Spotlight

Hier finden sich all unsere Texte, die keine Besprechung eines einzelnen Films oder Serie sind - Interviews, größere Specials und übergeordnete Gedanken zur Filmwelt.
Er ist mit mehr als 100 Alben in nur wenigen Jahren einer der produktivsten und mittlerweile auch erfolgreichsten französischen Comiczeicher und -autoren. Auch bei uns erfreuen sich das mit anderen Künstlern gemeinsam geschaffene Fantasy-Universum des "Donjon" oder die bereits mehrfach nachgedruckte "Katze des Rabbiners" einer steigenden Beliebtheit.
Olli Dittrich, Ihr Partner in diesem Film sagt, er hätte einen großen Respekt gehabt, nicht nur vor den Herausforderungen dieses Films, sondern auch vor Ihnen, die als Schauspielerin schon so viel mehr gemacht und geleistet hat. Aber bestand dieser Respekt nicht vielleicht auch umgekehrt, denn schließlich hat ein Olli Dittrich wiederum sehr viel Erfahrung mit der Verkleidung und dem Hineinschlüpfen in verschiedene Rollen?
Kristen Wiig sorgt in den USA seit einigen Jahren als festes Mitglied des "Saturday Night Live"-Ensembles für Furore und war zuletzt an der Seite von Simon Pegg und Nick Frost in der Alienkomödie "Paul" im Kino zu sehen. Melissa McCarthy kennen bei uns viele noch als Köchin Sookie aus den "Gilmore Girls", sie feiert aber als Hauptdarstellerin der Sitcom "Mike & Molly" aktuell ihren bisher größten Erfolg. Ihre Erfolgskomödie "Brautalarm" stellten jetzt beide gemeinsam in Berlin vor.
Nachdem im Jahr 1997 ein wahrer Oscarregen auf seinen „Shakespeare in Love“ niederging wurde es danach erstaunlich still um den Regisseur John Madden und in vierzehn Jahren entstanden gerade mal drei kleinere Filme. Nun aber er mit einem völlig anderen Thema und einem Film zurück, der sich in seiner sehr ernsten Tonart stark von den meist leichteren Werken des Filmemachers unterscheidet. In Berlin, wo auch ein Großteil der drei Jahrzehnte umfassenden Handlung um drei israelische Mossad-Agenten spielt, sprach Filmszene mit John Madden.
Die Löwen sind vergeben. Mutige Jury-Entscheidungen haben die Kritikerkollegen gespalten. Dennoch hat das vermutlich letzte Festival in der Marco Müller-Ära die hohen Erwartungen erfüllt. Das Beste was dem Festival passieren kann ist, dass Müller doch noch bleibt.
Eine Unsitte breitet sich aus auf den weltweiten Kinoleinwänden, und niemanden scheint es zu stören. Nirgendwo regt sich Protest und kaum jemand scheint überhaupt eine Meinung dazu zu haben, dass dem Publikum Stück für Stück ein Jahrzehnte lang lieb gewonnenes Ritual immer öfter vorenthalten wird. Die Rede ist vom Vorspann, auf englisch auch "Opening Credits" genannt, in denen zu stimmungsvoller Musik das produzierende Studio stets stolz präsentierte, wie das folgende Werk heißt, wer darin mitspielt und wer es geschrieben und inszeniert hat.
Als der Krebs kam, begrüßte Dennis Hopper ihn, wie er alles und jeden begrüßte, was ihn nervte: mit ausgestrecktem Mittelfinger. Es ist nicht überliefert, wie er dem Tod, der ihn in der Nacht zum letzten Samstag (29. Mai) in seiner Villa in Los Angeles ereilte, gegenübertrat, aber man darf sich vorstellen, dass er ihm ein paar gepfefferte Worte entgegengeworfen hat.
Sommer, Sonne, Kino: Zum 29. Mal fand in diesem Jahr vom 24. Juni bis zum 2. Juli das Filmfest München statt und knapp 70.000 Besucher ließen es sich auch dieses Mal nicht nehmen, in den teilnehmenden Kinos zumeist neue Filme aus aller Welt zu entdecken und zwischendurch das bayerische Sommerwetter zu genießen, um bei einem kalten Getränk ihrer Wahl leidenschaftlich über das Gesehene zu diskutieren.
Erst vor einem halben Jahr sprach Filmszene mit Cameron Diaz als Teil des Ensembles von "Green Hornet". Jetzt aber steht mit "Bad Teacher" eine Komödie an, die ihr praktisch alleine gehört und komplett auf den Star zugeschnitten ist. Ganz andere Voraussetzungen also und die Gelegenheit für ein neues Interview, denn Cameron Diaz stellte auch diesen neuen Film persönlich in Berlin vor.
Zeigte sich das Kurzfilmfestival 2009 zum 25. Geburtstag in voller Pracht mit herausragenden Filmen und dem filmhistorisch interessanten Länderschwerpunkt Rumänien, so verblasste das letztjährige Festival mit seinem Gastland Thailand schnell in der Erinnerung. 2011 jedoch gab es vom 07.06. bis zum 13.06.2011 in Hamburg keine bessere Party.
Drei Wochen nach dem größten europäischen Filmfestival für japanische Filmkunst, Nippon Connection in Frankfurt, hieß es auch in Hamburg "Yokosou!". Vom 25.-29. Mai 2011 konnten sich Freunde von Anime, Splatter und fernöstlichem Arthouse an 100 Produktionen laben, organisiert vom Verein Nihon Media e.V., wo ein Haufen Freiwilliger ehrenamtlich Urlaub, Nächte und Nerven für den Austausch zweier Kulturen opfert.