Serien

Hier findet ihr all unsere Artikel, die sich um Serien drehen - ob nun um einzelne Staffeln oder gleich die ganze Show auf einmal.
Die am Ende der letzten Staffel nach Kalifornien ausgewanderten Donna und Kelso haben ganz unterschiedliche Sommer unter der Sonne Kaliforniens verlebt: Während Donna eigentlich nur Eric vermisst hat (und umgekehrt), hat sich Kelso eine blonde Strandschönheit angelacht, die einen ähnlichen IQ wie er hat. Soll heißen: Beide zusammen schaffen es knapp in den dreistelligen Bereich.
Eric, Donna, Hyde, Fez, Jackie und Kelso sind wieder da - auch wenn es in der Clique richtigen Stunk gibt. Der Grund: Eric und Donna haben sich getrennt, und versuchen beide, die gemeinsamen Freunde auf ihre jeweilige Seite zu ziehen. Andere große Ereignisse kündigen sich an: Jackie muss arbeiten, Donna findet Kelso attraktiv, Fez bekommt eine nicht-psychotische Freundin und auch Hyde trifft eine Herzensdame.
Zeitreise, die Dritte. Wieder geht es zurück nach Point Place, Wisconsin, zu Eric Forman (Topher Grace), Donna (Laura Prepon), Hyde (Danny Masterson), Kelso (Ashton Kutcher), Jackie (Mila Kunis) und Fes (Wilder Valderama) sowie natürlich Êrics Eltern Kitty (Debra Jo Rupp) und Red (Kurtwood Smith). Als wir die am Ende der letzten Staffel verließen, gab es gar einen Cliffhanger: Hyde wurde wegen Drogenbesitzes verhaftet.
Point Place, Wisconsin, Ende der 1970er Jahre. In der Clique von Eric Forman (Topher Grace) hat sich nicht viel verändert, seit wir sie das letzte Mal sahen. Chefzyniker Hyde (Danny Masterson) lebt noch immer im Haus der Formans und genießt es, die üblichen Familienstreitigkeiten zwischen Eric und seinem grummeligen Vater Red (Kurtwood Smith) oder seiner zickigen Schwester Laurie (Lisa Robin Kelly) weiter anzustacheln.
1998 ging auf dem amerikanischen Fernsehsender Fox eine Sitcom auf Sendung, für die sich partout kein geeigneter Titel gefunden hatte. Etliche Namen, basierend auf Rocksongs der Handlungs-Ära, wurden ausprobiert: "Out In The Street" (nach dem Titelsong der Serie von Big Star), "Teenage Wasteland" (aus dem Who-Klassiker "Baba O'Riley") oder auch "The Kids Are Alright" (ebenfalls "The Who").
Auch ein neuer Anfang findet einmal ein Ende, und so fand auch "Deep Space Nine" nach sieben Jahren seinen Abschluss (eine Obergrenze, die für Star Trek-Serien seit "The Next Generation" als in Stein gemeißelt zu gelten scheint). Wie es sich für den innovativsten, einfallsreichsten und packendsten Ableger des Trek-Universums gehört, war natürlich auch dieser Abgang etwas ganz Besonderes.
Die Besonnenheit und Genauigkeit, mit der die kreativen Köpfe hinter "Deep Space Nine" das Gesamtszenario der Serie weiter entwickelten, glich für die Zuschauer fast schon einer Geduldsprobe. Seit der Einführung des Dominion am Ende der zweiten Staffel gab man sich Mühe, die Bedrohung durch diesen scheinbar übermächtigen Gegner aus dem Gamma-Quadranten immer größer und gefährlicher werden zu lassen, der entscheidende Schlag blieb jedoch aus.
Als 1995 die dritte Staffel von "Deep Space Nine" ihren Verlauf nahm, standen eigentich alle Weichen auf durchstarten: Die Vorgänger-Crew von der "Next Generation" hatte sich vom Fernseher auf die Kinoleinwand verabschiedet; in der letzten Episode der zweiten Staffel hatten große Konflikte mit dem Dominion ihre Schatten voraus geworfen; und nach zwei erstaunlich ordentlichen Anlaufjahren hatte man auch bei "Deep Space Nine" im dritten Jahr endlich das richtige Gefühl für die Charaktere und deren Interaktion gefunden.
Die Veränderungen im Goldgräbercamp Deadwood, die sich im dramatischen Saisonfinale der ersten Staffel abzeichneten, sind am Beginn der zweiten Staffel so auch eingetreten: Seth Bullock (Timothy Olyphant) hat den Posten des Sheriffs übernommen, sehr zum Leidwesen seines Erzfeindes Al Swearengen (Shane Black). Neben Swearengens Anfeindungen muss Bullock auch sein Privatleben regeln, welches in Unordnung abzugleiten droht.
Man braucht sich ja mittlerweile nicht mehr davor zu schämen, seine Zeit lieber vor dem Fernseher zu verbringen als sich ins nächste Multiplex zu schleifen, um dort für teures Geld neue Beispiele für Hollywoods Einfallslosigkeit vorgesetzt zu bekommen. Qualitätsware im Fernsehen ist längst nicht mehr nur ein Herausforderer fürs Kino, sie hat die Konkurrenz auf der großen Leinwand in vielen Fällen schon überholt.
Am Ende der vierten Staffel war Frieden ins "Babylon 5"-Universum eingekehrt. Die Schatten hatten die Galaxis für immer verlassen, die korrupte Erdregierung war gestürzt worden und John Sheridan hatte es geschafft, alle großen Völker zu einer Interstellaren Allianz zu vereinigen. Die Saga um die "letzte, beste Hoffnung auf Frieden" schien zu Ende erzählt worden zu sein; und in gewisser Weise war sie das auch, da das Zustandekommen einer fünften Staffel lange Zeit in den Sternen stand.
In den ersten drei Jahren legte "Babylon 5" mit jeder neuen Staffel an Spannung, Storydichte und Qualität zu, so dass die Erwartungen an die Serie inzwischen entsprechend hoch waren. Wie bereits in der Besprechung der ersten Staffel erwähnt, wurde die Serie nach einer Art "Fünfjahresplan" erstellt, in dem die in einem Zeitraum von fünf Jahren spielende Handlung im Voraus grob festgelegt war.
Nachdem in der ersten Staffel von "Babylon 5" die Figuren vorgestellt und in der zweiten die Ereignisse ins Rollen gebracht wurden, wird es nun im dritten Jahr für die Bewohner der Raumstation im Epsilon-Sektor richtig ernst. Die Staffel trägt den Titel "Point of no Return" (den unglücklichen, von der entsprechenden Episode übernommenen deutschen Titel lassen wir mal außen vor) und genau darum geht es hier.
Entgegen dem Glauben vieler Kritiker und Experten schaffte es "Babylon 5" in die zweite Runde. Die Einschaltquoten der ersten Staffel waren gut genug, dass Warner dem kreativen Kopf hinter der Serie, Joe Michael Straczynski, grünes Licht für 22 weitere Episoden gab, die ab November 1994 in den USA und ein gutes Jahr später auch hierzulande über die Bildschirme flimmerten.
"Ich war dabei, als das dritte Zeitalter der Menschheit begann…" Mit diesen Worten wurde in den 1990er Jahren ein neues Kapitel der Fernsehunterhaltung aufgeschlagen. Dem nicht gerade großen Kreis qualitativ hochwertiger Fernseh-Science-Fiction gesellte sich damals mit "Babylon 5" eine Serie hinzu, die nicht nur intelligente und spannende Unterhaltung auf hohem Niveau bot, sondern sich vor allem langfristig in der schnelllebigen Fernsehlandschaft halten konnte und mit ihrer episch angelegten Geschichte neue Maßstäbe setzte.
Serien gibt es unzählige, Kultserien mittlerweile viele, aber Kultserien, die diesen Begriff auch wirklich mit Leben erfüllen, weil er nicht nur Verkaufsslogan ist, davon gibt es nur ein paar. Filmszene wird in losen Abständen einmal diesen besonderen Serien, und dem Kult, der um sie herum entstand, auf den Grund gehen. Den Anfang macht aus so aktuellem wie erfreulichem Anlass - nämlich der Veröffentlichung der ersten Staffel in einem schönen DVD Set - die Serie "Twin Peaks" von David Lynch.
Man hatte bei Paramount Einiges gewagt mit der dritten Staffel von "Enterprise". Der radikale Bruch vom gewohnten Konzept mit einzelnen Charakter-Episoden und wenigen Mehrteilern hin zu einer einzigen, alle Episoden bestimmenden Storyline kam bei den Fans auch überwiegend gut an. Nur wenige lehnten diese Idee ab, die meisten (so bekannterweise auch die Filmszene-Redaktion) liebten sie.
Es war dann doch allen Beteiligten irgendwie klar geworden: Nach Anfangserfolgen aufgrund des interessanten Konzepts und der Neugier des Publikums war man auch mit "Enterprise" viel zu schnell wieder ins bekannte Fahrwasser zurückgerudert. Auch die Geschichten über die Anfänge der Sternenflotte bestanden viel zu oft nur aus dem "Alien der Woche" und den schön nach Wichtigkeit der einzelnen Figuren verteilten Charakterepisoden.
Es stand nicht mehr allzu gut um die Star Trek-Franchise im Jahre 2001. Während lange Zeit sogar zwei TV-Serien gleichzeitig liefen und auch alle zwei Jahre ein neuer aufwendiger Kinofilm gedreht wurde, hatte das Interesse zuletzt doch stark nachgelassen. Was zum einen sicherlich an einer gewissen Sättigung des Publikums lag, andererseits aber auch an einer nicht zu leugnenden Einfallslosigkeit von Seiten der Autoren.