Erziehung ihrer Kinder widmen zu können. Mit der Frauenkomödie „Girls Trip“ feierte sie aber zuletzt ein sehr erfolgreiches Comeback an den amerikanischen Kinokassen.
Das Thema „Tennis“ ist aktuell gleich mit zwei Filmen in unseren Kinos vertreten und in beiden geht es um ein Duell aus den 70er Jahren. Während sich „Borg/McEnroe“ aber auf die inneren Konflikte seiner beiden Titelfiguren konzentriert, widmet sich „Battle of the Sexes“ einem umfassenderen Thema. Denn der „Kampf der Geschlechter“ zwischen der früheren Weltranglistenersten Billie Jean King und dem alternden Ex-Champion Bobby Riggs zeichnet ein ziemlich exaktes Bild der damaligen gesellschaftlichen Zustände, die auch zum Vergleich mit der aktuell laufenden Diskussion zum Thema Sexismus reizen.
In der sympathischen norwegischen Komödie, die der deutsche Verleih mit dem durchaus cleveren Titel „Kill Billy“ versehen hat, muss sich ein kleiner, über Jahrzehnte in seinem Metier tätige Möbelhändler gegen die Übermacht des Branchenriesen IKEA erwehren und greift schließlich in seiner Verzweiflung zu einem rabiaten Mittel: Harold entführt einfach den berühmten Konzern-Gründer Ingvar Kamprad und fängt an, mit dem mal ein bisschen über Geschäft und Moral zu diskutieren.
Ihr erster in den USA gedrehter Film ist eine Überraschung: Mit dem 164 Minuten langen Road-Movie „American Honey“ gewann die britische Filmemacherin Andrea Arnold („Fish Tank“) dann auch prompt den Spezialpreis der Jury bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes. Zusammen mit der von ihr entdeckten Hauptdarstellerin Sasha Lane besuchte Arnold auch das Filmfest Hamburg und anschließend trafen sich Beide mit Filmszene zum Interview.
Sie ist der wohl bekannteste deutsche Schwimm-Star der letzten Jahrzehnte und auch nach ihrer aktiven Karriere weiterhin regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Desweiteren engagiert sich Franziska van Almsick sowohl in Sportverbänden als auch in sozialen Projekten. Was das konkret mit ihrer Arbeit als Synchronsprecherin im neuen Disney/Pixar-Film "Findet Dorie" zu tun hat erläuterte sie uns im Interview.
Die Arbeit im Synchronstudio ist für sie fast schon Routine, leiht sie doch nun schon seit mehreren Jahren "Marge Simpson" im Zeichentrick-Dauerbrenner "Die Simpsons" ihre Stimme. Einfach ist diese Aufgabe aber keineswegs, wie uns Schauspielerin Anke Engelke beim Interview zum neuen Disney/Pixar-Film "Findet Dorie" erläuterte.
Der genauso unterhaltsame wie gesellschaftskritische indische Film „7 Göttinnen“, der unter Anderem auf dem Festival von Toronto für Furore sorgte, kommt nun auch in die deutschen Kinos und ein Großteil der Hauptdarstellerinnen reist dafür sogar quer durch Deutschland um ihn zu präsentieren. In Hamburg sprach Filmszene-Redakteur Volker Robrahn mit fünf der laut Filmtitel „wütenden Göttinnen“, die sich aber erwartungsgemäß sehr friedlich und freundlich gaben.
Er ist einer der bekanntesten Regisseure Norwegens, drehte mit internationalen Stars wie Charlotte Rampling, Nick Nolte oder Tim Roth. Gleich zwei seiner Filme („Ein Mann von Welt“ und „Einer nach dem Anderen“) liefen im Wettbewerb der Berlinale. Von daher ist es durchaus überraschend, das sich Hans Petter Moland nun für den dritten Teil einer Krimi-Reihe auf den Regiestuhl setzte, denn Genrefilme sind sonst eher weniger sein Gebiet. Was ihn an der Jussi Adler-Olsen Verfilmung „Erlösung“ reizte und worin die Besonderheiten dieser Dreharbeiten lagen, erzählte der Filmemacher uns bei der Präsentation seines neuesten Werkes in Hamburg.
In seine Heimat Dänemark erkennt man ihn auf der Straße, aber auch hierzulande hat sich Nikolaj Lie Kaas mit Auftritten in Lars von Triers „Idioten“ oder dem Kultfilm „In China essen sie Hunde“ einen Namen gemacht. In „Erlösung“ schlüpft der dänische Film- und Theaterschauspieler nun zum dritten Mal in die Rolle des knorrigen Ermittlers Carl Mørck, eine Figur die der populäre Autor Jussi Adler-Olsen einst für seine Romanreihe erfunden hatte. Wie es ist diesen Charakter weiterzuentwickeln erzählte uns Nikilaj Lie Kaas bei der Vorstellung seines neuen Films in Hamburg.
Sie blicken beide bereits auf eine Hollywood-Karriere mit zahlreichen interessanten Rollen zurück und sind immer wieder in außergewöhnlichen Filmen zu bewundern. Während Emily Blunt gerade erst mit einer intensiven Darstellung in dem Drogen-Thriller „Cicario“ beeindruckte, war Charlize Theron im gleich sechsfach mit einem Oscar ausgezeichneten „Mad Max: Fury Road“ für viele die eigentliche Hauptfigur. Zum ersten Mal vereint sind beide nun in dem Fantasy-Märchen „The Huntsman & The Ice Queen“ zu sehen.
Die Hoffnung mit „Green Lantern“ eine neue Superhelden-Franchise zu starten hatte sich nicht erfüllt und auch der erste kurze Auftritt der Figur “Deadpool“ innerhalb der „Wolverine“-Reihe hinterließ noch keinen allzu starken Eindruck. Warum der Söldner mit der großen Klappe für ihn trotzdem die Traumrolle schlechthin darstellt und wie er es geschafft hat einen eigenen Film nach seiner Vorstellung auf den Weg zu bringen, dass erzählte uns Ryan Reynolds bei der Präsentation des Films in Berlin.
2015 war ganz sicher das Jahr der Alicia Vikander. In gleich sechs Kinofilmen war die Schwedin zu sehen und hinterließ vor allem als Roboterfrau in „Ex Machina“ oder als nicht ganz freiwillige Agentin in „Codename U.N.C.L.E.“ bleibenden Eindruck. Aktuell ist Vikander an der Seite von Oscar-Preisträger Eddie Redmayne in „The Danish Girl“ zu sehen und sprach mit Filmszene über die starke Frauenfigur, die sie in diesem Film verkörpern darf.
Er ist ein wenig der Spezialist für historische Kostümfilme. Mit „The King´s Speech“ gewann Tom Hooper dafür gleich mehrere Oscars, doch auch seine Musicalverfilmung „Les Misérables“ kam für das Genre bemerkenswert ernsthaft und dramatisch daher und wurde ebenfalls mehrfach nominiert. Für seinen neuen Film „The Danish Girl“ begibt sich der britische Regisseur nun ins Kopenhagen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und zeichnet das Portrait einer Frau, die sich im Körper eines Mannes gefangen fühlt. Im Interview erklärt Hooper Filmszene was ihn an dieser Geschichte gereizt hat.
Der tägliche „Peanuts“ Comic-Strip endete und starb mit seinem Schöpfer im Jahr 2000. Doch auch wenn Charles M. Schulz verfügte, dass das Kernstück seines Werkes unangetastet bleiben soll, lebt die Marke „Peanuts“ natürlich trotzdem weiter. Das Vermächtnis wird durch ein nach ihm benannten Museum in Schulz Heimatstadt Santa Rosa, Kalifornien gepflegt, aber es erscheinen gerade jetzt auch wieder neue Comics mit den beliebten Figuren um Charlie Brown, Snoopy & Co. und zum Jahresende nun auch ein großer „Peanuts“-Kinofilm.
Seit sie an der Seite von Johnny Depp als „Alice im Wunderland“ in den Blickpunkt des Kinopublikums geriet, hat sich Mia Wasikowska mit einer Reihe weiterer, gerne auch mal etwas abseitigen Rollen wie in „Stoker“ oder David Cronenbergs „Map to the Stars“ etabliert. Mit Tom Hiddleston wagt sie sich nun nach „Only Lovers left alive“ erneut in den Bereich des subtilen Horrors, diesmal mit gotischem Anstrich. Filmszene sprach mit der Schauspielerin über diese Rolle und ihre Karriere.