Kritik

7
7/10

Als "Wreck-it Ralph" 2012 das erste Mal die Leinwand stürmte, begeisterte der Film mit einer höchst originellen Story-Welt und sehr liebenswürdigen Charakteren, und war als Hommage an die guten alten Tage der Videospiel-Kultur fast eine noch größere Freude für erwachsene Zuschauer als für kindliche. Gut sechs Jahre später darf der grobschlächtige 8-Bit-Videospiel-Held mit den dicken Pranken nun auf ein weiteres Abenteuer gehen, das sich als ähnlich, aber leider nicht genauso stark erweist wie das Original.

6
6/10

glass 1Man hätte sich noch vor ein paar Jahren kaum vorstellen können, dass es diesen Film tatsächlich geben wird. Der einst gefeierte, aber auch höchst eigenwillige Filmemacher M. Night Shyamalan befand sich da nach einigen Flops und Differenzen mit diversen Filmstudios gerade wieder auf dem mühevollen Weg zurück ins Geschäft.

5
5/10

aquaman 1Noch vor wenigen Jahren hätte man sich kaum vorstellen können, wie viele seit Jahrzehnten existierende Comicfiguren, die selbst in ihrem Ursprungsmedium zeitweise nur mittelmäßig erfolgreich sind, in den 2010er-Jahren zu Titelhelden eines eigenen Multimillionen-Dollar-Blockbusters mutieren würden.

5
5/10

engines 1Die Idee klingt wahlweise genial oder einfach total bescheuert: Eine Zukunftswelt, in der die großen Städte „mobil“ machen und sich rollend durchs Land bewegen, um sich auf der Jagd nach Ressourcen alles zu schlucken und sich einzuverleiben was irgendwie lohnt. Aber egal was man von diesem Konzept hält, es ist eines das sich geradezu dafür aufdrängt in spektakulären Bildern für die Leinwand umgesetzt zu werden.

7
7/10

krumme h 1Das aktuelle Agatha Christie-Revival ist schon erstaunlich, atmen die Geschichten der britischen Krimi-Autorin doch eigentlich in Setting, Aufbau und Zeichnung der Charaktere den etwas angestaubten Zeitgeist aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dennoch scheint die Faszination der schon irgendwie einzigartig konstruierten Fälle mit ihren zahlreichen Verdächtigen und Verwicklungen ungebrochen und nach wie vor extrem unterhaltsam zu sein.

8
8/10

rhapsody 1Es war eine wirklich sehr schwere Geburt. Mehr als ein Jahrzehnt brauchte es von der konkreten Idee bis zum fertigen Film über das Leben des „Queen“-Sängers Freddie Mercury. Die Kandidaten für die Hauptrolle gaben sich die Klinke in die Hand, die Ausrichtung der Biographie in Richtung Familienfreundlichkeit war stets umstritten.

8
8/10

Aufbruch zum MondDer Name von Neil Armstrong steht für einen der größten Momente in der Menschheitsgeschichte, und doch ist bisher nie jemand auf die Idee gekommen, ein Biopic über diesen Mann zu drehen. Es ist nachvollziehbar warum, denn obschon Armstrongs Augenblick für die Ewigkeit - die ersten Schritte eines Menschen auf einem anderen Himmelskörper - natürlich schon immer nach der großen Leinwand geschrien hat, so hat es seine Persönlichkeit eben nie getan.

7
7/10
Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld (Moritz Bleibtreu) lebt ein stressiges Großstadtleben: Immer gefragt, stets beschäftigt, das Privatleben ungeordnet und das Verhältnis zu seiner Tochter Hannah schwierig. Aber richtig problematisch wird es erst als Paul eines Tages bei der Autopsie einer Leiche einen darin versteckten Zettel mit einer Telefonnummer findet – und zwar der Handynummer seiner Tochter.
5
5/10

venom 1Der ehemalige Reporter Eddie Brock (Tom Hardy) ist ziemlich heruntergekommen. Dank seines ungezügelten Temperaments hat er sowohl seinen Job als auch seine Freundin Anne (Michelle Wiliams) verloren. Zu eingen guten Teil dafür verantwortlich ist Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed), der wohlhabende Boss des mysteriösen Konzerns „Life Foundation“, dessen fragwürdige Geschäfte Eddie versucht hatte anzuprangern.

7
7/10

p upgrade 1Die gnadenlosen Jäger aus dem All gehören neben den „Alien“-Monstern zu den großen ikonischen SF- und Horror-Figuren, die das Kino der 80er Jahre geprägt haben und auch bis heute präsent sind. Allerdings hat die Reihe an „Predator“-Filmen dabei doch deutlich weniger eindrucksvolle Fußabdrücke hinterlassen als ihr Pendant, mit dem sie sogar zwei gemeinsame Crossover-Filme verbindet.