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Hier finden sich all unsere Texte, die keine Besprechung eines einzelnen Films oder Serie sind - Interviews, größere Specials und übergeordnete Gedanken zur Filmwelt.
Im Moment kann man ein kleines bisschen Eskapismus und einen gelegentlichen Stimmungsaufheller besonders gut gebrauchen. Wir haben darum einmal die persönlichen Lieblings-Feelgood-Filme unserer Mitarbeiter zusammengesammelt.
Von Comedy-Größen bis hin zu kleineren Geheimtipps: Wir zeigen euch fünf Stand-Up-Specials auf Netflix, die man sich in Zeiten der Corona-Krise nicht entgehen lassen sollte.
So langsam können wir die Streaming-Anbieter ja nicht mehr zählen. Neuankömmling Quibi macht mit seinem Fokus auf Mini-Episoden und der Verpflichtung von Hollywoodstars wie Christoph Waltz aber trotzdem neugierig. Ob dieses neue Plattform-Konzept wirklich funktioniert?
Wir alle verbringen im Moment sehr viel Zeit auf dem heimischen Sofa. Wenn du diese Gelegenheit nutzen möchtest, um dein filmhistorisches Wissen aufzupolieren, dann haben wir hier für dich zehn Meilensteine der Filmgeschichte, die du dir mit einem Account bei Prime Video kostenlos ansehen kannst.
Wenn dieser Tage das ursprünglich keltische Samhain-Fest, in den USA und mittlerweile überall als „Halloween“ bekannt, gefeiert wird, wird es für den Filmfreund wieder Zeit, zu überlegen, welche gruseligen Filme er oder sie für den Halloween-Abend bereit hält.
Mit „Yesterday“ hat sich der vielseitige Regisseur Danny Boyle in den Bereich der romantischen Komödie begeben und sich dafür mit Richard Curtis, dem britischen Spezialisten für dieses Genre zusammengetan. Einen Film über die Musik der „Beatles“ in Hamburg vorzustellen ergibt dabei natürlich Sinn, und so sprach Filmszene mit Boyle über diese Zusammenarbeit sowie seine eigenen musikalischen Vorlieben. Und zumindest eine kurze Nachfrage in Sachen „James Bond“ durfte natürlich auch nicht fehlen.
Nach Rollen in deutschen TV-Serien wie „Charité“ oder dem Kinofilm „Jugend ohne Gott“ spielt Jannik Schümann nun mit „Niemandsland“ in seinem ersten internationalen Spielfilm und drehte auch gerade schon eine Hollywood-Produktion. Ob sein Karriere-Weg damit vorgezeichnet ist und welche besondere Bedeutung das Thema seines aktuellen Filmes für den gebürtigen Hamburger hat, darüber sprach Filmszene mit Jannik Schümann bei der Präsentation von „Niemandsland".

17 Prozent. Das ist die Zahl, die alle nervösen "Das Ende ist nahe"-Propheten rund um die deutsche Kinolandschaft gerade sehr beschäftigt. Um 17 Prozent ist die Gesamtzahl der Kinobesucher in Deutschland 2018 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Von 96 auf gerade mal noch 80 Millionen. Und schon die 96 Millionen von 2017 waren im Vergleich zu den sonstigen Werten der letzten Jahrzehnte schon eine Krisennummer. Aber 17 Prozent, binnen eines Jahres? Das ist arg. 

Mit dem neuen „Halloween“-Film schließt sich ein Kreis für Jamie Lee Curtis, war der Erstling von John Carpenter doch einst ihre Eintrittskarte ins Kino-Geschäft. Seitdem feierte sie auch in anderen Genres Erfolge, mit Komödien wie „Ein Fisch namens Wanda“ oder „Die Glücksritter“, aber auch in Action-Filmen wie „Blue Steel“ oder „True Lies“. Doch dazwischen immer wieder: „Halloween“. Bei der Vorstellung des Films auf dem Filmfest Hamburg sprach Filmszene mit der Schauspielerin über die Faszination des schwarzen Mannes und andere Themen.
Wer schon live vor einem Milliardenpublikum aufgetreten ist, den bringt so leicht nichts mehr aus der Ruhe. Entsprechend entspannt und in sich ruhend präsentierte sich Rowan Atkinson daher auch im Hamburger Hotel an der Alster, wo er seinen neuen „Johnny English“-Film vorstellte. Ein noch größeres Publikum erreichte er zwar einst mit seiner Figur „Mr. Bean“ (in die er zuletzt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London geschlüpft ist), doch als unerwartet zeitlos erweist sich nun der etwas andere Agent ihrer Majestät, der Atkinson auch schon seit fünfzehn Jahren begleitet.
Spike Lee ist zweifellos ein Filmemacher, der etwas zu sagen hat und gerade in Verbindung mit gesellschaftspolitischen Themen und denen die vor allem die schwarze Bevölkerung betreffen, hat er dies im Verlauf seiner rund 30jährigen Karriere auch immer wieder getan. Nach einigen TV- und dokumentarischen Arbeiten kehrt er nun mit „BlacKkKlansmen“ wieder auf die Kinoleinwand zurück, erzählt dabei zwar eine Geschichte aus dem 70er Jahren, verpasst dieser aber auch einen nicht zu übersehenden Bezug zur aktuellen Trump-Ära.
Wenn die Präsentation eines großen Kinofilms mal nicht in Berlin sondern in Hamburg stattfindet, dann ist das schon fast etwas Besonderes, ergibt aber im Falle „Mamma Mia!“ durchaus Sinn. Schließlich feierte die Musical-Vorlage zum Film ihre Deutschland-Premiere einst in der Hansestadt und lief dort dann Jahre lang sehr erfolgreich. Wenn man dann noch ein gerade erst frisch an der Alster eröffnetes Hotel für die Veranstaltung auswählt ist das tatsächlich auch für die Hollywood-Stars mal etwas Neues.
Weder die gleichzeitig stattfindende Fußball-WM noch das wie gewohnt zum Festival-Start besonders schöne Wetter scheinen dem Erfolg und der Anziehungskraft des Filmfest Münchens etwas anhaben zu können.
Nach #MeToo und den Weinstein-Enthüllungen stehen die 71. Filmfestspiele in Cannes im Zeichen der Frauen. Schon in der ersten Pressekonferenz wurde Festivalleiter Thierry Frémaux mehrfach nach dem Skandal gefragt. Er betonte, man habe vorher nichts von den Taten Weinsteins gewusst, sich aber als Festival sofort distanziert.
Wir haben an dieser Stelle in den letzten Jahren nicht sonderlich viele positive Worte gefunden, der traditionelle Jahresrückblick war zuletzt meist eine erneute Bestandsaufnahme der Malaise des Kinos, eine hadernde Analyse über die immer weiter zunehmende Reduzierung des Kino-Programms auf Superhelden, Animationskomödien und Sequels/Remakes, die kaum noch Platz für andere, originelle Filme lassen.
Es sind ein paar Jahre vergangen, seit Jada Pinkett-Smith mit ihren Rollen in den „Matrix“-Filmen oder an der Seite von Tom Cruise in „Collateral“ für Aufmerksamkeit sorgte und in den letzten Jahren hatte sich die Ehefrau von Will Smith – abgesehen von einer wiederkehrenden Rolle in der TV-Serie „Gotham“ - ziemlich vom Filmgeschäft zurückgezogen, nicht zuletzt um sich der Erziehung ihrer Kinder widmen zu können. Mit der Frauenkomödie „Girls Trip“ feierte sie aber zuletzt ein sehr erfolgreiches Comeback an den amerikanischen Kinokassen.
Das Thema „Tennis“ ist aktuell gleich mit zwei Filmen in unseren Kinos vertreten und in beiden geht es um ein Duell aus den 70er Jahren. Während sich „Borg/McEnroe“ aber auf die inneren Konflikte seiner beiden Titelfiguren konzentriert, widmet sich „Battle of the Sexes“ einem umfassenderen Thema. Denn der „Kampf der Geschlechter“ zwischen der früheren Weltranglistenersten Billie Jean King und dem alternden Ex-Champion Bobby Riggs zeichnet ein ziemlich exaktes Bild der damaligen gesellschaftlichen Zustände, die auch zum Vergleich mit der aktuell laufenden Diskussion zum Thema Sexismus reizen.
Wer sich mal ein bisschen mit Filmgeschichte beschäftigt hat, der weiß, dass Hollywood seine größte existenzielle Krise in den späten 50ern und frühen 60er Jahren erlebte, und das lag vor allem am Aufstieg eines neuen Mediums: dem Fernsehen. Je mehr Menschen sich ein TV-Gerät zulegten und Unterhaltung in Bild und Ton nun auch daheim erleben konnten, desto weniger gingen ins Kino. Die Reaktion der Hollywood-Studios bestand damals im Versuch, im Kino etwas zu bieten, was das Fernsehen nicht leisten konnte.
In der sympathischen norwegischen Komödie, die der deutsche Verleih mit dem durchaus cleveren Titel „Kill Billy“ versehen hat, muss sich ein kleiner, über Jahrzehnte in seinem Metier tätige Möbelhändler gegen die Übermacht des Branchenriesen IKEA erwehren und greift schließlich in seiner Verzweiflung zu einem rabiaten Mittel: Harold entführt einfach den berühmten Konzern-Gründer Ingvar Kamprad und fängt an, mit dem mal ein bisschen über Geschäft und Moral zu diskutieren.
Ihr erster in den USA gedrehter Film ist eine Überraschung: Mit dem 164 Minuten langen Road-Movie „American Honey“ gewann die britische Filmemacherin Andrea Arnold („Fish Tank“) dann auch prompt den Spezialpreis der Jury bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes. Zusammen mit der von ihr entdeckten Hauptdarstellerin Sasha Lane besuchte Arnold auch das Filmfest Hamburg und anschließend trafen sich Beide mit Filmszene zum Interview.
Sie ist der wohl bekannteste deutsche Schwimm-Star der letzten Jahrzehnte und auch nach ihrer aktiven Karriere weiterhin regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Desweiteren engagiert sich Franziska van Almsick sowohl in Sportverbänden als auch in sozialen Projekten. Was das konkret mit ihrer Arbeit als Synchronsprecherin im neuen Disney/Pixar-Film "Findet Dorie" zu tun hat erläuterte sie uns im Interview.