Star Trek

scifi-action, usa 2009
original
star trek
regie
j.j. abrams
drehbuch
roberto orci, alex kurtzman
cast

chris pine,
zachary quinto,
eric bana,
simon pegg,
karl urban,
zoe saldana, u.a.

spielzeit
118 min.
kinostart
07.05.2009
homepage
www.star-trek-film.de
bewertung


(9/10 augen)




 

 

 

 


 

 

"… to boldly go where no one has gone before". Dieses prägende Motto der "Star Trek"-Franchise hat sich - auf das eigene Erzähl-Universum bezogen - für die zweiterfolgreichste Science-Fiction-Reihe der Welt inzwischen zu einem Fluch entwickelt. Nach zehn Kinofilmen und sechs TV-Serien schien die Luft mehr als raus aus dem Trek-Universum, der letzte Ableger "Enterprise" war auf der Suche nach neuem Erzähl-Territorium bereits vor die Handlungszeit der Originalserie zurückgesprungen und wurde 2005 dennoch schon nach vier Staffeln aufgrund schwindenden Zuschauerinteresses abgesetzt, nachdem bereits klar war, dass "Nemesis" (2002) das letzte Leinwand-Abenteuer der "Next Generation"-Crew gewesen war. Seitdem herrschte Trek-Funkstille, und selbst als eingefleischter Fan musste man zugeben, dass das vielleicht auch ganz gut so war.
Und wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Abrams her. Das erstorbene Interesse am Trek-Universum flammte mit dieser Personalie auch bei skeptischen Anhängern wieder lodernd auf, denn wenn J.J. Abrams für eines nicht bekannt ist, dann für das überraschungsarme Wiederkäuen sattsam bekannter Standards. Mit der TV-Serie "Alias" hatte er das Agenten-Genre auf den Kopf gestellt, mit "Lost" die innovativste Serie des neuen Jahrtausends konzipiert, und den Superstar-losen Monsterfilm "Cloverfield" verwandelte er mit einer genialen Marketing-Strategie in einen Kassenknüller. Was würde dieser Mann wohl aus dem Trek-Universum rausholen?
Die Ankündigung, dass man mit "Star Trek" an die Anfänge zurückkehren und das Zusammenfinden der ursprünglichen Enterprise-Crew um Captain Kirk erzählen werde, klang zunächst noch wenig spektakulär, das Endergebnis ist es aber in jedem Falle. Mehr als das. Am Anfang erscheint "Star Trek" noch wie ein simples Prequel. Am Ende hat der Film die Tür zu einem völlig neuen Universum aufgestoßen.

Zu verraten, wie er das tut, käme natürlich einem enormen Spoiler gleich, drum soll an dieser Stelle auch nichts dazu gesagt werden. Fest steht jedenfalls: Abrams und seine Crew (sowohl die Autoren Orci und Kurtzman als auch Co-Produzent Damon Lindelof sind bestens etablierte Weggefährten von Abrams) beweisen, dass sie echt Eier haben. Denn einige puristische Hardcore-Trekkies dürften in helle Empörung aufgehen angesichts dessen, was hier passiert. Eins ist sicher: Die Internet-Fanforen-Diskussionen um diesen Film werden sehr, sehr hitzig werden.
Und sicher auch kontrovers, denn es gibt verdammt viel an "Star Trek", was man als echter Fan lieben kann. Der erste Auftritt jedes einzelnen Crewmitglieds ist ein Höhepunkt für sich, der Transfer der klassischen Persönlichkeiten von Kirk, McCoy, Scotty und Co. in ihre jüngeren, lebendigeren und frecheren Ichs ist hervorragend gelungen und zeigt, dass die beiden Autoren dieser Neuauflage selbst wahre Fans sind. Mit Freude zitiert man sich quer durch den Trek-Anekdotenfundus (Stichwort: Kobayashi Maru-Test) und spielt gewitzt mit dem Wissen des Publikums um die spätere Ausprägung der Beziehungen zwischen den Figuren.

Wirklich großartig ist dieser Film jedoch, weil er einerseits die Fans erfreuen kann, andererseits aber dank des bekennenden Nicht-Trekkies Abrams ein neues, Trek-unerfahrenes Publikum nicht abschreckt. Das wiederum kann nämlich problemlos mit diesem Film mitgehen, der so ziemlich alles über Bord wirft, was den "Look & Feel" von "Star Trek" bisher ausgemacht hat. Weg die manchmal etwas biedere und sterile Starfleet-Korrektheit und Moralität, hinfort das steife Pathos und die chronisch unlockeren Charaktere. Das hier ist "Star Trek", wie man es noch nie gesehen hat: Temporeich, frotzelig, manchmal sogar ein bisschen albern und anarchisch. Ein Film wie seine Helden, alle noch ein bisschen grün hinter den Ohren und mit einem gesunden Rest an jugendlichem Übermut und Hormonen (auch der Vulkanier).
In herrlicher Detailarbeit haben Abrams und seine Autoren die Originalfiguren revitalisiert, aus den seinerzeit noch mageren Facetten besserer Stichwortgeber wie Uhura, Chekov und Sulu lebendige Charaktere gemacht, deren bewährte Ensemble-Chemie hier so gut funktioniert wie damals - wenn nicht sogar besser. Und weil man hier eben dabei zusehen kann, wie sich diese Crew erstmals zusammenfindet, funktioniert das auch für Nicht-Trekkies, die Kirk und Konsorten zum ersten Mal kennen lernen.
Dass das so gut klappt, ist auch den tollen Darstellern zu verdanken, von denen ebenso unerwarteter- wie glücklicherweise "Kirk" Chris Pine die herausragende Leistung bringt. Unerwartet deshalb, weil der mit aufstrebenden Jungstars gespickte Cast um ihn herum einige Leute aufweist, die sich schon deutlich mehr einen Namen gemacht haben, so wie "Spock" Zachary Quinto (Cylar aus dem TV-Hit "Heroes"), Kult-Komiker Simon Pegg ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") als Scotty, "Uhura" Zoe Saldana ("Terminal", "Fluch der Karibik") oder Karl Urban (der Eomer aus "Herr der Ringe") als "Pille" McCoy (nebenbei: die Szene, in der Dr. McCoy - im Original "Bones" genannt - seinen Spitznamen erhält, wird eine Herausforderung für die deutsche Synchronisation). Sie alle agieren großartig und mit tollem Timing in den zahlreichen Humormomenten. Doch es ist an Pine, der ganzen Sache ein Zentrum zu geben, und wie er den überhitzten, tolldreisten und einmalig charmanten Jung-Kirk zum Leben erweckt, kann sich wirklich sehen lassen.

Dass bis hierhin nicht viel zur eigentlichen Handlung von "Star Trek" gesagt wurde, ist durchaus Absicht, denn zuviel über Beweggründe und Aktionen des rachsüchtigen Romulaners Nero (Eric Bana) zu verraten, der hier mit einem furchteinflößenden Riesenraumschiff und einer Waffe, wie sie das Trek-Universum noch nicht gesehen hat, für die zentrale Bedrohung sorgt, würde bereits viel des Überraschungspotentials des Films zerstören, gerade für erfahrene Trekkies. Und die werden hier vermutlich am meisten staunen.
Drum hüllen wir uns auch weiter in Schweigen und verbleiben mit einer uneingeschränkten Seh-Empfehlung sowohl für Alt-Trekkies als auch für alle unbeleckten Jung-Zuschauer, an denen auch das "Next Generation"-Trek-Zeitalter vorbeigegangen ist. Dies ist "Star Trek", die dritte Generation: zwei Stunden atemloses, hochgradig unterhaltsames Actionkino vom Feinsten. Spektakulär, humorvoll und mitreißend. Am Ende sind Kirk und seine Crew genau da, wo in der Original-Serie 1966 alles angefangen hat, und doch ganz woanders. Fortsetzung nicht nur möglich, sondern erwünscht, denn mit ihrer mutigen Neuausrichtung des Trek-Universums können Abrams und Co. auch weiterhin dem alten Motto treu bleiben: "… to boldly go where no one has gone before."

F.-M. Helmke

 


Name: CapN
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Nicht zu fassen... die x-te gute Kritik zu dem Film - gibt's denn überhaupt schon eine schlechte oder wenigstens mittelmäßige?

Ich hatte ja im Vorfeld so meine Zweifel (nicht wegen Abrams, eher wegen der Idee wieder ein Prequel zu starten ...gähn), aber das schaut wirklich nach einem tollen Kinoabend aus.



Name: Jboxoffice
Email: Hab ich
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Ja, bin auch schon ganz erstaunt über die vielen guten Kritiken - ich freu mich sehr auf den Film und vesuche gerade, meine Erwartungen runterzuschrauben.^^

Allerdings habe ich schon eine schlechte Kritik gelesen, und zwar in der aktuellen Ausgabe der TV Spielfilm. Der Daumen geht bei denen zwar nach oben, aber es gibt schon massive Kritik - zum Beispiel schreiben sie in der Kurzbewertung "Actionabenteuer mit Startschwierigkeiten". Chris Pine wird als "blass" charaktierisiert (dabei wird er in den meisten anderen Kritiken in den Himmel gelobt). Und auch sonst dominiert im Text eher eine "nett, aber überflüssig"-Attitüde.

Bin echt sehr gespannt.



Name: Troy
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Die TV-Spielfilm sollte man allerdings auch nicht ernster nehmen als son McDonals-Heftchen



Name: Jboxoffice
Email: Hab ich
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Da hast du natürlich recht, Troy. Wollte es ja nur mal erwähnen. Bei diesen Ahnungslosen fällt es eben immer besonders auf, wenn sie einen angehenden Blockbuster mal NICHT in den Himmel loben.^^



Name: alice
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TV-Spielfilm hat sehr oft zutreffendere Bewertungen als Filmszene.
Als aktuelles Beispiel fällt mir jetzt nur die Kritik von "Knowing" ein. Schaue mir eh immer mehrere Rezensionen an und muss sagen am meisten gefällt mir die von Filmstarts. Aber das ist natürlich alles relativ. Aber dennoch TV Spilfilm mit dem Mc Donald Heftchen zu vergleichen ...nich gut;D



Name: @alice
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Stimmt, der Vergleich beleidigt das McD-Heftchen...



Name: Florian
Email: flo@spacezone.de
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Ich muss sagen ich freue mich wirklich sehr auf den Film. Inzwischen ist auch die Spiegel-Kritik draußen:

""Star Trek" 2009 ist eine hochtourige, über Strecken begeisternde sentimental journey in die Vergangenheit der Zukunft. "

Viele Fans haben ja Angst davor, dass mit dem "klassischen Star Trek" gebrochen wird, der Canon verletzt wird, aus den oft tiefgründigen Star Trek-Folgen, die sich oft mit sozialen Problemen der Erde beschäftigt haben, ein durchschnittlicher Hollywood-Blockbuster wird.
Dazu kann ich nur sagen: Ich bin mit The Next Generation und Captain Picard groß geworden. Mir gefiel die Idee der "edlen" Sternenflotte sehr gut und ich habe die Serie geliebt. Als ich dann zum ersten Mal die klassische Serie gesehen habe, habe ich Star Trek nicht wiedererkannt. Völlig anders! Auch "The Next Generation" hatte also schon einmal einen Neuanfang gemacht.
Inzwischen habe ich mich auch mit der klassischen Serie angefreundet und sie gerne gesehen. Insb. die Kinofilme sind aber längst nicht so tiefgründig, sondern meist beste Unterhaltung.

Insofern: Ein Neustart birgt Chancen und wenn dabei ein richtig guter Film bei rauskam, dann freue ich mich drauf. Auch früher gab es schon solche Neustarts und dennoch ist das Star Trek-Universum faszinierend geblieben.



Name: robau
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ich finds saulustig :D
schöner vergleich mit dem mcdonalds-heftchen



Name: genau
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Bitte auf den Film konzentrieren und nicht über die Qualität irgendwelcher Zeitungen oder Webseiten palavern. Danke.



Name:
Email: gehtkeinen@was.an
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Ich konnte der alten Serie immer mehr abgewinnen als Next Gen und fand auch die älteren Filme immer besser. Ihnen Tiefgründigkeit abzusprechen ist natürlich quark wenn man die Analogien zum kalten Krieg oder der Umweltschutzbewegung sieht und ich halte sie sogar für interessanter als das ewige Wiederkäuen irgendwelcher Ideale in den aktuelleren Filmen.
Außerdem mag ich die schnoddrige, anarchische Art der alten Figuren lieber als die moderneren, überkorrekten Stock-im-Hintern Gutmenschen.

Von da her freue ich mich auf einen "Reboot" der Filmserie, der auch dringend nötig war und hoffentlich ein Erfolg wird. Ansonsten könnte dies das letzte Lebenszeichen des Star Trek Franchise der nächsten 10 Jahre werden.

Was eine Enttäuschung wäre, wäre wenn folgende Produkte diesen Film nicht als Kanon übernehmen und einfach mal auf alles andere Pfeifen, auch auf unverbesserliche Fans.



Name: Bobo
Email: -
Bewertung:   

Bitte auf den Film konzentrieren und nicht über die Qualität irgendwelcher Kommentare palavern. Danke.



Name: Peter
Email: peter@msn.de
Bewertung:   

Negative Kritik? Eine hätte ich:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30240/1.html



Name: Sisko
Email: Sisko2000@gmx.net
Bewertung:   

Also, die Heise-Kritik disqualifiziert sich doch schon nach den ersten paar Abschnitten selbst. Wer es zu relevanten Kritikpunkten erhebt, dass Zoe Saldana nicht so große Brüste wie die Original-Uhura hat, Simon Pegg die runde Kopfform von Scotty fehlt und John Cho als Asiate dem alten Sulu nicht ähnlich genug sieht, entlarvt sich doch nur selbst als kleinlicher Korinthenkacker, der offensichtlich einen Film wollte, in dem alles aber haargenau so aussieht wie 1966. Was, bitte schön, sollte daran toll sein?

Für die ewig Gestrigen wird der neue "Star Trek"-Film ja offenbar ohnehin eine Enttäuschung sein. Aber die können dann ja weiter ihre DVDs gucken.



Name: g0ne
Email: gonesipod@gmail.com
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Grade im Preview gesehen und ich muss sagen das dieser Star Trek absolut Fantastisch ist!

Echt grossartig ... einfach WOW!



Name: ChrisCross
Email:
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Ich war eben in der Vorpremiere und muss sagen J.J. Abrams hätte diesen Film mit so hoher Wahrscheinlichkeit gegen die Wand fahren können...
Aber er tat es nicht. Für mich das genialste Drehbuch was man aus der jetzigen Situation herausholen konnte. Die Schauspieler habe ihre Hausaufgaben gemacht und Abrams bringt Star Trek auch optisch in die heutigen Kinozeit. Ich gebe 2 Punkte von 100% Abzug, aufgrund der schlechten Musik und dem etwas schwulstigen Ende.
Es ist nun nicht nur James Bond in der cineastischen Gegenwart angekommen, sondern auch Star Trek. Glückwnsch!!!



Name: p.bl00m
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

komme aus der preview. hab in der kritik hier nicht verstanden warum nur 9 augen gegegeben wurden, da steht doch nichts negatives. ich kann auch nichts schlechtes sagen, mitreißend war es sowieso, also 10 augen.



Name: bloggonaut
Email: info@bloggonauten.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

komme eben aus der Vorpremiere.

Mein Film des Jahres 2009!



Name: Körk
Email: gehtkeinen@was.an
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

So, also Star Trek "Der zweite Versuch" ist nun tatsächlich ein richtig schöner, unterhaltsamer, schneller und alles in allem großartiger Film geworden.

Die Rezension trifft größtenteils den Nagel auf den Kopf; grade was die ersten 45 Minuten angeht ist der Streifen ein wahres Fest für Trekkies und Trek-Interessierte gleichermaßen. Genau da kommt dieses Kribbeln wieder hoch, wenn sich die altbekannten und doch völlig neuen Figuren lässig ihre Sprüche um die Ohren schlagen.
Der Witz und die Selbstironie sind dabei nicht nur ihnen, sondern auch dem Film an sich deutlich anzumerken. Jede Figur wird lustig und einprägsam eingeführt, jedes Klischée wird bedient, jede Anekdote angerissen. Von den gesichtslosen Rothemden über russische Akzente bis zum Kobayashi Maru ("Pille" fand ich übrigens auch in der Übersetzung wirklich witzig).
Später verliert der Film ein wenig an Fahrt um ernsthafteren Bildern und Dialogen, und vor allem der Action, mehr Raum zu geben, wird aber nie eintönig oder gar langweilig. Doch allein dieser Beginn war den Eintritt wert.

Die Schauspieler machen ihre Sache gut bis sehr gut - Spock sieht "sich" zum verwechseln ähnlich, Pille sowieso und alle anderen bekommen grade genug Zeit, um einen Eindruck zu hinterlassen. Leider bleibt dabei der ein oder andere auf der Strecke, aber dann kommt ein kurzer Wink in Richtung der Serie aus den 70ern und alles ist wieder in Ordnung. Insgesamt keine herausragenden Leistungen, aber die unterhaltsam geschriebenen Dialoge werden glaubhaft vermittelt und dem Duo Pine und Quinto hab ich den schnoddrigen Kirk und den vielschichtigen Spock sofort abgekauft.

Die Effekte sind natürlich State-of-the-Art, was auch zu erwarten war. Leider gibt es da wenig herausragende Augenöffner, aber ganz im Ernst - so scharf hat die alte Enterprise noch nie ausgesehen. Das Design an sich orientiert sich eben an einer schönen Mischung aus Nostalgie und Apple-Moderne.
Da sieht dann schon mal ein Maschinenraum aus wie eine Kläranlage. Es ist auch mal sehr erfrischend, eine glaubhafte Trek-Zukunftsversion der Erde zu sehen - komplett mit klassischen Fahrzeugen und "Oldiesender". Sowas hätte ich mir für die letzte Serie gewünscht.

Die Story könnte der große Knackpunkt für jeden, der sich etwas auskennt mit Star Trek werden. Diese erklärt nämlich in einem Rutsch den Stilbruch mit dem Original, entschuldigt aber gleichzeitig alle weiteren Inkarnationen der Trek-Geschichte, egal wie diese aussehen mögen. Dabei mag vielleicht nicht jeder die Methode, mit der hier gearbeitet wird. (SPOILERSPOILERSPOILERZEITREISESPOILERSPOILER)
Leider beschränkt sich die Handlung in ihrem Kern bloß auf eine simple Rache- und vielleicht auch Coming-of-age-Story. Im späteren Verlauf des Filmes wird dann auch klar, daß Action und Computereffekte doch ein wenig zu viel Leinwandzeit bekommen, welche zumindest dem Oberbösewicht zugute hätte kommen dürfen. Der bleibt nämlich leider ein wenig zu eindimensional und blaß gegenüber jedem Nebendarsteller der Brückencrew, obgleich seine Motive durchaus interessant sind.

Auch wenn der Humor grade zu Beginn des Filmes ein wenig Überhand nimmt, ist er insgesamt wirklich mehr als ein augenzwinkernder Rückblick auf einen Kult, der vor mehr als 30 Jahren seinen Anfang genommen hat. Ich würde mich freuen, wenn es genau da weitergeht. Das ist das erste mal seit "Das unentdeckte Land", daß ich mich wieder auf Star Trek freue.
Ich fand den Film also uneimlich toll und er sei hiermit ausnahmslos allen Sci-Fi Fans ans Herz gelegt, die eine nette Geschichte mit großartigen Effekten, kultigen Figuren, witzigen Dialogen und ein paar Gänsehautmomenten zu würdigen wissen.



Name: The Ton
Email: fresch86@alice-dsl.net
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Seit 2 Jahren verfolge ich das Entstehen des Films. Lange habe ich diesem Tag entgegen gefiebert. Meine Erwartungen waren enorm, nach dem ganzen entstandenen Hype (wobei man sich davon ja gar nicht beeinflussen lassen soll... hatte es aber. Asche über mein Haupt)

Nun komme ich gerade aus der Premiere. Selber kann ich kaum Luft holen.
Ich kann eigentlich nur ein einfaches "wow" in den Raum stellen. Ich wollte erst ein paar Stunden warten bis ich eine Meinung abgebe, wollte mich nicht von den Effekten blenden lassen. Trotzdem komme ich um dieses "wow" nicht drum herum.

Sich darüber zu streiten, dass der Film das Trek-Universum jetzt kaputt macht ist nach den ersten 10 min. Film totaler Schwachsinn.
Da weiß man sofort: ...jetzt wird alles anders. Nicht besser, aber auch nicht schlechter - sonderen anders.
Überhaupt haben mir die ersten 10 min wohl am besten gefallen. Emotional und actionreich gleich am Anfang. Dann geht alles ganz schnell. Erst sieht man Kinder wie sie Unsinn treiben oder in der Schule sind, Minuten später auf der Akademie lernen, dann plötzlich alle zusammen auf der Brücke stehen. Schon steckt man mitten im Film. Allgemein halt alles sehr temporeich erzählt. Was mir noch aufgefallen ist, ist dass ich viel lachen musste. Scotty und die vielen Sprüche von Kirk zu Spock waren göttlich.

Ich würde so gerne 10 Augen geben, aber ein paar winzige Kleinigkeiten habe ich schon gesehen. Kleine Logikfehler fallen einem auf. So fragt man sich manches mal... "Können die das nicht selber machen?" Will da jetzt nichts vorweg nehmen, weil es ein zu großer Spoiler wäre.

Aber dieser dringend notwendige Neustart hat alles richtig gemacht. Ich kann mich bei J.J. dafür nur bedanken, dass er meine Erwartungen mit so viel Detailreichtum und Hingabe übertroffen hat.

Au Backe, soviel wollte ich doch gar nicht schreiben... und da ist nicht mal alles drin;)



Name: abrax1979
Email: schoener@film.de
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Hab gestern die Vorpreview gesehen; der Film ist wirklich nicht schlecht, es knallt und explodiert ganz wunderbar, und ja, es gibt auch ein paar schöne Charaktermomente, aber alles in allem nicht mehr als (wirklich) gutes Popkornkino. Als jemand, der eher mit Picard und Data als mit Kirk und Spock aufgewachsen ist und durch das Next-Generation-Universum an Star Trek herangeführt wurde, bin ich für die "Nostalgie-Momente" (wenn z.B. einer der alten TOS-Charaktere das erste Mal ins Bild kommt), vielleicht auch nicht ganz so empfänglich. Und - sorry - aber ich mag die Synchronstimme des "altbekannten Gesichts" (will ja nicht spoilern) nicht *gruselt*: auch wenn dessen Stammsprecher inzwischen verstorben ist - da hätte es sicher trotzdem passendere Besetzungen gegeben), das hat bei mir sicher vieles von der Intensität von dessen Handlung genommen, die im Original vielleicht besser rübergekommen ist. Angucken lohnt sich aber auf jeden Fall, ein schöner Film! :)



Name: Jane the Bane
Email: jellybane@web.de
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Hmmmm... durch die zahlreichen positiven Kritiken war meine Erwartungshaltung wohl ein klein wenig zu hoch. Insgesamt ein wirklich guter Neustart der guten alten Enterprise, aber es gibt dann doch einige Kritikpunkte, die ich als kleine Wermutstropfen empfunden habe.

(Kleiner Spoiler-Alarm; ich erwähne keine Details, gehe aber dennoch auf die Handlung ein.)

1.) Der Schurke. Mal ganz ehrlich, da wäre doch wohl an Charakterzeichnung und Motivation noch ein wenig mehr drin gewesen, meine lieben Herren Drehbuchschreiber! Was uns hier mit Nero präsentiert wurde, war ja wohl ein "Khan" für Arme... Nein wirklich, das musste doch nicht sein!

2.) Die Art der Bedrohung. Das hat man doch nun wirklich schon einmal gesehen, sei es in "Star Trek II", "Star Trek VII", oder selbst "Star Wars". Hätte man sich da nicht etwas Ausgefalleneres einfallen lassen können? Als "Hommage" würde ich das nun auch nicht gerade verstehen wollen - dafür war der Verweis dann wieder nicht klar genug.

3.) Die Actionlastigkeit. Im Gegensatz zu eingefleischten Hardcore-Trekkies habe ich zwar durchaus nichts dagegen, dass der staubigen alten "Trek"-Serie ein bisschen mehr Pep verliehen wird. Aber bei all dem Effektgewitter blieben Story und Charaktere doch ein wenig auf der Strecke. Eine Spur mehr Plot zu Ungunsten der Actionsequenzen wäre mir persönlich lieber gewesen.

4.) Plotungereimtheiten; (Achtung: MASSIVER Spoiler!!!)
Gut, Nero und seine Mannschaft wurden von Rachegelüsten getrieben - aber ihnen ist FÜNFUNDZWANZIG JAHRE LANG nichts anderes eingefallen, als auf Spocks Schiff zu warten? War denn dieses ganze Schiff nur von Idioten besetzt? Was wäre denn leichter gewesen, als sich mit dem eigenen Heimatplaneten in Verbindung zu setzen und auf die zukünftige Katastrophe hinzuweisen, so dass man sich mehr als frühzeitig darauf vorbereiten kann und sich das Fiasko schlicht und ergreifend nicht wiederholt? Das macht ja wohl mehr Sinn, als ein Vierteljahrhundert tatenlos durch den Raum zu dümpeln, um seine Energien dann auf eine schwachsinnige Vergeltungsmission zu verschwenden. (Zumal die Schuldzuweisungen der Romulaner ja noch nicht einmal Sinn machen - so, wie es der Film darstellte, scheiterte die Rettungsmission ja nur an einer tragischen Verspätung, und nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft. Wenn mein Haus in Flammen stehen würde, und die Feuerwehr durch einen Stau zu spät kommen würde, stünde ich ja auch nicht mit dem Flammenwerfer bei den Feuerwehrleuten auf der Matte! Die können wohl kaum etwas dafür. Und selbst, wenn man all dies dem Wahn Neros zuschreiben würde: er war wohl kaum allein auf seinem Schiff.) Womit wir wieder bei meinen ersten beiden Kritikpunkten wären. Da hätte ich mir von den Herren Drehbuchschreibern wirklich ein bisschen mehr erhofft.



Name: Stefan
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Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

War auch gerade drin und muss sagen gute Arbeit und auch für Nicht-Trekkies ein Superfilm, freue mich schon auf die fortsetzung!!



Name: filmfan66
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich oute mich zuerst einmal als Trekkie.

Einer der sich mit seinem Vater um den Fernsehen kloppen musste, da im anderen Programm gleichzeitig Sportschau lief.

Einer der sehr viele der - teilweise guten - Bücher gelesen hat.

Und ich muss sagen, ich war restlos begeistert. Die Neubelebung der alten Charaktere ist wunderbar gelungen. Vor allem der neue Pille ist ein echter Gewinn. Teilweise läuft einem ein Schauer über den Rücken so nah ist Karl Urban an DeForest Kelly dran.
Auch der neue Kirk macht seinen Job sehr gut, schaut mal genau hin wenn er in der letzten Brückeneinstellung sich seitwärts dreht und in die Kamera grinst. Da steht ein junger William Shatner.
Nun möchte ja nicht nur Kopien sehen, nein es wurde auch viel eigenes Eingebaut das der Serie bestimmt weiter hilft. Darauf jetzt einzugehen würde zu viel der Handlung verraten.
Ich hoffe, das die Hardcore-Treker dem Film eine Chance geben, er ist es wert. Besser hätte man es kaum machen können.
Das die Handlung etwas dünn ist und ein wenig zu viel Bumm-Bumm und man etwas mehr witzige Dialoge einbauen hätte können, ja hätte man. Aber welcher Star Trek hatte schon viel mehr Handlung zu bieten.
2 Stück ? Maximum
(Zur über mir angeprangerten Stimme - ich habe ehrlich gesagt, nichts gemerkt. Er ist ja auch sichtbar älter geworden.)

Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Teile.



Name: Der irre Elch
Email: file_removed@hotmail.de
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

So macht die Aktualisierung eines Science Fiction Mythos Spaß!
Hier wurde all das richtig gemacht, was George Lucas bei Star Wars Episode 1-3 falsch gemacht hat. Hier hat man nicht versucht, mit religiösem Eifer an der ach-so unantastbaren Vorlage zu kleben. Hier hat man den Mythos Star Trek mit einer ganz großen Brise frischen Windes von seiner eigenen Staubschicht befreit!
Der Film ist frech und witzig und wartet mit einer Story auf, die sogar die vermeintlichen Anschlussfehler an die Ur-Serie auf Grund ihrer inneren Logik eben doch nicht unlogisch erscheinen lässt - vorausgesetzt, man verfolgt die Handlung. Und die gibt es in diesem Film wirklich! Dass das Schiff, obwohl es ja nun wiederum die "alte" NCC 1701 darstellt innen doch deutlich moderner aussieht, als das Serienmodell ist daher absolut verzeihlich. Erfreulich, dass der Film zwar auch ordentlich mit Effekten klotzt, sich aber eben nicht allein darauf verlässt.
J.J.Abrams hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet und ich würde mich noch auf eine weitere Episode "Star Trek Abenteuer vor der TV-Serie" freuen.
Ich stelle hier jetzt ganz bewusst und provokant die Behauptung auf, dass jeder der hier aus dem Kino kommt und was zu motzen hat, schon mit der Absicht, den Film schlecht zu finden reingegangen ist!



Name: G'KAR
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich habe mir gestern STARTREK angeschaut. Fazit: toller film, klasse,
unverbrauchte darsteller, einfach fetzig und schnell. grosses kintopp!!
kleine ketzerei am rande: das raumschiff des bösen sieht aus, wie eins aus meinem geliebten babylon5 universum!! livelongandprosper!!



Name: Claus Bürvenich
Email: Claus.Buervenich@t-online.de
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Im Prinzip wurde hier schon alles Positive (was absolut überwiegt) und Negative aufgezählt. Bei den Ungereimtheiten sind mir 3 Sachen aufgestoßen:

Was sollte denn dieser Unfug "Die ganze Flotte ist im Lexington-System. Also müssen alle Kadetten in der Notlage ran"?? So desaströs und chaotisch wäre die Sternenflotte sicher nicht organisiert. Da hätte man sich was Cleveres ausdenken können, um die Frischlinge an den Ort der Krise zu bringen.

War die Erde denn von der Sternenflotte überhaupt nicht bewacht bzw. gesichert? So einfach kann es doch für einen Angreifer nun wirklich nicht sein??

Die Art und Weise wie befördert und Posten gewechselt wurden, lässt mehr auf Anarchie als Hierachie schließen. Wirklich unglaubwürdig wie schnell man zum Captain wird? Wie wurde denn überhaupt Scotty plötzlich Chefingenieur auf der Enterprise?? Rangordnungen wurden in allen TV-Serien realistischer dargestellt.

Aber ich will nicht wirklich unken und nach Haare in der schmackhaften Suppe suchen. Der Film war schon toll und vor allem für Nicht-Fans sehr zugänglich. Bitte mehr davon.



Name: -
Email: -
Bewertung:                (6 von 10 Augen)

hmmm irgendwie nicht so mein ding

story/handlung: kommt einem vor als hätte man alles schonmal irgendwo (auch bei Star Trek) gesehen. viele logikfehler bzw. konstruierte handlung

bösewicht: gähn

schauspieler: nur durchschnittliche leistung, einziges highlight simon pegg

was noch nervt: diese komische beleuchtung (vor allem auf der brücke), sternenflotten academy hat den charme einer sowjetischen kaserne, soundtrack nicht wirklich mitreisend, und was bitte ist "rote materie" lol

pluspunkt: humor

ich bin halt mit ST:TNG aufgewachsen, die classic serie hab ich zwar gesehen aber war nie soooo mein ding

ST 6+7 fand ich ziemlich mitreisend, was danach kam war nichtmehr so gut, aber noch sehbar, dieser teil hier hat mich atmosphärisch kaum angesprochen, die figuren haben kaum was mit der classic crew zutun (bis auf das aussehen und irgendwie aufgesetzte sprüche)





Name: emma_peel
Email:
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Ein richtig schöner kurzweiliger und unterhaltsamer Star-Trek-Film. Tolle Einführung der altbekannten Serienfiguren. Vor allem die Figur des Spocks fand ich überaus faszinierend, überstrahlte in meinen Augen Jim Kirk. Und Lieutenant Uhura fand sogar ich richtig scharf. ;-)

Aber bloß nicht mit zu großen Erwartungen ins Kino gehen! Ganz so gut wie die meisten Kritiken, die ich vorher gelesen habe, fand ich den Film dann nämlich doch nicht. Sicherlich eine tolle Neubelebung, aber mir fehlte irgendwie das gewisse Etwas.




Name: ELDORADO
Email: VRcutter
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

All denen, die sich über den etwas zu blassen und eindimensionalen Bösewicht beschweren, möchte ich mal etwas ans Herz legen und zwar den auch auf Deutsch gerade erschienenen Star Trek-Comicband "Countdown" aus dem Cross Cult-Verlag.

Der erzählt nämlich die komplette, im Film nur als Rückblick relativ knapp geschilderte Vorgeschichte und wie Nero zu dem wurde der er ist und wie sich sein Verhältnis zu einer bestimmten Person radikal änderte.

Die Star Trek-Comics waren bisher nicht immer das Gelbe vom Ei und im Grunde ziemlich überflüssig, aber diesmal ist das anders, denn "Countdown" bietet als Ergänzung zum Film einen echten Mehrwert.



Name: Stefan
Email: s.roeser@gmx.net
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich fasse mich ganz kurz: Man hätte es nicht besser machen können! Eine gelungene Übersetzung von Star Trek in die heutige Zeit mit enormem Potential für die Zukunft. Kleine Unsauberkeiten vergibt man schnell - die Optik, die Darsteller, die Atmosphäre reißen einen mit! Auch ich war skeptisch (ach nee!?) und bin begeistert (ach nee?!) !



Name: KingKarnja
Email:
Bewertung:              (5 von 10 Augen)

Ok, hab ihn jetzt auch endlich gesehen.

leider muss ich, als alter star trek hase und sehr großer fan kritik üben:

die story war ziemlich mau und beisst sich mit allem was vorher da war an serien und filmen. hatte auf ne story gehofft die im einklang steht mit dem rest des star trek universums.

ansonsten ist der film anders als alle andere star trek filme, irgendwie auch ganz erfrischen.

leider wars dann doch nicht ganz was ich erhofft hatte und um ganz ehrlich zu sein, ich hatte mehr erwartet.



Name: piranhaz
Email: fischschwarm@aol.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Habe noch nie einen Star Trek Film gesehen. Kenne die Enterprise von ein paar Folgen, aber das war´s dann auch schon. War nie so mein Dinge...

ABER DIESER FILM IST FANTASTISCH!!!

Null Ahnung von Star Trek, habe sogar Picard mit Kirk verwechselt, aber dieser Film ist völlig ohne Vorkenntnisse zu geniessen, wie ein gigantisches Filmepos. Action, Geschichte, Schauspielerei - alles passt!

Hut ab, Herr Regisseur!



Name: Klaus
Email:
Bewertung:                (6 von 10 Augen)

Hallo,

auch, wenn ich den Film kurzweilig finde, kann ich mich den häufig sehr positiven Kritiken nicht anschließen. Dass der Film doch nicht so ernst geworden ist, wie es die Trailer suggerieren ist letztendlich positiv, da es dem Geist der Serie entspricht. Die Story ist meiner Meinung nach jedoch zu simpel und an einigen Stellen sieht die Hommage aus wie eine Parodie. Da der Film sehr actionreich ist, werden viele der verbleibenden Storyfetzen zu schnell abgespult.

Da eine Fortsetzung abzusehen ist, denke ich, dass hier noch vieles nachgeholt werden kann. Generell finde ich die Entscheidung gerade diese Geschichte zu erzählen und eine Tür aufzustoßen richtig ... das Star Trek Universum ist ansonsten weitesgehend abgegrast.



Name: Bommel
Email: -
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Jung, spritzig, actiongeladen und echt witzig. Unglaublich, dass der Film mit "Star Trek" betitelt ist. Ich glaube, es gibt mehr Tote, Phaserschüsse, Witze, Schmutz in den Ecken und Küsse als in allen Star Trek-Folgen zusammen. Nun gut, die Geschichte wird so rasant erzählt, dass man die charakterlichen Entwicklungen schon nicht mehr ernstnehmen kann. Vor allem Kirk ist hoffnungslos überdreht und viel zu übertrieben locker drauf. Zudem reicht auch die Zeit nicht, um jede Person ausgiebig vorzustellen.
Der Plot an sich ist auch eher durchshcnittlich. Zwar löst man sich mit einem Trick von den Zwängen der Vorlagen (auch für die Zukunft), aber da hätte echt mehr drin sein müssen. Dazu ist auch die Rolle des Bösewichts miserabel. Naja, insgesamt recht unterhaltsam.



Name: alice
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Einfach nur Klasse.
Tolle Unterhaltung...perfekt fürs Kino.




Name: Ron
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Bewertung:            (4 von 10 Augen)

Bin kein Fan von Star Trek. Für mich ein besseres Starship Troopers. Die Story ist zu actiongeladen und platt, als dass ein Bezug zu Star Trek gefunden werden kann. Den Protagonisten wird viel zu wenig Zeit gewidmet, als dass diese einem "ans Herz wachsen" können. Zudem verunsichern die ganzen Witze. Ja, natürlich sind sie lustig. Aber der gesamte Film und alle Figuren werden dadurch unfreiwillig komisch und albern. Fazit: Geht so.

PS. Frage: Wer war denn jetzt der Junge im Cabrio? Er nannte sich ja James Tiberus Kirk. War das der Vater oder der Sohn, der ja Jim heißen sollte. Oder wie oder was?



Name: Kamino
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Bewertung:          (3 von 10 Augen)

Typisch Abrams. Du denkst, du sitzt in einem tollen Film, am Ende ist es doch wieder nur langweilig und durchschnittlich. Außer Taschenspielertricks nichts gewesen.



Name: felix fell
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ja, ich gebe zu, ich bin ein "KAWUMM"-Fetischist. Deshalb gibt es ja schließlich Kinos...
Der dritte Kinofilm, auf dem groß und breit "J.J. Abrams" steht und der dritte Kinofilm, der meine durch die Trailer geweckten Erwartungen erfüllt hat. Hab vorher mit Star Trek nichts am Hut gehabt und werd mir auch jetzt nicht die alte Serie anschauen ( aus rein visuellen Gründen), aber was sich hier in meine Netzhaut eingebrannt hat, fand ich so bombastisch wie seit Transformers nicht mehr. Gigantische Aufnahmen und Effekte kombiniert mit einem krachenden Soundtrack (Score & Sound) haben meine Kinnlade 2 volle Stunden nach unten gedrückt.
Ich kann zu den Originalcharakteren nichts sagen, aber die von Abrams und seinem Team hier vorgestellten überzeugen nach heutigen Vorstellungen vollkommen.
Grandioses Blockbusterkino und hoffentlich nicht der letzte Film dieser Art.



Name:
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Bewertung:   

Sehr interessant.

Wenn ich die Kommentare hier lese kann ich das so zusammen fassen:

Alteingesessene Startrek Fans sind enttäuscht.

Wer mit Startrek nichts zu tun hatte dem hat es gefallen.



Name: Q
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Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Also ich bin ein ein eingefleischter ST Fan, keiner der mit Uniform zu irgendwelchen Treffen rennen würde, aber ich konnte bisher jeder Star Trek-Generation etwas abgewinnen. Ich bin vom neuem Star Trek wirklich begeistert.

Er hat alles, was eine "Space Opera" braucht! Tempo, Action, Humor und auch die ein oder andere "trashige" Szene. Alles gewürzt mit wirklich sehenswerter CGI (mein besonderes Highlight: die Szene wo die Enterprise aus der Atmosphere des Saturns auftaucht). Wer natürlich so etwas wie die letzten Kinofilme um die Crew mit Captain Picard erwartet, der wird bitter enttäuscht. Ich bin aber froh, dass er genau DAS nicht ist, sonst wäre es bestimmt der letzte Teil.

Klar gibt es einige Logik-Schwächen in der Story und nicht alles ist wirklich 100%tig rund konstruiert. Vieles wird auch bedingt durch die etwas unglückliche deutsche Übersetzung.

Mein Fazit: Star Trek hat sich bisher immer wieder neu erfunden. Dieses Mal ist es mal wieder wirklich gelungen...und vor allem, man kann ihn sich auch als Nicht-Fan ansehen. Weiter so J.J.!!!



Name: Speedy
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Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Ich konnte ja mit der sterilen Sta Trek Welt bisher gar nichts anfangen. Aber dieser Film ist wirklich klasse. Humorvoll, Actionreich. 2 Stunden super Unterhaltung. Ich hoffe auf weitere Fortsetzungen.



Name: Martin
Email: -
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Bin ein alteingesessener Startrekfan (erste Generation) und nicht enttäuscht. Für die Story geb ich 7, für die Optik 8. Die Story ist nicht beonders toll und etwas seifenopernmäßig zerfranst, aber ok. Insgesamt ist der Film besser als die Kinofilme mit der ersten Generation, die, wenn ich mich recht erinnere, bis auf einen recht schwach waren. Allerdings nicht so gut wie der Kinofilm mit der zweiten Generation, wo Jean Luc Picard von den Borgs assimiliert wurde. Von der Sorte könnte es ruhig mehr geben.



Name: Mosla
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Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Meine Fresse, war das mal eine audiovisuelle Bombe, wie ich sie schon lange nicht mehr auf großer Leinwand erlebt habe.

Die Charaktere spiegelten perfekt den jugendlichen Heißsporn der Crew wider. So stellt man sich die jungen Wilden in Form von Spock, Kirk und Pille vor, wenn sie frisch von der Ausbildung kommen. Der Humor war nie fehl am Platz und auch die emotionalen Momente hatten ihre Reize. Den Plot fand ich völlig in Ordnung.

Optisch und tontechnisch ein wahrer Genuss für die Sinne und mit einer unglaublichen Perfektion umgesetzt.

Danke Mr. Abrams, für diese geklückte Rundumerneuerung!



Name: MichaelGG
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Mit großen Erwartungen bin ich reingegangen und genau diese Erwartungen wurden erfüllt.
Dieser Film hat einfach alles: Action, Witz, Spannung, Überlänge und ein minimales Quantum an Tro...ähh Romantik :D
Ich war überwältigt und weder konnte ich, noch wollte ich einen Kritikpunkt finden.
Tiefgründiges hat hier nichts verloren und würde alles nur kaputt machen.
Ein 1ste Klasse Film der als EE einen Platz in meinem DVD Regal finden wird.



Name: MichaelGG
Email:
Bewertung:   

Ich habe mal aus Interesse den Durchschnit der bisherigen Augen-Bewertungen ausgerechnet:

8,54 (Augen bis zu meinem vorherigen Eintrag)


ps. @ Ron
Jim ist die Abkürzung von James. Somit ist der Junge der spätere "James" gewesen. Sein Vater hieß ja soviel ich mich erinnern kann "George Kirk".



Name: Filmzähne
Email: normanbritt@web.de
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Ich bin ein Star Trek Fan und habe mich schon seit 2 Jahren auf den Film gefreut. Ich habe lange überlegt wie ich den Film nun bewerten soll und bin zu dem Schluss gekommen das vorallem das schwache Drehbuch dafür verantwortlich ist das mir der Film nicht mehr als 7 Punkte Wert ist. Allerdings sehr solide 7 Punkte, da der Rest sehr gelungen ist.
Ich hoffe das die Verantwortlichen das erkennen und sich bei der nächsten Episode mehr einfallen lassen.




Name: Pocono400
Email:
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Meine Erwartungen wurden nur teils erfüllt. Die schauspielerischen Leistungen sind gut. Insbesondere die Rolle des Lenard Mc Coy ( Karl Urban) kam der Urbesatzung am Nächsten. Bösewicht war leider nur Durchschnitt; liegt aber nicht an Eric Bana. Die Filmmusik enttäuschte mich am Meisten. Jerry Goldsmith hätte dies sicher besser hingekriegt. Bin trotzdem zufieden.



Name: Manu
Email:
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

SPOILER SPOILER SPOILER

Sie haben Vulkan UND Romulus zerstört....!

Frage eines Trekkies:Es gab doch in Voyager und Enterprise etliche Folgen mit Temporal-Typen aus 29./31.Jhd, die solches Terraforming (oder eher vulcaforming) immer wieder ins Lot gerückt haben! WO ist denn hier die U.s.s. Relativity oder Daniels ?
Naja Zeitreisen als Thema des neuen STAR TREk find ich etwas blöde.

Genauso der Bösewicht ! Übellauniger Romulaner(Shinzon?!) mit Superwaffen-Riesenraumschiff (Scimitar?!) will Erde vernichten ....Kennt man doch irgendwie. Abgesehen davon, warum sind alle Romulaner auf der Naruta Glatzköpfe mit Tatoos?

Ok genug gemeckert. Die Optik ist endlich mal nicht so Altbacken und SParsam wie in den alten Filmen, gute Effekte und ich finde gute Schauspielcrew (nur Nero war SEHR eindimensional) Die erste Stunde setzt viel auf den "Boah" Effekt, was auch gelingt.
Trotz Macken endlich mal ein Star Trek-Film mit hohen Budget, der auch Edel wirkt. Solide 7 Punkte

Ps:Es gibt wohl mehrere gelöschte/geschnittene Szenen inkl. Subplot auf Rura Penthe (NEro überfällt die Klingonen - wird ja im Film erwähnt), diese wurden aber von J.J. rausgenommen (leider).



Name: tomatensaft
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Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Also ich muss sagen, dass ich nach dem Film wirklich zwiegespalten war.
Auf der einen Seite war der Film unterhaltsam, actionreich und technisch hochwertig.
Auf der anderen Seite hatte ich während des Films ständig das Gefühl alles schon mal gesehen zu haben. Eisplanet (Starwars: Imperium schlägt...), großes Monster wird während der Verfolgung von größerem Monster gefressen (Episode1 in der Unterwasserwelt), Spinnenähnliches Vieh wird mit Fackel verscheucht (Herr der Ringe 3) usw.

Dieses Gefühl alles schon mal gesehen zu haben hat doch gestört.



Name: Sepix
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Bewertung:      (1 von 10 Augen)

wieso dieses machwerk den namen star trek tragen darf werd ich nie verstehen



Name: Keule
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Bewertung:   

@ Manu

SPOILER!!!!

der Unterschied zu den früheren Zeitreisegschichten ist halt, dass Nero offensichtlich ein Alternativuniversum geschaffen hat.
In früheren Episoden haben Daniels und Co. halt immer versucht die Änderungen in "ihrer" Zeitlinie wieder rückgängig zu machen.
Die alte Zeitlinie ist aber im neuen Star Trek film überhaupt nicht betroffen (das sieht man u.A. daran, dass der alte Spock noch existiert. Käme er nicht aus einem Paralleluniversum, dürfte er ja eigentlich gar nicht existieren).

Die Sache mit den Tattoos und vieles mehr wird übrigens in den "countdown" Comics erzählt, die die vorgeschichte von ST11 erzählen und in der prä-tng Zeit spielen.



Name: Sascha
Email: -
Bewertung:            (4 von 10 Augen)

Meiner Meinung nach stimmt an diesem Film, ausser der SFX nichts.

Es war schön zu sehen, dass sich nach Prügelkirk, und Augenbrauenspock, Star Trek weiterentwickelt hat. In TNG hat Star Trek eine viel erwachseneren, relevanteren und auch interessanteren Grundton bekommen.
Vergessen waren die Ballerei, Prügeleien und die Testosteron getriebenen Jungs von der Brücke.
Bei TNG kam zum ersten mal das, für mich, „richtige“ Star Trek heraus. Das Gefühl einer positiven Zukunft, ein Weg, der ohne Gewalt und mit Diplomatie und Kooperation etwas erschafft und zusammenhält anstatt zu zerstören. Moral anstatt Verrat, Kooperation statt Krieg, Diplomatie anstatt Waffen.

Dieser Weg wurde dann für DS9 wieder verlassen, und man hat sich dem Krieg, und dem Verrat der Prinzipien gewidmet. Am Ende war DS9 nur noch ballern und das „Fronterlebnis“ zelebrieren.

Bei Voyager konnte man sich dann nicht auf einer Richtung einigen, sondern man verband den Flottenkindergarten mit alten, abgewetzten, und bereits 1000 mal recycelten Stories.

Trotzdem war das „Grundgefühl“ von Star Trek in beiden TNG-Nachfolgeserien noch vorhanden.

In dem neuen Film ist dieses völlig weg.

*Spoiler*

Schon der Filmbeginn trieft nur so vor pseudoernster Aufopferung. Ein Plastikspielzeug-Look auf der Brücke und Fabrikhallenflair im Maschinenraum, macht das Schiff nicht glaubwürdiger, zumal das Schiff auf dem Boden, in der Wüste(!!!) gebaut wird, was bei dieser Grösse schon wirklich schwer und enorm unpraktisch wird. Schon die NX01 wurde in einer orbitalen Werft gefertigt, und das war einige Dekaden VOR der NCC-1701.

Ein knutschender Spock, ständige Witzeleien, an lächerlich grenzenden Charaktere, grenzdebile Dialoge, und sehr mittelmässige schauspielerische Leistungen machen aus diesem Film eine Qual.
Von so Stilblüten wie „rote Materie“ will ich garnicht anfangen.
Zu keiner Zeit kommt Star Trek-Flair auf. Sogar die Geräusche im Film passen nicht zu Star Trek.

Bei aller Toleranz: Die Leute, die sagen sie wären Star Trek Fans, und finden den Film gut, wissen über die eigendliche Message von Star Trek anscheinend nichts. Denn diese Message, dieser Grundton, fehlt in diesem Film völlig.

Für mich ist dieser Film ganz, ganz billiges Actionkino, mit billig aussehenden Kulissen, mittelmässigen Schauspielern, einer mehr als schwachen und hanebüchenen Story und schrecklichen Dialogen. Das einzige an diesem Film, was halbwegs gelungen ist, sind die Effekte. Mit diesem Film, verlässt man die Weiterentwicklung von Star Trek, und degeneriert sich wieder auf die prügelnde Pre-Picardzeit zurück, wo Männer noch Männer waren, und sich mit allen möglichen Aliens prügelten, um am Ende das exotische ausserirdische Weibchen knutschen zu können.
Reisst man die 1nm dicke, sehr schlecht haftende Star Trek-Patina von diesem Film, bleibt ein schwacher SF-Action-B-Movie mit dem Charm eines sich ernst nehmenden Space Balls.

Sollte das die Zukunft von Star Trek sein, dann kann man als wirklicher Fan nurnoch weinend den Kopf schütteln, und einen grossen Bogen um die Kinokasse machen.



Name: Q
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@Sascha
In meinem ersten Beitrag erwähnte ich schon, dass dieser Film Fans der TNG-Zeit nicht gefallen wird. Ansatz des Filmes war es auch nicht, ein neues TNG zu schaffen, sondern Star Trek wieder dort hin zu bringen, wo die ursprüngliche Serie aus den 60er Jahren ihren Anfang genommen hat.

So schwer es manchen "Fans" der TNG-Zeit auch fallen mag, aber Star Trek war und ist JETZT wieder eine "Space Opera", ein "Western im Weldall". Klar ist damit auch gewisser "Trashfaktor" verbunden und die viel zitierte "Ernsthaftigkeit" der TNG-Zeit ist dahin.

Das mag dem einen Gefallen, dem anderen nicht. Fakt ist, Star Trek brauchte so einen Reboot, sonst wäre es völlig eingemottet worden. Was jetzt in weiteren Filmen auf uns zu kommt, da lass ich mich einfach überraschen, denn das Star Trek Motto lautete schon IMMER:

To boldly go where no man - no one - has gone before...



Name: Sascha
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@Q

Du magst recht haben bezüglich Reboot.
Problem was ich dabei sehe ist aber, dass die inhaltliche Qualität extrem zu wünschen übrig lässt.
Warum kann man ein Universum nicht rebooten, ohne Stil und Logik über Bord zu werfen?

Ist ein Reboot IMMER gut, auch wenn das Ergebnis ein völlig absurder, hahnebüchener und stilistisch grottenhässlicher Unsinn ist?

Ich meine: Nein.

Ein Reboot ja, aber so ein völlig grenzdebiler Trash eher weniger.
Alles an diesem Film beleidigt den halbwegs mündigen Zuschauer. Von Stil über Logik bishin zu unlustigen und schon fast ins lächerliche gezogene Figuren.

Aber das ist nur meine Meinung.

Wenn die Zuschauer diesen Müll wollen, dann kriegen sie auch Müll.
Ist halt traurig, dass man in der mittlerweise fast globalen Idiocracy mit intelligenter Unterhaltung niemanden mehr hinterm Ofen hervorlocken kann. Was sagt das über die Leute aus?

Die Antwort darf sich jeder selbst überlegen.



Name: Q
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@Sascha:
Ohne das jetzt in ellenlange Diskussionen ausufern zu lassen, oder dir jetzt deine Meinung streitig machen zu wollen :)

Zitat: Ein Reboot ja, aber so ein völlig grenzdebiler Trash eher weniger.
Alles an diesem Film beleidigt den halbwegs mündigen Zuschauer. Von Stil über Logik bishin zu unlustigen und schon fast ins lächerliche gezogene Figuren.

Das kann man jetzt so nicht stehen lassen. Ich hatte noch mal die Gelegenheit, mir den Film ein zweites Mal anzusehen und konnte mehr auf "Feinheiten" achten. Es gibt ziemlich viele Szenen, Zitate und Anspielen auf TOS, oder die ersten sechs Kinoflme. Dies ist nicht nur mir aufgefallen, sondern auch einigen anderen Kinobesuchern in meiner Nähe. Sie haben es ausdrücklich gelobt, dass der Film wieder in Richtung der Serie aus den 60er geht. Natürlich gibt es auch für mich Negatives, aber in erster Linie bin ich froh, dass Star Trek so weiter gehen wird.

Die einzige ins lächerliche gezogene Figur ist für mich Chekov, wobei dieser ganz klar ein Opfer der deutschen Syncro geworden ist.

Noch etwas persönliches, wer "ernsthafte" SF erwartet, geht nicht in Star Trek. Auch die früheren Kinofilme hatten Story-Plots, die alles andere als "logisch" waren und auch nur einige wenige TNG-Folgen haben wirklich den viel zitierten Tiefgang. Bezeichnenderweise hatte der erfolgreichste Film (Teil 8) ja eine ähnliche Story wie der Neue und ob Szenen, in denen Deanna Troy betrunken unter den Tisch fällt weniger "Trash" sind, als Chekovs "Run" von der Brücke zum Transporterraum, liegt im Auge des Betrachters. Wer "ernsthafte" SF sehen möchte schaut Filme wie "Gattaca", "Lautlos im Weltall (Silent Running)", oder als Serie die Neuauflage von "Battlestar Galactica".



Name: vic
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Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Super Kino Abend. Großes Unterhaltungskino. Reingehen, ansehen. Macht Spaß!



Name: Sascha
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@Q

Ja, last Post von mir ;) :

Das Chekov-Problem liegt weniger an der Synchro. Beispiel dafür ist die Szene wo Chekov dem Computer einen Befehl gibt, und dieser nochmal nachfragen muss, weil ers nicht verstanden hat. Ich weiss nicht, ob die englische Version besser ist, aber z.B. dieser Wutausbruch von Spock auf ein paar völlig durchschaubare Phrasen wegen Spocks Mutter halte ich für den totalen Murks. Das hat mit Charaktertiefe nix zu tun. Das ist einfach nur billig, vorhersehbar, und kein bisschen sinnig.

Die von dir zitierten Filme/Serien kenne ich alle, und stimme dir da zu. Allerdings hat eben das "alte" Star Trek wie TNG eben diese Message, und diese fehlt im neuen komplett. Ausserdem hatte TNG einen gewissen gediegenen Stil, und viele Folgen sind ernsthaft, und von der Tiefe schon eine der besseren SF-Serien.

Mir haben im neuen Film weder die Glanzplastik-Brücken noch der Fabrikhallenflair, noch die russischen Militärkasernen aka Sternenflottenakademie gefallen.
Viele der Star Trek Filme sind schlecht und unsinnig, keine Frage, aber nach dem Unsinnsfilm Star Trek:Nemesis, kommt der neue Star Trek vom Trash-Faktor und der Nonsens-Skala direkt nach Nemesis(Naja..Star Trek 5 vielleicht noch vorher).

Ich hatte mir einfach einen anderen Reboot gewünscht. Etwas ernster, etwas tiefgründiger, etwas stylischer, etwas weniger "Massenmarkt".

Das ist alles. Ich finds schade, aber denen, den der Film gefallen hat, lasse ich selbstverfreilich ihre Ansicht und ihr Gefühl gut unterhalten worden zu sein :)

Solange der Star Trek-Reboot auf diesem Niveau bleibt, werd ich da kein Geld für ausgeben.



Name: redy
Email: redy@gmx.at
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Ich fand den Film gut.
Die einzige Schwachstelle des Films war die Handlung und der wenig herausgearbeitete Gegenspieler. leider sehr farblos.

Bin mit ST quasi aufgewachsen und als TNG rauskam fand ich's langweilig. habe mich erst spaeter an daran gewoehnt und es lieben gelernt. weil ich aus der prae-TNG aera komme und somit selbst ein altes fossil bin ;) liegt vielleicht daran das ich als trekkie den film mag. obwohl die meisten trekkies in nicht moegen, aber das liegt daran, das sie noch zu jung sind und mit TNG aufgewachsen sind. ;)

schoen war auch, das der todeskanditat wieder dabei war.
war naemlich immer so. brueckenbesatzung und ein wahlloses mitglied der mannschaft beamen irgendwohin. dieses wahllose mitglied hatte dann zu sterben damit pille seinen einzeiler "he's dead, jim" los werden konnte.

schoen das sie so alte traditionen wieder aufleben liesen. leider konnte man pilles einzeiler nie hoeren. wird aber sicher noch ;)

im groessen und ganzen ein gelungener & kurzweiliger abend.
und das naechste mal, bitte mit mehr ambivalenz beim counterpart.



Name: Jean
Email: genau
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Nä, wat war der klasse. :-) Aber Spock und Uhura???



Name: rickman
Email: lalala@ismmael.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Der Film ist der beste Neuanfang, den man sich für Star Trek wünschen konnte.

Ich will nichts gegen die alten Filme gesagt wissen, (bis auf die ungeraden und Nemesis), ohne die gäbe es schließlich diesen Film auch nicht.

Die Action ist bombastisch, aber durch Abrams vorzügliche Regie ein perfektes (großes) Puzzleteil vom ganzen. Die Geschichte ist hervorragend und wunderbar mit zahlreichen Referenzen an die alten Filme durchsetzt, an welchen der Film sich zum Glück nicht aufhängt, sondern die eher Grund zu zahlreichen Lachern geben.

Die Schauspielerleistungen sind ein weiterer Pluspunkt. Allen zuvorderst hat Chris Pine es geschafft, Kirk binnen eines Filmes glaubhaft zu einem Captain zu formen, der gleichzeitig heißblütig, anarchisch und doch respekt -und verantwortungsvoll ist - und sich seinen Charme behält.

Die anderen fügen sich nahtlos ein, von McCoy bis Scotty. Ein besonderes Lob gebürt Bruce Greenwood, der seinen Captain Pike als gereiften und erfahrenen Anführer und ebensolche Vaterfigur gibt und trotzdem immer wieder durchschimmern lässt, das er alles andere als eine steife Führungspersönlichkeit ist, sondern dynamischer als so mancher Kadett.

Das Sahnehäubchen bleibt allerdings der Auftritt von Leonard Nimoy, der von einem Cameo nicht weiter entfernt sein könnte. Seine Rolle als gealterter Spock fügt sich nicht nur exakt in den Plot ein, allein sein kantiges Gesicht versprüht so viel Charisma, das es einen förmlich in den Kinositz hineinpresst. etwas, was Nimoy in all den Filmen und Folgen davor nie so hinbekommen hat.


Alles in allem würde ich sagen: Star Trek ist zurück......

hoffen wir nur mal das es auf diesem weg weitergeht....

danke J.J., danke Alex und Roberto und danke, ihr anderen Helfer.



Name: Star Trek Fan
Email: heute nicht
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Bin ein Star Trek Fan durch und durch. Bin mit TNG aufgewachsen, habe später TOS gesehen und habe eigentlich in jeder Serie irgendwas tolles gefunden. Die Filme fand ich alle toll, außer die Tatsache, dass die im zehnten Teil DATA gekillt haben.
Ich muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte in den Film zu gehen. Doch letztendlich hat die NEugier gesiegt und cih bin aufs positivste überrascht. Bleibt abzuwarten, was man jetzt mit diesem Erfolg anfängt. Ein großes Plus kommt dem Film meiner Meinung nach schon durch den Auftritt Leonard Nimoy's zu. Es ist faszinierend, was dieser Mann für eine Ausstrahlung hat, wie er das gesamte Star-Trek Universum mitgeprägt hat. Also zusammenfassend find ich den Film toll, die Charaktere sind fantastisch herausgearbeitet und viel des Witzes machen die vielen Pointen aus, die sich auf die "alte" Crew beziehen. Von daher kann ich keinen Star Trek Fan verstehen, der sagt, man hat alles vergessen, was Star Trek früher ausmachte. Ich finde, dass vieles in dem Film eine Hommage an die Anfänge der Serie von 1966 ist.



Name: I-think
Email: s.roeser@gmx.net
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich fasse mich kurz: besser ging's nicht!



Name: mrs. dalloway
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

ich bin kein großer star trek fan, aber den film fand ich super! absolut gelungen, toll gespielt und keine minute langweilig.



Name: johnboy
Email: st@r
Bewertung:                (6 von 10 Augen)

SPOILER
Eine Sache in der Story hat mich sehr gestört:
Nero reist mit seinem romulanischen Riesenschiff zufallsbedingt durch die Zeit viele Jahre zurück und will sich für die Zerstörung seines Heimatplaneten rächen, welcher durch den explodierenden Heimatstern ausgelöscht worden ist.
Der Vertreter einer intelligenten Spezies (zu welcher die Romulaner gehören) würde in diesem Fall zum noch vorhandenen Heimatplaneten fliegen, die Bewohner warnen und langsam mit der Evakuierung beginnen.
Aber nein, er wartet 25 Jahre lang auf Spock. Das ist richtig DUMM.
Aber die Logik mit Zeitreisen in Filmen bleibt meistens immer auf der Strecke.



Name: Der Vulkanier
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Bewertung:   

VULKAN EXPLODIEREN LASSEN ????!!!!! Sach ma', habt Ihr sie noch alle?! Naja, aber der Rest war wirklich gut! (**grins**)



Name: Speedy
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Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Toller Neustart. Es wurde Zeit, das das muffige Star Trek Universum endlich an die Gegenwart angepasst wurde. Der Film hat mir viel Spaß gemacht. Ich hoffe auf weitere Teile.



Name:
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Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Gute Darsteller, originelle Dialoge, tolles Design!

Leider ist die Story streckenweise arg an den Haaren herbeigezogen. Vieles kommt einem in der Tat bekannt vor - nicht nur aus dem Hause Star Wars, sondern auch aus Fluch der Karibik (Die ständigen Diskussionen, wer Captain des Schiffes ist; Kirk wird auf Eisplante ausgesetzt = Jack Sparrow wird auf einsamer Insel ausgesetzt; plötzlich auftauchendes Romulaner-Schiff = plötzlich auftauchende Flying Dutchman usw.).

Trotzdem ein sehr kurzweiliger Film, alles andere als ein 08/15-Blockbuster. Bin auf eine Fortsetzung gespannt!




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