Scarlett Johansson

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8/10
Das Thema Scheidung kommt einem wohl eher nicht als Erstes in den Sinn, wenn man sich einen gemütlichen Filmabend bereiten möchte. Wieso zum Teufel sollte man sich so etwas denn gerade jetzt in der Weihnachtszeit antun?
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8/10

We've come a long way, baby. Als die Marvel-Studios 2008 einen Testballon namens "Iron Man" auf die Leinwände der Welt losließen und einen fulminanten Überraschungs-Erfolg hinlegten, hätte wohl trotzdem kaum jemand (außer Kevin Feige) gedacht, dass sich daraus die erfolgreichste Film-Franchise in der Geschichte des Kinos entwickeln würde. Elf Jahre und 21 Filme später erreicht das Marvel Cinematic Universe mit "Avengers: Endgame" nun seinen vorläufigen Höhe- und Endpunkt.

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8/10

avengers 3Zur Grundeinstellung eines Superhelden-Comicfans gehört eine gehörige Portion Skepsis, wenn von Verlagsseite mal wieder ein „noch nie dagewesenes, alles veränderndes Event“ angekündigt wird.

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5/10

night out 1Am College waren sie einst beste Freundinnen und nach zehn Jahren soll nun noch einmal richtig in der Vergangenheit geschwelgt und ordentlich gefeiert werden.

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4/10

Der Manga-Comicroman "Ghost in the Shell" von Masamune Shirow erschien 1989 und gilt als einer der bahnbrechendsten und bedeutendsten Vertreter seiner Art. Noch berühmter und wichtiger ist für Cineasten indes die Anime-Verfilmung von 1995. Der Film von Mamoru Oshii war zusammen mit "Akira" nicht nur dafür verantwortlich, dem japanischen Zeichentrick-Genre in der westlichen Welt zum (kleinen) Durchbruch zu verhelfen.

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8/10

Während man bei der Konkurrenz von DC Comics noch immer versucht, überhaupt mal ein Bein eines überzeugenden filmischen Universums auf den Boden zu kriegen und sich dabei heillos übernimmt (siehe „Batman v. Superman“), ist man bei Marvel schon weit enteilt und läutet nun die offiziell dritte Phase des „Marvel Cinematic Universe“ (MCU) ein.

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5/10

hail c 1Die Schlagzahl hat deutlich nachgelassen bei den Coen-Brüdern. Während sie früher gern jährlich ein neues Werk ablieferten, lagen zwischen „True Grit“ und „Inside Lleweyn Davis“ drei Jahre und genauso lange dauerte es jetzt auch bis zu ihrem neuesten Film.

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8/10

Niemand in Europa - und eigentlich auch niemand in Hollywood - produziert so konstant leicht verdauliche Action-Ware wie Luc Besson, der sich seit Anfang der "Transporter"-Franchise zusehends darauf spezialisiert hat, seine schnörkellosen Reißer dadurch international vermarktbarer zu machen, indem er die stets (zumindest teilweise) in Frankreich angesiedelten Filme auf Englisch und mit mindestens einem veritablen Hollywood-Star dreht und dafür dann auch gern international renommierte Regisseure anheuert.

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9/10
Der erste „Captain America“-Film erschien vor drei Jahren trotz seines recht guten Gelingens wie eine etwas bemühte Pflichterfüllung, ein Projekt, das nun mal verwirklicht werden musste um die Weichen für den großen „Avengers“-Film zu stellen. Ein Film um einen Helden, der mit seinem bierernsten, moralischen Patriotismus aus heutiger Sicht etwas aus der Zeit gefallen erscheint.
7
7/10

Wenn es um den legendären Regisseur Alfred Hitchchock und das Thema Frauen geht, dann ist eigentlich immer nur die Rede von "Hitchs" obsessiver Vorliebe für Blondinen und der oftmals despotischen Art, mit der er mit seinen Hauptdarstellerinnen umsprang - die Besessenheit, mit der James Stewart in Hitchcocks vielleicht bestem Film "Vertigo" auf Kim Novak fixiert ist, gilt nicht umsonst als quasi autobiografische Selbstreflexion des Regisseurs.