Red Eye

thriller, usa 2005
original
red eye
regie
wes craven
drehbuch
carl ellsworth
cast
rachel mcadams,
cillian murphy,
brian cox, u.a.
spielzeit
83 min.
kinostart
08.09.2005
homepage
http://www.redeye-film.de
bewertung

(7/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Lisa Reisert (Rachel McAdams) ist eine erfolgreiche Hotelmanagerin, aber ansonsten eine seit einem schlimmen Erlebnis sehr verunsicherte Frau. Das Fliegen hasst sie und so ist es ihr ganz recht, als sie die Bekanntschaft des charmanten Jackson (Cillian Murphy) macht, während beide auf ihren Flug nach Miami warten. Als sich Jackson dann auch im Flugzeug direkt neben sie setzt, schlägt Lisas anfängliche Begeisterung jedoch schnell in blankes Entsetzen um. Denn ihr Sitznachbar entpuppt sich als Mitglied einer Verschwörung, deren Ziel die Ermordung des amerikanischen Ministers für Heimatschutz ist. Der ist zu Gast in dem Hotel, für das Lisa arbeitet, und soll sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort einfinden. Um das zu erreichen, braucht Jackson die Hilfe von Lisa und erpresst ihre Mitarbeit mit einem überzeugenden Argument: Wenn sie sich weigert, muss ihr von Scharfschützen bereits ins Visier genommene Vater sterben.

Wes Craven ist zurück. Der Altmeister des Horrorfilms lieferte nach seinen fulminanten Erfolgen mit der "Scream"-Trilogie in den letzten Jahren ja allzu oft nur mittelmäßige Ware ab und konnte zuletzt auch mit seiner uninspirierten Werwolfgeschichte "Verflucht" nicht mehr so richtig überzeugen. Mit "Red Eye" entfernt er sich jetzt einmal von seinen Genrewurzeln - und das ist eine gute Idee. Denn im für ihn ungewohnten Gebiet des reinen Thrillers ohne jegliche übernatürliche Beigaben läuft Craven zu alter Form auf und liefert ein schnörkelloses Stück Spannungskino ab.
Die Lorbeeren dafür gebühren allerdings ebenso Drehbuchautor Carl Ellsworth für dessen einfache und effektive Story. Dass er diese tatsächlich als alleiniger Autor von Beginn der Produktion bis zu deren Abschluss wie geplant umsetzten durfte, ist heutzutage sehr ungewöhnlich und versetzt den Schreiber selbst in größtes Erstaunen. "Ich habe eigentlich jeden Tag damit gerechnet ersetzt zu werden" erzählt Ellsworth. Wurde er aber nicht und deshalb haben wir nun einen gelungenen kleinen Thriller von nicht mal 80 Minuten Länge (ohne Nachspann), der auf jeden überflüssigen Ballast verzichtet.
Stattdessen bleibt es bei zwei Charakteren, die die meiste Zeit nur miteinander reden. Lediglich Veteran Brian Cox hat als Lisas Vater noch eine einigermaßen bedeutende Rolle, ansonsten fokussiert sich alles auf das Duell zwischen Lisa und Jackson. Die junge Frau wächst dabei sozusagen an ihrer Aufgabe, genauso wie Rachel McAdams an ihren Rollen. Denn nach ihren Darstellungen als Romantikerin ("Wie ein einziger Tag") und als Highschool-Biest in "Girls Club" erweitert McAdams hier erneut bemerkenswert ihre Bandbreite. In Cillian Murphy hat sie dabei einen überzeugenden Gegenspieler, dem die Wandlung vom unwiderstehlichen Charmebolzen der Anfangsminuten zum brutalen Killer mühelos gelingt, und der dabei ein ganzes Stück Furcht einflössender wirkt als seine vom Namen her eigentlich darauf angelegte Figur "Scarecrow" in "Batman Begins".

"Red Eye" teilt sich deutlich in drei Handlungsabschnitte auf, und nach der kurzen Einführung der Figuren am Flughafen nimmt dann natürlich der Mittelteil an Bord des Flugzeugs die meiste Zeit, ein, bevor es schließlich zum finalen Showdown kommt. Und dieses arg konventionelle Finale, auf das hier ansonsten nicht näher eingegangen werden soll, bildet dann auch die einzige wirkliche Schwäche des Films - von den paar kleinen Logiklöchern einmal abgesehen, die eine derart konstruierte Geschichte aber wohl fast unvermeidlich mit sich bringt.
Insgesamt betrachtet liegt mit "Red Eye" aber trotzdem ein feiner Thriller vor: Kurz, knackig und konzentriert.

V. Robrahn

 


Name: Andre
Email: A_Hunnenberg@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film echt gut gelungen. War auch ein sehr grosser SCREAM-Fan. Aber kann mir mal bitte einer sagen, wie der Film zum Namne "RED EYE" kommt??!?!? isch komm escht net druff :-)



Name: skade
Email: ab@c.d
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

nachtflüge werden auch als "red eye"-flüge bezeichnet, weil man schlecht schläft und am nächsten morgen dann eben solche hat.



Name: Papagei
Email: pwaddy@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Der Film ist die totale Zeitverschwendung, schauspielerisch überzeugt er kaum, storytechnisch sowieso nicht und Spannung sucht man vergeblich, also eigentlich alle typischen Merkm,ale eines Thrillers vermisst man in Red Eye. Zeit- und Geldverschwendung!



Name: Furious Anger
Email:
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Eigentlich ganz gut der Film.Recht spannend und kurzweilig.Eigentlich aggieren hier nur zwei Personen,der Rest wird nur am Rande mal erwähnt,aber das reicht auch vollkommen!Keine unnötigen Längen,keine Gefühlsduselei.Der einzige zu bemängelte Punkt ist meiner Meinung nach die Besetzung des Bösewichts - das ist irgendwie nicht wirklich seine Rolle,der Typ würde wohl maximal ne Achtjährige ängstigen können und selbst die würd ihm wahrscheinlich noch die Zähne eintreten.Aber vieleicht soll ja genau das der Clou sein,dass eben so ein Waschlappen das Böse verkörpert!?

Na ja egal,der Film ist auf jeden Fall sehenswert!



Name: Mickc
Email: mickc@gmx.ch
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Jo, solider Thriller! Nix weltbewegendes aber durchaus unterhaltsam. Hm... ja... mittelprächtig! ;-)



Name: Chris
Email: unwichtig
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Naja. Sicherlich nicht ärgerlich und völlig vertane Zeit, aber insgesamt doch mäßig spannend und etwas einfallslos. Alles schon mal gesehen. Ein Thriller von der Stange, der sich nichts traut.
Aber das eigentlich Unerhörte war der Trailer! Da wurde nämlich mit plötzlich rot strahlenden Augen und am Fenster langfliegenden Toten etwas ganz anderes versprochen. Vielleicht wars deshalb auch etwas langweiliger für mich als der Film tatsächlich ist - habe die ganze Zeit auf Horrorstückchen gewartet.



Name: laura
Email: h
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Also ich fand den film super, und auch die besetzung des "bösewichts" gut gemacht. kann ich net begründen aber irgendwie war das mal was neues...also net so der typische typ für solch eine rolle!
das einzige was mich da stört ist, das der film ab 12 ist..ich weiß net aber ich find da gibts zu brutale szenen drin...(zb die mit dem kulli oder da die messerjagt im haus von lisas pap...)naja aber ansonsten find ich hat sich das geld sehr wohl gelohnt!!



Name: Herr Pes
Email: m@ttwurst
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Nicht viel neues und trotzdem nett. Einzig das konventionelle "Scream" Ende(Schmerzfreier Killer jagt Mächen durchs Haus) ernüchtert ein wenig. Offensichtlich wusste Wes nicht so ganz, wie er die Story abschließen soll und hat auf altbewährtes gesetzt. Leider...



Name: Vogeltränke
Email: sarus.c@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Also ich fand den Film durchaus gelungen, wenn auch der erwartete Thrill etwas ausblieb und an seine Stelle eher Komik trat! Selten hat mich ein derartiger Film so zum Lachen gebracht... Situationskomik noch und nöcher! Auf jeden Fall sehenswert, wenn man nicht stumpfsinnig auf Gemetzel und Psychothrill aus ist! Ebenfalls überzeugt er überaus durch die schauspielerische Leistung, der es doch gelingt die etwas simple Handlug durchaus gelungen zu verpacken und an den Zuschauer zu vermitteln, mein Kompliment!



Name: Chris
Email: nix da
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Vogeltränke
Bitte hilf mir auf die Sprünge und gib mal ein paar Beispiele der angepriesenen Situationskomik. Ist mir einfach entgangen. Vielleicht wird der Film ja nachträglich doch noch besser?



Name: Piper219
Email: juleundcora@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film voll cool. Ich habe ihn mir mit meiner besten Feundin angeguckt. Die beste Szene war die auf dem Klo, wie er da raus haut "Danke für den Quicky" Was meint ihr hat er am Ende überlebt? Schreibt bitte!! Juleundcora@web.de Bye Jule



Name: X-ich-Y
Email: x
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ich hatte mir den Film reichlich spannender vorgestellt. Für mich ist Red Eye nur durchschnitt.



Name: Mike
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hört sich nach einer netten Idee an. Sollte man ihn im Kino oder auf DVD lieber schauen?

Mfg, Mike



Name: Ein Zuschauer
Email: zu@schauer.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Der Film wirkt auf mich wie eine kleine Fingerübung Cravens. Fast lehrstückhaft kann man hier sehen, wie Genre-Kino funktioniert, ohne das dieses in sich selbst versumpft. Denn der Film bietet genug "Neues", dass Craven darin etwas Interessantes entdecken konnte, ich denke nämlich nicht, dass er es noch nötig hätte einen Film zu machen, der ihn nicht interessiert. Natürlich funktioniert der Film nicht auf einer einer Meta-Ebene, wie die Filme der Scream-Trilogie, aber er hat genug Verve, um eine frische Variation zu bieten. Allein der trügerische Anfang, an dem man schon meint im falschen Film zu sitzen, ist ein spitzbübischer inszenatorischer Kunstgriff, der einfach Spaß gemacht haben muss.

Insgesamt natürlich nichts besonderes, aber innerhalb des Gewöhnlichen ein Musterbeispiel. Mir hat es richtig Spaß gemacht exmeplarisch vorgezeigt zu bekommen, wie ein solcher Film funktioniert und dabei zu entdecken, wieviel Freude auch der Regissuer daran hatte. Dabei ist der einizge Wermutstropfen, wie bereits von Herr Robrahn erwähnt, das stark konventionelle Ende, aber kann man das Wes Craven, einem Meister dieser Gangart, wirklich übel nehmen?Der Film wirkt auf mich wie eine kleine Fingerübung Cravens. Fast lehrstückhaft kann man hier sehen, wie Genre-Kino funktioniert, ohne das dieses in sich selbst versumpft. Denn der Film bietet genug "Neues", dass Craven darin etwas Interessantes entdecken konnte, ich denke nämlich nicht, dass er es noch nötig hätte einen Film zu machen, der ihn nicht interessiert. Natürlich funktioniert der Film nicht auf einer einer Meta-Ebene, wie die Filme der Scream-Trilogie, aber er hat genug Verve, um eine frische Variation zu bieten. Allein der trügerische Anfang, an dem man schon meint im falschen Film zu sitzen, ist ein spitzbübischer inszenatorischer Kunstgriff, der einfach Spaß gemacht haben muss.

Insgesamt natürlich nichts besonderes, aber innerhalb des Gewöhnlichen ein Musterbeispiel. Mir hat es richtig Spaß gemacht exmeplarisch vorgezeigt zu bekommen, wie ein solcher Film funktioniert und dabei zu entdecken, wieviel Freude auch der Regissuer daran hatte. Dabei ist der einizge Wermutstropfen, wie bereits von Herr Robrahn erwähnt, das stark konventionelle Ende, aber kann man das Wes Craven, einem Meister dieser Gangart, wirklich übel nehmen?Der Film wirkt auf mich wie eine kleine Fingerübung Cravens. Fast lehrstückhaft kann man hier sehen, wie Genre-Kino funktioniert, ohne das dieses in sich selbst versumpft. Denn der Film bietet genug "Neues", dass Craven darin etwas Interessantes entdecken konnte, ich denke nämlich nicht, dass er es noch nötig hätte einen Film zu machen, der ihn nicht interessiert. Natürlich funktioniert der Film nicht auf einer einer Meta-Ebene, wie die Filme der Scream-Trilogie, aber er hat genug Verve, um eine frische Variation zu bieten. Allein der trügerische Anfang, an dem man schon meint im falschen Film zu sitzen, ist ein spitzbübischer inszenatorischer Kunstgriff, der einfach Spaß gemacht haben muss.

Insgesamt natürlich nichts besonderes, aber innerhalb des Gewöhnlichen ein Musterbeispiel. Mir hat es richtig Spaß gemacht exmeplarisch vorgezeigt zu bekommen, wie ein solcher Film funktioniert und dabei zu entdecken, wieviel Freude auch der Regissuer daran hatte. Dabei ist der einizge Wermutstropfen, wie bereits von Herr Robrahn erwähnt, das stark konventionelle Ende, aber kann man das Wes Craven, einem Meister dieser Gangart, wirklich übel nehmen?



Name: the watcher
Email: watchout@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ein Auge gibts für den Beginn des Films die Wandlung der netten Bekanntschaft in einen skrupellosen "Geschäftsmann". Die anderen zwei Augen bekommen die 2 Hauptdarsteller die ihre Sache gut machen.

Die Szenen im Flugzeug sind okay, nur ab diesem Zeitpunkt befindet sich der Film in einem Sturzflug der mit einem harten Aufschlag endet. Da man sich das Ende eh schon vorher denken kann, was diesen Film selbstverständlich nicht besser werden lässt, kommt auch nie wirklich Spannung auf. Die "Guten" gewinnen, die "Bösen" verlieren. Eine starke Frau kampft sich lächerlich mit dem Killer durchs Haus und zusammen mit ihrem Vater besiegen sie ihn, tataaaa. Das Attentat wird natürlich auch verhindert und alles ist wieder in bester Ordnung, dann probiert man noch zum Schluss ein bisschen witzig zu werden("... und stecken sie sich den Beschwerdeschein dann in ihren Allerwertesten...") und der Film kann guten Gewissens in die Kategorie schon tausend mal gesehen und immer noch schlecht eingeordnet werden.



Name: Jana
Email: JanaDrebes@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Naja also ich fand ihn mittelmäßig ... was ich cool fand das die männliche hauptrolle von anbeginn schon ein bissl zwiespältig angedeutet wurde durch die blauen kontaktlinsen (fand ich jetzt so ...joa) naja aber eigentlich fehlt so der Höhepunkt irgendwie ... war ja eigentlich nur die Suche im Haus des Vaters aber sonst



Name: Ann
Email: /
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Es tut mir Leid,

aber ich hab diesen Film nur die erste dreiviertel Stunde ausgehalten, dann hab ich zu meiner Freundin gesagt, komm gehen wir aufs Klo, dass is weitaus intressanter ;-)
Nein jetzt mal ehrlich, der Film ist zum sterben langweilig. Der Titel klingt super spannend und aufregend, aber in Wirklichkeit is der Film total lahm. Man hat das Gefühl,dass sie nur so zum Spaß im Flugzeug sitzen, reden und dieser Jackson denkt wohl, er wär so richtig Angsteinflössend. Überhaupt ist das ganze dermaßen unlogisch und ich mein, man kann doch erwarten, dass nach 45 Minuten endlich mal was passiert, oda? Kein Plan, ob dann am Schluss endlich mal jemand die armen Kinozuschauer erlöst hat...