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Der goldene Kompass

Der goldene Kompass
fantasy-abenteuer , usa 2007
original
his dark materials: the golden compass
regie
chris weitz
drehbuch
chris weitz
cast
nicole kidman,
daniel craig,
sam elliott,
eva green,
dakota blue richards, u.a.
spielzeit
110 Minuten
kinostart
6. Dezember 2007
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

 

Mittlerweile darf man ihn wohl sogar schon als kleine Tradition bezeichnen, den großen Fantasyfilm zum Jahresende. In Zeiten, in denen aber mittlerweile jeder halbwegs brauchbare Roman aus diesem zuletzt so erfolgreichen Genre für die Leinwand adaptiert wird, ist dabei längst nicht mehr alles Gold, was dem Publikum so vorgesetzt wird. So war der vor einem Jahr aufwändig beworbene "Eragon" nur die lieblose Verfilmung einer ohnehin nicht besonders eigenständigen Vorlage, und auch uninspirierte Dutzendware wie z.B. die "Wintersonnenwende" lief nicht zu Unrecht nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Jetzt darf man Erwartungen und Vorfreude aber wieder etwas höher setzen, denn obwohl Philip Pullmans international als "His Dark Materials" laufende Fantasy-Trilogie hierzulande nicht annähernd so bekannt ist wie die Welt von Mittelerde oder die eines gewissen Zauberlehrlings, bietet sie doch alle Voraussetzungen für ein gewaltiges Kinoabenteuer.
Pullmann hat mit dem Kunstgriff, eine Welt zu schaffen, die der uns vertrauten Erde im Grunde sehr ähnlich ist, sich aber in einigen Details entscheidend von ihr unterscheidet, ein höchst interessantes Konzept umgesetzt, und gerade die Abweichungen in Form der sprechenden Tier-Daemonen (nicht Dämonen) und Panzerbären, der Architektur und Fortbewegung schreien dabei förmlich nach einer spektakulären Visualisierung.

Es ist allerdings eine nur vordergründig heile Welt, in der die zwölfjährige Lyra Belacqua (Dakota Blue Richards) unter der strengen Erziehung ihres Onkels Lord Asriel (Daniel Craig) am renommierten Jordan-College in Oxford aufwächst. Gemeinsam ist beiden ein rebellischer und eigenständiger Geist, der vor allem Asriel zur misstrauisch beäugten Zielscheibe des herrschenden Magisteriums macht. Seine neueste Entdeckung von kosmischem "Staub", der eine Verbindung zu anderen Welten darstellen könnte, und sein Vorhaben dieses Phänomen am Nordpol näher zu erforschen wird von den Machthabern gar nicht gerne gesehen, da diese um ihre Allmacht fürchten und lieber selbst kontrollieren, was die Bevölkerung wissen sollte und was nicht. Zudem drückt seit einiger Zeit eine Welle von Kindesentführungen auf die allgemeine Stimmung, für welche die geheimnisvollen "Gobbler" verantwortlich sein sollen. Für die aufgeweckte Lyra ergibt sich aber plötzlich die Chance selbst einmal auf Forschungsreise zu gehen, als die berühmte Wissenschaftlerin Mrs. Coulter (Nicole Kidman) sie zu ihrem Schützling macht. Lyras anfängliche Begeisterung legt sich allerdings schnell und nachdem ihr bester Freund ebenfalls verschwindet und Mrs. Coulter daran nicht ganz unbeteiligt zu sein scheint, sieht sie ihre undurchsichtige Mentorin bald in ganz anderem Licht. Auf die Suche nach ihrem Onkel und den entführten Kindern macht sich das Mädchen aber trotzdem und findet bei ihrer Mission einige faszinierende Begleiter.

Mit Lyra haben wir also eine klar dominierende Hauptfigur, und obwohl natürlich die bekannten Stars Kidman und Craig etwas größer das Plakat schmücken und auch in den Credits zuerst genannt werden, so lastet dieser Film doch fast allein auf den schmächtigen Schultern der Debütantin Dakota Blue Richards.
Der Vorname Dakota scheint dabei ein gutes Omen zu sein, denn wie ihre schon etablierte Kollegin und Namensvetterin Dakota Fanning entpuppt sich auch Dakota Blue als eine außerordentlich talentierte und kraftvoll auftretende kleine Persönlichkeit. Ihre Lyra ist dabei keine glatte und eindimensional gestrickte Heldin, sondern wirkt im Gegenteil zu Beginn nicht einmal besonders sympathisch. Ihre leichte Arroganz und das (nicht unberechtigte) Gefühl, allen anderen überlegen zu sein, schaffen eine gewisse Distanz. Zudem unterläuft ihr in Bezug auf Mrs. Coulter vor lauter Freude auf die Aussicht eines Abenteuers eine schlimme Fehleinschätzung. Ihr Selbstbewusstsein leidet darunter allerdings nicht und im Laufe der Reise nimmt Lyra zunehmend die Dinge in die Hand, nicht zuletzt dank der Hilfe des titelgebenden "Goldenen Kompass". Die Leistung der jungen Dakota Blue Richards ist dabei bemerkenswert und übertrifft die ihrer Kollegen in der Abteilung "Kinderdarsteller" aus beispielsweise den "Chroniken von Narnia" oder den ersten "Harry Potter"-Filmen deutlich.
Der zweite beeindruckende Charakter wird ebenfalls nicht von einem prominenten Namen dargestellt, denn alle bekannten Schauspieler agieren hier im Grunde nicht mehr als solide. Nicole Kidman darf dabei schön fies, aber trotzdem nicht ganz gefühllos sein, Sam Elliott sieht selbst in dieser Fantasiewelt aus wie ein texanischer Cowboy und Daniel Craig verschwindet sowieso bereits nach rund 20 Minuten erstmal weitestgehend aus der Handlung. Äußerst beeindruckend dagegen der vom Schicksal gezeichnete Panzerbär Iorek Byrnison, hervorragend animiert und dabei genauso kraftstrotzend wie verletzlich. Und so entpuppt sich die erste Szene zwischen Lyra und dem sprechenden Bären - die auch sehr leicht ziemlich lächerlich hätte wirken können - als eine der stärksten des gesamten Films.
Überhaupt sind die Spezialeffekte im Bereich "Tieranimationen" die Gelungensten. Da jeder Bewohner dieser Welt von seinem eigenen Tier-Daemon als eine Art Seele/Gewissen/Gegenstück begleitet wird und mit ihm im Dialog steht, sind diese also auch ständig mit im Bild. Dabei werden die höchst unterschiedlichen Tierchen aber nicht etwa nur lieblos einkopiert, sondern entwickeln ein höchst aktives Eigenleben und wuseln durch die Szenen, dass es nur so eine Freude ist - zweifellos eine der schönsten Ideen der Vorlage und auch sehr ansprechend umgesetzt.

Auch sonst gibt es genügend schöne und spektakuläre Bilder von Luftschiffen und Landschaften, die dazu beitragen den "Goldenen Kompass" in die erste Blockbuster-Liga zu hieven. Rein dramaturgisch gesehen zerfällt der Film allerdings in zwei Hälften, wobei sich die erste, trotz recht gemächlichem Erzähltempo, als die Gelungenere herausstellt. Denn vor allem dem mit der Vorlage nicht vertrauten Zuschauer entfalten sich hier Stück für Stück die Facetten einer interessanten Welt, die so manche nette Überraschung parat hält. Im zweiten Abschnitt werden dann jedoch Tempo und Action rasant angezogen, was deshalb nicht unbedingt von Vorteil ist, weil nun vieles etwas gehetzt wirkt und sich hin und wieder das Gefühl einstellt, hier wurde die eine oder andere Szene etwas beschnitten oder gar völlig entfernt, um in akzeptabler Zeit ans Ziel zu gelangen.
Zudem besteht die Handlung im späteren Verlauf auch immer mehr aus typischen und schon bekannten Versatzstücken. Namentlich die von diversen Hindernissen unterbrochene Reise, eine unvermeidliche große Schlacht und nicht zuletzt die Enthüllung nur wenig erstaunlicher familiärer Verbindungen zwischen den Hauptfiguren. Da erwartet man dann eigentlich nur noch, dass der gute alte Yoda irgendwo aus dem Eis auftaucht und den berüchtigten Satz murmelt: "Dein Vater er ist".
Auch die Entscheidung, nicht mit dem eigentlichen Ende der Vorlage zu schließen, sondern den Film bereits einige Kapitel früher zu beenden mag zwar dramaturgisch für die Konzeption des (natürlich schon geplanten) zweiten Teils Sinn machen, hinterlässt aber jetzt erst einmal ein etwas unbefriedigendes Gefühl und stört auch etwas den guten Gesamteindruck. Dass es auch im Kino weitergehen und die Trilogie vollendet werden wird, dürfte dabei aber ziemlich sicher sein, denn ein Totalflop ist hier nicht zu erwarten. Und um ganz sicher gehen zu können in "Star Wars"- und "Herr der Ringe"-Dimensionen vorzustoßen, hat man sich dann auch die Dienste des unverwüstlichen Christopher Lee gesichert, der in einer winzigen Nebenrolle einen Satz äußern darf und ansonsten wohl eher als gutes Omen und Maskottchen dient.

Es wäre aber auch schade, wenn es denn nicht weitergehen würde, bieten die beiden Folgeromane doch noch zahlreiche spannende Entwicklungen, die nach diesem ersten Appetitanreger noch nicht zu erahnen sind. Der mundet dafür aber schon mal recht gut.

Volker Robrahn

7

Erstmal:Ich stimme der Bewertung des FilmSzene-Teams zu.

Nach einigen für mich unbefriedigenden und zum Teil kitschigen Fantasyroman-Verfilmungen(Bsp: Narnia)bin ich diesbezüglich etwas vorsichtiger geworden und schraube bei diversen Kinobesuchen meine Erwartungen nicht allzu hoch.Beim "Goldenen Kompass" kommt noch erschwerend hinzu,dass die Trilogie von Pullman meine drei Lieblingsbücher sind.

Zum Film:Man wird mit der Einführungsszene sofort mit dem zentralen Thema der Trilogie konfrontiert:dem Staub("His dark Materials"). Danach wird man mit Lyra bekanntgemacht, die mich mit ihrer Darstellung positiv überrascht hat. Schon am Anfang sind die Handlungsbausteine etwas umgestellt,was aber nicht stört(auch nicht, wenn man die Bücher gelesen hat).
Die Visualisierung der Pullman'schen Welt wurde grandios umgesetzt. Da es in dem Roman kaum Anhaltspunkte zur Architektur Londons oder Oxfords gibt,konnten sich die "Conzept-Art-Künstler" voll und ganz austoben und erschufen eine autenthische Welt,in der es von lustigen und verspeilten Daemonen und merkwürdigen Energiebällen nur so wimmelt.Der Umfang des Buches musste hier auf zwei Stunden reduziert werden,wobei die Handlung mit großen Schritten voranschreitet und Kapitel geschickt in einer Sequenz zusammenfasst werden.Dieser roadmovieartig aufgebaute Film zeigt dadurch im Minutentakt neue Schauplätze.Was ein wahrer Augenschmaus ist.Neben Dakota(Lyra)bietet Nicole Kidman(Mrs.Coulter)eine Darbietung,die überzeugt,wenn auch nicht begeistert.Dennoch erfasst die Schauspielerin die gnaze Zwiespaltigkeit ihrer Person.Leider ist Daniel Graig nur am Anfang in die Handlung inbegriffen,obwohl seine Aktivitäten enorm wichtig für den weitern Fortgang der Handlung sind.
Zum vorverlegten Ende ist noch zu sagen,dass es mich ein wenig überrascht hat,da sogar im Trailer die Bilder des letzten Höhepunktes zu sehen waren.Diese Entscheidung ist nachzuvollziehen,aber ein wenig enttäuschend,da dadurch das offnene Ende ein wenig lahm wirkt, wo doch das "echte" offene Ende im Buch einem noch viel mehr Erwartungen auf den nächsten Film gemacht hätte.

Im Großen und Ganzen war ich jedoch zufrieden.

5

Der goldene Kompass hat mich nicht sonderlich überzeugt.

Einerseits war die gesamte Handlung, die Logik weshalb die eine Person dort und dorthin muss einfach nur schlecht präsentiert. Es gab unzählige Stellen im Film, wo ich mich selber fragen musste: "Wieso geht Kyra da jetzt hin?". Es war einfach eine aneinandereihung von Szenen, von denen einige sogar überflüssig sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch super ist, allerdings gelingt es dem Film (wie in Der Herr der Ringe) nicht, all die Informationen in einen Film zu stecken. So wird von Ländern und Wesen erzählt, mit Namen so fremd wie der gesamte Film. Die "sprechenden" Tierdämonen versuchen Witze reinzupacken, sind aber, nachdem man z.B. "Findet Nemo" gesehen hat, einfach nur Ätzend. Tut mir Leid, dass ich soviel zu bemängeln habe (dabei bin ich Optimist) doch 2 Dinge fallen mir doch noch ein. Die "Sprüche" waren total billig! Die gesamte Kommunikation zwischen den Personen kommt weder magisch noch witzig rüber...das beste Beispiel ist als Kyra in den Kompass sieht und dann zum Eisbären geht, sagt, dass sie weiß, dass er König geworden wäre, und plötzlich erfährt man eine Charakterwandlung, die einfach nich nachvollziehbar ist. Der Bär schließt sich auf seine Seite und macht "Versprechungen, ihr Leben zu Schützen mit dem eigenen Tode". Und der Kampf zwischen Kindern, Tataren, Hexen und und und war einfach nur Öde, und das sage ich als Mann!

Alles in allem ein vielzubemängelnder Film mit spektakulären Szenen. Das ist ein riesen Plus, nämlich die umwerfenden Landschaften, die mich dazu bewogen haben, dem Film doch noch 5 Augen zu verteilen.
Sehenswert? Vielleicht...

5

Was soll ich sagen, ich kann dem, was mein Vorredner geschrieben hat, nicht viel hinzufügen! Obwohl ich die Bücher kenne und schätze, versuche ich den Film unabhängig davon zu betrachten. Und es ist tatsächlich so, der Film wurde viel zu hektisch inszeniert, lediglich eine schnelle Aneinanderreihung von Szenen! Hätte man den Film eine halbe Stunde länger gemacht und vor allem den Anfang ausgebaut, wäre es dem Verständnis und der Spannung durchaus entgegengekommen. Atmosphärisch und dramaturgisch konnte aber so daraus bedauerlicherweise nix werden! Viele der Dialoge wirken darüber hinaus nicht sonderlich gelungen! Das Drehbuch weist also insgesamt doch etliche Mängel auf.
Deswegen gebe ich aufgrund der zu meist noch gelungenen Spezialeffekte fünf Punkte! Als Freund der Romanvorlage würde ich sogar noch weniger geben... - wenn man bedenkt wie knapp man die eigentliche Weltordnung und politischen Konstellation dieser Welt wiedergegeben hat...
Letztendes ist es halt ein Film für Kinder ab sechs Jahren, schade...

2

da ich das buch gelesen habe war der film nur enttäuschend,

Wichtige Szenen sind nicht vorhanden oder falsch wiedergegeben und ergeben sehr oft keinen wirklichen Sinn.
nach ca 15min Film ist man schon durch die hälfte des buchs gejagt wurden(die restzeit ist aber nicht sonderlich gut genutzt worden).
Meiner Begleitung mußte ich einiges erklären, weil es vo Film scheinbar vorrausgesetzt wurde.

das einzigste war die schauspieleriche leistung von Eva Green (Serafina Pekkala), Jim Carter (John Faa) und Sam Elliott (Lee Scoresby) die denn Film erträglich macht.

eigendlich ist es sein Geld nicht Wert.

3

Komme gerade aus dem Film und bin echt enttäuscht!

Ich hatte gerade noch frisch das Buch gelesen (welches im engl. Original übrigens -Nothern Lights- heißt. Verrückt und überheblich, dass dies Amerikaner ein engl. Buch auf amerikanisch Umschreiben und dabei auch den Titel verändern... Anyway, anhand des Trailers hatte ich mich auf eine grandiose Umsetzung gefreut.
Visuell bietet der Film einiges, aber leider wurde die komplexe Handlung zusammengekürzt, so dass nur noch eine aneinanderreihung von Szenen entstanden ist. Der Spannungsbogen (im Buch die Frage, was Dust ist, was dies mit Kindern zu tun hat und welche Interessen die verschiedenen Gruppierungen verfolgen)wurde nicht aufgebaut, da einfach alles direkt am Anfang erklärt wird. Die religiöse, mystische udn politische Bedeutung des Themas kommt überhaupt nicht durch.
Also, für mich eine platte Verfilmung mit schönen Bildern. Der Tiefgang, der die Bücher auszeichnet ist auf der Strecke geblieben, SCHADE

7

Nanu, wo ist denn das Finale abgeblieben?
Dieser Gedanke kam mir als der Abspann begann.
Anders als beim Buch, endet der Film nämlich einige Kapitel früher und lässt das Filmende zu sehr nach Happy End aussehen.
Dabei waren besagte weggefallene Szenen doch im Trailer zu sehen gewesen!
Nun, das gefällt mir zwar nicht besonders, aber ich hoffe doch mal, daß die Filmleute das Finale nur auf den Anfang des zweiten Filmes verschoben haben, um ihm dadurch einen dramatischen Beginn zu ermöglichen.
Falls ich allerdings besagtes Finale auf der DVD unter "entfallene Szenen" sehen sollte ... dann hätten sich die Filmfutzis einen nicht wiedergutzumachenden Fauxpas erlaubt, der die ganze Story umstürzen würde ... nicht zum Positiven! >_<
Aber ich bin erstmal optimistisch.

Ein grosses Manko des Filmes ist wieder mal die Kürze! Haben die Filmleute es denn nicht kapiert, daß diese drastischen Kürzungen dem epischen Fantasy-Plot nur schaden ( siehe ERAGON, siehe Harry Potter und der Orden des Phönix )?
Auch hier wurde die Handlung auf 105 Minuten zusammengestaucht, sodaß Nichtkenner des Buches möglicherweise einige Schwierigkeiten haben, der Handlung logisch zu folgen. Die Lektüre schafft da Abhilfe!
Na, zumindest sind ( bis auf das unterlassene dramatische Finale ) die wichtigsten Szenen des Buches ( vielleicht etwas abgehackt ) mit dringeblieben ... in dieser Beziehung ist "Der goldene Kompass" um Längen besser als der unsägliche ERAGON und der verkrüppelte fünfte Harry Potter!

Und keine Angst: Die Geheimnisse um das Paralleluniversum und dem "Staub", hinter denen Lord Asriel her ist, sollten in den folgenden zwei Filmen geklärt werden ( falls sie denn überhaupt kommen natürlich ).

Die Altersfreigabe "ab 12" ( NICHT "ab 6" ) ist durchaus berechtigt, wenn man bedenkt, daß hier viel "auf Leben und Tod" gekämpft wird ... und auch wenn kein Blut wie im Buch fliesst, ist der Eisbärenkampf dennoch nichts für die jüngeren Zuschauer, da er trotz allem sehr brutal ausfällt.

FAZIT:
Alles in Allem ein durchaus gelungener Fantasy-Film für ältere Kinder, dem allerdings etwas mehr Zeit für die Entwicklung der Geschichte gut getan hätte.

PS:
Mal sehen wie der nächste Kinder-Fantasyfilm ausfällt, welcher im Kino vor diesem Film beworben wurde und im nächsten Frühling erscheint: Die Geheimnisse der Spiderwicks!

2

hm, die 2 sterne geb ich echt nur für die aufmachtung und mache der effekte..

aber die handflung?

pfui, bäh..

ich war von filmszene eigentlich gewohnt nen fantasyfim der nix taugt auch so zu bewerten und bin diesmal leider von euerer review in die irre geführt worden..bin normalerweise echt kindlich genug um mich mitreissen zu lassen, aber der film hat es weder bei mir geschafft, noch bei irgedn einem anderen im volbesetzem 600 mann kino, wie deutlich zu merken war, als der film fertig war..alle haben nur die köpfe geschüttelt und ungläubig geguckt, was das jetz alles gewesen sein soll...

miesester fantasyfilm seit der narnia verfilmung

4

ich bitte die verantwortlichen inständig darum, uns endlich zur weihnachtszeit mit diesen vergeigten umsetzungen viertklassiger fantasybücher zu verschonen....

2

Die Buchvorlage ist hervorragend und spannend, die Verfilmung ist eine Katastrophe. Da hätte man noch so tolle Darsteller verpflichten können, das wäre nichts geworden. Trotz grossem Aufwand nicht mal als mittelmässig zu bezeichnen, kann die für meine Begriffe so hohe Bewqertung von Filmszene nicht nachvollziehen! Ein totaler Flop.

5

Wo das Buch spannend und einfallsreich war, ist der Film einfach nur langweilig und einfallslos inszeniert. Wie man es richtig macht haben Peter Jackson, Fran Walsh und Phillipa Boyens mit ihren Drehbüchern für "Der Herr der Ringe" gezeigt. Sie beherrschten virtuous die Kunst des Zeigens.
Weitz versucht sich in der Kunst des Weglassens und versagt kläglich.
Ein Beispiel: Lord Asriels Schiksal nach seiner gefangennahme wird von Mrs Coulter kurz erzählt anstatt dass man Craig ein paar spannende Szenen gegeben hätte die seinen Charakter im Film weiter verankert hätten. In "Die Gefährten" war die Auseinandersetzung zwischen den Zauberern ein gutes Beispiel dafür. Im Buch nur kurz zusammenfassend von Gandalf im nachhinein erzählt, hatte der Film uns gezeigt was passiert war.
So funktioniert Film: Nicht erzählen. Zeigen!
Was New Line und Weitz da abgeliefert haben ist mäßig gute Familienunterhaltung.
Das Buch war viel mehr als das. Schade, dass man weder die Vision noch den Mut hatte aus der Umsetzung etwas ähnlich bedeutsames zu machen.

2

armselig,einfallslos,enttäuschend,primitiv,unkreativ,lächerlich,
langweilig,einschläfernd,inhaltslos,banal,deprimierend,trostlos,hirnlähmend,uninteressant und substanzlos ....soviel zu den guten eigenschaften des films.

7

Entgegen dem doch sehr verhaltenen Echo der Presse hatte ich einen recht guten Eindruck vom Film. Zudem ist mir aufgefallen, wie viele Kritiker recht schnell mit dem Vergleich zu einem gewissen Zauberlehrling waren, und insbesondere das "Heranwachsende an einer magischen Universität"-Szenario als müden Abklatsch anprangerten.

Tja, weit gefehlt: Philip Pullmans Romanvorlage ist ein Jahr *vor* Harry Potter erschienen. Zudem ergeben sich die vermeintlichen Ähnlichkeiten aus dem Umstand, dass Lyra in Oxford beheimatet ist, und eben jene Universität auch Drehort für "Hogwarts" war. Die Ähnlichkeiten sind also - allen Unkenrufen zum Trotz - bestenfalls zufällig.

Mein Hauptkritikpunkt am Film ist das Tempo und die Erzählweise: durch den zeitlich doch recht eingeschränkten Rahmen wirkt der Film in seiner Exposition (insbesondere in den einführenden und erklärenden Passagen) stark gehetzt. Nun sind Vergleiche mit dem "Herrn der Ringe" zwar leider schon ein abgedroschenes Klischee, und zudem auch noch oft unangebracht, aber hier drängt sich doch ein Verweis auf "Die Gefährten" auf: eine der Leistungen dieses Films war es nämlich, nichts zu überstürzen. Im Vergleich dazu serviert der goldene Kompass schnell aufeinanderfolgende Informationshappen, die zwar ausreichen, um den Zuschauer ins Bild zu setzen, aber den Hunger nach mehr nicht wirklich sättigen.
Zudem fällt auf, dass der Film dazu gezwungen ist, unheimlich viele wichtige Fakten ausschließlich im Dialog zu präsentieren: immer wieder fangen Charaktere an, quasi die Handlung zu erklären - dabei lautet einer der wichtigsten Grundsätze der Schriftstellerei (und wohl auch des Films): "Show, don't tell." Dass dies nicht noch negativer ins Gewicht fällt, ist dem Umstand gedankt, dass man in vielen Fällen gar nicht anders hätte vorgehen können. Der Goldene Kompass galt nicht zu unrecht als nahezu unverfilmbar.

Zuguterletzt wäre dann noch das vorverlegte Ende zu nennen, das allein schon deshalb keinen Sinn ergibt, weil das *tatsächliche* Ende bestenfalls die ersten fünf Minuten des nächsten Films ausmachen wird, und die Zäsur zum zweiten Roman diese Passage als enormen Fremdkörper erscheinen lassen wird. Was hat den Regisseur da nur geritten? Einen Cliffhanger gibt es so oder so - nur dass er jetzt um einiges weniger Wirkung entfaltet als in der Vorlage.

Es ist hier mal wieder sehr auffällig, dass vor allem diejenigen den Film schlecht bewerten, die halt das Buch gelesen haben.

Die Unbedarften dagegen scheinen sich ganz gut zu unterhalten und sagen: guter Film !!

Wird Euch diese immerwährende "das Buch war aber viel besser" - Diskussion nicht irgendwann mal zu doof?

5

ein film der 1000 fragezeichen -
alles wird mal schnell angerissen, man spricht 1 - 2 poetisch klingende wörtchen, dann wieder 'kommen wir nun zu etwas ganz anderem...'
die bilder sind ja schon schön, die figuren interessante remixe gängiger clichees.
insgesamt aber ein ziemlich mageres erlebnis das dauernd alle mögliche behauptet aber kaun etwas wirklich rüberbringt.

irgendwie scheint man sich nach hdr und potter an diese viel zu schnellen verfilmungen die aus lose aneinandergereihten szenen bestehen gewöhnen zu müssen.

4

@ marv

Ich war einer der Unbedarften und fühlte mich nicht gut unterhalten. Am Anfang wird man mit typischen Fantasynamen bombardiert, unter denen man sich nichts vorstellen kann, zumindest, wenn man das Buch nicht kennt. Als Lyra dann mit den Gyptern unterwegs war und den Panzerbären traf wurde der Film langsam besser (auch weil es mich gefreut hat, Sam Elliot einmal wieder zu sehen) und ich glaubte, das es jetzt richtig losgeht. Aber dann versaute mir das Ende die inzwischen aufgebaute Freude wieder.

Dem Film fehlt Blut! Hört sich blöd an, ich versuchs mal, zu erklären:
Das scheint mir ein Film zu sein, dessen Hauptzielgruppe auch Kinder mit einschließt. Warum dann diese enorme Gewalt? Da werden die "Bösewichter" zu Massen getötet, kommentarlos, emotionslos, steril. Was für ein Weltbild sollen die lieben kleinen denn da bekommen. Ich bin gewiss kein Moralapostel, stehe selber auch auf härtere Filme, aber hätte man das in diesem Film nicht anders machen können? Entweder gar nicht töten, oder die Konsequenzen zeigen. Auch der Kampf der Eisbären schlägt in dieselbe Kerbe. Da wird gekratzt, gebissen und es werden Unterkiefer abgeschlagen (ich dachte erst, es war ein Teil der Rüstung) aber geblutet wird auch da nicht.

Das ganze riecht also nach einem Versuch, unbedingt ein PG-13 Rating zu bekommen um im Kino möglichst viele Einnahmen zu erzielen und in einem Jahr schauen wir uns dann alle die Dircetor´s Cut Edition auf DVD an mit vielen erklärenden Szenen, ein wenig mehr Gewalt, einer Laufzeit von 2,5 Stunden und einer FSK-16 Freigabe an.

8

Ein spannender und unterhaltsamer Film mit einem wundervollen Design und vielen gelungenen Trickaufnahmen. Die Tiere und Daemonen waren sehr gut animiert und sind eines der Filmhighlights. Auch die Hauptdarsteller waren überwiegend sehr gut, wobei die Darstellerin der Lyra, Dakota Blue Richards, Nicole Kidman und Sam Elliott die herausragenden menschlichen Darsteller waren. Von den tierischen Darstellern haben mir der sprechende Eisbärenfreund von Lyra und die Daemonen von Nicole Kidman und von Lyra am besten gefallen.
Ich kenne das Buch nicht, habe allerdings nach dem betrachten des Films etwas in dieses hineingeschaut und fand es etwas schade, dass das Ende des ersten Films sehr viel anders und viel Happy-end-mäßiger als im Roman ist. Hier scheint viel verkürzt bzw. abgeändert worden zu sein. Da der Film erst ab 12 jahre freigegeben ist, hätte man auf dieses künstliche Happy-End gut verzichten können. Hierdurch wäre der Film und der Cliffhanger am Ende vermutlich noch spannender und die Vorfreude auf die Fortsetzung noch grösser geworden. Auch der Charakter und die Charakterentwicklung von Lyra hätten durch das Originalende vermutlich noch gewonnen.
Trotz meiner Kritikpunkte bietet der Film allerdings gute Unterhaltung für ältere kinder und fantasybegeisterte Erwachsene, jüngere Kinder sollten den Film aufgrund einiger brutaler und grausamer Szenen allerdings nur in Begleitung Erwachsener sehen.

3

Die VFX waren natürlich genial, außer dass man manchen Szenen das eingefügte sehr angesehen hat.

Inhaltlich war der Film... langweilig. Ich habe das Buch schon vor 2 Jahren gelesen, habe aber trotzdem inhaltliche Fehler und fehlende Teile bemerkt, besonders welche, die das Buch nicht kennen, werden nach dem Film sagen: "Und was hatte das ganze jetz mit diesem "Staub" zu tun, den besonders die Bedeutung des Staubs wurde im Film nicht ausreichend erklärt.
dann die Langeweile: Ich war mit 5 Freunden im Kino, nach 45 Minuten waren wir alle schon ganz tief in unseren Sesseln und sind in den Dämmerzustand übergegangen, weil sich 70% des Filmes ewig gezogen haben, nur die verschiedenen Kämpfe oder Entdeckung von Billy oder wie der Junge mit seiner Ratte nochmal hieß (für mich sah er in der Szene, wo Lyra in findet, aus wie ein Drogenabhängiger, als er dann noch gesagt hat: "Ich brauch Ratter" hat sichs für uns angehört wie "Ich brauch Crack" :D ).
Insgesamt gut gemachter, aber inhaltlich schlechter und langweiliger Film.

9

Endlich mal Zeit gehabt.

Für mich der beste Jugendfilm (oder Film für große Kinder und solche, die es geblieben sind) - 2007

Endlich mal ein Film, der auch eine Geschichte erzählt. Der gute Effekte hat, aber diese nicht ständig plakativ einsetzt, um über die dünne Story hinweg zu tünchen.

Und er hat genug Herz und Charakter. Allerdings wird er ja wohl von einigen Amerikanern böse geschnitten. Nur so kann man sich das maue Einspielergebnis erklären.
Womit man mal wieder sieht, wie viel Einfluß die Kirche noch immer hat und wie bedenklich das eigentlich ist.
(Dabei haben sich die Filmemacher alle Mühe gegeben, das Thema zu umgehen so weit es geht.)

Hallo Filmfan:

Das hat mit dem Einfluss der Kirche gar nichts zu tun. Bisher hat es allen Filmen denen man Blasphemie und anti-religiöse Tendenzen im Vorfeld vorgeworfen hat eher geholfen als geschadet.

Das Einspielergebniss spiegelt einfach wieder, dass die Mehrheit den Film einfach nicht gut findet.

4

war von dem film sehr enttäuscht.
einizig und allein die schauspierlischen künste der rolle der lyra, die schönen landschaften und teilwesie die filmmusik tragen zu den gut gemeinten 4 punkten bei, da die handlung phasenweise wirklich zum einschlafen war.
und diese ghanze eisbären - geschichte. nein, so ja nun wirklich nicht. wäre es ne deutsche produktion gewesen hätte der eisbär doch sicherlich knut gehießen..

10

Der Film is super klasse..;)

3

Wenn man sich doch nur etwas mehr an die ganzen politische und sozialen Strukturen des Buches gehalten hätte... Stattdessen ist so ein weicher, harmloser Familienkram drauß geworden, so als Übergang bis zum nächsten Harry Potter Film.
Tolle Animationen machen heutzutage einfach keinen guten Film mehr, Handlung ist auch nicht zu unterschätzen.
Dabei mochte ich die Idee mit der Auflehnung gegen die kirchliche Gewalt und das haben sie so zusammengestrichen...
Schade.

7

Habe die Buecher nicht gelesen und war durch den Film gut unterhalten. Die Tieranimationen und Landschaften sind schoen anzusehen, die Charaktere sind interessant gemacht und die Handlung dem Genre entsprechend. Schraubt die Erwartungen runter und geniesst den Film.

8

Liebe Filmfreunde und selbst ernannte Kritiker,
habe den Film gesehen und muss sagen, ich war nicht eine Minute gelangweilt. Und das ist für mich ausschlaggebend! Ich gehe regelmäßig ins Kino, um mir hauptsächlich Fantasy oder SiFi anzusehen. Natürlich habe ich vorher in den meisten Fällen auch die Bücher gelesen und ich finde es mehr als anmaßend, wenn man sich nach dem Sehen des Filmes über Dingge ausläßt, die man im Buch doch gelesen hat. Leute - es soll ein Film sein, der unterhält und nicht detailgetreu wiedergibt. Wer dieses erwartet, sollte seine Fantasie spielen lassen und versuchen, es besser zu machen. Unsere Erwartungen werden einfach immer größer - und kaum noch zu erfüllen - schade - irgendwie eine unendliche Geschichte.
Ich wünsche allen, die gerne nörgeln, sie mögen den Weg finden zufrieden zu werden.
Fazit: Der Film war nicht langweilig, er hat überrascht und die schönen Bilder haben den Augen gutgetan und vor allem fand ich die schauspielerische Leistung der kleinen "Lyra" hervorragend.

3

bescheuerter film
kauft euch ne tüte popcorn und geht lieber im park die tauben füttern

7

So,

ich kannte die Bücher vorher nicht. Bin nur darauf aufmerksam geworden, dass es Weihnachten 2007 einen neuen Fantasy Film gibt. Ich habe mir meine Karte gesichert und bin in den Film gegangen. Als ich aus dem Kino kam war ich begeistert. Begeistert in der Hinsicht, dass es seit Herr der Ringe mal wieder einen relativ guten Fantasy Film gegeben hat. (Eragon, Narnia haben eher geflopt) Ich möchte jetzt den Film nicht mit dem Herrn der Ringe vergleichen ehe ich nicht alle Filme gesehen habe.

Bei Herr der Ringe haben mir die zwei Türme und die Rückkehr des Königs auch besser gefallen als die Gefährten. Also warum dem goldenen Kompass nicht mal eine Chance geben. Und das "abgeschnittene Ende" macht auch nur mehr Geschmack auf den zweiten Teil des Films. Auch hier, ähnlich wie bei Herr der Ringe, wird dann wohl ein Teil des 1. Buches erst im zweiten Film vorkommen. (Herr der Ringe - Teil mit Kankra im 2. Buch vorgekommen, aber im dritten Film gezeigt)
Das hat meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Qualität des goldenen Kompasses und den hoffentlich zwei folgenden Teilen!

3

Also, ich habe die Bücher nicht gelesen, wusste auch nicht, dass es welche gibt, und bin ganz unbedarft in diesen Film gegangen. Leider muss ich sagen, dass es einer der typischen Fantasy-Filmchen ist, nicht superschlecht, aber auch nicht herausragend. Das Einzige, was herausragte, war die ausgesprochen beeindruckende Leistung von Nicole Kidman. Sobald sie die Szene betrat, bekam der Film das, was ihm bis dahin fehlte: Rückgrat.
Ich bin von dem Film eher enttäuscht, gerade deswegen, weil er mit der Idee des "Staubs", der aus anderen Welten kommen bzw. in sie hinführen soll, eine Idee hat, aus der man wesentlich mehr herausholen könnte, als es nur ab und zu mal anzusprechen. Das Warten darauf, was es mit dem "Staub" jetzt auf sich hat, ob er wirklich in andere Welten führt - vielleicht in unsere? - , erzeugt keine Spannung, sondern Unmut und Müdigkeit. Man kann dem Zuschauer nicht eine gute Idee vor die Nase halten, um die man sich dann erst mal nicht mehr kümmert. Ein zentraler Aspekt dieses Films ist - oder sollte sein - gerade der "Staub" - und dann muss man auch mehr darauf eingehen. Die Sache mit dem Kompass ist nett, übersättigt aber schnell. Nein, der Film hätte wesentlich intensiver auf den "Staub" eingehen müssen - mit der Idee, dass es da einen Bezug zu unserer Welt gibt, die für diese Wesen genauso bizarr erscheint wie ihre für uns. Es wäre ein äußerst spannendes Momentum gewesen, daran aufzuzeigen, dass "Normalität" oft genug an "Gewohnheit" gemessen wird. Das Aufeinanderprallen dieser Welten mit dem ihm innewohnenden Konfliktpotential (jeder hält seine Welt für die natürliche, normale) wäre spannend gewesen und hätte den Film weit über das übliche Fantasy-Klischee hinausgehoben.

Außerdem wird mir zuviel gekämpft in dem Film. Das flacht den Film noch zusätzlich ab. Auch hier gewinne ich wieder den Eindruck, dass der Film sich nicht recht entscheiden kann, wo er hin will.

Und das Heftigste war ja wohl der Schluß! Warum nicht gleich ein Riesenwerbeschild vor die Leinwand hängen? Nichts ist wirklich gelöst, der Zuschauer weiß nicht mehr, an welchem der vielen losen Fäden im Film er sich noch festhalten sollte und wird damit entlassen, dass ja noch das zu machen und dies zu machen und noch mehr zu machen ist ...
Ein Schild mit der Aufschrift: "Und jetzt lullen wir die Zuschauer mit den ganzen Hinweisen ein, was irgendwann mal noch passiert, um sie wieder in den nächsten Film zu kriegen" wäre so ziemlich das gleiche gewesen.
Pluspunkte noch für die Hexen und die Idee mit den Dämonen.
Aus den durchaus vorhandenen guten Ideen im Film hätte man wesentlich mehr rausholen können. Schade.

4

Ich hab diesen Film im Kino gesehen und habe gehofft mal wieder einen vernünftigen Fantasy-Film zu sehen. Aber wie so häufig wurde ich mal wieder enttäuscht. Schade, denn es gibt nicht viele seiner Art egal ob mit oder ohne Buchvorlage (Die Unendliche Geschichte I, Crull, Legende, Herr der Ringe Trilogie)
Stattdessen bekommt man alles ohne Ecken und Kanten serviert. Für meinen Geschmack wurde sich zu wenig Zeit genommen den Film zu Inszenieren. Die Einstellungen und Dialoge waren einfach zu kurzlebig und das schadet dem Fantasyfilm meiner Meinung nach ganz einfach.
Hauptsache die Promotion stimmt und es fliessen genug Dollars. Ich kam mir jedenfalls ziemlich missbraucht vor als ich den Saal verlies und 7 Euro weniger im Geldbeuel hatte.

Naja die geplanten Fortsetzungen werden warscheinlich gnadenlos floppen.
Jedenfalls wünsche ich es den Machern...wer war das noch...hm ach mist schon wieder vegessen...naja nich so schlimm.

1

Mit grosser Erwartung habe ich mir diesen "Film" angeschaut. Dann kamen die ersten Minuten. Meine Augenlider gingen langsam aber sicher nach unten, musste nach 5 Minuten gähnen und nach 10 Minuten habe ich dieses stinklangweilige Machwerk abgeschaltet!
180 Millionen Dollar in den Sand gesetzt. Das Geld hätte man besser anlegen können. Dumme fast schon blöde Dialoge, unmotivierte Schauspieler, idiotische Story für schwachsinnige (Staub ist das Problem, ja, ja??! Häh, was soll denn das bedeuten?). Bitte, liebe Produzenten, nehmt ALLE Kopien vom Markt und schmelzt die Filmrollen ein! Der einzige Lichtblick sind die wirklich guten Computeranimationen. Aber, dafür das viele Geld?! Hier sieht man ein klassisches Beispiel dafür, dass viel Geld, nicht gleich viel Qualität bedeutet! Schrott vom allerfeinsten!

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also ich fand den film ganz unterhaltsam. mal kurz abtauchen in eine fantasywelt und wieder raus. nichts woran man sich später noch groß errinnern wird, aber ok

Was zeichnet einen guten Film aus? Und was davon hat Der Kompass umgesetzt?

Spannende Handlung: Leider kommt die Spannung nicht so richtig auf (außer in wenigen Kampf- und Wegrennszenen). Warum? Der Zuschauer kapiert einfach nicht, durch was oder wen konkret hier eine Bedrohung vorliegt. Kaum glaubt man einen Teil der Welt verstanden, tauchen neue, phantastische Dinge auf, die in der kurzen Zeit gar nicht richtig einzuordnen sind.

Tolle (böse, heldenhafte, lustige usw.) Charaktere: Spielberg, Hitchcock, Lucas, Jackson und viele mehr zeigen, wie mans richtig macht: Man muss die Alltagswelt erst einmal beschreiben, um später die Bedrohung des Idylls unter ansteigender Spannung auszumalen. Die Welt des Goldenen Kompass ist aber von Anfang an nur abrisshaft dargestellt und sowieso so fies und ungerecht, dass nicht die Flucht der Hauptdarstellerin Mut erforderte, sondern eher das Verweilen dort.

Verblüffende Wendungen: ....sollten den Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle und unter Nägelkauen tiefer in die Sessellehne setzen. Da im vorliegenden Film aber eine spektakuläre Kreation die nächste jagt, stellt sich schon bald eine Art Sensationsabstumpfung ein. Die Bilder von Landschaften und Fluggeräten sind atemberaubend, können aber durch das Fehlen von Zusammenhängen (Warum, wieso, weshalb, woher....) keine Identifikation mit dem Zuschauer erzeugen.

Wer von uns war nicht alles Luke Skywalker, Frodo Beutlin, Gandalf the White oder Harry Potter? Der Goldene Kompass konnte mich jedenfalls nicht mit in seine Welt reissen.... schade eigentlich für den gewaltigen Aufwand, mit dem hier produziert wurde. Mir scheint, man hat den Überblick verloren oder die Zuständigkeiten zu oft gewechselt.

Der größte Schwachpunkt ist nämlich das fehlende zusammenhängende Gesamtkonzept: der SPIRIT des Films, der die großen Vorbilder so charmant und leichtfüssig daherkommen lässt wie Han Solo oder Gimli, den Zwergen.

P.S.: Habe gerade die Filmografie von Paul Weitz auf Wikipedia besichtigt und muss mich allen Ernstes fragen, warum man um Gottes Willen am Regisseur gespart hat! Der hat dann auch das Drehbuch geschrieben.... :(

Ein solches Mammutwerk hätte die Federführung eines reputierten Meisters oder eines durch ungewöhnliche Lösungen profilierteren Unbekannten benötigt. Erinnern wir uns mal kurz an David Lynchs unglaubliche Umsetzung der Dune-Vorlage, an David Finchers Alien 3, an die seltsamen, aber stilsicheren Welten von Tim Burton oder gar David Cronenberg (viele Davids hier lol) oder an die Detailbesessenheit von Peter Jackson und George Lucas, deren unkopierbare Styles bereits ihre Frühwerke zu Kultfilmen avancierten.

Bei Harry Potter mag das Konzept aufgegangen sein, hier ist man leider gescheitert, was mir persönlich wirklich Leid tut. Da wäre wirklich mehr drin gewesen.

:(

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Bin vor Langeweile fast gestorben.

4

Unterhaltsam,

Viel mehr aber auch nicht. Nichts was man nicht schon bei Narnia oder ähnlichen Umsetzungen gesehen hätte. Auser natürlich einem so dreist auf eine Fortsetzung anspielendes Ende, dass ich mir wünsche das diese nie gedreht wird. Nur um zu zeigen, dass man einen Film auch wenn man eine Fortsetztung vielleicht schon Plant, nicht so dermaßen abgehakt enden lassen darf!

Bond Wiederbeleber, Daniel Craig ist in seiner Rolle des Onkels/Vaters vollkommen unterfordert und wirkt alles zusammen genommen etwa 10 min im ganzen Film mit. Aber Hauptsache groß auf dem Filmplakat drauf, naja that´s Hollywood at its worst. Obendrein sieht der Film noch aus als ob 95% in Blue/Green Boxen gedreht worden wäre. Sorry aber mit sowas kann ich nicht viel anfangen.

10

Genial! Der beste Fantasy-Film seit HdR!

8

8 Punkte wegen

* der Höchstleitungen der CGI-Teams, dem Einfallsreichtum der Modellbauer und der SFX im Allgemeinen.

* mDie Tieranimationen sind definitiv die besten und originellsten, die ich je gesehen habe.

* Hochachtung vor der schauspielerischen Leistung des Mädchens, das die Leyra gespielt hat.

Unterhaltsam und beeindruckend, aber kein Spitzenfilm. Dazu gehört auch eine Top-Story - hier gab es Schwächen beim Drehbuch. Es fehlte eine zündende Idee, die den ganzen Film trägt, wie in vielen Hollywoodfilmen, wo sehr gute Drehbuchautoren zu Gange waren.

Das Ende kam so überraschend, daß man die eingeplante Fortsetzung schon als Nachtigall trappsen hörte. Ich zweifele aber, ob dies geschieht. Dazu gehörte dann jedenfalls definitiv ein besseres Drehbuch.

10

10 v. 10 Punkten

Tolle Schauspieler. Überwältigende Specialeffekte und Tieranimationen, vor allem die Seelentiere, das Beste was ich je gesehen habe, wie nie dagewesen. Ich habe mich von Anfang bis Ende des Filmes nicht gelangweilt. Im Gegenteil, es war der reinste Augenschmaus.
Nicht alle Fantasy-Filme sind in meinen Augen deswegen ein "HIT" oder gut, nur weil die Einnahmen die Produktionskosten überstiegen haben.

Der für mich bisher beste Fantasy-Film den ich je gesehen habe. Dieser Film hat für mich allemal Harry Potter und Herr der Ringe in den Schatten gestellt.

Selten habe ich eine solch

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Selten habe ich eine solch schlechte Buchverfilmung gesehen.

Zugegeben, der Cast wurde gut ausgesucht. Allen voran Dakota Blue Richards in ihrer Darstellung von Phillip Pullmans widerborstiger Protagonistin weiß in diesem Film zu überzeugen. Ihnen gebürt auch der einzige Punkt in dieser Bewertung!

Das ist aber auch der einzige Pluspunkt, den diese Umsetzung in meinen Augen zu verbuchen hat. Phillip Pullmans Buchvorlage glänzt durch eine sehr ausführliche, häufig schon ins Märchenhafte abgleitende Erzählweise um Lyra, ihre Welt sowie der Figuren, die selbige bevölkern.
Obwohl ich mir bewusst bin, das es nicht die Aufgabe einer Filmcrew darstellt, die Vorstellungen des Autors 1:1 zu übernehmen, hat mich das Drehbuch unglaublich enttäuscht. Hier wurde geschnippelt, gekürzt, ausgelassen und zusammengeflickt, was das Zeug hält. Die Bedrohung durch die Gobbler, Lord Asriels hochtrabende Pläne, das mystische Auftreten der Hexen - all diese Aspekte, die das Herz und den Charme des "goldenen Kompass" ausmachten, werden hier auf ein Minimum zusammen gepresst.
Ich frage mich, wie man der Handlung des Films ohne Vorkenntnisse des Buches überhaupt folgen will! Der Zuschauer wird praktisch durch die Handlung geprügelt, die Schlüsselszenen des Buches (oder zumindest jene, welche die Regie anscheinend dafür hielt) werden ohne Übergänge auf die Leinwand geklatscht.

Am meisten hat mich jedoch die Umsetzung der Daemonen gestört. Phillip Pullmans Trilogie lebt u.a. von der Erfindung und Beschreibung der in Tiergestalt auftretenden, seelischen Pendante der jeweiligen Menschen. Ihre Nähe und Vertrautheit wird im Buch rührend vermittelt und macht die Charaktere erst so besonders.
Im Film sehen diese Geschöpfe leider ein wenig arg Computeranimiert und damit künstlich aus, und von einer wirklichen Beziehung zu den jeweiligen Darstellern war für mich auch nicht viel zu spüren.
Selbstverständlich ist gerade dieser Aspekt der Pullman'schen Vorlage äußerst knifflig. Da es aber den Kern der gesamten Erzählung darstellt, hätte man sich schlichtweg mehr Mühe geben sollen.

Als Gesamtwerk wirkt der "goldene Kompass" wie ein Kinderfilm, welcher er definitiv ob seiner ernsthaften und auch düsteren Themastik nicht hätte werden dürfen. Das düster-fantasievolle Flair, das einen an das Buch gefesselt hat, ist in dieser Verfilmung leider vollständig verloren gegangen.

Insgesamt sehr schade. Der "goldene Kompass" hätte mit ein wenig mehr Herzblut das Potential gehabt, einer der besten Filme überhaupt zu werden.

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