Spotlight

Hier finden sich all unsere Texte, die keine Besprechung eines einzelnen Films oder Serie sind - Interviews, größere Specials und übergeordnete Gedanken zur Filmwelt.
Die Arbeit im Synchronstudio ist für sie fast schon Routine, leiht sie doch nun schon seit mehreren Jahren "Marge Simpson" im Zeichentrick-Dauerbrenner "Die Simpsons" ihre Stimme. Einfach ist diese Aufgabe aber keineswegs, wie uns Schauspielerin Anke Engelke beim Interview zum neuen Disney/Pixar-Film "Findet Dorie" erläuterte.
Der genauso unterhaltsame wie gesellschaftskritische indische Film „7 Göttinnen“, der unter Anderem auf dem Festival von Toronto für Furore sorgte, kommt nun auch in die deutschen Kinos und ein Großteil der Hauptdarstellerinnen reist dafür sogar quer durch Deutschland um ihn zu präsentieren. In Hamburg sprach Filmszene-Redakteur Volker Robrahn mit fünf der laut Filmtitel „wütenden Göttinnen“, die sich aber erwartungsgemäß sehr friedlich und freundlich gaben.
Er ist einer der bekanntesten Regisseure Norwegens, drehte mit internationalen Stars wie Charlotte Rampling, Nick Nolte oder Tim Roth. Gleich zwei seiner Filme („Ein Mann von Welt“ und „Einer nach dem Anderen“) liefen im Wettbewerb der Berlinale. Von daher ist es durchaus überraschend, das sich Hans Petter Moland nun für den dritten Teil einer Krimi-Reihe auf den Regiestuhl setzte, denn Genrefilme sind sonst eher weniger sein Gebiet. Was ihn an der Jussi Adler-Olsen Verfilmung „Erlösung“ reizte und worin die Besonderheiten dieser Dreharbeiten lagen, erzählte der Filmemacher uns bei der Präsentation seines neuesten Werkes in Hamburg.
In seine Heimat Dänemark erkennt man ihn auf der Straße, aber auch hierzulande hat sich Nikolaj Lie Kaas mit Auftritten in Lars von Triers „Idioten“ oder dem Kultfilm „In China essen sie Hunde“ einen Namen gemacht. In „Erlösung“ schlüpft der dänische Film- und Theaterschauspieler nun zum dritten Mal in die Rolle des knorrigen Ermittlers Carl Mørck, eine Figur die der populäre Autor Jussi Adler-Olsen einst für seine Romanreihe erfunden hatte. Wie es ist diesen Charakter weiterzuentwickeln erzählte uns Nikilaj Lie Kaas bei der Vorstellung seines neuen Films in Hamburg.
Sie blicken beide bereits auf eine Hollywood-Karriere mit zahlreichen interessanten Rollen zurück und sind immer wieder in außergewöhnlichen Filmen zu bewundern. Während Emily Blunt gerade erst mit einer intensiven Darstellung in dem Drogen-Thriller „Cicario“ beeindruckte, war Charlize Theron im gleich sechsfach mit einem Oscar ausgezeichneten „Mad Max: Fury Road“ für viele die eigentliche Hauptfigur. Zum ersten Mal vereint sind beide nun in dem Fantasy-Märchen „The Huntsman & The Ice Queen“ zu sehen.
Es ist mal wieder soweit: Das vergangene Filmjahr findet seinen traditionellen Abschluss mit der Oscar-Verleihung, die diesmal in der Nacht vom 28. auf den 29. Februar stattfindet. Höchste Zeit, dass wir wie jedes Jahr unseren analytischen Blick über das Kandidatenfeld streifen lassen und feststellen, wer unserer Meinung nach die besten Siegeschancen hat.
Die Hoffnung mit „Green Lantern“ eine neue Superhelden-Franchise zu starten hatte sich nicht erfüllt und auch der erste kurze Auftritt der Figur “Deadpool“ innerhalb der „Wolverine“-Reihe hinterließ noch keinen allzu starken Eindruck. Warum der Söldner mit der großen Klappe für ihn trotzdem die Traumrolle schlechthin darstellt und wie er es geschafft hat einen eigenen Film nach seiner Vorstellung auf den Weg zu bringen, dass erzählte uns Ryan Reynolds bei der Präsentation des Films in Berlin.
2015 war ganz sicher das Jahr der Alicia Vikander. In gleich sechs Kinofilmen war die Schwedin zu sehen und hinterließ vor allem als Roboterfrau in „Ex Machina“ oder als nicht ganz freiwillige Agentin in „Codename U.N.C.L.E.“ bleibenden Eindruck. Aktuell ist Vikander an der Seite von Oscar-Preisträger Eddie Redmayne in „The Danish Girl“ zu sehen und sprach mit Filmszene über die starke Frauenfigur, die sie in diesem Film verkörpern darf.
Er ist ein wenig der Spezialist für historische Kostümfilme. Mit „The King´s Speech“ gewann Tom Hooper dafür gleich mehrere Oscars, doch auch seine Musicalverfilmung „Les Misérables“ kam für das Genre bemerkenswert ernsthaft und dramatisch daher und wurde ebenfalls mehrfach nominiert. Für seinen neuen Film „The Danish Girl“ begibt sich der britische Regisseur nun ins Kopenhagen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und zeichnet das Portrait einer Frau, die sich im Körper eines Mannes gefangen fühlt. Im Interview erklärt Hooper Filmszene was ihn an dieser Geschichte gereizt hat.
Der tägliche „Peanuts“ Comic-Strip endete und starb mit seinem Schöpfer im Jahr 2000. Doch auch wenn Charles M. Schulz verfügte, dass das Kernstück seines Werkes unangetastet bleiben soll, lebt die Marke „Peanuts“ natürlich trotzdem weiter. Das Vermächtnis wird durch ein nach ihm benannten Museum in Schulz Heimatstadt Santa Rosa, Kalifornien gepflegt, aber es erscheinen gerade jetzt auch wieder neue Comics mit den beliebten Figuren um Charlie Brown, Snoopy & Co. und zum Jahresende nun auch ein großer „Peanuts“-Kinofilm.
Klar, „Mad Max: Fury Road“ war zuallererst mal Kino, auf seine Essenz reduziert: sich bewegende Bilder mit sich bewegenden Dingen darin. Aber was für Bilder! Und was für Dinge! Gnadenlos zeigte George Millers Rückkehr zu der zentralen Figur seiner Filmographie, was im modernen Actionkino seit Jahren falsch läuft, und einen visuell beeindruckenderen Film als diesen gab es dieses Jahr nirgendwo.
Seit sie an der Seite von Johnny Depp als „Alice im Wunderland“ in den Blickpunkt des Kinopublikums geriet, hat sich Mia Wasikowska mit einer Reihe weiterer, gerne auch mal etwas abseitigen Rollen wie in „Stoker“ oder David Cronenbergs „Map to the Stars“ etabliert. Mit Tom Hiddleston wagt sie sich nun nach „Only Lovers left alive“ erneut in den Bereich des subtilen Horrors, diesmal mit gotischem Anstrich. Filmszene sprach mit der Schauspielerin über diese Rolle und ihre Karriere.
Er hat mit dem hinterlistigen „Loki“ aus den Marvel – Comicverfilmungen zweifellos eine der populärsten Schurkenfiguren der letzten Jahre geschaffen und auch in seinem neuen Film „Crimson Peak“ verkörpert Tom Hiddleston wieder eine facettenreiche, nicht allzu leicht durchschaubare Figur. Der gelernte Theaterschauspieler der britischen Royal Academy und Inhaber eines Abschlusses der Universität von Cambridge etabliert sich zusehends auch als Kino-Darsteller. Bei der Vorstellung von „Crimson Peak“ in Berlin hatte Filmszene die Gelegenheit mit dem charismatischen Schauspieler zu sprechen.
Sie enthält beileibe nicht nur große Erfolge, aber die Filmographie von Ridley Scott gehört sicher zu den beeindruckendsten eines noch aktiven Regisseurs überhaupt. Seit seinem Durchbruch mit „Alien“ und den erst mit Verzögerung zum Kultfilm aufgestiegenen „Blade Runner“ bewegt sich der Filmemacher in den unterschiedlichsten Genres, mit „Gladiator“, „Königreich der Himmel“ oder zuletzt „Exodus“ widmete er sich dabei aber immer wieder dem historischen Monumentalfilm. Doch auch in die Science-Fiction Welt zieht es ihn immer wieder zurück, nach dem „Alien“-Ableger „Prometheus“ und vor der angekündigten „Blade Runner“-Fortsetzung kommt nun die Buchverfilmung „Der Marsianer“ in die Kinos.
Er hat ohne Zweifel eine der bemerkenswertesten Hollywood-Karrieren der letzten Jahre hingelegt, wenn auch ganz sicher keine gradlinige. Etwas mehr als fünfzehn Jahre ist es nun bereits her, dass der indisch-stämmige Filmemacher M. Night Shyamalan mit dem Paukenschlag „The Sixth Sense“ auf der Bühne erschien.
Mit einigen aufwändigen Werbeclips für Auto-, Zigaretten- oder Bekleidungsmarken bewies er sein visuelles Talent und mit einem selbstgemachten „Showreel“ überzeugte er die 20th Century Fox ihm den Neustart der „Hitman“ – Marke anzuvertrauen. In Polen geboren, erwarb Aleksander Bach sein Diplom für Medien und Musik an der Hochschule in Düsseldorf. Mit Filmszene sprach er nun im Exklusiv-Interview über seinen ersten Kinofilm.
Nachdem in der letzten Staffel von „Game of Thrones“ der eine oder andere charismatische Schurke die Bühne verlassen musste, rückt in Season 5 nun ein Charakter stärker in den Fokus, der sich spätestens seit den Ereignissen auf der „Roten Hochzeit“ seinen Platz in dieser elitären Gruppe gesichert hat. „Roose Bolton“ schickt sich an der neue Herr des Nodens zu werden und Filmszene sprach mit dessen Darsteller Michael McElhatton im Exklusiv-Interview über die Entwicklung seiner Figur und die Bedeutung der Fantasy-Serie für seine Karriere.
Er stellt regelmäßig seine Filme persönlich in Deutschland vor und ist auch für Filmszene ein alter Bekannter, der uns bereits zu „Contraband“ und „Max Payne“ für Interviews zur Verfügung stand. Seinen kommerziell bisher größten Erfolg feiert Mark Wahlberg aber mit den Komödien um einen ziemlich frechen Teddybären. Anlässlich des Starts von „Ted 2“ sprachen wir mit ihm in Berlin.
Lange Zeit eher ein Mann für die Nebenrollen, hat sich Chris Pratt mit seiner Rolle als „Star-Lord“ in „Guardians of the Galaxy“ schlagartig ins Rampenlicht befördert und taucht mittlerweile sogar schon auf diversen Listen der „Sexiest Man alive“ ziemlich weit vorne auf. Mit „Jurassic World“ hat Pratt nun einen weiteren, effektgeladenen Blockbuster abgedreht und sprach bei der Vorstellung des Films in Deutschland über das befreiende Gefühl, sich mittlerweile die Rollen aussuchen zu können.